Clusty – Suchen in Clustern

Josef Willkommer, 28. April 2007 1 Kommentar RSS

In unserer Reihe der Alternativ-Suchmaschinen stellen wir heute einen weiteren, interessanten Kandidaten vor, der keine gewöhnliche Suchergebnisliste ausgibt, sondern Cluster bildet in denen die zugehörigen Ergebnisse dann angezeigt werden. Der Vorteil: Eine übersichtliche und klare Darstellung sowie interessante Hinweise sowohl zur thematischen Einordnung bestimmter Webseiten als auch für die Keyword-Recherche.

Clusty
Bei Clusty handelt es sich um ein Tool, das von der Firma Vivisimo entwickelt wurde. Der Name des Tools leitet sich vom Begriff “Cluster” ab, was nichts anderes bedeutet als dass Clusty die Suchergebnisse in thematisch passende Gruppen – sog. Cluster – einteilt, durch die man sich dann klicken kann. Der Vorteil: Die Suchergebnisse werden sehr übersichtlich präsentiert, zusätzlich bekommt man eine Vorstellung wie einzelne Seiten von Suchmaschinen eingestuft werden und welche verwandten Cluster es gibt. Insofern eignet sich das Tool auch als Unterstützung bei der Keyword-Recherche.
Interessant ist auch, dass MSN als Technologiepartner von Vivisimo Ihren Government-Information-Index mit mehr als 40 Mio. Dokumenten beisteuert.

Clusty

Clusty bietet die gewohnten Standardfunktionalitäten wie Spracheinschränkungen, Suche nach Dokumententypen, Suchen nach Host etc. Natürlich kann die Suche – wie bei vielen anderen Suchmaschinen auch – auf bestimmte Bereiche (z.B. Bilder, News, Blogs etc.) eingeschränkt werden. Diese ordnet Clusty in Tabs. Dabei bietet das Tool jedoch eine Besonderheit. Der User kann sich bis zu vier eigene Tabs zusammenstellen, indem man seine Suchergebnisse aus 13 bekannte Internetquellen individuell zusammenstellen kann. Mit dabei sind unter anderem MSN, Ask, CNN, Reuters, Feedster, Technorati. Clusty liefert dann nur noch Ergebnisse der ausgewählten Quellen.

Unterm Strich finde ich das Tool durchaus interessant, vor allem die Cluster-Bildung kann zum Teil recht interesannte Erkenntnisse liefern…

TYPO3 ohne Kasper

Josef Willkommer, 27. April 2007 kein Kommentar RSS

TYPO3 hat sich innerhalb von 10 Jahren zum führenden Open-Source Content-Management entwickelt. Nach offiziellen Angaben sind in der Zwischenzeit mehr als 200.000 Installationen von TYPO3 weltweit im Einsatz -  Tendenz nach wie vor stark steigend.

Der Erfinder und Visionär hinter TYPO3 – der Däne Kasper Skårhøj – hat heute in einem Video, das im Rahmen der derzeitigen TYPO3 Developer Days veröffentlich wurde und den bezeichnenten Titel “King for a day – but not for a lifetime” trägt, offiziell seine Rückzug von der aktiven Entwicklerfront angekündigt.  Dennoch werde er zukünftig der TYPO3 Association als Mitglied erhalten bleiben und auch weiterhin TYPO3-Veranstaltungen besuchen.

Als König verkleidet blickt Skårhøj auf die letzten 10 Jahre von TYPO3 zurück und gibt am Ende einen kurzen Ausblick. Für Anwender und Entwickler wird sich nichts einschneidendes ändern.

Die Leitung des Kernentwicklerteams liegt auch zukünftig bei Michael Stucki. Robert Lemke leitet die Entwicklung der neue Version 5.0, an der bereits eifrig gearbeitet wird. Insofern müssen wir uns um die Zukunft von TYPO3 keine Sorgen machen.

In diesem Sinne: Vielen Dank Kasper und eine erholsame Zeit, du hast es dir verdient!

WEB 3.0

Josef Willkommer, 27. April 2007 1 Kommentar RSS

Tja, da hat man es geschafft sich in der großen weiten Welt des Web 2.0 zu Recht zu finden und sich auszukennen, da kommt mit Web 3.0 die nächste große Hürde auf einen zu.

Dafür ist es um so schöner, dass man in der heutigen Medienwelt und der Web 2.0 überfluteten Onlinewelt auch mit kleinen Dingen großes erreichen kann!

web.jpg

So wie Autorin Miranda July, die mit ihrer ungewöhnlichen Webseite, die sich überhaupt nicht in die Web 2.0 Schublade stecken lässt, auf ihr neues Buch aufmerksam macht!

