Backlinkcheck mit Webmaster Central

Josef Willkommer, 18. März 2007 kein Kommentar RSS

Google hat vor geraumer Zeit die Bitte zahlreicher Webmaster erhört und in Webmaster Central ein neues Feature integriert, mit dem man die Backlinks auf die eigenen Seite prüfen kann. Das Tool unterscheidet dabei zwischen externen und internen Tools. Bei der Nutzung des Tools sollte man jedoch beachten, dass die Daten häufig erst mit einer gewissen Verzögerung angzeigt werden. Hier kommt die alte Tugend Geduld, Geduld und nochmals Geduld wieder zum tragen. Aber das sollten man im Rahmen der Seitenoptimierung ja bereits kennen…

Eines hat in diesem Tool allerdings bisher gefehlt – die Linktexte wurde nicht mit angezeigt. In der englischsprachigen Version hat man hier bereits nachgebessert, so dass man zukünftig auch diese Info erhält. Weitere Info dazu können dem Webmaster Central Blog entnommen werden. Es ist sicherlich nur eine Frage der Zeit bis auch wir – jenseits des großen Teichs – in den Genuß dieser Erweiterung kommen.

Wikipedia-Suchmaschine wird konkreter

Josef Willkommer, 13. März 2007 kein Kommentar RSS

Dass Wikipedia eine eigene Suchmaschinen plant, die im Stile der bereits bestehenden Enzyklopädie Inhalte durch User filtern und veröffentlichen möchte, sickerte ja bereits vor geraumer Zeit durch.

Wikipedia-Mitbegründer Jimmy Wales erklärte jetzt im Rahmen einer Konferenz in Tokyo ganz offiziell, dass die Planungen vorsehen, die Suchmaschinen unter dem Dach der Wikia Inc. zu launchen.

Dabei wird der Online-Händler Amazon als Geldgeber eine gewichtige Rolle spielen.

Wales erklärte einem Reporter „Wahrscheinlich werden wir im vierten Quartal 2007 eine erste Version veröffentlichen, allerdings mit einer großen Vorwarnung. Wir wissen, dass das Tool dann noch stark verbesserungswürdig sein wird, aber es handelt sich um ein Experiment. Also kein Panik!“

Wales bemängelte, dass die beiden derzeit dominierenden Suchmaschinen – Google und Yahoo – als geschlossene Systeme operieren, bei denen es für einen User unmöglich ist, herauszufinden auf welche Weise die Rankings zustande kommen und welche Faktoren hier berücksichtigt werden.

„Ich denke, dass die Suche ein fundamentaler Teil der Infrastruktur des Internets ist und es handelt sich hierbei auch um etwas Grundlegendes für die Gesellschaft. Aus diesem Grund sollten wir durchaus besorgt sein über die bisherigen Art einer geheimnisvollen Black-Box in diesem Bereich.

Wales erklärte weiter, dass das Ziel von Wikia ein weltweiter Suchmaschinen-Marktanteil von 5% ist, mit dem man am Milliardenmarkt des Suchmaschinenmarketings mitverdienen möchte.

Suchhäufigkeiten bei Google

Josef Willkommer, 10. März 2007 2 Kommentare RSS

Möglicherweise gibt es im Keywordtool von Google bald ein neues, bereits lange erwartetes Feature. Bislang war es ja so, dass der Suchmaschinengigant das Suchvolumen zu bestimmten Keywords lediglich über Grafiken dargestellt hat. Man konnte daher nur eine ungefähre Abschätzung ableiten, welches Schlüsselwort tendenziell häufiger gesucht wird. Die Konkurrenz bietet ja bereits seit langem ein Tool, bei der das tatsächliche Suchvolumen ausgewiesen wird.
Im amerikanischen Webmasterworld-Forum ist jetzt ein Beitrag erschienen, bei dem ein Blogger einen Screenshot des Google Keywordtools veröffentlicht hat, in das eine zusätzliche Spalte mit den tatsächlichen Suchanfragen integriert wurde.

