Online-Suche steigert auch Offline-Umsätze

admin, 31. August 2007 2 Kommentare RSS

Das Ziel der meisten Online-Strategien liegt in der Steigerung der Online-Verkäufe. Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass dieser Ansatz nicht weit genug geht. Wer Suchmaschinen-Optimierung betreiben und Online-Anzeigen schalten will, sollte die Offline-Umsätze nicht außer Acht lassen.

Zwei Studien haben die Auswirkungen von Online-Anzeigen und Suchaktivitäten auf das Offline-Kaufverhalten untersucht. Die erste Studie hat gezeigt, dass Kunden, die bei ihrer Online-Suche auch Anzeigen gesehen hatten, bei Käufen im Laden 41% mehr als die Kunden ausgaben, die die Online-Anzeigen nicht gesehen hatten.
In der zweiten Studie ging es um das lokale Suchverhalten. Demnach gehen 82% der Kunden nach einer lokalen Suche auch tatsächlich in den Laden oder nehmen telefonisch Kontakt mit dem Anbieter auf. 61% dieser Personen haben schließlich auch einen Kauf getätigt.
Es ist also wichtig, bei der Suchmaschinenoptimierung auch lokale Aspekte zu berücksichtigen. Für 60% der Personen, die in Internet nach einem lokalen Anbieter gesucht haben, waren die ersten Ergebnisse am wichtigsten. 25% der Suchenden betrachten sogar nur die Suchergebnisse, die ohne Scrollen sichtbar sind.
Die Studie kam auch zu dem Ergebnis, dass die klassische Werbung die Online-Suche beeinflusst. 60-90% der Suchanfragen in stark beworbenen Marktsegmenten (z.B. Pizza, Versicherungen, Banken und Finanzdienstleistungen) galten einer Marke. In wenig markengeprägten Bereichen (z.B. häusliche Dienstleistungen) waren 30-50 % der Suchanfragen allgemeiner Natur.

Es überrascht, dass die Gelben Seiten noch immer für 33% aller Konsumenten die wichtigste Quelle für lokale Unternehmensinformationen darstellen. Möglicherweise sind die Ergebnisse einer lokalen Suche noch immer von schlechter Qualität oder die lokalen Suchanbieter sind bei den Suchenden noch nicht ausreichend präsent.
Diese Ergebnisse werden auch noch von weiteren Studien gestützt: Auch wenn 67% der Befragten lieber im Laden kaufen, informieren sich 69% online über Produkte und vergleichen 68% online Preise.
Wenn der Kaufprozess von höherpreisigen Gütern (über $ 500) im Internet beginnt, endet er in 90% der Fälle offline. So lässt sich erklären, warum sich die Ausgaben im E-Commerce in den USA nur auf 2,5 % der gesamten Ausgaben im Handel belaufen.

Quelle: Search Engine Watch

Wikipedia für die Ohren

admin, 30. August 2007 kein Kommentar RSS

Das Lehrgebiet Prozesssteuerung und Regelungstechnik der FernUniversität Hagen hat mit Pediaphon einen kostenlosen Dienst aufgebaut, mit dem sich jeder deutsche und englische Wikipedia-Artikel vorlesen lassen kann. Am einfachsten geht dies online ohne weitere Zusatzgeräte oder –programme. Einfach Suchbegriff eingeben, kurz warten und dann hören.

Wer unterwegs lernen möchte, kann sich MP3-Dateien und Podcasts aus den Wikipedia-Beiträgen erzeugen und mitnehmen. Und auch spontan lässt sich Wikipedia von unterwegs anzapfen. Seinen Vorlesewunsch muss man dazu zunächst per SMS anmelden. „Pedia“ und das Suchwort müssen an eine der Pediaphon-Mobilnummern gesendet werden. Dazu stehen mehrere Netzbetreiber zur Auswahl. Nach einer Wartezeit von 2 Minuten muss man dann vom gleichen Endgerät die Pediaphon-Festnetznummer anrufen, unter der sich die Wikipedia-Vorleserin mit dem gewünschten Text meldet.
Zusätzliche Möglichkeiten gibt es für WAP-fähige Handys, die z.B. auch den 2D-Barcode anstelle der URL verwenden können.

