Höhere Keywort-Relevanz durch Off-Page-Optimierung

admin, 14. August 2007 kein Kommentar RSS

Bei der Off-Site-Optimierung geht es inzwischen nicht mehr nur um eine gute Verlinkung. Wenn Sie die Keywort-Relevanz Ihrer Seiten erhöhen möchten, müssen Sie sich mit weiteren Off-Page-Elementen beschäftigen.
Denn Google sieht auch Bilder, Videos, Skripte und Hyperlinks, die auf eine Seite verweisen – und verwendet diese Elemente auf für die Einstufung einer Seite.
Angenommen, Sie verkaufen blaue Helferlein. Auf Ihren Seiten haben Sie diese beschrieben, die Vorteile dargestellt und vielleicht ein Sonderangebot gemacht. Das sieht der GoogleBot natürlich, aber das ist dann auch schon alles gewesen.
Wenn Sie ein Video – der Bequemlichkeit halber bei Google Video – veröffentlichen, das Ihre blauen Helferlein in Aktion zeigt, weiß Google plötzlich viel mehr, nämlich:

  • wer Ihr Video anschaut,
  • welche Kommentare dazu abgegeben werden,
  • welche Tags gesetzt werden,
  • den Titel und die Beschreibung des Videos

Das Video sei hier nur beispielhaft für einen Medientyp genannt, d.h. die Aussagen gelten gleichermaßen auch für andere Medien.
Benutzen Sie zur Off-Page-Optimierung auch Angebote wie Google Base, Google Local Business Center und andere Google Dienste wie die Bildersuche und Blogs.
Es ist gut, diese Möglichkeiten zu nutzen. Aber von allein wird Ihre Keywortdichte nicht steigen. Wenn Sie also Google Video nutzen, müssen Sie sinnvolle Keywörter in Ihren Titel und Ihre Beschreibung einfügen.
Wer also nach blauen Helferlein auf Google Video sucht, wird Ihr Video finden. Das ist eine einfache Sache. Und weil Google immer mehr Dienste anbietet, kann man ziemlich sicher sein, dass Informationen aus verschiedenen Quellen bezogen und verwendet werden.
Wahrscheinlich steht Google damit nicht allein. Auch andere Suchmaschinen und Portale gehen ähnliche Wege und schöpfen aus den unendlichen Informationen von Millionen von Usern.
Wenn Sie also einen guten Page Rank erreichen wollen, beschränken Sie sich nicht nur auf die gleichen Maßnahmen bei der On-Page-Optimierung. Betreiben Sie auch eine Off-Page-Optimierung, nicht nur in Bezug auf Backlinks. Dann sind die gewünschten Erfolge mit höherer Wahrscheinlichkeit erreichbar.

Quelle: Search Engine Journal

Strategisches Denken und Suchmaschinenoptimierung

admin, 13. August 2007 kein Kommentar RSS

Strategisches Denken ist beim Suchmaschinen-Marketing gefragt, geht es doch nicht nur darum, einzelne Maßnahmen anzuwenden, sondern ein Gesamtbild zu schaffen.

Hier ein paar Tipps für ein strategisches Vorgehen beim Such-Marketing.

