geschrieben von Josef Willkommer am 30. März 2007 um 16:12 Uhr
Erfolgreiches Webdesign zeichnet sich dadurch aus, dass die Webseite in erster Linie für den Enduser und nicht für Suchmaschinen konzipiert wurde. Dennoch sollte einige grundlegende Dinge beachtet werden.
5 Grundregeln des Webdesigns
Auf einen Nenner gebracht: Die Seite sollte intuitiv und schnell bedienbar sein!
Zusätzlich sollten nachfolgende Dinge unbedingt beachtet werden:
Was bei der Onpage-Optimierung grundsätzlich beachtet werden soll, kann man in verschiedensten Foren und Blogs immer wieder nachlesen. Möglicherweise liegt es daran, dass es sich meist um recht triviale Dinge handelt und Webseitenbetreiber dies daher nicht oder nicht in dem erforderlichen Maßen berücksichtigen. Hier also nochmals die elementaren Dinge:
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geschrieben von Josef Willkommer am 28. März 2007 um 6:31 Uhr
Vieles was klein ist, berührt uns Menschen. Neben Menschenbabies ist es vor allem der Nachwuchs in der Tierwelt, der bei vielen unter uns ein Entzücken hervorruft. Besonders dann wenn er so niedlich und kuschelig aussieht wie der mittlerweile berühmteste Eisbär der Welt – Knut.
Knut im Fernsehen, Knut im Radio und in der Zeitung und jetzt auch Knut im Web. Der Rundfunk Berlin Brandenburg hat vor kurzem einen Knut-Blog eröffnet, das innerhalb kürzester Zeit hunderte von Kommentaren und tausende von Links generierte und mittlerweile für den generischen Begriff “Knut” bei Google an erster Stelle platziert ist. Wer jetzt glaubt, dass es da ja kaum Konkurrenz gibt der irrt. Mehr als 32 Mio. Suchtreffer spuckt die Suchmaschinen aus. Kein schlechtes Ergebnis für einen kleinen Eisbären!
Interessant wäre jetzt nur zu erfahren, wie sich die Suchhäufigkeiten beim Marktführer nach dem Namen Knut in den letzten Wochen entwickelt haben und zukünftig noch entwickeln werden. Leider werden wir hier aller Voraussicht nach keine definitive Aussage erhalten. Knut ist´s vermutlich aber auch egal…
geschrieben von Josef Willkommer am 27. März 2007 um 20:27 Uhr
In unserer Reihe alternativer bzw. ergänzender oder spezialisierter Suchdienste möchte wir heute einen Dienst vorstellen, der auf Google-Ergebnisse zürückgreift, diese aber über eine andere Oberfläche zugänglich macht und so einen schnellen Überblick über Suchmöglichkeiten und Operatoren ermöglicht – das Tool nennt sich Soople.
Soople
Die Google Suchmaske ist beinahe jedem Internetnutzer vertraut. Eine minimalistische Oberfläche mit lediglich einem Eingabfeld sorgt für eine sehr gute Übersichtlichkeit und Usability. Auch die Suchfunktionen, die Google standardmäßig bereithält sind sehr umfangreich. Häufig wissen Internetnutzer jedoch nichts von Ihrem Glück da hier teils Operatoren und Befehle notwendig sind. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Funktionen oder Abfragen wie Börseninfos, Verlinkungen, Dateitypen, Übersetzungen oder Rechenoperationen nur von einem geringen Teil der User verwendet werden.
Für diejenigen bietet Soople eine Suchmaske mit Eingabefelder für genau solche Informationen. Egal ob Videos, Definitionen oder auch komplexe Rechenoperationen. Soople hält jeweils das passende Eingabefeld bereit. Wie bereits erwähnt handelt es sich um keine eigenen Ergebnisse. Soople verweist bei der eigentlichen Suche dann auf den Primus aus Mountain View.
Urteil: Google für Dummies
geschrieben von Josef Willkommer am 26. März 2007 um 7:00 Uhr
Der Begriff Long-Tail ist mittlerweile zu einem geflügelten Wort geworden. Was genau man darunter versteht, kann man im Rent a SEO blog unter dem Artikel „The Long Tail….simply“ nachlesen. Im Zuge dieser Verschiebung hin zu Nischenmärkten gewinnt auch die Keyword Recherche nach entsprechenden Nischenbegriffen immer mehr an Bedeutung. Damit einhergehend taucht häufig ein Problem auf, das viele bereits kennen. Aufgrund der Nischensituation gibt es keine oder kaum verlässliche Angaben zum Suchvolumen des jeweiligen Keywords. Was also tun, um herauszufinden ob der Suchbegriff Top oder Flop ist?
Hier kann eine testweise Adwords-Kampagne wichtige Informationen liefern. Hierbei sollte allerdings beachtet werden, dass ein Tagesbudget definiert wird und diese Budget bzw. die Klickpreise so gewählt werden, dass der oder die Begriffe bei den meisten passenden Suchanfragen angezeigt werden. Außerdem sollten Sie die Option „Phrase- oder Exact-Match“ auswählen um möglichst zielgerichtet agieren zu können.