Zugegeben, die Vorleserin kommt aus der „Kiste“, die Computerstimme ist ziemlich monoton und wackelig. Ob das die besten Voraussetzungen sind, sein Wissen wiederholt und intensiv über Wikipedia zu erweitern, wage ich zu bezweifeln. Aber vielleicht findet sich ja die ein oder andere Nische für diese Anwendung. Zumindest kann sich jeder einen Eindruck verschaffen, wie das mit dem barrierefreien Internet in punkto Vorlesen so funktioniert, funktionieren könnte oder sollte.

Zahlung von Google AdWords per Vorauszahlung?

admin, 28. August 2007 1 Kommentar RSS

Google AdWords bietet zwei Zahlungsoptionen an: Nachzahlung und Vorauszahlung.
Beide Methoden haben Vor- und Nachteile. Auf jeden Fall ist es wichtig, von Anfang an die richtige Option zu wählen, da ein späterer Wechsel nicht vorgesehen ist.

Auch wenn die Vorauszahlung in einigen Fällen günstiger erscheint, hat sie folgende schwerwiegende Nachteile:

Wechsel von Vorauszahlung zu Nachzahlung nicht möglich
Ist die Kampagne einmal aufgesetzt, kann die Zahlungsmethode nicht mehr geändert werden. Haben Sie sich also am Anfang für die Vorauszahlung entschieden und möchten Sie nun zur Nachzahlung wechseln, wird es problematisch. Es geht derzeit nur mit folgendem „Work-Around“:

  • Laden Sie die Daten des Vorauszahlungs-Kontos mit Hilfe des AdWords Editors runter und archivieren Sie sie
  • Eröffnen Sie ein neues Konto mit Nachzahlung
  • Laden Sie die archivierten Informationen in das neue Nachzahlungs-Konto
  • Geben Sie die Rechnungsinformationen für das Nachzahlungskonto ein
  • Schließen Sie das Vorauszahlungs-Konto

Das einzige Problem bei diesem Vorgehen ist, dass die Historie der Kontodaten verloren geht. Sie stehen zwar im Archiv des AdWords-Editors zur Verfügung, werden sie nicht in das neue Google AdWords-Nachzahlungskonto übertragen.

Laufzeit per Vorauszahlung wird für die Zahlung per Rechnung nicht berücksichtigt
Die Zahlung per Rechnung ist eine Option für Nachzahlungskonten. Wenn Sie eine Rechnung möchten, müssen Sie mindestens 3 Monate bei Google in Nachzahlung gezahlt haben. Wenn Sie also die Rechnungsoption nutzen möchten, müssen sie zuerst von Vorauszahlung auf Nachzahlung umstellen und dann 3 Monate zahlen, bevor sie eine Rechnung erhalten.

Google informiert Sie möglicherweise nicht, wenn Ihr Restguthaben aufgebraucht ist
Es ist schon vorgekommen, dass Kunden mit Vorauszahlung nicht von Google informiert wurden, als ihr Guthaben aufgebraucht war. Die Einstellungen waren korrekt und es hätte eine Nachrichten versendet werden müssen, was aber nicht geschehen ist.

Sie schulden die vorausgezahlten Beträge – unabhänging vom tatsächlichen Verbrauch
Das Beste zum Schluss: Wenn sie Google AdWords mit American Express bezahlen, haben sie möglicherweise schon festgestellt, dass Amex übereifrig meint, betrügerische Belastungen durch Google erkannt zu haben, selbst wenn Sie jeden Monat den gleichen Betrag mit Ihrer AMEX-Karte an Google zahlen.
Folgender Fall hat sich tatsächlich zugetragen: Amex hat eine (von vielen) Abbuchungen über $ 5000 als Betrugsversuch eingestuft, den Betrag von Google zurückgebucht und dem Amex-Konto des Kunden wieder gutgeschrieben. Google hat daraufhin unverzüglich die Anzeigenkampagne gestoppt. Nachdem der Kunde $ 2500 auf sein Vorauszahlungs-Konto überwiesen hatte, wurden die Anzeigen zunächst für 24 Stunden wieder geschaltet, dann aber plötzlich wieder deaktiviert, obwohl sich noch $1900 auf dem Konto befanden.
Nach einigen Mails und Telefonaten mit Google stellt sich heraus, dass für das Vorauszahlungs-Konto noch immer eine Ausgleichsbuchung vorliegt, die die Unterbrechung der Anzeigenschaltung verursacht hatte. Wie konnte das trotz eines positiven Kontostandes passieren? Weil bei jeder Einzahlung auf das Vorauszahlungs-Konto von Google eine „Rechnung“ für das Konto gestellt wird. Mit der Rechnungsstellung geht Google davon aus, dass der Kunde den Betrag schuldet – auch bei einem positiven Kontostand. Es ist so, als hätte der Kunde Google diesen Betrag „versprochen“. Über die Einzahlung von $ 2500 wurde also eine weitere Rechnung erstellt, wodurch sich die Rechnungssumme auf $ 7500 erhöht hat. Korrekterweise hätten diese $ 2500 aber von den ausstehenden $ 5000 abgezogen werden müssen…