  1. Den Status Quo hinterfragen: Wagen Sie sich an die Grenzen. Selbst wenn Sie momentan erfolgreich sind, sollten Sie sich nicht auf Ihren Lorbeeren ausruhen. Die Optimierung Ihrer Seiten und der Aufbau von Links bringen einen bestimmten Erfolg. Aber strategisch denkende Such-Marketeers gehen auch mal Risiken ein und begrüßen Änderungen.
  2. Die Kraft der Veränderung nutzen: Im Such-Marketing ist nur eines sicher: der ständige Wandel. Beherzigen Sie dies bei der Entwicklung Ihrer Online-Strategie. Die strategischen Vordenker aller Branchen akzeptieren Änderungen und versuchen, davon zu profitieren. Ein erfolgreicher strategischer Such-Marketeer muss Änderungen antizipieren, den Wandel planen und bereit sein, ein paar Risiken in Kauf zu nehmen.
  3. Auf den Nutzer konzentrieren statt auf Suchmaschinen: Gestalten Sie Ihre Internet-Präsenz für den Nutzer und nicht für die Suchmaschinen, schreiben Sie Texte für Menschen und nicht für Suchmaschinen und fügen Sie keine Schlüsselwörter nur für Suchmaschinen ein. Schreiben Sie einen natürlichen, flüssigen Text, denn letztendlich sorgt der Nutzer online (oder offline) für Umsatz und nicht die Suchmaschine.
  4. Kurzfristige Lösungen und langfristige Strategie unterscheiden: Manche Lösungen wirken zwar schnell, aber nur zeitlich begrenzt. Ein strategisch denkender Such-Marketeer kann Themen aufspüren, die den langfristigen Erfolg sichern und die zukünftigen Bedürfnisse der Kunden und die daraus resultierenden Anforderungen an die Websites frühzeitig erkennen lassen.
  5. Dauerhafte Verbesserungen anstreben: Strategische Such-Marketeers sind visionär und versuchen immer, aus Erfolgen oder Fehlern zu lernen. Beim Sammeln von Schlüsselwörtern sollte man an Stelle der traditionellen Keywort-Bewertung einen Feedback-Mechanismus verwenden, um in der Branche beliebte „Buzzwords“ zu sammeln, die die Nutzer für die Suche nach den Produkten oder Lösungen Ihrer Kunden verwenden. Wer die Sprache des Nutzers versteht, verbessert seine weitere Suchwortanalyse Schritt für Schritt.
  6. Mut haben, anders zu sein: Das Verlassen ausgetretener Wege beim Denken kann sehr erfolgreich sein. Innovative und strategische Such-Marketeers sind bereit, wirklich neue Ideen auszuprobieren.
  7. Erst zuhören, dann handeln: Hören Sie auf Ihre Kunden und hören Sie ihnen zu, wenn sie sich Gedanken über ein spezielles Thema machen. Verstehen Sie ihre Probleme und untersuchen Sie, warum die aktuelle „Lösung“ diese Probleme nicht löst. Strategisches Denken ist nicht immer einfach und soll es auch gar nicht sein. Wenn Sie Ihren Kunden zuhören, bekommen Sie wichtige Anhaltspunkte und Hinweise zur Planung einer wirkungsvollen Online-Strategie.

Innovationen und strategisches Denken sind gefragt. Seien Sie also kreativ, innovativ und visionär.

Quelle: Search Engine Journal

Suchmaschine für Personensuche

admin, 9. August 2007 2 Kommentare RSS

Spock: der Gedanke an das Raumschiff Enterprise liegt nahe, ist hier jedoch nicht zutreffend. Es handelt sich um die Abkürzung für „Single Point Of Contact (by) Keyword“, und dahinter steckt eine neue Suchmaschine für die Personensuche.

Startseite Spock

Als Suchergebnisse werden ausschließlich Personen angezeigt. Sucht man direkt nach einem Namen, erscheinen alle Personen mit diesem Namen in der Ergebnisliste – natürlich nur, wenn sie im Index enthalten sind. Sucht man nach einem Suchbegriff, werden alle Personen angezeigt, die mit dem Suchbegriff in Verbindung stehen.

Die Ergebnisliste gibt es in einer Kombination aus Bild und Text:
Ergebnisliste Spock
und in einer reinen Bildversion.

Die Verbindung zwischen Person und Suchbegriff wird über Tags hergestellt, die von allen angemeldeten Benutzern ergänzt werden können. Diese Tags sind der zentrale Punkt der Suche. So werden bereits bei der Eingabe eines Suchbegriffs automatisch verwandte, vorhandene Tags in einer Auswahlliste angeboten. Und auch die Liste der Tags zu einer Person ist verlinkt und startet eine neue Suche zu diesem Tag.

Detailseite Spock

In der Detailansicht gibt es neben Bildern, der Liste aller Tags dieser Person, einem Textauszug von Wikipedia, Bilder von verwandten Personen auch weiterführende Links, mindestens zu Wikipedia, meistens aber auch zu anderen Seiten.
Eher selten findet man jedoch auf dieser Seite die Erklärung, in welchem Zusammenhang die Person mit dem Tag steht. Bei einem kontroversen Thema könnte das bei einer oberflächlichen Betrachtung von Nachteil sein, wenn Gut und Böse nicht gleich auseinandergehalten werden können.

Aber Spock befindet sich in der Entwicklung und scheint bestrebt, auch Insiderwissen anzubieten. Deshalb werden die Personen oder Bekannte auch aufgefordert, mit Spock Kontakt aufzunehmen. A propos Entwicklung: Spock liegt als Beta-Version vor, was man in diesem Fall auch deutlich merkt. Beim Stöbern in den Datenbeständen kam auch immer wieder mal ein “Oh Uups” oder eine Fehlermeldungen wegen fehlender Verfügbarkeit. Und auch inhaltlich gibt es zumindest bei den Fotos noch einige falsche Zuordnungen.

