admin, 17. Oktober 2007 kein Kommentar RSS
Linkbait ist seit einigen Jahren der letzte Schrei im Suchmaschinen-Marketing. Das Vorgehen ist einfach: Man stellt Inhalte zur Verfügung, auf die andere gerne verlinken, lehnt sich zurück und wartet auf die Belohnung. Im Suchmaschinen-Marketing herrscht starker Wettbewerb. Dies macht Linkbait immer offensichtlicher, während er von den Nutzern zunehmend mit Missachtung gestraft wird. Denn je intensiver Linkbait betrieben wird, desto einfallsloser werden die Leute und desto langweiliger die Ideen.
Echter Linkbait ist natürlich
Es gab mal ein Unternehmen, das ein eigenes Fest für sein Produkt ausgerufen hatte. Die Leute haben mit dem Produkt auf den Straßen New Yorks getanzt, und das Fest wurde auf den Startseiten von AOL und MSNCB und in tausenden Zeitungen genannt: Das war Linkbait, noch bevor der Begriff geprägt wurde, und als wahrscheinlich noch niemand daran gedacht hat, auf diese Weise Links zu sammeln. Aber die ganze Sache hat mit Sicherheit etliche Links gebracht. Das lag zum Großteil daran, dass es überraschend kam. Niemand hat es erwartet, und es wurde auch nicht der Links wegen betrieben.
Der Wunsch, etwas anderes machen, ist ein wichtiger Antrieb und Erfolgsfaktor für diejenigen, die heute innovativen Linkbait betreiben wollen.
Linkbait ist wichtig für das Search Marketing
Neben dem Alter der Domain und der Relevanz des Inhalts sind Links nach wie vor wichtig für das Search Marketing. Um aber viele Links zu bekommen, muss man innovativ und clever sein. Linkbait ist hier ein wichtiges Element, wenn man bereit ist, sich mit On-Site-Elementen zu beschäftigen.
Erfolg durch die Benutzer
Linkbait kann erfolgreich sein, selbst wenn man nur wenige Besucher hat. Man muss es diesen Besuchern nur leicht machen, die Inhalte weiterzuverbreiten, d.h. sie bei Digg, Mr. Wong und anderen bekannten Social Media Diensten einzustellen.
Schüchternheit zahlt sich hier auch nicht aus. Ein paar „Verlinken Sie auf diesen Beitrag…“-Informationen mit sauberen Hyperlinks und Anker-Texten auf den Seiten machen die Sache leichter. Erlauben Sie Ihren Besuchern, Ihre Inhalte in Blogbeiträge aufzunehmen oder sie an Freunde zu mailen. Dadurch wird der Köder (= bait) für Sie ausgelegt und bringt mehr regelmäßige Besucher und Leser.
Fazit
Linkbait ist allerdings nicht die einzige Möglichkeit, schnell an Backlinks zu kommen. Denn:
Mit anderen Worten: Linkbait löst nicht ihre Probleme bei der Suchmaschinen-Optimierung und wird nicht funktionieren, wenn sie nicht ausreichend kreativ sind oder eine pfiffige Idee haben, wie Sie Leser anlocken können.
Bevor Sie Ihre nächste Linkbait-Kampagne starten, sollten Sie eine Marktanalyse durchführen. Schauen Sie, was in der Branche funktioniert, was die beliebtesten Threads in den Social Bookmarking Services sind und was gerade in den Foren aktuell ist. Stellen Sie auch sicher, dass Sie Ihren Lesern irgendwas zum Ausgleich für die Links geben.
Denken Sie immer dran: Linkbait muss auffallen! Machen Sie also nichts, was schon immer gemacht wurde. Gehen Sie raus und seien Sie kreativ!
Quelle: Search Engine Journal
admin, 15. Oktober 2007 1 Kommentar RSS
Die Hoffnung, dass Matt Cutts mit seinem Beitrag in der Google Webmaster Help Licht in die aktuelle Debatte über NoFollows und gekaufte Links bringen würde, wurde nicht erfüllt. Aber einige interessante Aussage hat er natürlich trotzdem gemacht:
Wirkung von NoFollow
Richtige Verwendung von NoFollow
Natürlich ist Matt Cutts der Ansicht, dass gekaufte Links mit dem nofollow-Tag versehen werden sollten, wenn man sein Ansehen bei Google nicht gefährden will. Allerdings schränkt er auf seinem Blog ein, dass er dort seine persönliche Meinung zum Ausdruck bringt und nicht die seines Arbeitgebers.