In der Folge kann das Keyword Research Tool von Google verwendet werden, um ein Gefühl für das Suchaufkommen zu bekommen. Danach können mit dem gleichen Tool dann die wichtigsten Wörter und Begriffe sowie verwandte Begrifflichkeiten mit deren Suchaufkommen herausgefiltert werden. Mit der so entstandenen Keyword-Liste können dann einige Test-Kampagnen gestartet werden.
Nachdem man sich einen ersten Eindruck der Performance dieser Keywords gemacht hat, erhält man anhand der Logfiles oder eines Statistik-Tools genauere Infos über den Erfolg der Begriffe.
Daneben gibt es noch einige andere Möglichkeiten um relevante Suchbegriffe zu generieren:
• Überwachen Sie mit welchen Begriffen Sie in den organischen Suchergebnissen erscheinen
• Analysieren Sie die Navigationsstruktur, die Seitentitel und die Seiteninhalte Ihrer Konkurrenz
• Testen Sie mit dem Keyword Research Tool, welche Suchbegriffe Google anhand Ihrer URL vorschlagen würde
• Testen Sie welche AdSense-Anzeigen auf Ihrer Webseite eingeblendet werden.
Zusätzlich gibt es unzählige Tools und Services, die Keywords und Suchbegriffe liefern. Eines dieser Tools ist beispielsweise HitTail. Der Name wurde aus oben erwähntem Begriffe „LongTail“ abgeleitet. Das Tool generiert basierend auf den Keywords für die sie bereits gerankt sind weitere Suchbegriffe. Hierzu muß ein Code-Schnipsel im Quelltext Ihrer Seite eingebunden werden.
geschrieben von Josef Willkommer am 25. März 2007 um 8:00 Uhr
Hierbei steht KW als Abkürzung für Keywords. Diese werden anhand einer Karte dargestellt und so Zusammenhängen bzw. Abhängigkeiten verdeutlicht.
KWMap
Das Tool eignet sich aufgrund der Kartendarstellung recht gut für die Keyword-Recherche. Gibt man beispielsweise den Begriff “TYPO3″ ein, so werden in der Keyword-Map semantisch verwandte Ausdrücke wie CMS, Content, Content Management System, PHP, Open Source CMS oder Webdesign angeführt. Diese lassen sich dann wiederum anklicken und das KWMap liefert zum entsprechenden Begriff wieder einen neue Keyword-Map. Zugleich werden in einem eigenen Fenster passende Suchergebnisse eingeblendet.
Beurteilung:
Nettes Spielzeug mit gewissem Tiefgang.
geschrieben von Josef Willkommer am 24. März 2007 um 8:00 Uhr
Dass eingehende Links, sog. Backlinks, für das Ranking einer Webseite eine hohe Bedeutung haben ist mittlerweile ja hinlänglich bekannt. Dabei gilt jedoch die Maxime: Link ist nicht gleich Link. Es sollten nach Möglichkeit themenrelevante Links mit gutem und vor allem einzigartigem Content sein, die im textlichen Umfeld gesetzt werden.
Bestimmte Arten von Webseiten genießen in den Augen der Suchmaschinen aufgrund des Umfeldes einen besonderen Status. Hierzu zählen unter anderem auch Uni-Webseiten, da die Qualität und Einzigartigkeit der Inhalte sichergestellt werden kann. Ein derartiger Link kann für die eigenen Webseite recht positive Auswirkungen haben. Allerdings ist es nicht so einfach derartige Backlinks zu bekommen.
Da kann jetzt allerdings Abhilfe geschaffen werden. Einen solchen Uni Backlink bekommt man nämlich von Ehl&Ing.
geschrieben von Josef Willkommer am 24. März 2007 um 8:00 Uhr
Dreimal dürfen Sie raten was das ist? Richtig! Es handelt sich um keine eigenständige Suchmaschine. Vielmehr werden die Suchergebnisse von Google und Yahoo gleichzeitig durchforstet.
GahooYoogle
Die Oberfläche des Tools ist bekannt und bewährt. GahooYoogle bietet die Möglichkeit, neben Webseiten auch Bilder, Videos, Nachrichten, Shops, Verzeichnisse und Blogs zu durchsuchen.
Die Ergebnisse werden in einem Split-Screen dargestellt. Dadurch kann ein direkter Vergleich von Platzierungen bei den beiden bekannten Suchmaschinen erfolgen. Ein Plugin ermöglicht die Aufnahme dieses Tools in die Firefox-Suchmaske.
Für diejenigen, die sich den Namen nicht merken können noch ein kleiner Hinweis: Einfach Yahoo und Google nebeneinander schreiben und die Anfangsbuchstaben vertauschen – fertig!
Urteil: Einfach mal ausprobieren!
geschrieben von Josef Willkommer am 23. März 2007 um 9:00 Uhr
Die optisch wahrscheinlich ansprechendste Suchmaschinen kommt ausgerechnet vom Konkurrenten Microsoft. Bei diesem Ansatz hat man vor allem an die männliche Zielgruppe gedacht.