Fazit
Es gibt nur wenige Informationen in der Google Hilfe über die Vorauszahlung, und auch Google selbst kann nur wenige Auskünfte zu dieser Zahlungsoption geben. Deshalb sollte man derzeit lieber darauf verzichten. So einfach sich die Option anhört, so viel Ärger kann sie unter Umständen verursachen.

Quelle: Search Engine Journal

Suchmaschinen für Kinder, Teil 2

admin, 23. August 2007 2 Kommentare RSS

Helles Köpfchen

Helles Köpfchen

Die Zielgruppe des hellen Köpfchens, einer wandelbaren Glühbirne ist 8 bis 16 Jahre alt. Die Betreiber sind in Mainz ansässig, womit der thematische Schwerpunkt logischerweise in Deutschland liegt. Ob es den Kinder und Jugendlichen, die über helles-koepfchen.at oder helles-koepfchen.ch einsteigen, wohl so gut gefällt, dass wie selbstverständlich nur von einer Fußball Bundesliga gesprochen wird?

Sehr gut gefällt mir das Farbleitsystem, das den Weg durch die verschiedenen Rubriken mit Nachrichten, Spielen, Wissen und mehr weist.
Die Suchfunktion ist allerdings zeitweise enttäuschend. Es dauert sehr lange, bis sich etwas tut, und sei es nur das Einblenden einer Fehlermeldung, die es nicht nur bei der ersten Suche, sondern auch während der Navigation in den Suchergebnissen geben kann.
Die Test-Suche nach „Doping“ liefert hier 47 Treffer. Einige davon sind eigene Artikel von helles-koepfchen. Überraschend ist, dass es aus der Ergebnisliste keinen sofort erkennbaren Hinweis auf eine Verlinkung gibt, und sich auch der Mauszeiger sich beim Überfahren des Artikels nicht verwandelt, sondern der ganze Trefferbereich als Link fungiert. Manche Treffer sind sehr mager beschrieben. Die Anzeige der gefundenen Suchwörter ist allerdings nicht uninteressant.

Was liefert Google sonst noch auf den Suchbegriff „Suchmaschine für Kinder“? Die nächsten Treffer nach den bereits beschriebenen Seiten lauten:

Sie können aber alle nicht wirklich begeistern. Denn für die Begriffe „Doping“, „Diesel“, „Biogas“ und „Radsport“ werden bis auf eine Ausnahme keine Treffer gefunden. Und bei etlichen der verlinkten Seiten stellt sich die Frage, was daran kindgerecht sein soll. Da jeder Seiten vorschlagen kann, liegt die Vermutung nahe, dass hier auch einige Seiten einfach Links generieren wollen.

Fazit: Ein bisschen helles Köpfchen, ein bisschen blinde Kuh, und für die „echten Fragen“ der größeren Kinder dann doch Google oder eine der Alternativ-Suchmaschinen wie KoolTorch, KartOO oder Mahalo, würde ich sagen. Die Mischung macht’s, und die Kinder einfach an die Suchmaschine „abgeben“, damit die Eltern ihre Ruhe haben, scheint nicht wirklich empfehlenswert.

