admin, 9. Januar 2008 kein Kommentar RSS
Nachdem das Search Engine Journal zum Besten Blog des abgelaufenen Jahres gewählt worden ist, fühle ich mich natürlich in der Auswahl der Quellen für einige meiner Blog-Beiträge bestätigt. Und so habe ich auch für heute wieder einen interessanten Beitrag ausgesucht:
“Die Frage, ob die Diggs und Mr. Wongs unserer Tage die Vorboten der kommenden Generationen an Social Bookmarking-Diensten sind, die die heute bekannten Suchmaschinen ersetzen können, wurde schon öfter diskutiert und wird es auch noch öfter werden. Hier ein paar Gedanken und Erklärungen dazu:
Das Web ist riesig und wächst weiter
Die Crawler sind schnell und ständig im Web unterwegs, um neue Daten für die Indizierung aufzunehmen. Aber Crawler sind eben nur Programme, die die Analyse des Inhalts einer Webseite durch einen Menschen nicht ersetzen können. Reicht es angesichts der steigenden Zahl an Web-Nutzern aus, den Crawlern allein die Indizierung des gesamten Webs zu überlassen? Denn auch die Menschen finden durch die zunehmende Vernetzung neue Web-Inhalte immer schneller.
Soziale Algorithmen
Menschen analysieren Dokumente nach verschiedenen Mustern. Es gibt bestimmte Kriterien, an Hand derer festgelegt wird, ob ein Beitrag „interessant“ ist oder nicht. Dazu zählen die Aktivität und Geschwindigkeit bei den Bewertungen, die Streubreite der Stimmen und die Menge an Bewertungen. Diese Algorithmen wenden somit Metriken auf die Inhalte an, die ursprünglich von Menschen bewertet wurden. Und das ist möglicherweise der beste Weg zur Ermittlung der Relevanz. Sollen doch die Menschen entscheiden.
Es geht nicht darum, wie gut Inhalte sind, sondern wie schlecht
Die Suchmaschinen wollen eher den sozialen Gral der Relevanz erreichen und sind deshalb nicht wirklich darauf ausgerichtet, die schlechte Qualität eines Artikels zu berücksichtigen. Dieser Aufgabe kommen die Bookmarking-Sites am allerbesten nach, da sie die unwichtigen Inhalte einfach ausblenden.
Wie steht es mit der Relevanz – wenn man einmal von Black Hat-Methoden absieht?
Inhalte gibt es in Hülle und Fülle, während Geld für Anzeigen rar ist. Wer im Internet Aufmerksamkeit erlangen will, muss in den Suchmaschinen vorne stehen. Manche Seitenbetreiber greifen da zu umstrittenen Methoden. Für die Nutzer ist es aber nur wichtig, wie relevant die Inhalte in Bezug auf den Suchbegriff sind. Werden also unzulässige Methoden verwendet, kommt eine Seite möglicherweise nie auf den Bildschirm, egal wie relevant ihr Inhalt ist.
Wenn die Welt nur von den Suchmaschinen abhängen würde, würden die Nutzer vielleicht nur die gewünschten Inhalte bekommen. Von Menschen entdeckte Seiten gibt es nur in den Bookmarking-Diensten.
Aber vielleicht kann man ja Suchmaschinen und Social Bookmarking-Dienste so wenig vergleichen wie man Menschen und Computer?”
Zumindest heute lässt sich kein eindeutiger Sieger ermitteln. Die Social Bookmarking-Dienste haben sicher einige Vorzüge verglichen mit den Suchmaschinen, aber sie können auch noch leicht manipuliert werden. Eine überlegte Kombination beider Möglichkeiten ist sicher der beste Weg, die gewünschten Inhalte zu finden. Ob diese Aussage morgen noch Gültigkeit hat, wird sich zeigen.