Aber die zugrunde liegende Idee ist nicht schlecht und bringt wieder einen frischen Wind in die doch zumeist eingefahrenen Wege beim Suchen. Auch mancher inhaltliche Aha-Effekt beim Suchen und Finden stellt sich ein, und über die Verlinkung gelangt man zu einigen interessanten Seiten, die man sonst vielleicht nicht gefunden hätte.

Mobil ins Internet – Teil 3

admin, 8. August 2007 kein Kommentar RSS

Im dritten und letzten Teil der Abhandlung über den mobilen Internet-Zugang geht es um weitere Rahmenbedingungen, die das Surfen angenehm machen oder erschweren.

Verwirrung besteht bei den mobilen Surfern oft hinsichtlich der Kosten. Üblicherweise wird der mobile Traffic nach Volumen bezahlt, aber viele Nutzer sind der Meinung, dass die Dauer der Verbindung oder die Anzahl der geladenen Seiten über die Kosten entscheiden. Und so wird oftmals die Verbindung schnell beendet, sobald die Seite auf dem Handy geladen ist.
Wer zu Hause eine WLAN-Verbindung mit Flatrate besitzt, kann diese auch für den mobilen Internetzugriff nutzen. Auch einige WLAN-Hotspots sind kostenlos, während andere bis zu 7 EUR für eine Stunde in Rechnung stellen, auch wenn der Benutzer nur schnell eine Information benötigt.

Normales Surfen erfordert keine besondere Sicherheit. Sobald jedoch persönliche Daten wie Kreditkartendaten übertragen werden, ist Vorsicht geboten. Gerade beim WLAN machen sich die Nutzer aber oft keine Gedanken über diesen Aspekt und glauben, dass die Anmeldung bei einem passwortgeschützten WLAN bereits ausreichend Sicherheit gibt.

Browser für den mobilen Internetzugang formatieren den Seiteninhalt speziell für das Endgerät und zeigen hohe, schmale Spalten an. Der Wiedererkennungswert vom PC ist damit nicht immer gegeben, und auch weiße Flächen auf dem Handy lassen sich manchmal nicht vollständig vermeiden. Eine Webseite, die für ein spezielles Gerät optimiert ist, erreicht natürlich die höchste Nutzerfreundlichkeit. Da dies nicht immer möglich ist, sollten interaktive Seiten aber auf jeden Fall relativ kurz sein. Seiten mit statischen Informationen können etwas länger sein.
Leichter hat es der Nutzer, wenn er die Webseite kennt und weiß, wo sich der benötigte Link oder die wichtigsten Inhalte befinden. Denn Befragungen haben ergeben, dass er am PC die gleiche Strategie wie am Mobiltelefon nutzen möchte.

Ausblick

Bei über 50 Milliarden Web-Seiten greifen die Nutzer trotz Bookmarks und Auto-Vervollständigung bei der Eingabe von URLs immer häufiger auf Suchmaschinen zurück, selbst wenn sie bekannte Seiten finden wollen. Mit der richtigen Kombination an Suchbegriffen lassen sich Unterseiten direkt finden und aufrufen. Das ist im mobilen Bereich besonders dann interessant, wenn die Startseite groß ist und eine lange Ladezeit hat.

Mit zunehmender Verbreitung des mobilen Surfens wird auch mobile Werbung immer mehr zum Thema. Auch hier gilt wie bei den Inhalten, dass Texte besser ankommen als Videos und Banner. Es gibt jedoch Unterschiede hinsichtlich des Alters der Nutzer. Auch Google experimentiert bereits mit AdSense für Mobiltelefone. Die 2-zeiligen Anzeigen enthalten einen Link und die Möglichkeit, den Werbenden aus der Anzeige heraus anzurufen.

Und einige Unternehmen bieten bereits spezielle Seiten für mobile Geräte an, was ja nicht zuletzt durch die .mobi-Domains unterstützt wird. Zu diesem Thema wird also sicher in Zukunft noch einiges zu berichten sein.

Mobil ins Internet – Teil 2

admin, 7. August 2007 kein Kommentar RSS

Im zweiten Teil des Beitrags zum mobilen Internetzugang geht es um die Eigenschaften der mobilen Geräte, die natürlich einen großen Einfluss auf die Benutzerfreundlichkeit haben.