Quelle: Search Engine Journal
admin, 11. Oktober 2007 kein Kommentar RSS
Je größer und vielfältiger die Möglichkeiten im Internet und mit den Online-Medien werden, desto größer und undurchschaubarer wird auch die Masse derjenigen, die angeben, sich da auszukennen und der ideale Partner für Unternehmen zu sein, die in Web mitmischen möchten.
Aber wo viel Licht ist, gibt es leider auch einigen Schatten. Und so gibt es immer mal wieder Meldungen über Internet-Seiten, die von den Suchmaschinen abgestraft wurden, weil betrügerische Methoden zur Verbesserung der Position ergriffen wurden. Dies ist nur ein Beispiel, denn wer hängt schon das gescheiterte oder finanziell aus dem Ruder gelaufene Projekt an die große Glocke?
Größere Unternehmen verfügen ja meist über eine eigene PR- oder Marketing-Abteilung. Aber tiefgehende Kenntnisse der Online-Medien sind da leider meist nicht inbegriffen – können sie auch nicht, denn Online-Marketing stand bis vor einigen Jahren überhaupt nicht in den Lehrplänen und findet auch heute nur sehr zögerlich und begrenzt Einzug in Hörsäle und Klassenräume. Außerdem ist dieses Thema so sehr in Bewegung, dass sich die seriösen Experten täglich viele Informationen aus internationalen sichten, aufnehmen und verarbeiten müssen, um auf dem Laufenden zu bleiben.
Ein Experte muss es also sein, soviel steht fest. Aber wie gelingt es nun den Marketing-Leitern und den Führungskräften in kleineren Unternehmen, die Marketing-Aufgaben in Personalunion wahrnehmen, den passenden Dienstleister für ihre Online-Aufgaben zu finden?
Dieser Beitrag soll ein paar Anhaltspunkte und Kriterien liefern, die bei der Auswahl herangezogen werden können:
Internet-Auftritt
Wer einen Dienstleister für das Internet sucht, wird sich sicher auch zuerst dort informieren. Auch wenn es oft heißt „Der Schuster hat selbst die schlechtesten Schuhe“ sollte ein Online-Dienstleister einen ansprechenden, informativen Internet-Auftritt aufweisen, aus dem zumindest erste Hinweise zu den noch folgenden Punkten hervorgehen.
Fachwissen
Wie gewinnt und teilt der Dienstleister sein Fachwissen? Und engagiert er sich merklich für die Fachthemen seiner Branche? Wer einen (seriösen) Blog betreibt, zeigt, dass er sich ständig mit dem Thema auseinandersetzt, viele Nachrichten aufnimmt und die besten davon weiterverarbeitet und zur Verfügung stellt. Wer Fachartikel publiziert oder ein umfangreiches Glossar führt, versteht sein „Handwerk“.
Referenzen
Welche Referenzen kann der Dienstleister vorweisen? Hier kann zwar schlecht pauschalisiert werden, aber man kann doch davon ausgehen, dass man einem Unternehmen vertrauen kann, wenn dies nachweislich auch bekannte Namen tun. Auch eine langjährige Geschäftsbeziehung kann als Zeichen für Qualität gewertet werden. Sicher kann es auch zeitlich begrenzte Projekte geben. Wer aber die Online-Medien optimal nutzen will, muss dauerhaft am Ball bleiben, am besten immer mit dem gleichen bewährten Partner. Ideal ist es natürlich, wenn der Dienstleister bereits ein vergleichbares Projekt erfolgreich abgeschlossen hat.
Nach dem Sammeln und Sichten von Informationen kommt dann irgendwann der Punkt, an dem der direkte Kontakt mit einer Auswahl an Dienstleistern gesucht wird.
Beratung und In-House-Know-How
Jeder Kunde ist einzigartig, jedes Projekt ist speziell und erfordert eine individuelle Behandlung. Ein guter Dienstleister hört seinen Interessenten an, fragt ihn nach Vorstellungen und Wünschen und skizziert ein individuelles Vorgehen. Vorsicht ist angeraten, wenn der Erstkontakt in einem größeren Kreis stattfindet und überwiegend standardisierte Inhalte, die auf jeden und alles passen sollen, angeboten werden.