Josef Willkommer, 9. Januar 2008 1 Kommentar RSS
Google hat zwischenzeitlich bei Google Text & Tabellen (Google Presentations) nachgebessert. Ab sofort können deratige Präsentationen über einen Link auch auf beliebigen Webseiten eingebettet werden. Ich finde dieses Feature durchaus recht interessant und habe das Ganze gleich mal anhand einer kurzen Präsentation über den Funktionsumfang der Shopsoftware Magento getestet. Die Präsentation wurde in Powerpoint erstellt, dann auf den Google-Server hochgeladen und als eingegebettetes Objekt veröffentlicht.
An der Präsentation wurde nichts verändert. Zum Teil gibt es hier beim Import in Google-Text & Tabellen zwar noch einige Formatierungsprobleme, insgesamt aber ein durchaus nützliches Features. Warten wir´s mal ab, was da noch nachkommt…
Josef Willkommer, 9. Januar 2008 1 Kommentar RSS
Google hat zwischenzeitlich bei Google Text & Tabellen (Google Presentations) nachgebessert. Ab sofort können deratige Präsentationen über einen Link auch auf beliebigen Webseiten eingebettet werden. Ich finde dieses Feature durchaus recht interessant und habe das Ganze gleich mal anhand einer kurzen Präsentation über den Funktionsumfang der Shopsoftware Magento getestet. Die Präsentation wurde in Powerpoint erstellt, dann auf den Google-Server hochgeladen und als eingegebettetes Objekt veröffentlicht.
An der Präsentation wurde nichts verändert. Zum Teil gibt es hier beim Import in Google-Text & Tabellen zwar noch einige Formatierungsprobleme, insgesamt aber ein durchaus nützliches Features. Warten wir´s mal ab, was da noch nachkommt…
Josef Willkommer, 7. Januar 2008 kein Kommentar RSS
Ab sofort gibt es neue “Konkurrenz” für Google. Wikiasearch – Die Google-Alternative – ist online.
Die Suchmaschinen ist unter http://search.wikia.com/wiki/Search_Wikia erreichbar. Wir werden im Laufe des Tages einen ersten Test machen und Euch unsere Eindrücke mitteilen. Wir sind schon sehr gespannt….
Hier aber nochmals die vier Grundprinzipien von Wikiasearch, die dafür sorgen sollen, dass sich das neue “Baby” von Jimmy Wales ein Stückchen vom Suchmaschinen-Kuchen abschneiden kann:
Naja, hört sich im ersten Moment ganz vernünftig an. Bleibt nur abzuwarten, ob das reicht um gegen die allmächtige Konkurrenz bestehen zu können.
Josef Willkommer, 6. Januar 2008 5 Kommentare RSS
Wie ich gerade auf Marketingpilgrim lese, ist mittlerweile ein vor etlichen Monaten eingereichtes Patent verfügbar, dessen Technologie es Google ermöglicht, Buchstaben in digitalen Bilder zu erkennen. Dabei soll diese Technologie zur Texterkennung sowohl statische Bilder als auch Videos abdecken. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, wird sich dies merklich auf bestehende Google-Services auswirken und natürlich auch Einfluss auf das Internet-Marketing haben.
Gerade Bilder und Videos waren in der Vergangenheit der große Schwachpunkt aller Suchmaschinen. Mit einer derartigen Technologie ergeben sich natürlich eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, die sich über kurz oder lang auch in den Suchergebnislisten widerspiegeln werden. Natürlich verfügt nicht jedes Bild oder Video über indizierbaren Text, Duncan Riley von TechCrunch hat das Ganze aber recht kurz und interessant zusammengefasst:
“This will make every book in the Google Books database really searchable, with the next step being YouTube, Flickr (or Picasa Web) and more. The search capabilities of the future just became seriously advanced.”