Die Bildschirmgröße ist der wichtigste Aspekt, der den PC von einem mobilen Gerät unterscheidet. Die Bildschirmgröße eines PDAs/Communicators wird als ausreichend betrachtet, auch wenn sich dort teilweise das Schlüsselloch-Problem ergibt, wenn man nicht weiß, wie groß die Seite tatsächlich ist und wo sich die wichtigen Inhalte befinden. Kleinere Bildschirme sind für das mobile Surfen ungeeignet, selbst wenn die Auflösung des Bildschirms die Lesbarkeit auch kleiner Buchstaben erhöht.

Auf einem Mobiltelefon stehen nur begrenzt viele Tasten zur Verfügung, und die Maus fehlt komplett. Wer allerdings das Surfen mit der Handy-Tastatur gelernt hat, wird eine PC-Tastatur möglicherweise kompliziert finden. Die Eingabe einer URL ist am Handy aber schwierig und sollte durch eine Auto-Vervollständigung erleichtert werden, denn auch Bookmarks lassen sich mit der eingeschränkten Tastatur nicht so einfach finden.
Und schließlich kann der mobile Surfer die diversen Effekte, die erscheinen, wenn man am PC mit der Maus über Seitenelemente fährt, nur eingeschränkt nutzen.

Im Innenleben des Rechners bestimmt die Speicherkapazität die Größe des Cache und damit die Anzahl der Seiten, die ohne erneutes Laden angesehen werden können. In Standard-Handys reicht der Cache nicht einmal für eine ganze Seite aus.

Ungetrübtes mobiles Surfen erfordert Batterien mit hoher Kapazität, damit die Aktivitäten auch wirklich mobil, also unabhängig von einer stationären Stromquelle durchgeführt werden können.

Das Gerät bestimmt auch die Geschwindigkeit, mit der man sich im Netz bewegen kann. Untersuchungen haben ergeben, dass ein PC im gleichen WLAN noch immer schneller ist als das mobile Gerät. Die Datenübertragungsrate im WLAN liegt bei 54 Mbps. Im Vergleich dazu kommt UMTS nur auf schlappe 2 Mbps, was allerdings schon wieder ein riesiger Fortschritt im Vergleich zu den sonst üblichen Übertragungsraten von 9,6 bis 236,8 kbps ist. Mobile Verbindungen sind also wesentlich langsamer als Festnetzverbindungen, und ein ausreichend gutes Netz ist zudem auch nicht immer und überall vorhanden.

Es gibt keine verlässlichen Werte für die höchste akzeptable Ladezeit, da dies auch von den Erwartungen der Nutzer abhängt. Texte werden relativ schnell geladen, während Bilder wesentlich länger brauchen. Besonders die Navigationselemente müssen aber schnell zur Verfügung stehen, noch bevor die Bilder vollständig geladen sind.

Forsetzung folgt…

Mobil ins Internet – Teil 1

admin, 6. August 2007 kein Kommentar RSS

Das Leben wird immer mobiler, und das Internet immer wichtiger. Also ist es naheliegend, beides zu verbinden, denn der Zugang zum Internet ist inzwischen mit Mobiltelefonen ebenso technisch möglich wie mit PCs.

In ihrer Dissertation mit dem Titel „Web browsing on mobile phones – Characteristics of user experience“ hat sich Virpi Roto an der Helsinki University of Technology, Department of Computer Science and Engineering, mit diesem Thema auseinander gesetzt. In einem 3-teiligen Blogbeitrag werden die wichtigsten Erkenntnisse aus der Arbeit und ein paar aktuelle Trends in Kurzform vorgestellt.

Zum mobilen Surfen benötigt man ein mobiles Endgerät, eine Verbindung ins Netz und Webseiten. Da diese drei Komponenten aber von unterschiedlichen Parteien erstellt werden, die voneinander abweichende Ziele verfolgen, macht das mobile Surfen noch nicht so richtig Spaß. Auch wenn die Möglichkeiten des mobilen Zugriffs auf das Internet immer umfangreicher werden, ist die Technologie noch längst nicht voll ausgereift.

Die Bedeutung des Internets für unser tägliches Lebens steigt immer weiter. Dadurch wird auch die Nutzung des Internets mit mobilen Geräten immer wichtiger. Für die junge Generation wird dies eine Selbstverständlichkeit, denn bereits heute surft jede japanische Hausfrau ohne besondere technische Affinität mobil im Internet, um sich beispielsweise über den Zugfahrplan zu informieren.