Keywordtool mit Anzahl der Suchanfragen

In der Vergangenheit wurden einige neue Features erstmals in der Adwords-Umgebung getestet und dann später übernommen. Natürlich haben wir auch gleich einen Test vorgenommen, bei uns jedoch leider ohne die interessante neue Spalte. Es bleibt abzuwarten, ob und wann wir dann auch tatsächlich in den Genuss dieser sinnvollen und sehnlichst erhofften Ergänzung kommen.

Microsoft gibt im Web gas

Josef Willkommer, 9. März 2007 kein Kommentar RSS

Während Google im Web die Anlaufstelle geworden ist und mit laufend neue Produktinnovationen für Furore sorgt, versucht mittlerweile auch der “Offline-Spezialist” Microsoft im Web Boden gut zu machen.

So hat der Softwarekonzern aus Redmont angekündigt, dass man derzeit eifrigst an einem Tool namens “Mix” arbeitet, mit dem es möglich sein wird, Ergebnisse aus Internetsuchanfragen mit anderen Personen zu teilen. Das Tool soll erstmals in ca. einem halben Jahr als Testversion zur Verfügung stehen und aus den Suchanfragen ein eigenes Dokument mit entsprechenden Links generieren, das per Email weitergeleitet werden kann. So können dann beispielsweise Suchergebnisse aus Video- oder Fotocommunities bearbeitet und zwischen Personen ausgetauscht werden.

Ein Microsoft Insider beschreibt “Mix” als “lebendes Einklebebuch”. Neben dem privaten Bereich, indem das Tool als Online-Ablage für Fotos, Emails oder auch Links genutzt werden kann, könnte man “Mix” auch im Businessbereich als zentrales Datenhaltungstool verwenden.

Wir warten gespannt auf die erste Testversion…

Webanalyse-Tools – Ein kurzer Marktüberblick

Josef Willkommer, 3. März 2007 kein Kommentar RSS

Statistische Analysen über das Nutzungsverhalten sind im Bereich der klassischen Medien meist mit sehr hohem Zeit und vor allem Kostenaufwand verbunden. Doch gerade derartige Auswertungen sind für die Optimierung und Weiterentwicklung eines Mediums von zentraler Bedeutung.

Webanalyse-Tools vereinfachen diese Aufgabe für Webseiten und sorgen für stets aktuelle Nutzungszahlen. Darüberhinaus ermöglichen – je nach verwendetem Analyse-Tool – zahlreiche Zusatzfeatures eine detaillierte Analyse der Webseite und deren Besuchern.

Da der Markt für Softwaretools zur Webseitenanalyse sehr unübersichtlich ist, haben wir einen Marktüberblick erarbeitet und die gängisten Lösungen inkl. Kosten und Besonderheiten zusammengetragen. Diese Liste erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie sollte lediglich dazu dienen einen ersten Marktüberblick zu verschaffen.

Die Liste steht ab sofort als PDF zum Download bereit:

Webanalyse-Tools – Marktüberblick

Für Ergänzungen oder Anmerkungen sind wir natürlich sehr dankbar!

Adwords-Kampagnen richtig einsetzen

Josef Willkommer, 1. März 2007 kein Kommentar RSS

Online-Marketing wird immer beliebter. Google Adwords hat hier sicherlich einen gewissen Teil dazu beigetragen. Durch die Google Textads ist es möglich kontextsensitive Werbung sowohl auf den Suchseite von Google einzublenden, als auch auf den unzähligen Partnerseiten des Google-Netzwerkes.

Nachfolgend einiger der häufigsten Fehler im Zuge von Adwords-Kampagnen, die nach Möglichkeit vermieden werden sollten:

1. Klickpreis
Oft wird versucht, mit einem sehr hohen Klickpreis die erste Position zu besetzen. Behalten Sie stets im Hinterkopf, dass Webuser es gewohnt sind nicht bei der ersten Suchanfrage oder dem ersten Suchergebnis zu klicken. Untersuchungen haben gezeigt, dass Position Nr. 3 das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis bringt.

2. Geo-Targeting
Versuchen Sie potentielle Kunden in ihrem Umfeld zu erreichen. Verwenden Sie nach Möglichkeit Keywords mit Ortsangabe um möglichst nah an Ihrem Zielmarkt zu landen (z.B. Webdesign Rosenheim).