Werden alle Fragen ernsthaft und realistisch beantwortet? Und wird vielleicht bei speziellen Fragen ein Spezialist hinzugezogen? Wem nach dem Gespräch der Kopf schwirrt, wer viel gehört, aber nichts wirklich erfahren hat, sollte nicht so sehr an seinen Fähigkeiten, sondern eher an denen des Dienstleisters zweifeln. Wurde von Geheimnissen und Sensationen gesprochen? Von so etwas sollte man sich nicht blenden lassen, sondern erst recht einmal „hinter die Fassade“ schauen. Statussymbole haben noch kein Projekt erfolgreich gemacht, „Hirn und Schweiß“ sind da viel hilfreicher, auch wenn es sich nicht so gut anhört.
Konzept
Haben Sie Größeres in Internet vor, sei es ein neuer Internet-Auftritt mit mehr als einer Handvoll Seiten oder sogar eine Internet-Anwendung mit komplexen Funktionalitäten, muss zunächst ein Konzept erstellt werden. Sicher kann man nach ein paar Gesprächen eine Web-Site oder -Anwendung bauen, aber mit den ursprünglichen Vorstellungen des Interessenten wird das nicht viel gemeinsam haben.
Dazu kommt, dass eine seriöse Zeitplanung oder eine Kostenkalkulation einfach nicht aus dem „hohlen Bauch“ möglich sind. Für Software-Projekte gilt die Regel, dass die Korrektur dessen, was man am Anfang versäumt oder falsch macht, am Ende ein Vielfaches kostet. Auch wenn vielleicht im ersten Moment der Eindruck entsteht, dass diese Konzeptphase das Projekt unnötig aufbläht oder verzögert: Das Gegenteil ist der Fall. Mit der Abnahme des Konzepts haben beide Seiten eine genaue Vorstellung vom Ergebnis, eine solide Grundlage für die Vertragsgestaltung und eine unbestechliche Messlatte für die Abnahme. Und damit kann der Programmierer auch gleich anfangen.
White-Hat-Methoden
Wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht, sollte man den Dienstleister bevorzugen, der zwischen White- und Black-Hat-Methoden unterscheiden kann und uneingeschränkt zusichert, nur erstere zu verwenden. Wenn der Dienstleister auch gleich von Anfang an zu bedenken gibt, dass die Suchmaschinenoptimierung eine Aufgabe ist, die kontinuierlich betrieben werden muss, und keine Erfolge über Nacht möglich sind, entspricht das sowohl der Realität als auch einem guten Geschäftsgebahren. Auch wenn es ein Außenstehender nicht so leicht glauben mag: Bei der Suchmaschinenoptimierung ist derjenige der Seriöse, der sich nicht dazu verleiten lässt, eine konkrete Position in den Ergebnissen der Suchmaschinen zuzusagen.
Kontrolle
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Qualität und Erfolg im Internet zu messen. So lässt sich mit einem frei verfügbaren Tool feststellen, ob Web-Seiten fehlerfrei programmiert sind. Und es gibt natürlich auch Tools, um den Erfolg der Seiten zu ermitteln. Wer sich seiner Sache sicher ist, wird diese Prüfungen von selbst vorschlagen.
admin, 10. Oktober 2007 3 Kommentare RSS
Nein, heute ist nicht der 1. April und auch kein anderer Tag, an dem man seine Leser vielleicht zum Narren halten kann. Denn Silicon Valley scheint tatsächlich Angst vor Proximic zu haben, einem Unternehmen, das seinen Sitz in der Nähe der TU München hat. Um letzteres zu erkennen, muss man allerdings ganz genau hinschauen, denn der Internet-Auftritt ist komplett in Englisch und die Münchner Adresse steht auch „nur“ neben einer Adresse in Paolo Alto.
Proximic sieht sich selbst als Plattform, die Anbieter und Nutzer von Internet-Inhalten zusammenbringen will, indem ähnliche Nachrichten, Artikel, Hintergrundinformationen und Anzeigen ermittelt und gemeinsam angezeigt werden. Ohne Schlüsselwörter und Tags gibt es für jede Webseite eine Liste mit verwandten Seiten, um das Auffinden von Informationen natürlicher und vollständiger werden zu lassen.
Thomas Nitsche (54) und Philipp Pieper (33), laut Siliconvalley die Köpfe hinter Proximic, sind der Auffassung, dass die Informationen proaktiv den Weg zum Nutzer finden sollten. Durch eine dynamische Querverlinkung nützlicher und relevanter Inhalte im Web sollen nicht nur die Nutzer produktiver werden, sondern auch die Möglichkeiten der Vermarktung von Inhalten besser gesteuert und kontrolliert werden können. Und letzteres ist wohl der Punkt, vor dem man in Silicon Valley Angst hat, im Gedanken an kontextrelevante Anzeigen.