Der mobile Zugang ins Internet hat auch für die Entwicklungsländer eine hohe Bedeutung, da ein PC dort für einen Durchschnittshaushalt unerschwinglich ist.

Anwendungsbereiche

Mobiles Surfen ist natürlich in Mobilitätsphasen angesagt. Auf weiteren Reisen kann man damit Informationen aus der Heimat abrufen, per Webmail kommunizieren oder Informationen für die weitere Reise (z.B. Wetterbericht, Fahrpläne) abrufen. Wichtig ist in diesem Fall, dass das Sammeln der Informationen nicht länger als 20 Minuten dauern darf.

Neben der Suche nach Informationen erfüllt das mobile Surfen auch den Wunsch nach Unterhaltung. Wartezeiten und Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln können damit überbrückt werden. Der mobile Surfer wirkt cool und vermeidet unangenehme Situationen, wenn er sich z.B. nicht durch sein Gegenüber im Zug anstarren lassen muss.

Die Nutzung des Internets am PC und auf einem mobilen Gerät schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern ergänzen sich und werden bewusst gewählt. Sei es, dass der Blogger im Zug auf dem Weg ins Büro seine Arbeit mobil beginnt und am PC abschliesst, sei es, dass das Mobiltelefon benutzt wird, wenn man dort eine Information schon gefunden hat, bevor der PC hochgefahren wäre. Und wenn der Benutzer gemütlich auf der Couch oder im Bett liegen will, wird er sein „relaxed browsing“ bevorzugt mit dem mobilen Gerät durchführen.

Die jüngeren Nutzer (20-27 Jahre) üben sich im Multitasking, schauen nur kurz auf den Bildschirm und widmen sich anderen Dingen, bis ihnen der Vibrationsalarm des Handys anzeigt, dass die gewünschte Seite nun vollständig geladen ist. Die älteren Nutzer (40-47 Jahre) schauen durchschnittlich 2 Sekunden länger auf den Bildschirm.

Neben dem gesamten Web, das über HTML-Browser zugänglich ist, entstehen inzwischen verschiedene spezialisierte Seiten für WAP-, i-Mode-, Sprach-Browser usw. Das W3C setzt sich deshalb in seiner „One Web-Initiative“ dafür ein, dass der gleiche Inhalt von jedem Endgerät aus erreichbar wird. Noch gibt es aber eine ganze Menge Unterschiede beim Zugang zum Internet mit dem PC und einem mobilen Gerät, die im nächsten Teil des Beitrags detaillierter vorgestellt werden.

Fortsetzung folgt…

Möglichkeiten der Online-Medien

admin, 3. August 2007 1 Kommentar RSS

Was unterscheidet eigentlich die „neuen“ Medien, die Online-Medien, von den traditionellen Medien? Hier ein kleiner Einblick in einige der Möglichkeiten, die vielfach noch ungenützt bleiben.

Interaktivität
Das Internet ist längst von einer Einbahnstraße zu einer mehrspurigen Schnellstraße geworden. Unternehmen können mit ihren Kunden in Kontakt treten und diese für sich aktiv werden lassen. Produktbewertungen von Kunden gelten als glaubwürdiger und geben manchen Interessenten den definitiven Anstoß zum Kauf. Kunden, die eigene Fotos, die sie mit dem Produkt des Unternehmens zeigen, auf die Internet-Seiten des Unternehmens hochladen dürfen, animieren ihr Umfeld, diese Seiten zu besuchen. Das steigert die Seitenzugriffe und bringt mehr potenzielle Kunden. Kluge Unternehmen greifen auch das Ideenpotenzial kreativer Köpfe ab und setzen es zum beiderseitigen Vorteil um, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Personalisierung
Mit nur wenigen Handgriffen können treue Kunden individuell angesprochen werden, genau so, wie es Stammkunden in ihrem Lieblingsgeschäft schätzen. Die persönliche Anrede im Newsletter sollte selbstverständlich sein. Auch Internet-Seiten und Dateien zum Download kommen mit einer persönlichen Note besser an. Unternehmen, die ihren Kunden Wertschätzung zeigen, polieren ihre Kundenbeziehung auf Hochglanz und werden auch selber davon profitieren.