Für diejenigen, die sich mit dem Thema Google-Texterkennung in Bildern und Videos genauer beschäftigen möchten, finden Sie hier das entsprechende Patent.
admin, 4. Januar 2008 1 Kommentar RSS
Die Kunde hat ja schon die Runde gemacht: AOL investiert nicht mehr in die Entwicklung des Netscape-Browsers und fordert die Netscape-Nutzer auf, den Firefox zu benutzen.
Als Web-Entwickler sehe ich das absolut positiv: Ein Browser weniger, in dem ich meine entwickelten Seiten testen muss. Einmal weniger zittern, dass der Browser Textformatierungen “zerrupft” und irgendwelche browser-spezifischen “Hacks” notwendig sind oder Kompromisse eingegangen werden müssen, damit die Darstellung in allen Browsern wenigstens akzeptabel ist. Und wir Entwickler freuen uns über jeden weiteren Benutzer, der den von uns schon lange favorisierten Firefox benutzt. Denn wenn eine Web-Seite oder Anwendung programmiert ist und im Firefox funktioniert, heißt das noch lange nicht, dass andere Browser – hier natürlich vor allem der Internet Explorer – das gleiche Verhalten zeigen. Bei Kleinigkeiten ist man ja noch kompromissbereit, aber in manchen Fällen wurde doch schon der Ruf laut, alle Benutzer zu verpflichen, den Firefox zu verwenden.
Aber zurück zum Netscape mit einem Blick in die Vergangenheit. Mit dem Netscape hat ja seinerzeit alles begonnen. Ich erinnere mich noch an meine ersten Schritte im neuen, großen unbekannten Netz der Netze: Mein damaliger Arbeitgeber hatte für alle Mitarbeiter uns ein kleines, ringgebundenes Heft erstellt, in dem die “Basics” drinstanden. Schade, dass ich es irgendwann entsorgt habe, denn heute – angesichts von Web 2.0 – würde man da sicher drüber schmunzeln.
Und dann hatte ich auch bald die Aufgabe, die Intranet-Seiten der Abteilung zu erstellen. Netscape Composer war da mein kleiner Helfer, denn von HTML hatte ich zu dem Zeitpunkt noch keine Ahnung. WYSIWYG war eine feine Sache, und das Ergebnis war durchaus passabel. Nachdem ich allerdings dann eine HTML-Kurs besucht hatte, musste ich schon die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, was der Composer da so an Code zusammenkomponiert hatte.
Aber das ist alles laaaange her, Schnee von vor-vor-gestern, den einige der aktuellen Web 2.0-Power-User noch gar nicht miterlebt haben. Und deshalb höre ich auch schon wieder auf mit diesem Rückblick auf die (gute?) alte Zeit, denn Melancholie kommt angesichts des Abschieds von Netscape nicht auf. Auch für Netscape-Nutzer gibt es eigentlich keinen Grund zur Traurigkeit, denn der Firefox ist eine mehr als würdige Alternative, an die man sich schnell gewöhnt.
Josef Willkommer, 4. Januar 2008 4 Kommentare RSS
Wikiasearch, die neue Google-Alternative geht am 07. Januar online. Bei Wikiasearch handelt es sich um eine freie Suchmaschine, die vom Open-Source-Gedanken getragen wird. Hinter der Entwicklerfirma Wikia steckt der in Internetkreise bestens bekannte Jimmy Wales. Na, klingelts? Jimmy Wales ist Gründer von Wikipedia und war von 2003 bis 2006 Vorsitzender der Wikimedia Foundation. Seit dem ersten Quartal 2007 arbeitet er an der Google-Alternative Wikiasearch. Der grundlegende Unterschied zu allen bisherigen Suchmaschinen liegt darin begründet, dass bei dieser neuen Suchmaschine auf die aktive Mitwirkung der User gesetzt wird. In der Praxis bedeutet dies, dass Bewertungen von Usern in das Ranking einfließen und so die Suchergebnisse verbessern sollen.