Der Unterschied zwischen den Algorithmen von Proximic und Google soll darin liegen, dass Google Wörter miteinander vergleicht, während Proximic Zeichenketten verwendet und dadurch auch gleich sprachenunabhängig ist.
Als „normaler“ Nutzer kann man sich derzeit ein Plug-In für den Firefox herunterladen. Die gerade betrachtete Seite wird dann in der linken Bildschirmhälfte angezeigt, während die rechte Spalte von Proximic belegt wird. In den Kategorien „News“, „Wikipedia“, „Web“, „Media“ und „Products“ werden verwandte Seiten angezeigt, natürlich mit Link. Ein kleiner grauer Balken zeigt den Grad der Übereinstimmung an, je dunkler, desto besser. Jede Kategorie kann auf- und wieder zugeklappt werden. Fotos werden beim Überfahren mit der Maus vergrößert. Auch zu den vorgeschlagenen ähnlichen Seiten kann man im Proximic-Fenster wieder ähnliche Seiten suchen.
Mein persönliches Fazit ist gemischt. Es gibt gute, mittelgute und merkwürdige Ergebnisse. Gute Ergebnisse gibt es vermutlich, wenn die Inhalte der gewählten Seite durchgängig und eindeutig sind.
So präsentiert sich der Bildschirm für den Benutzer:
Und hier der besseren Lesbarkeit wegen die Proximic-Ergebnisse nochmal größer:

Bei mittelguten Ergebnissen sind einige angebotene Seiten tatsächlich ähnlich, andere aber nicht wirklich.
Schwieriger wird es sicher auf einer Seite, die unter einem thematischen Dach mehrere Gebiete abdeckt, wie z.B. die Sportlerfrage. Hier die Startseite: 
und die laut Proximic ähnlichen Seiten:

Dass hier jedoch zweimal angegeben wird, dass sportlerfrage.net ähnlich wie sportlerfrage.net ist, lässt schon mal die ersten Zweifel aufkommen. Die unter News gebotenen Links haben dann thematisch überhaupt nichts mit der Ausgangsseite zu tun. Was zusätzlich verwundert ist die Tatsache, dass zu einer deutschen Ausgangsseite englischsprachige Pendants geboten werden. Die Übereinstimmung von Zeichenketten gleicher Bedeutung in beiden Sprachen ist eher gering, allenfalls bei Eigennamen, die aber auf der Ausgangsseite nicht vorkommen. Und auch bei den weiteren Ergebnissen ist schwer bis gar nicht nachvollziehbar, auf welchen Kriterien hier die Ähnlichkeit basiert. Werbeeinblendungen auf den angeblich ähnlichen Seiten wären weitgehend nutzlos.
Viele Seiten können aber auch gar nicht analysiert werden, da sie angeblich Cookies benutzen und zum Schutz der Privatsphäre nicht verarbeitet werden. Diese Meldung ist aber bei vielen Seiten definitiv falsch.
Neja, Proximic ist ja noch eine Beta-Version, da kann ja noch nicht alles perfekt sein. Meine erste Idee unter SEO-Gesichtspunkten, Proximic für eine Konkurrenz-Analyse zu verwenden, kann ich nach den aktuellen Erkenntnissen leider vergessen. Aber wenn ich Langeweile habe, werde ich das Proximic-Fenster mal wieder aufmachen und schauen, was mir so angeboten wird. Vielleicht tut sich ja noch was und vielleicht ist ja eine der angebotenen Seiten nützlich für mich – das kann ich ja dann mit menschlicher Intelligenz beurteilen.
admin, 9. Oktober 2007 5 Kommentare RSS
In den USA überschlagen sich in den letzten Tagen die Meldungen zum Page Rank. Über das Wochenende hatten einige Webmaster größeren Schwankungen beim Page Rank ihrer Seiten festgestellt. Bei den meisten war er mindestens um einen Punkt nach unten gegangen.
In SEO-Kreisen sind viele inzwischen der Ansicht, dass die letzten Stunden des Page Ranks geschlagen haben. Trotzdem gilt der Page Rank aber noch immer als wichtiger Indikator für den Wert, den Google einer Seite beimisst.
Geht man dem Phänomen allerdings auf den Grund, ist die Sache allerdings weit weniger mysteriös als man zunächst annehmen könnte.
