geschrieben von Josef Willkommer am 31. Mai 2007 um 9:22 Uhr
Von vielen wurde bereits sehnsüchtigst darauf gewartet – seit gestern ist es soweit. Wie Yahoo! mitteilte, ist die neu entwickelte Werbeplattform – häufig auch Yahoo! Panama genannt – in Europa online. Das Tool ist in den USA bereits seit 18.10.2006 verfügbar.
Die ersten Benachrichtigung über den Start und die Umstellung der Accounts wurden nach Angaben von Yahoo! gestern an Kunden versandt. In den kommenden Wochen sollen dann sukzessive alle bestehenden Kunden die Benachrichtigung erhalten und sukzessive auf das neue System umgestellt werden. Begleitet wird die Umstellung durch diverse Marketingmaßnahmen inkl. Roadshows und Online-Seminare.
Die neue Yahoo! Werbeplattform ersetzt damit die seit 10 Jahren bestehende Overture-Lösung mit der der Siegeszug der Sponsored Links begann.
Wie erwartet hat man sich bei den Features recht genau am Klassenprimus aus Mountain View orientiert. Insofern kommt einem der Blick auf die Features durchaus vertraut vor:
Interessant ist auch, dass Yahoo! mit der neuen Plattform den bereits von Google eingeführten Qualitätsfaktor einführen wird. Dieser wird bei Yahoo! voraussichtlich Ende 2007 in Europa starten und neben dem Klickpreis auch die Qualität und Relevanz von Anzeigen bei der Platzierung berücksichtigen.

Abb.: Budgetierung und Terminierung
Da Konkurrenz bekanntlich das Geschäft belebt, sind wir auf die nächste Monate gespannt. Grundsätzlich schadet es gerade im deutschsprachigen Raum nicht, neben Google Adwords noch eine vergleichbare Alternative zu bekommen.
Die Original-Pressemeldung hierzu gibts unter www.yahoo.de/presse.
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geschrieben von Pixelqueen am 30. Mai 2007 um 12:58 Uhr
Google Street View ist online. Damit wird deutlich was passiert, wenn Google mal wieder etwas spielt.
Dabei handelt es sich um ein neues Features von Google Maps, mit dem virtuelle, frei steuerbare Rundgänge innerhalb Google Maps möglich werden. Man setzt hierzu einfach ein Google-Street-Männchen auf eine blau markierte Straße innerhalb von Google Maps. Danach kann man seinen Rundgang starten, wobei selbst 360 Grad Ansichten möglich sind. Steuerbar ist das Ganze auch per Cursor-Tasten. Really nice, aber irgendwie auch erschreckend!
Google Street View – Interessant oder gefährlich? Machen Sie mit bei unserem Street View Voting!

Bislang sind nur wenige Städte mit dieser Option versehen. So wie wir Google kennen, wird eine Erweiterung bei entsprechendem Feedback aber sicherlich nicht lange auf sich warten lassen…
Neben San Francisco und Las Vegas ist derzeit vor allem New York einen virtuellen Besuch wert.
Google Street View einfach mal ausprobieren!
Ach ja, wer sich jetzt fragt wie diese Aufnahme gemacht wurden bzw. was dahinter steckt: Die Firma Immersive Media bietet eine 360 Grad Kamera an, mit der so etwas möglich wird. Während bei Immersive Media die Kamera auf einem VW Beetle montiert wurde, griff Google jedoch zu einem gewöhnlicen Van (siehe untenstehendes Foto).

Quelle: CNET.co.uk
geschrieben von Pixelqueen am 30. Mai 2007 um 7:36 Uhr

Gut aufbereitete und gepflegte Webseiten sind für Unternehmen mittlerweile zu einem wichtigen Erfolgsfaktor geworden, deshalb hat die Deutsche Post jetzt umgestellt. Nach dem gestern noch Fehlermeldungen kamen ist der neu gestaltete Webauftritt durch die Netempire AG in Zusammenarbeit mit
heute zu bestaunen.