ProSieben erstmalig mit neuem On-Air-Design

Josef Willkommer, 22. August 2007 2 Kommentare RSS

Seit mehr als einer Woche wird das neue Design von ProSieben ausgestrahlt, in dessen Mittelpunkt u.a. das künftig bewegliche Logo steht. Das alte Design mit der stilprägenden vertikalen Scheibenoptik hat nun nach knapp mehr als 6 Jahren ausgedient und wird nun durch den sogenannten “Entertainment Floater” einer horizontalen Linie und einem speziellen Übergang namens “DNA” abgelöst. Unverändert beim Redesign bleibt das Logo, der Claim “We love to entertain you” und die Typographie. “Das Logo zu wechseln wäre höflich gesagt sehr gewagt”, sagt ProSieben-Marketingchef Malte Hildebrandt und scherzt: “Mir fällt auch grad nix Besseres ein”. Der Webauftritt jedoch wurde ebenfalls an das neue Design des Senders angepasst, auch hier kommen die neuen Elemente zum Einsatz.

pro-sieben-on-air-design.jpg
(Quelle:dwdl.de)

Suchmaschinen für Kinder, Teil 1

admin, 22. August 2007 1 Kommentar RSS

Das Search Engine Journal hat sich vor kurzem mit Suchmaschinen für Kinder beschäftigt. Die Analyse war natürlich auf englischsprachige Suchmaschinen unter amerikanischen Aspekten ausgerichtet. Da die Idee interessant ist, habe ich sie aufgenommen und ein paar Untersuchungen für den deutschsprachigen Raum unternommen.
Im Search Engine Journal ging es hauptsächlich um die Frage, ob Kinder wirklich die kinderfreundlichen Suchmaschinen nutzen, oder ob sie eher die großen Suchmaschinen ihrer Eltern benutzen. Tatsächlich greifen Kinder zwischen 7 und 10 Jahren für ihre Hausaufgaben eher auf kindgerechte Seiten zu, da die großen Suchmaschinen wesentlich mehr kommerzielle Ergebnisse als erwartet bringen. Sie sind visuell nicht so gut aufbereitet wie in den Suchmaschinen für Kinder, die doch eine einfachere Navigation bieten.

Yahoo bietet eine eigene Suchmaschine für Kids an, allerdings nur in Englisch und Japanisch. Englisch ist allerdings auch der Titel einer der deutschen Suchmaschinen für Kinder:

Milkmoon

;ilkmoon

Milkmoon ist mehr als eine Suchmaschine. Es ist ein Portal mit gaaanz vielen Links, aktuellen Nachrichten und natürlich Spielen. Offiziell werden sie als „redaktionelle Inhalte und kommunikative Elemente“ bezeichnet. Zielgruppe von milkmoon sind Kinder zwischen 7 und 14 Jahren und auch deren Eltern, denen versichert wird, dass nur kindgerechte Seiten verlinkt sind. Offensichtlich gehen die Betreiber davon aus, dass die Eltern den Kindern über die Schulter schauen, denn ob die Anzeigen für eine private Krankenversicherung oder ein Online-Marketing-Portal bei den Kindern auf große Resonanz stoßen, wage ich zu bezweifeln.

Bei der Menge der Links ist es wohl auch nicht (mehr?) möglich, jeden einzelnen zu überprüfen. Einige verlinkte Seiten sind in die Jahre gekommen. Es ist zwar nicht schädlich, aber zumindest zweifelhaft, wenn auf einer verlinkten Seite angegeben wird, die Sommerferien 2007 für Österreich stünden noch nicht fest….

Während das Portal ziemlich bunt und voll ist, wird es auf den Trefferseiten der Suchmaschine durchaus ruhiger. Die Seiten sind übersichtlich, beginnen mit einer Bildleiste und verlinken auf kindgerechte Seiten. Zu meinem Lieblingssuchbegriff „Doping“ werden 243 Treffer auf 20 Servern und 38 Treffer bei der Bilder-Suche angekündigt. Tatsächlich sind es dann 20 Links und eben 38 Bilder. Wie milkmoon da auf 243 kommt? Habe ich eine Rechenreform verpasst? Eher nicht, dann auch bei anderen Suchabfragen gibt es einige merkwürdige Ergebnisse. Bilder und Links, die gar nicht zum Suchbegriff passen und dynamische Links, die alle auf die Startseite umgeleitet werden, von der man sich dann zuerst erst wieder zum Bild vortasten muss.