Betrachtet man die Seiten in den Google Webmaster Tools, stellt man fest, dass auch hier einige Links weniger angezeigt werden. Dies sind aber alles Seiten, die im Rahmen von irrelevanter Werbung oder bezahlten Links auf die jeweiligen Seiten verlinkt hatten. Und auch die linkgebenden Seiten selbst, die Links verkaufen, wurden bestraft.
Google hat auch bestätigt, dass Seiten, die Links verkaufen, aus dem Index entfernt oder anderweitig bestraft werden, um ihnen eine gute Positionierung zu verwehren. Dabei geht es nicht um den Verkauf von Links im Allgemeinen, sondern um die Fälle, in denen die Links in keinem inhaltlichen Zusammenhang stehen und somit sinnlos sind. Wer also einen Page Rank von 9 hat und den Leuten mit der Begründung Links verkauft, dass ihre Seiten damit besser positioniert werden, bekommt die gerechte Strafe.
Der Aufbau einer Verlinkung ist ein langsamer, zielgerichteter, organischer Prozess, den man heute nicht mehr dadurch verkürzen kann, dass man sich für ein paar tausend Euro im Monat bei Seiten mit Page Rank 8 ein paar Links kauft und dann über Nacht (oder zumindest innerhalb eines Monats) in Google nach oben springt. Das hat vor 5 Jahren funktioniert, aber die Zeiten sind vorbei.
Aber eigentlich ist es doch ganz einfach: Wenn Sie Links kaufen, dann nur von Seiten, die inhaltlich zu Ihren Seiten passen. Verwenden Sie nicht überall den gleichen oder einen generischen Linktext (z.B. „Autos online kaufen“). Wenn Sie Links verkaufen, achten Sie auf die Qualität der Seite, auf die Sie verlinken. Verlinken Sie also nicht auf thematisch unpassende Seiten, auf 301er-Umleitungen, Seiten mit versteckten Texten oder schlechten Linktexten, sondern akzeptieren Sie nur gut programmierte Seiten, die weder On-Site noch Off-Site versuchen, die Suchmaschinen zu manipulieren.
Das sagen die Link-Experten eigentlich schon seit Jahren, sei es auf Konferenzen oder auf ihren FAQ-Seiten. Wer sich nicht an die Regeln hält, wird von Google bestraft. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht beim aktuellen Update, aber irgendwann auf jeden Fall!
Was sagt Matt Cutts?
Er hüllt sich in letzter Zeit zu diesem Thema in Schweigen und schreibt in seinem Blog eher über seinen Urlaub, sein Training oder sein iPhone. Im April hat er sich zuletzt damit befasst, und folgender Ausschnitt zeigt ganz gut Googles Ziele bei gekauften Links.
Auf einer Seite, die sich mit Linux beschäftigt, gibt es beispielsweise folgende Links:

Wenn wir kurz mal unseren Webmaster-Hut absetzen und uns in die Rolle des normalen Users versetzen, fragen wir uns doch sicher schnell:“ Warum verlinkt eine Linux-Seite auf jede Menge Seiten zu Poker, Pillen und Glücksspielen?“ Solche Links werden von den Benutzern oft als Spam oder minderwertig eingeschätzt. Manch einer wird zwar derartige Links verteidigen, aber die meisten, die in Google suchen, wollen nicht, dass solche Links die Suchergebnisse beeinflussen.
Und es gibt noch mehr interessante Feststellungen zu diesen Links: Es ist zwar hier nicht erkennbar, aber der Text „Sponsored Links“ ist auf der Seite ein Bild, kein Text. Der Rest der Seite ist sehr textlastig, d.h. dadurch dass für „Sponsored Links“ ein Bild verwendet wurde, soll verhindern werden, dass die Links als bezahlt entdeckt werden. Vielleicht ist das aber auch eine Unterstellung und der Text sollte einfach hübsch aussehen…
Trotz allem hat unser Ansatz gegen gekaufte Links hier sehr gut funktioniert. Diese Links wurden von unseren Algorithmen ohne menschliches Zutun entdeckt. Aber auch unsere händischen Spam-Bekämpfer haben die Links entdeckt.
Quelle: Search Engine Journal
admin, 5. Oktober 2007 kein Kommentar RSS
Die Meta-Tags gehören zu den ältesten Elementen der Suchmaschinenoptimierung. Einige von ihnen haben inzwischen an Bedeutung verloren, das Description-Tag ist aber nach wie vor sehr wichtig für die Kurzbeschreibung, die in den Suchergebnissen angezeigt wird. Eine benutzerfreundliche Beschreibung kann nämlich die Klickrate deutlich erhöhen.