Die Erweiterung des weißen Content-Hintergrundes nach rechts ist angenehm. Der ungewöhnliche Header, der neben der ersten Ebene der Hauptnavigation auch eine Flash-Bühne und die Suche beinhaltet, ist als Erkennungsmerkmal immer noch sehr stark und ausreichend. Etwas störend ist allerdings, dass nach einem Klick z.B. auf Private Post die Hauptnavigation ihre Position verliert. Für mich ein absolutes “no go”, vor allem da die restlichen Begriffe der ersten Ebene auf den Folgeseiten nicht mitgeführt werden. Man benötigt dadurch ein paar Sekunden, um sich zu orientieren.
Neben dem geänderten Erscheinungsbild wurden auch die Begrifflichkeiten angefasst. Aus Geschäfts- und Privatkunden wurde Geschäftspost und Private Post. Aus Porto/Preise berechnen ist nun der wohlklingende Portokalkulator geworden.
geschrieben von Josef Willkommer am 17. Mai 2007 um 15:11 Uhr
Kürzlich wurde in einem Webmaster-Forum ein Thread veröffentlicht, indem berichtet wurde, dass Suchmaschinenspammer das XML-Sitemap-File für Ihre Zwecke missbrauchen können.
Aber der Reihe nach…
Um bessere Daten für Ihren Index zu generieren, haben sich die drei Großen Suchmaschinenbetreiber etwas nettes einfallen lassen. Durch ein standardisiertes XML-File können Webmaster die Suchmaschinen über die einzelnen Unterseiten einer Webseite, deren Inhalte, die letzte Aktualisierung, sowie die Aktualisierungsfrequenz informieren. Dadurch wird den Suchmaschinen das Indizieren erleichtert.
Mittlerweile haben jedoch einige Webmaster von Problemen beim Einsatz einer derartigen Sitemap berichtet. So kam es bereits vor, dass Inhalte einer Webseite plötzlich auch auf ganz anderen Seiten erschienen. Dadurch wurde Dublicate Content produziert, der zu einer Abstrafung der Seiten führte.
Wie kommt so was?
Suchmaschinenspammer benutzten die XML-Sitemap-Files um Inhalte für Ihre Scraper Sites zu generieren. Bei diesen Seiten handelt es sich um Internetauftritte, deren Inhalte – basierend auf ausgewählten Keywords – durch Softwaretools automatisiert aus dem Web generiert werden. Auf diesen Seiten werden dann AdSense-Anzeigen eingebunden, die die Seite monetarisieren sollen.
XML-Sitemaps erleichtern es Scraper-Tools, inhaltsreiche Webseite zu finden. Die ursprüngliche Idee Suchmaschinen mit validen Informationen zu versorgen wird somit umgebogen. Neben den Suchmaschinen-Bots werden auch Spam-Bots über die Inhalte einer Seite informiert.
Was kann man dagegen unternehmen?
Die einfachste Möglichkeit dieser Gefahr zu entgehen ist der Verzicht auf eine XML-Sitemap. In diesem Fall kann Ihre Seite zwar von Scraper-Tools über die normalen Links immer noch gespidert werden, der Vorgang wird aber deutlich erschwert.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Sitemap nach der Indizierung durch einen Suchmaschinenspider wieder zu entfernen.
Ansonsten kann man gegen Content-Klau im Vorfeld leider relativ wenig unternehmen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Inhalte auf anderen Webseiten verwendet werden, können Sie dies durch das Tool Copyscape kostenlos überprüfen.
geschrieben von Pixelqueen am 13. Mai 2007 um 7:42 Uhr
Good Morning folks,
here something to laugh about on this nice morning:
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http://www.savethemonkeys.net/
- Well, what can I say… after spank the monkey… save them & don’t touch the banana!!!!
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http://www.chilloutzone.de/files/06111608.html
- The second Version of this awesome Animator vs Animation!
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Missed the first one… no problem.. i’ve got them all!
http://www.chilloutzone.de/files/06111607.html
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Wish you a nice day.