Dynamik
In den Online-Medien sind Änderungen und Erweiterungen jederzeit möglich und binnen weniger Minuten online. Moderne Unternehmen können sofort auf neue Entwicklungen reagieren, Tendenzen und Informationen aufgreifen und ihre Kompetenz unter Beweis stellen. In den Online-Medien lassen sich Informationen schnell finden und schnell Kontakte knüpfen. Hat beispielsweise ein bestehender Lieferant kurzfristig Lieferschwierigkeiten, lässt sich ein Ersatzlieferant online schnell finden, kontaktieren und beauftragen. Voraussetzung ist natürlich ein gut auffindbarer, ansprechender Internetauftritt.

Globale Reichweite
Das Internet kennt keine Grenzen. Unternehmen erreichen damit Interessenten und Kunden in der ganzen Welt und zu jeder Tageszeit. Ein Online-Shop erweitert das Einzugsgebiet so weit, wie die Logistik von Zahlung und Lieferung es erlauben.
Diese globale Reichweite bietet Unternehmen neue Möglichkeiten, Netzwerke mit Unternehmen zu bilden, die die gleiche Zielgruppe mit anderen Produkten oder Dienstleistungen versorgen. Diese strategischen Partnerschaften, die sowohl online als auch offline gepflegt werden können, bringen für alle Beteiligten unschätzbare Vorteile. Und die globale Reichweite ermöglicht auch Nischenstrategien, bei denen lokal selten nachgefragte Produkte auf einem überregionalen Markt erfolgreich abgesetzt werden.

Unabhängigkeit
Beim Einkauf in Online-Shops entfällt die Bindung an Öffnungszeiten und Örtlichkeiten. Jeder kann bestellen oder einkaufen, wenn er gerade Zeit und Lust dazu hat, er kann sich die Bilder und Beschreibungen der Waren beliebig lange ansehen und vergleichen und steht weder an der Kasse noch auf dem Heimweg im Stau.

Transparenz und Vergleichbarkeit
Für vergleichbare Produkte steigt die Transparenz. Nebenbedingungen und vor allem Preise können online leicht verglichen werden. Die Recherche ist wiederum global möglich und bringt dem Käufer ein Gefühl der Sicherheit beim Kauf.

Verlagerung von Dienstleistungen
Die Online-Medien beeinflussen nicht nur das Verhältnis zwischen Unternehmen und Kunden. Sie verändern – wenn man einmal über den klassischen Internet-Auftritt hinaus denkt – auch innerbetriebliche Strukturen. So werden einerseits Versand- und Logistikdienstleistungen immer wichtiger. Andererseits können interne Schreib- oder andere Routinearbeiten durch eine intelligente Vernetzung von Systemen und von Innen- und Außendienst verringert und der Informationsaustausch verbessert werden.

Mit den Online-Medien entstehen völlig neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten. Es braucht nur eine zündende Idee, ein paar kluge Köpfe mit ein wenig Mut, um neue Wege zu gehen und dabei erfolgreich zu sein.

Googles Supplemental Index nun ohne Kennzeichnung

admin, 2. August 2007 kein Kommentar RSS

Der Supplemental Index, Googles zweite Datenbank mit den Ergebnissen der Crawler, war schon immer ein beliebtes Thema für Diskussionen und auch Spekulationen. Offensichtlich war, dass einige Seiten einer Website in den Haupt-Index, andere in den Supplemental Index kommen können. Die Aufnahme lässt sich nicht direkt beeinflussen. Je höher die Qualität der Inhalte und der Links, desto höher die Chance, in den Haupt-Index zu kommen.
Google konnte durch dieses Vorgehen mehr Suchergebnisse liefern und auch Unterseiten einer Website anzeigen.
2006 hat Google sein System zur Indizierung überarbeitet und in der Folge eine enorme Menge an Unterseiten indiziert. Da der Unterschied zwischen den Seiten im Haupt-Index und im Supplemental Index dadurch immer geringer wird, verzichtet Google nun auf die Kennzeichnung der Ergebnisse aus dem Supplemental Index.

Webmaster begrüßen diesen Schritt, da mehr indizierte Seiten auch mehr Traffic bedeuten. Dies gilt besonders für Blogs, wo sich der wichtige Content auf den Post-Seiten und nicht auf der Startseite befindet.

Einige Nutzer sind möglicherweise nicht so glücklich, wenn sie auf Ergebnisse des Supplemental Index klicken, ohne dies angezeigt zu bekommen.
Die Meinungen gehen auch in Googles Webmaster-Blog auseinander. Das Thema bleibt also spannend.

Quelle: Search Engine Journal

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