Höchste Zeit also, sich die Regeln der Meta-Descriptions klarzumachen und über eine Renovierung der Tags nachzudenken:
Warum beachtet Google die Description-Tags?
Die Kurzbeschreibung soll die angebotene Webseite genauer beschreiben. Das Description-Tag wird gerne dafür verwendet, weil es einen guten Eindruck vom Seiteninhalt vermittelt. Gute Kurzbeschreibungen führen die Suchenden schneller zu guten Ergebnissen und reduzieren frustrierendes Vor- und Rückwärts-Klicken, das einzig den Traffic künstlich erhöht. Ansammlungen von Schlüsselwörtern gehören nicht in das Description-Tag und werden häufiger durch eine andere Beschreibung ersetzt. Gute Description-Tags verbessern also die Klickrate, haben aber keinen Einfluss auf die Positionierung in den Suchergebnissen.
Tipps für bessere Meta-Descriptions:
Bei einem Blog sollten sie darauf achten, dass jeder Beitrag seine eigene Meta-Description hat. Manche Blogs verwenden automatisch die ersten 25 Wörter – behalten Sie das im Hinterkopf, wenn Sie den Beitrag schreiben…besonders wenn es um Schlüsselwörter und Konversion geht.
Quelle: Search Engine Journal
Josef Willkommer, 3. Oktober 2007 2 Kommentare RSS
Unter Latent Semantic Indexing (LSI) versteht man eine Technologie, die führende Suchmaschinenanbieter – einschließlich Google – eingeführt haben und mit der es den Suchmaschinen möglich ist, Textinhalte semantisch zu erkennen und zu „verstehen“. LSI ermöglicht es, Synonyme und verwandte Begriffe eines Keywords zu lokalisieren und Texte, in denen derartige Begriffe vorkommen als relevant einzustufen – selbst dann, wenn der Suchbegriff im Text gar nicht vorkommt.
Zum Latent Semantic Indexing kursieren zahlreiche Gerüchte, wobei es sich bei vielen jedoch zum Teil auch um Hysterie handelt.
Während von Suchmaschinen früher “nur” die vorhandenen Keywords analysiert wurden, geht die semantische Technologie noch einen Schritt weiter. Hierbei wird zusätzlich das Umfeld des entsprechenden Dokumentes analysiert, d.h. Suchmaschinen vergleichen den vorliegenden Text mit Dokumenten die gleiche oder ähnliche Wörter und Wortgruppen enthalten. Dabei stuft die Technologie Texte als semantisch verwandt ein, die viele ähnliche Wörter und Wortfolgen verwenden. Stimmen nur wenige Wörter überein wird der Text als semantisch entfernt eingestuft und ist folglich für den vorliegenden Suchbegriff nicht relevant.
In der Praxis bedeutet dies folgendes: Wenn eine Suchmaschine Latent Semantic Indexing verwendet, werden z.B. für den Suchbegriff „Saddam Hussein“ zum einen Suchergebnisse geliefert, die in Zusammenhang mit „Saddam Hussein“ und dem Golfkrieg, dem Krieg im Irak oder auch Kuwait stehen. Zum anderen werden aber auch Inhalte angezeigt, bei denen der entsprechende Suchbegriff nirgendwo im Text vorkommt. Die Suchmaschinen weiß anhand der Textinhalte, welche Ergebnisse dennoch relevant sein könnten.
Während die Integration verwandter Begriffe in Webtexte daher durchaus Sinn macht, sollte das Hauptaugenmerk eines Webseitenbetreibers hinsichtlich dieser Technologie auf der Verwendung von eingehenden Links bzw. den entsprechenden Linktexten liegen. Es ist mittlerweile ja kein Geheimnis mehr, dass die Linktexte eingehender Links einen großen Einfluss auf die Platzierung einer Webseite ausüben. Aus diesem Blickwinkel heraus sollte man es daher vermeiden, immer die gleichen Linktexte zu verwenden. Dadurch kann relativ schnell der Eindruck einer überoptimierten Seite entstehen. Suchmaschinen mögen so etwas gar nicht. Die Folge können beispielsweise sog. over-optimization-penalties sein, bei denen eine augenscheinlich zu sehr „gepimpte“ Webseite abgestraft wird.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt hier in möglichst natürlich wirkenden Linktexten. Es gibt hier zwar kein Patentrezept, Untersuchungen haben aber gezeigt, dass bei vielen top-platzierten Seiten Ihre Keywords in ca. 30-40% der eingehenden Links vorkommen. Durch die Verwendung von Synonymen und verwandten Begriffen in Ihren Linktexten können sie die Relevanz der eingehenden Links noch weiter erhöhen, ohne dass es dabei unnatürlich zu wirken beginnt. Die Suchmaschinen „verstehen“ diese alternativen Begriffen und Platzieren Ihre Seite für die passenden Suchbegriffe.