Blinde Kuh

Blinde Kuh

Die blinde Kuh fasst ihre Zielgruppe noch weiter als milkmoon und wendet sich mit Bildern auch bereits an Kinder, die noch nicht lesen können. Für sie gibt es interaktive Spiele mit Farben, Formen und Buchstaben, die vielleicht schon ein bisschen zum Lesen lernen animieren.

Die blinde Kuh ist schon ein „Urvieh“, denn sie feiert dieses Jahr bereits ihren 10. Geburtstag. Von einer Privatinitiative hat sie sich zu einem Portal gemausert, dass ohne Werbeeinblendungen auskommt, und stattdessen vom Familienministerium gefördert wird.
Zu meinem Testbegriff „Doping“ gibt es übersichtliche 8 Treffer, die mit Altersangaben von S bis XL, dem Herkunftsland und der Quelle gekennzeichnet sind.
Vielleicht bin ich allerdings zu alt, um zu verstehen, warum sich manche Register anklicken lassen und mache nicht, obwohl sie gleich ausschauen?

Mit Erwachsenenaugen betrachtet bleibt auch festzustellen, dass das Seitenlayout nicht durchgängig ist und offensichtlich mehrere Generationen der blinden Kuh gemischt wurden. Aber den Inhalten tut das keinen Abbruch. Mit der Navigation ist es manchmal doch etwas schwierig, die Kinder kennen jedoch sicher die „Zurück“-Taste des Browsers.

Fortsetzung folgt….

10 Tipps für einen optimierten Internet-Auftritt

admin, 20. August 2007 2 Kommentare RSS

Wer wünscht sich nicht, dass sein neuer Internetauftritt nach Monaten der Planung und Realisierung vom ersten Tag an beliebt und erfolgreich ist?
Wer glaubt, dass ein Internetauftritt mit ansprechendem Design nicht optimiert sein kann?
Alles ist möglich, wenn sich Designer, Texter und Entwickler von Anfang an die folgenden Regeln halten:

JavaScript und CSS auslagern
Wenn Sie CSS und JavaScript in eigene Dateien auslagern, erzeugen sie sauberen Code, der sich leichter warten lässt. Sie brauchen außerdem weniger Speicherplatz, den die Spider wie ein Grundstück in bester Lage betrachten. Angenommen, der Spider betrachtet bevorzugt die ersten 20KB eines Dokuments. Wenn nun die ersten 15 KB aus JavaScript und CSS bestehen, haben Sie sich selber einige Steine in den Weg gelegt.

Valider Code is King
Der Code Ihrer Seiten sollte den W3C-Standards entsprechen. Schlägt die Validierung fehl, wird es in verschiedenen Situationen Zugriffsbeschränkungen geben. Die Suchmaschinen mögen so etwas gar nicht, denn sie wollen ja ihre Benutzer auf Seiten verweisen, die immer funktionieren.

Browserfähige Links
Verstecken Sie keine internen Links in Flash oder JavaScript. Auch wenn manche Suchmaschinen solche Links lesen können, sollten Sie immer eine HTML-kompatible Navigationsstruktur anbieten, beispielsweise über eine Navigation in der Fußzeile oder ein DHTML-Menü.

Hierarchisch strukturierte Inhalte
Mit einem themenbasierten Ansatz fahren Sie in punkto Optimierung am besten. Bauen Sie Ihre Webseite wie einen Stammbaum auf. Jeder Ast beschäftigt sich mit einem speziellen Thema. Je weiter man in die Tiefe kommt, desto spezifischer wird der Inhalt.

Dynamische URLs
Dynamische URLs sind heute nicht mehr so kritisch wie früher. Für manche Suchmaschinen sind sie aber noch immer ein Problem. Nachdem es ja darum geht, die Suchmaschinen möglichst gut zu bedienen, sollten Sie auf dynamische URLs verzichten, wenn es irgendwie geht.