Aus SEO-Gesichtpunkte ist die Seite zwar kein Vorbild, durch die unkonventionelle Gestaltung wirkt das Ganze dadurch aber auch sympathisch, einfach anders.

Ein Schmuckstück der neue Pokal der ukrainischen Fussballliga

Josef Willkommer, 27. April 2007 5 Kommentare RSS

Der neue Pokal kommt aus Berlin…

zumindest das Design von Erik Spiekermanns. Dieser hat im Auftrag des ukrainischen Fußballverbandes den neuen Meisterschaftspokal entworfen. Er entwickelte einen Pokal in Form eines Lorbeerkranzes, der bei Kennern von Spiekermanns sonst eher reduziertem, klaren Stil ein Lächeln im Gesicht hervorzaubern wird! Der Entwerfer dazu: „Arbeiten mit Ornamenten, Gold und Diamanten, das gilt bei uns als kitschig. Überbordendes Design ist peinlich oder zumindest geschmacklos. Die osteuropäischen Länder sehen das anders: Hier muss Design auffällig sein, Prunk ist hier cool. Ich konnte und wollte daher nicht einfach einen Pokal mit einem großen Stein in der Mitte entwerfen, so wie er bei uns üblich ist.« (Abb: Page Online)

pokal-ukrainische-fussballl.jpg

Darf Pumuckl eine Freundin haben

Josef Willkommer, 26. April 2007 kein Kommentar RSS

Heute früh wäre ich ja fast vom Glauben abgefallen. Im Zuge meiner Kindheitsbewältigung bekommt Pumuckl daher von mir heute einen Blog-Beitrag. Das Ganze ist kein Witz! Vor dem Landgericht in München wird heute der Frage nachgegangen ob der Begleiter unserer Kinderzeit – Pumuckl – eine Freundin haben darf.

Was bzw. wer steckt dahinter? Die Autorin der Serie und die ursprüngliche Zeichnerin liegen sich etlicher Zeit wg. Urheberrechten in der Wolle. Der neue Streit ist in meinen Augen jedoch die Krönung des Ganzen. Die Zeichnerin unterstützte einen Malwettbewerb eines Münchner Lokalsenders indem aufgerufen wurde, für Pumuckl einen Freundin zu zeichnen.

Durch diese Aktion sieht die Autorin Ihre Urheberrechte verletzt und befürchtet, dass der Eindruck enstehen könnte die Zeichnerin habe Einfluss auf die weitere Geschichte des Klabautermannes.

Da mich diese Frage früher schon mal beschäftig hatte, möchte ich jetzt endlich Gewissheit! Darf Pumuckl eine Freundin haben! Stimmt jetzt in unserer Umfrage mit ab! Den Ausgang des Urteils werden wir vermutlich nicht mehr beeinflussen. Eine offene Frage aus unserer Kindheit könnten möglicherweise aber endgültig beantwortet werden :-)

Tag des Bieres

Josef Willkommer, 22. April 2007 3 Kommentare RSS

Am 23. April ist der Tag des Bieres. Gerade in Deutschland müsste das eigentlich schon fast ein Nationalfeiertag sein. Mit über 5.000 verschiedenen Bieren, die aus mehr als 1.200 Brauereien stammen führen wir die Bier-Hitliste an.

Was hat das jetzt mit dem Web zu tun? Nun ja, ich hab mir mal den Spaß erlaubt und mit Google Trends etwas gespielt.

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Im Jahresverlauf ergeben sich keine Auffälligkeiten bei der Abfrage nach dem Begriff “Bier“, wohl aber bei den Regionen. Nicht die Deutschen führen die Liste der Suchanfragen an, sondern unsere Nachbarn aus Österreich gefolgt von den Niederlanden und Liechtenstein. Erst auf Platz vier kommen wir Deutschen. Noch interessanter wird es, wenn man sich das Ganze auf Städte-Ebene anzeigen lässt. Hier liegen vier österreichische Städte an der Spitze (Linz, Wien, Salzburg und Graz). Erst auf Platz 9 folgt die vermeintliche Bier-Hochburg München. Vermutlich liegt es daran, dass wir Deutschen bzw. die Münchner weniger nach Bier suchen, sondern den Gerstensaft vielmehr trinken… :-)

Apropos München. Auf dem Oktoberfest trifft man ja nur noch selten Einheimische. Mittlerweile ist das Ganze fest in der Hand von Australiern, Neuseeländern, Kanadiern, Amerikanern und Iren. Die Abfrage nach “beer” und Anzeige nach Regionen bei Google-Trends bringt hierfür möglicherweise die einzig wahre Erklärung :-)

beer.jpg

Nach dem Begriff “Bier” wird bei Overture (Yahoo!) im übrigen ca. 25.000 mal pro Monat gesucht. Aufgrund der Markstellung von Google in Deutschland dürfte die Suchhäufigkeit dort noch deutlich höher ausfallen. Bier ist also auch im Web ein Thema!