Um herauszufinden welche Begriffe Google als Synonym ansieht, kann man das Synonym-Suchkommando (~ / Alt Gr + ) verwenden. Wenn Sie zum Beispiel Synonyme für den Begriff „Auto“ finden möchte, geben Sie bei Google einfach folgende Suchbegriff ein: ~Auto
Dadurch erhalten Sie Seiten, die mit dem Suchbegriffe verwandte Keywords enthalten, z.B. Auto-Nachrichten, Leasing, Cars
Durch die Verwendung von verwandten Ausdrücken können Ihre Hauptbegriffe gestärkt werden, was zu besseren Platzierungen führt – ohne häufige Wortwiederholungen und der damit verbundenen Gefahr einer Abstrafung.
Bitte beachten Sie: Solange Sie versuchen möglichst natürlich zu schreiben und anstatt der Suchmaschinen immer den Leser im Blickfeld zu behalten, verwenden sie höchstwahrscheinlich sowieso eine Vielzahl an LSI Keywords. Insofern werden sie diesem Thema keine besondere, zusätzliche Aufmerksamkeit schenken müssen.
Fazit über Latent Semantic Indexing: Verwenden Sie unterschiedliche Keywords einschließlich Synonyme und verwandte Begriffe, insbesondere bei den Linktexten. Dadurch erscheint Ihre Seite natürlicher. Dies hilft Ihnen, auch für verwandte Begriffe platziert zu werden – selbst wenn diese auf der Seite nicht vorkommen. Zusätzlich können dadurch auch die Platzierungen für Ihre Hauptbegriffe verbessert werden.
admin, 2. Oktober 2007 kein Kommentar RSS
Ganz frisch auf dem Markt ist blogato, eine Suchmaschine für Blogs.

Blogato indiziert ausschließlich Blogbeiträge und bietet diese als Suchergebnisse an. Die eine Hälfte der Arbeit wird von der Software übernommen. Die andere Hälfte der Arbeit teilt sich die blogato-Redaktion mit allen Nutzern. Die Redaktion überwacht die Qualität der Suchergebnisse, indem jeder angemeldete Blog zunächst geprüft wird. Die Nutzer schließlich können die einzelnen Blogbeiträge bewerten, neue Blogs vorschlagen und qualitativ schlechte Blogs melden. Blogs mit verbotenen Inhalten und Spammer sind natürlich grundsätzlich ausgeschlossen.
Die Suche kann einfach über Stichwörter erfolgen, aber auch auf Beiträge, Trackbacks, Autoren oder Tags begrenzt werden. Zusätzlich kann der Benutzer die Sortierung der Treffer bestimmen.

Von einem Treffer aus kann man natürlich direkt zum jeweiligen Blog springen oder ihn abonnieren. Man kann sich ebenso alle Beiträge des Blogs oder des Autors anzeigen lassen, die bei blogato gelistet sind.
Über die Trackback-Funktion werden die Blogbeiträge angezeigt, die auf den gewählten Beitrag verlinken.
Und natürlich kann man alle 5 Minuten seine Stimme für einen Blog-Beitrag abgeben. Da die Benutzeraktionen mitgeloggt werden, sollte garantiert sein, dass nicht jeder seine Blogbeiträge unnatürlich oft positiv bewertet. Die Bewertungen fließen in die blogato Blog-Charts ein, die für den vergangenen Monat und die vergangene Woche die Top 100 mit Platzierung der Vormonats und Bewegungsrichtung anzeigen.
Jeder Benutzer hat die Möglichkeit, einen neuen Blog vorzuschlagen, die Entfernung seines Blogs zu beantragen und Änderungen an seinem Blog bekannt zu geben.
Ein paar Kinderkrankheiten – oder positiv ausgedrückt: ein gewisses Verbesserungspotenzial -hat Blogato allerdings schon noch: Es kommt vor, dass das Paging am Seitenende suggeriert, dass es mindestens 10 Trefferseiten gibt, während es in Wahrheit aber nur 2 Seiten sind. Das wird dann aber erst auf der 2. Seite korrekt dargestellt oder führt zu Erstaunen, wenn man beispielsweise Trefferseite 7 anklickt und dann erfährt: „Leider erzielte Deine Suche keine Treffer.“ Auch beim Erkennen von Wortverwandschaften hapert es noch, denn
Web-Verzeichnis
Web-Verzeichnisse
Webverzeichnis
Webverzeichnisse
bringen jeweils unterschiedliche Ergebnisse.