Flash beschränken
Wenn alle Seiteninhalte in einer Flashdatei vorliegen, wird es mit der Optimierung schwierig, wenngleich nicht unmöglich. Da Videos aber auch über CSS gesteuert werden können, kann auf Flash eigentlich komplett verzichtet werden. Wenn Sie Flash aber trotzdem nutzen wollen, verwenden Sie es als Zusatz und stellen Sie die wichtigen Inhalte in html dar.

Natürliche Integration von Schlüsselwörtern
Viele Seiten werden völlig übertrieben mit Schlüsselwörtern voll gestopft – und das, obwohl Schlüsselwortdichte und –wiederholungen fast passé sind. Für die Suchmaschinen ist die Off-Page-Optimierung inzwischen wichtiger. Schreiben Sie also klaren und verständlichen Text für den Nutzer. Die Suchmaschinen prüfen inzwischen auch, was inhaltlich Sinn macht und lassen sich kein X für ein U vormachen.

Lokale Informationen einbauen
Wenn sich Ihre Geschäftstätigkeit auf eine bestimmte Stadt oder Region begrenzt, dann erwähnen Sie das auf Ihren Seiten. Die Ortsangabe gehört in den HTML-Text. Verlinken Sie auch auf Google (oder Yahoo) Maps. Behalten Sie immer im Hinterkopf, dass Suchanfragen immer öfter örtlich eingegrenzt werden.

Keine doppelten Inhalte
Es versteht sich eigentlich von selbst, dass man keine doppelten Inhalte veröffentlichen sollte. Achten Sie also darauf, nicht fahrlässig Inhalte von einer Seite auf eine andere zu kopieren. Jede Seite sollte sich mit einem speziellen Thema befassen. Wenn Sie unsicher sind, können Sie zwei Seiten mit einem kostenlosen Tool vergleichen, um zu sehen, wie hoch der Anteil der Übereinstimmung ist.

Qualitätssicherung nicht vergessen
Bevor Ihre neuen Seiten online gehen, sollte die Qualitätssicherung prüfen und sicherstellen, dass

  • alle Seiten ordnungsgemäß geöffnet werden können
  • die Seiten browserkompatibel sind
  • SEO-Elemente (Titel, Meta-Tags, Alt-Tags usw.) vorhanden sind
  • robots.txt valide ist
  • sitemap.xml (.gz) funktioniert.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, reduzieren Sie die Menge der potenziellen Fehler und machen einen großen Schritt zum Erfolg Ihrer Website.

Quelle: Search Engine Journal

Dieses Logo kommt uns spanisch vor …

Josef Willkommer, 20. August 2007 kein Kommentar RSS

Erik Spiekermann hat es entdeckt! In seinem Blog berichtet er über das neue spanische Logo der Regierung. Dieses gleicht jedoch im Baustil aufs Haar der deutschen Regierung, das einst in einem Wettbewerb für Studenten von den Studenten Lisa Edit und Jürgen Huber entworfen worden war. Die beiden kamen dann zu MetaDesign, wo man aus dem Logo dann schliesslich ein komplettes Erscheinungsbild entwickelte.regierungslogos.jpg
(Quelle:spiekerblog)

Logo der 62. Internationalen Automobil-Ausstellung

Josef Willkommer, 20. August 2007 kein Kommentar RSS

Endlich mal was bunteres. Im Vergleich zu den Vorjahren waren die Logos eher schlicht und technisch. (2005, 2003) Das diesjährige Logo zur IAA kommt zwar mit einer strengen Typo dafür aber in einem bunten Hippie-Look daher. Diese Komposition verströmt Dynamik und Frische und weckt dabei zusätzlich noch die Neugierde auf die Autopräsentationen.

Das wichtigste Thema dieses Jahr auf der Automobilausstellung wird die “energiesparenden Technologien” sein. Man wird ja sehen, wie sich die Großen im Markt in Sachen ressourcenschonende Fortbewegung  im Vergleich z.B. zum Designermodell Loremo aufstellen.

iaa-logo-2007.jpg
(Quelle: Designtagebuch)

Wie das semantische Web das Such-Marketing beeinflussen wird

admin, 16. August 2007 kein Kommentar RSS

Die personalisierte Suche ist ein wichtiger Schritt hin zum semantischen Web, da sie die Vorlieben und das Verhalten des Benutzers im Laufe der Zeit berücksichtigt. Wenn die Suchmaschinen bei der ständig wachsenden Menge an Informationen auch weiterhin relevante Suchergebnisse liefern wollen, können sie fast nicht auf die Personalisierung verzichten.