Mr. Dewey
Bei Mr. Dewey handelt es sich um eine attraktive junge Dame, die man mit Suchanfragen bombardieren kann. Diese werden dann, teils auch recht zickig aber amüsant, kommentiert. Die Ergebnisse erscheinen in einer scrollbaren Ergebnisliste im rechten Bildschirmteil. Es gibt keinerlei Paging-Funktionen, so dass man bei sehr vielen Suchergebnislisten die Liste entsprechend lang scrollen muss. Bestimmte Suchoptionen sind ebenfalls nicht vorgesehen.
Vermutlich stand hier aber auch nicht die Usability im Vordergrund, sondern die Optik. Einen Test sollte man allerdings schon einmal gemacht haben…
geschrieben von Josef Willkommer am 22. März 2007 um 9:07 Uhr
Im zweiten Teil unserer Alternativ-Suchmaschinen wollen wir einen interessanten Ansatz vorstellen, der im Zuge des immer wieder erwähnten, semantischen Webs durch die Firma Quintura verfolgt wird. Der Firmensitz liegt in Alexandria, Virginia wobei ein Entwicklungszentrum in der nähe von Moskau unterhalten wird. Dies erklärt auch, warum die Suchmaschinen derzeit in den Sprachen Englisch und Russisch verfügbar ist.
Quintura
Diese Suchmaschinen verfolgt einen semantischen Ansatz. Dies bedeutet, dass die Ergebnisse nicht wie bei einer gewöhnlichen Suchmaschinen durch Algorithmen anhand des Textes auf der Seite sowie der entsprechende Links auf die Seite angezeigt werden. Vielmehr versucht Quintura den Inhalt der Dokumente zu verstehen und diese dann – möglichst passend zur Suchanfrage – auszugeben. Die Anzeige erfolgt dabei in einer Ergebnis-Wolke in der alle zum jeweiligen Suchbegriff in Beziehung stehenden Begriffe je nach Relevanz um den Suchbegriff platziert werden. So spuckt Quintura beim Begriff “TYPO3″ beispielsweise die damit eng in Beziehung stehenden Phrasen “Content Management”, “Open Source”, “CMS”, “Enterprise”, “Extensions” etc. aus. Alle Ergebnisse können dann wiederum ebenfalls angeklickt werden und man erhält zu diesem Begriff dann eine entsprechende Ergebnis-Wolke.
Die Suchanfragen können abgespeichert und Suchergebnisse können per Email verschickt werden. Vorteil dieser Technologie ist eine übersichtlichere Ergebnisliste bzw. -darstellung sowie teilweise sehr interessante und passende Suchergebnisse.
Quintura kann beispielsweise auch sehr gut für die Keyword-Recherche verwendet werden.
geschrieben von Josef Willkommer am 21. März 2007 um 8:18 Uhr
Der Suchmaschinenmarkt wird – besonders in Deutschland – durch ein Unternehmen bestimmt, das Statistiken zufolge mittlerweile einen Marktanteil von über 90% besitzt – Google. Dennoch gibt es zahlreiche Unternehmen, die im Bereich Suchmaschinen tätig sind und versuchen durch innovative Technologien oder Nischenmärkte versuchen in diesem Milliardenmarkt Fuß zu fassen.
Wir werden in den nächsten Wochen täglich eine interessante, teils auch kuriose Alternativ-Suchmaschine vorstellen. Um die Brücke vom Marktführer in den alternativen Bereich leichter zu schaffen, beginnen wir mit einer Seite, die im Spätherbst 2006 online ging.
SearchMash
Wirft man einen Blick in die Privacy Policy von SearchMash wird schnell klar, was mit dem Brückenschlag gemeint war. Als Betreiber dieser Suchmaschine steht dort nämlich – oh Wunder – die Google Inc..
Bei SearchMash handelt es sich um das Experimentierfeld von Google. Der hinlängliche Bekannte Google-Guy Matt Cutts hat hierzu erst kürzlich in einem Interview wieder erzählt, dass Google diese Plattform nutzt um einerseits neue Technologien (z.B. Ajax) andererseits aber auch verschiedene Oberflächen zu testen. Der Vorteil für Google liegt natürlich darin, dass man relativ schnell User-Feedback erhält ohne dabei das Flagschiff zu gefährden.
Die Oberfläche von SearchMash ist sehr reduziert. Es gibt lediglich ein Eingabefeld. Selbst der Suchen-Button fehlt. Nach Eingabe des Suchbegriffes wird die Suche durch Drücken der Enter-Taste gestartet. Auf der Ergebnisseite werden neben der Ergebnisliste noch Kategorien zum Suchbegriff angegeben. So kann man sich neben entsprechenden Webseiten auch gleich die passenden Blogs, Videos, Bilder und Wikipedia-Einträge anzeigen lassen. Interessant ist hier auch die Feedback-Möglichkeit des User: Waren die Suchergebnisse in den jeweiligen Kategorien passend? Mit diesen Daten kann man im Laufe der Zeit natürlich interessante Dinge anstellen…
Ein Blick auf die Seite schadet nicht, möglicherweise entdeckt man ein Google-Feature von Morgen.