Aber ansonsten ist die Grundidee sicherlich gut. Einzelkämpfer unter den Bloggern haben die Möglichkeit, sich über blogato zu „finden“ und über gegenseitige Kommentare das Wissensangebot für alle zu steigern. Und die Blooger im SEO-Bereich erkennen in Blogato die Möglichkeit, neue Links auf ihre Blogartikel zu bekommen.
Online-Marketing muss individuell sein
admin, 18. Oktober 2007 2 Kommentare RSS
Die Schar der Anbieter von Dienstleistungen im Online-Marketing und in der Suchmaschinen-Optimierung wird immer größer. Und immer mehr Agenturen besetzen Nischen, indem sie sich als „Spezialist in der Suchmaschinen-Optimierung für die Branche X“ darstellen. Einige Unternehmen bieten sogar komplette Website-Plattformen und Content Management Systeme für ihre Kunden an.
Überraschenderweise sind diese Agenturen sogar erfolgreich.
Ich frage mich, warum Unternehmen Spitzenpreise dafür zahlen, exakt das gleiche Produkt wie jeder andere auf dem Markt zu bekommen.
Investieren Sie in IHR Internet-Marketing
Die Maßnahmen des Internet-Marketings müssen individualisiert und an Ihre unternehmerischen Ziele angepasst sein. Denn Ihr Geschäft unterscheidet sich von anderen Branchen – warum also sollten Sie für gleiche Produkte und Dienstleistungen zahlen? Wie können Sie sich von der Masse abheben, wenn Sie die gleiche Website haben, die gleichen Marketing-Maßnahmen ergreifen und auf die gleichen Systeme bauen?
IHR Internet-Marketing muss einzigartig sein. Natürlich kann Ihnen eine spezialisierte Agentur helfen, aber Sie müssen Ihre Hausaufgaben machen und vor allem schauen, was für Seiten diese Agentur bisher gebaut und was sie im Internet-Marketing gemacht hat. Zu viele Ähnlichkeiten sind nicht gut!
Vorlagenbasierte Optimierung ist tödlich!
Auch wenn diese Überschrift hart klingt, hat sie sich doch als wahr erwiesen. Viele Nischenunternehmen machen nicht viel mehr als Ihren Firmenname und einige grundlegende Informationen in ein paar Vorlagen einzufügen. Diese Vorlagen bestimmen dann den Seitentitel, die Navigationsstruktur, die Meta-Tags usw.
Vorlagen haben durchaus ihre Vorteile. Wenn Sie z.B. einen Online-Shop mit 2.000 Produkten betreiben, ist es sinnvoll, eine optimierte Vorlage zu verwenden, mit der jede Produktseite optimiert werden kann.
Für kleinere Sites (weniger als 100 Seiten) sind SEO-Vorlagen ungeeignet. Im Gegenteil, sie sind eher kontraproduktiv. Was bringt Ihnen eine Online-Agentur, die sich nicht mal die Zeit nimmt, 100 Seiten für Sie zu optimieren?
Verlangen Sie Individualität
Viele dieser Nischen-Unternehmen drängen Ihnen Suchbegriffe auf, die angeblich die besten für Ihre Branche sind. Das mag zwar stimmen, aber fragen Sie auf jeden Fall nach Argumenten, die diese Behauptung stützen.
Ihre Suchbegriffe sollten Ihre Interessen widerspiegeln und das, was in Ihrer Branche gut geht. Nischen-Agenturen kennen Begriffe und Tools, aber Ihr Input sollte bei der Auswahl der Begriffe berücksichtigt werden.
Bringen Sie sich von Anfang an und oft ein
Überlassen Sie es nicht Ihrer Agentur, die Messgrößen für den Erfolg festzulegen. Individuelles Internet-Marketing lässt sich nicht in Schablonen pressen. Suchmaschinen-Optimierung gibt es nicht von der Stange und sie entzieht sich nicht Ihrem Einfluss.
Bringen Sie sich also von Anfang an und oft ein, um zu verstehen, was Ihre Agentur tut, um IHR Geschäft zu fördern. Viel zu viele Unternehmen geben Geld für Marketing-Systeme und Optimierungen aus, die ihnen wenig helfen.
Quelle: Search Engine Journal