-Pixelqueen-
geschrieben von Josef Willkommer am 7. Mai 2007 um 8:39 Uhr
Der Linkkauf war bislang ein durchaus probates und auch häufig angewendetes Mittel um die Indizierung und Platzierung einer Webseite zu verbessern. In letzter Zeit gibt es hierzu jedoch immer häufiger Diskussionen, ob und wie man den Kauf von Links abwickeln sollte. Da ich bei meiner heutigen Recherche auf eine Webseite gestoßen bin, die durch Linkkauf allem Anschein nach deutlich abgestraft wurde, möchte ich hierzu einfach nochmal meinen Senf dazu geben – auch wenn in letzter Zeit hierzu bereits einiges geschrieben wurde.
Bei Sistrix und Jojo konnte man bereits zu Jahresanfang einiges zum Thema Linkkauf bzw. Linkmiete und mögliche Folgen nachlesen. Abakus hat vor kurzem eine Abstimmung durchgeführt, wonach 70% nach wie vor für Linkkauf sind. An der Umfrage haben jedoch lediglich 40 Teilnehmer abgestimmt.
Als der God-Father of Spam-Bekämpfung, Matt Cutt, in seinem Blog kürzlich einen Artikel über das Melden von bezahlten Links gepostet hat, war das Geschrei natürlich groß. Aus Google Sicht ist das Ganze aber durchaus nachvollziehbar. Zum einen möchte Google natürlich möglichst relevante Ergebnisse liefern und nicht solche Seiten in den Top-Platzierungen vorfinden, die sich diese Position durch starke Links erkauft haben. Zum anderen – und das wiegt bei Google noch viel mehr – entsteht durch diese Art des Linkkauf natürlich auch eine nicht unerhebliche Konkurrenz für Ihre bezahlten Werbeformen. Da Google eine börsennotiertes Unternehmen ist und der Shareholder-Value auch und in besonderem Maße zum Tragen kommt, ist spätestens hier schluss mit lustig!
Wer heute noch Footer-Links oder “Sponsored-Links” kauft – “am besten” noch themenfremd primär aus PR-Gründen – wird aller Wahrscheinlichkeit nach keine Große Freude mehr daran haben. Google kennt natürlich einen gewissen Teil seiner “Pappenheimer” die Links verkaufen und wertet diese zum Teil gar nicht mehr. Der Kauf eines solchen Links ist folglich rausgeschmissenen Geld. Zum anderen ist es auch so, dass bei einer unnatürlichen Linkstruktur (z.B. primär gekaufte Links von PR-starken Seiten) die eigene Seite abgestraft werden kann.
Ein Beispiel gefällig? Rankingcheck veröffentlicht eine Liste mit PR-starken deutschen Seiten. Im August letzten Jahres war eine Seite, die sich mit Kredit- und Versicherungsvergleich beschäftigt mit einer Handvoll Backlinks und einem PR von 8 unter den PR-stärksten deutschen Seiten. Mittlerweile verfügt die Seite lediglich über einen PR von 4. Wenn man sich die Backlinkstruktur dieser Seite ansieht verwundert dies auch kaum. Es überwiegen themenfremde, offensichtlich gekaufte Links, die im Footer oder in der Randspalte stecken.
Natürlich ist es so, dass PR nicht alles ist. Dennoch hat er in gewisserweise Einfluß auf die Platzierungen einer Seite – besonders dann, wenn sich dieser rechnerische Wert innerhalb eines überschaubaren Zeitraums halbiert.
Insofern bleibt eines festzuhalten. Linkkauf oder Linkmiete kann nach wie vor ein interessantes Mittel für die Verbesserung des Rankings darstellen. Vorausgesetzt man beachtet einige grundlegende Dinge. Hierzu zählt in besonderem Maße die Themenrelevanz. Von Footer- und “Sponsored-Links” in der Randspalte sollte man heutzutage unbedingt die Finger lassen. Optimal sind demzufolge Links aus dem Fließtext. Jeder kann sich jetzt selbst Gedanken machen, ob und wie man derartige Links am besten generieren kann…
geschrieben von Pixelqueen am 7. Mai 2007 um 7:59 Uhr
Ines von Pure Pleasure Design hat mal eine Liste mit 99 Seiten zum Thema CSS zusammengestellt. Ich denke für jeden, der sich für XHTML und die Designsteuerung via CSS interessiert, dürfte diese Liste eine wahre Fundgrube sein.