3. Allgemeine Keywords
Durch die Verwendung von vielen allgemeinen Keywords werden Ihre Kosten in die Höhe schnellen. Überarbeiten Sie Ihre Keywordliste dahingehend, dass sie nur solche Begriffe verwenden, die zum einen möglichst wenig Konkurrenz aufweisen und zum anderen aber dennoch häufig gesucht werden.

4. Langweiliger Text
Gestalten Sie Ihre Textads nicht wie die Masse bzw. Ihre Konkurrenz, seien Sie anders. Lassen Sie ihrer Kreativität freien Lauf. Vermeiden Sie jedoch Versprechungen, die sich nicht halten können.

5. Relevante Zielseiten
Wenn Sie Adwords schalten, sollten Sie den Link auch auf eine Zielseite setzen, die mit der Anzeige korrespondiert. Der Interessent möchte nach dem Klick auch entsprechende Informationen vorfinden. Links auf die Startseite verärgern potentielle Kunden nur.

6. Keyword im Anzeigentext
Integrieren Sie Ihr Keyword im Anzeigentitel und in der Beschreibung. Achten Sie aber auf eine saubere und klare Gestaltung der Anzeige. Interessenten sollten sofort begreifen, was sie von Ihnen erwarten können.

7. Anzeigentracking
Sie sollten Ihre Keyword-Kampagnen laufend im Auge behalten. Am einfachsten funktioniert das über Google-Analytics. Die Software ist bereits in Ihren Adwords-Account integriert.

8. Gleiche Klickpreise für das Content-Netzwerk
Mit Adwords haben Sie die Möglichkeit, Ihre Anzeigen nicht nur auf den Suchseiten von Google zu platzieren, sondern auch auf den unzähligen Google-Partnerseiten. Häufig handelt es sich hierbei um Special-Interest-Seiten. Hier sollten Sie unbedingt andere Klickpreise definieren, um unnötige Mehrausgaben zu vermeiden.

9. Kostenlose Angebote
Versuchen Sie nicht, Interessenten durch vermeintlich kostenlose Angebote zu ködern. Wenn sie kein tatsächlich kostenloses Angebot haben, erhalten Sie dadurch nur irrelevanten Traffic und generieren somit unnütze Kosten.

10. Einzigartigkeit Ihres Produktes oder Service
Versuchen Sie unbedingt die Einzigartigkeit Ihres Angebots herausstellen. Was unterscheidet Sie von der Konkurrenz? Suchen Sie Keywords, die diese Einzigartigkeit unterstützen.

11. Testkampagnen
Bevor Sie Ihre Kampagnen richtig starten, sollten Sie Testkampagnen einrichten. Hier ist es wichtig, mit verschiedenen Keywords und Textentwürfen zu arbeiten um die Performance der Kampagnen vergleichen zu können. Die Kampage(n) mit den besten Klickraten sollten Sie dann ausbauen.

12. Targeting-Optionen für Keywords

Sie haben die Möglichkeit, die Anzeige Ihrer Kampagnen durch Keyword-Optionen zu spezifizieren. Hierdurch wird es möglich, Kampagnen nur dann anzuzeigen, wenn der Interessent eine bestimmte Such-Phrase eingibt. Z.b. nur wenn „Webdesign Rosenheim“ eingegeben wird. Bei „Rosenheim Webdesign“ erfolgt dann keine Einblendung. Dadurch können sie Ihre Kampagne noch zielgerichteter einsetzen. Mehr dazu erfahren Sie auf der Adwords-Webseite.

13. Firmen- oder Markennamen
Verwenden Sie Ihren Firmen- oder Markennamen im Anzeigentext.

Wenn Sie die angesprochenen Punkte beachten, sollte sich das Ganze in besseren Klickraten und somit erfolgreicheren Kampagnen niederschlagen. Die Effizienz Ihrer Online-Werbung sollte deutlich steigen.

Detailliertere Infos über Vorteile und Möglichkeiten erhalten Sie darüber hinaus auf der Adwords-Webseite. Sollten Sie Fragen zum Kampagnenmangement haben, stehen wir Ihnen natürlich auch gerne zur Verfügung.

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