In diesem Sinne – einen fröhlichen Tag des Bieres!

Google Docs & Spreadsheet – Neuigkeiten

Josef Willkommer, 20. April 2007 1 Kommentar RSS

Dass Google mit einer webbasierten Office-Anwendung ernst macht ist nicht erst seit den Anfängen mit Google Docs & Spreadsheets bekannt. Gerüchte kursierten ja bereits seit längerer Zeit im Web. Mitte der Woche hat CEO Eric Schmidt die Katze aus dem Sack gelassen und die Erweiterung der bisherigen Office-Anwendung um ein Präsentationstool namens Google Presentations bestätigt. Das Tool soll ab Sommer zur Verfügung stehen. Warten wir´s mal ab, ob und wie uns Google hier überraschen wird. Ich vermuten mal, dass das in anderen Unternehmen sehr genau beobachtet wird – möglicherweise bereits jetzt mit einem leicht flauen Gefühl in der Magengegend…

Aber auch bei der Spreadsheets genannten Tabellenkalkulation gibt es Neuigkeiten:
Neben zusätzlichen Formeln, einer Kommentarfunktion im Stile von MS-Office und einem Überarbeitungsmodus mit dem man ältere Version aufrufen kann, sticht vor allem die bisher fehlende Chart-Funktion ins Auge. Mit dieser Funktion ist es ab sofort möglich, Daten zu visualisieren und in verschiedenen Diagrammtypen darstellen zu lassen. Die Konfigurationsmöglichkeiten erreichen hier zwar nicht den Umfang der bekannten Desktop-Tools. Für einfachere Auswertungen und Darstellungen reicht es aber allemal. Zumal ich mir sicher bin, dass das noch nicht das Ende der Fahnenstange war…

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Abb.: Charts aus Google Spreadsheets

Google Docs & Spreadsheet – Neuigkeiten

Josef Willkommer, 20. April 2007 1 Kommentar RSS

Dass Google mit einer webbasierten Office-Anwendung ernst macht ist nicht erst seit den Anfängen mit Google Docs & Spreadsheets bekannt. Gerüchte kursierten ja bereits seit längerer Zeit im Web. Mitte der Woche hat CEO Eric Schmidt die Katze aus dem Sack gelassen und die Erweiterung der bisherigen Office-Anwendung um ein Präsentationstool namens Google Presentations bestätigt. Das Tool soll ab Sommer zur Verfügung stehen. Warten wir´s mal ab, ob und wie uns Google hier überraschen wird. Ich vermuten mal, dass das in anderen Unternehmen sehr genau beobachtet wird – möglicherweise bereits jetzt mit einem leicht flauen Gefühl in der Magengegend…

Aber auch bei der Spreadsheets genannten Tabellenkalkulation gibt es Neuigkeiten:
Neben zusätzlichen Formeln, einer Kommentarfunktion im Stile von MS-Office und einem Überarbeitungsmodus mit dem man ältere Version aufrufen kann, sticht vor allem die bisher fehlende Chart-Funktion ins Auge. Mit dieser Funktion ist es ab sofort möglich, Daten zu visualisieren und in verschiedenen Diagrammtypen darstellen zu lassen. Die Konfigurationsmöglichkeiten erreichen hier zwar nicht den Umfang der bekannten Desktop-Tools. Für einfachere Auswertungen und Darstellungen reicht es aber allemal. Zumal ich mir sicher bin, dass das noch nicht das Ende der Fahnenstange war…

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Abb.: Charts aus Google Spreadsheets

Plappernder Obstgarten

Josef Willkommer, 20. April 2007 kein Kommentar RSS

Wir haben doch eine wundersame Werbewelt! Ein Jahrmarkt der Eitelkeiten, eine Ansammlung von Kreativen und Kreatiefen! Und die Werbung ist ein Tummelplatz der Plagiatoren…

was sich da Obstgarten wohl bei gedacht hat?
Armer Joghurt! Da wird er einer Frischzellenkur unterzogen, bekommt mehr Fruchtinhalt und gesunde Vitamine zugesetzt. Und dann das: Die Kampagnen-Idee für den als Wellnesswunder neu positionierten Obstgarten wirkt alles andere als appetitanregend.


Schaut selbst!

Greez Pixelqueen

Werbespruch des Tages

Josef Willkommer, 19. April 2007 1 Kommentar RSS

werbespruch_des_jahres.jpg

dazu muss ich nichts sagen!

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