Viel Spaß damit!
geschrieben von Josef Willkommer am 6. Mai 2007 um 7:00 Uhr
Google ist die erfolgreichste Suchmaschinen. Dies liegt mitunter auch daran, dass Google Zugriff auf einen immensen Schatz an Daten über User und Webseiten verfügt und diese Daten immer weiter kanalisiert und verdichtet sowie durch neue Tools und Anwendungen zusätzliche Informationen generiert.
Mit einem Marktanteil von um die 90% ist Google in Deutschland der unangefochtene Marktführer im Bereich Suchmaschinen. Beinahe jeder Internetnutzer hat den Dienst schon mal verwendet. Dies drückt sich auch mit mittlerweile allgemein gültigen Verb “googeln” aus.
Die Beliebtheit des Suchdienstes liegt an der Tatsache, dass die Google-Jungs mit Ihrem Algorithmus meist die besten und relevantesten Suchergebnisse zu Tage fördern. In der Zwischenzeit hat die Innovationsschmiede aus Mountain-View jedoch auch eine Vielzahl an zusätzlichen Google-Tools, Anwendungen und Gimmicks im Programm. Dass diese nicht nur aus langer Weile umgesetzt und verbreitet werden liegt auf der Hand. Google kann dadurch zusätzlich unterschiedlichste Daten sammeln und diese bei Bedarf in die Ergebnislisten einfließen lassen.
Einige Beispiele gefällig, über welche Informationen der Suchmaschinen-Gigant (zumindest theoretisch) verfügt? Die Informationen basieren auf den Ausführungen aus dem SEOBOOK von Aaron Wall.:
1. Domain
2. Link Historie und Qualität
3. Content-Historie
4. Nutzerdaten
5. Bekanntheitsgrad
6. Keywords
7. Umfeld
Natürlich kann Google diese Informationen nicht von jedem User generieren. Die Informationen über Keywords werden beispielsweise über einen Adwords-Account generiert, Daten über die Akzeptanz einer Seite über Analytics. Für Daten über das Surfverhalten (Punkt 7) ist z.B. die Personalisierte Startseite nötig. Dennoch wird recht schnell deutlich über welches immense Datenvolumen das Unternehmen mittlerweile verfügt. Durch immer neue Tools und Gadgets wird Google diese Datenbasis auch zukünftig noch weiter ausbauen. Dass man mit einer derartigen Datenbasis einiges anstellen kann, dürfte recht schnell klar werden. Man kann da nur hoffen, dass das Credo “Do no Evil” noch möglichst lange anhält…
geschrieben von Josef Willkommer am 3. Mai 2007 um 11:32 Uhr
TYPO3 erfreut sich als Open-Source Content-Management-System nach wie vor wachsender Beliebtheit – und das auch zurecht! Um zukünftige TYPO3 Versionen noch besser an die Bedürfnisse der User und deren Workflows anpassen zu können, führt das TYPO3 HCI-Team (Human–computer interaction) eine Usability Umfrage durch. Wer bereits mit der Software arbeitet, sollte sich ein paar Minuten Zeit abzwacken und an dieser Umfrage teilnehmen. Die Ergebnisse werden in die Weiterentwicklung des Tools einfließen, so dass alle TYPO3-User zukünftig davon sicherlich profitieren können.
Hier der Link zur Usability Umfrage: http://survey.typo3.org

geschrieben von Pixelqueen am 3. Mai 2007 um 7:57 Uhr
Hier mal wieder was interessantes bis lustiges…
Wer wollte nicht schon immer mal eine Nummer werden…
Jetzt gibt es DIE Gelegenheit dazu. Nummer lassen sich suchen und sogar über GoogleMaps anzeigen. Diese Funktionalität ist ähnlich wie bei Lokalisten… also dann… mal Nummer ziehen, hinten anstellen und nicht nach dem Sinn dieser Plattform fragen