Auf die personalisierte Suche folgt die gemeinschaftliche Personalisierung, bei der ein Nutzer vom Wissen und von der Erfahrung anderer Nutzer bei speziellen Suchvorgängen profitieren kann. Darauf folgt die virtuelle Suchmaschine bzw. eine gemeinsame Wissensbasis. Die Experten zum Thema Suchen beschäftigen sich mit beiden Bereichen, und so wird das semantische Web sicher kommen und sich auch eine lange Zeit halten können.

Voraussetzungen
Unternehmen müssen ihre Zielgruppe besser kennen lernen und wissen, was sie erwartet und wie sie über ihre Erwartungen denkt. Passen das Unternehmen seine Online-Marketing-Strategie entsprechend an, vergeudet es keine Zeit und Energie mehr mit falschen Absatzwegen und Marketingkanälen. Die Konsumenten ihrerseits profitieren vom semantischen Web, weil sie die gewünschten Produkte und Dienstleistungen schneller finden.
Dies führt zu einem Paradigmenwechsel in der Suchmaschinenoptimierung. Schlüsselwörter und ihre Dichte und die Position in den Suchergebnissen werden der Vergangenheit angehören. Stattdessen muss man verstehen, wie die Verbraucher beim Nutzen der Online-Medien denken, wie sie sich verhalten, und welche Verbindungen zwischen Ideen und der Weise, wie diese Ideen ausgedrückt werden, bestehen. Dieses Wissen muss das Marketing haben, wenn festgelegt wird, welche Märkte wie bedient und wie Botschaften transportiert werden.

Herausforderungen für das semantische Web
Ein altes Sprichwort in der Information lautet “garbage in, garbage out”, d.h. Dreck kann nicht zu Gold gemacht werden. Und darin liegt eine der größten Herausforderungen für das semantische Web. Da der Input von einer Vielzahl an Benutzern über Tags, verhaltensgesteuerte Daten und andere Formen kommt, müssen 3 Problembereiche beachtet werden:

  • falsches Tagging
  • böswilliges Tagging
  • Spam-Tagging

Diese Faktoren können die persönlichen Suchergebnisse verzerren, da sie ja durch die Daten anderer Benutzer beeinflusst werden. Der Zugriff auf eine Wissensbasis ist sehr hilfreich, wenn die Zulieferer wissen, was sie tun. Dann hilft die Unterstützung durch andere Menschen erheblich. Aber was passiert, wenn die Zulieferer (oder ein erheblicher Teil davon) nicht wissen, was sie tun, von falschen Voraussetzungen ausgehen oder das System sogar missbrauchen? Dann verlieren die Ergebnisse schnell ihre Attraktivität.
So viel versprechend das semantische Web ist – es gilt auch, große Herausforderungen zu meistern.

Soziologie des Semantischen Webs
Sind die Suchergebnisse, die von den Daten anderer Nutzer beeinflusst werden, für den Suchenden noch fachlich korrekt und objektiv? Schon Hamlet sagte, dass nichts per se gut oder schlecht ist, sondern dazu erklärt wird.
Es wird oft über die Auswirkungen von Internet und Email auf die Kultur diskutiert. Ähnliche Diskussionen könnte es über die Auswirkungen des semantischen Webs auf die Kultur geben. Ist es doch denkbar, dass die Menschen Informationen aufnehmen und verwenden, die sie als korrekt und wahr ansehen, obwohl sie in Wirklichkeit nur den Gedanken der falsch informierten Massen entsprungen sind.

Viele Informationen aus dem semantischen Web werden aber nützlich und fehlerfrei sein, weil die Menschen, die das Internet häufig nutzen, meist über ein gutes Bildungsniveau verfügen. Es wird aber sicher auch Bereiche mit schlechteren Ergebnissen im semantischen Web geben, weil die Zulieferer die Seiten, die sie taggen, nicht so gut verstehen.

Quelle: Search Engine Journal

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