Wikiasearch setzt bei der Suchtechnologie auf Open-Source-Komponenten wie Nutch, Lucene und verschiedene andere Projekte, die es erlauben eine vollkommen neue Art von Suchmaschine zu realisieren, bei der primär menschliche Intelligenz zum tragen kommt. Damit erhoffen sich die Macher hinter Wikiasearch bessere Suchergebnisse, da der Mensch gerade in derartigen Bereich nur schwer durch künstliche Intelligenz zu ersetzen ist bzw. Suchergebnisse, die von Algorithmen berechnet werden leichter manipuliert werden können.
Interessant im Zusammenhang mit dieser Suchtechnologie ist die Tatsache, dass unter anderem Amazon als Geldgeber hinter Wikimedia steht.
Mit dem ersten Indizierungsvorgang möchte Wikiasearch erstmals rund 35 Mio. URLs erfassen. Für diesen Vorgang wurden Webseiten von der Community hinter der Suchmaschine in unterschiedliche Klassen eingeteilt, wobei darauf geachtet wurde, dass mit der ersten Indizierung Webseiten erfasst werden, die als besonders wichtig eingestuft werden. Damit sollte sichergestellt werden, dass die Ergebnisse von Beginn an aus möglichst „vertrauenswürdigen“ Quellen stammen.
Die Liste der URLs wurde in drei Gruppen unterteilt, die man sich als Top-10, Top-50 (d.h. 40 zusätzliche Seiten) und Top-100 (nochmals zusätzliche 50 Seiten) vorstellen kann. Diese Klassifizierung bedeutet nicht, dass die Top-Ergebnisse zwingend aus der Top-10-Liste stammen müssen, vielmehr handelt sich hier lediglich um eine grobe Priorisierung.
Die Suchergebnisse sollten dabei primär von Webseiten mit grundsätzlich nützlichen und einzigartigen Inhalten stammen. Ergänzt werden die Ergebnisse dann noch durch Verzeichnisse, die über vernünftige Links verfügen, sowie diverse andere Quellen.
Zum besseren Verständnis nachfolgend noch das Klassifizierungssystem von Wikiasearch mit einigen Beispielen für den initialen Crawling-Vorgang:
Class I (Top-10)
• en.wikipedia.org – sehr gute Datenbasis für den Start mit mehr als 2 Mio. Artikelseiten
• www.youtube.com
• www.bbc.co.uk
• www.cnn.com
• www.flickr.com
• www.imdb.com
• www.forbes.com
• www.ebay.com
• www.amazon.com (weil Amazon als Geldgeber mit an Bord ist?
)
Class II (Top-50)
• www.mahalo.com
• www.blogger.com
• *.microsoft.com
• *.apple.com
• www.bl.uk
Class III (Top-100)
• www.wikia.com
• www.photo.net
• www.slashdot.org
• www.gutenberg.org
• www.sourceforge.net
• www.usa.gov
• www.loc.gov
Verzeichnissen mit guten externen Links
• dir.yahoo.com
• www.dmoz.org
• del.icio.us
• www.simpy.com
• www.stpt.com
Seiten mit User-Driven-Content und vielen Links
• www.myspace.com
• del.icio.us
• www.digg.com
• www.stumbleupon.com
• www.furl.net
Blogs
• www.wordpress.com
• www.blogspot.com
• www.typepad.com
Andere
Die aktuelle Liste findet man unter http://search.wikia.com/wiki/Whitelist.
Josef Willkommer, 3. Januar 2008 1 Kommentar RSS
Dass vernünftiges und nachhaltiges Linkbuilding auch 2008 den wichtigsten Teil für ein gutes Ranking in Suchmaschinen beisteuert wird, dürfte den meisten klar sein. War es früher noch relativ einfach, durch Einträge in Webverzeichnisse oder Artikelverzeichnisse (je nach Qualität auch ohne großen Aufwand) Backlinks zu generieren, dürfte das Linkbuilding 2008 deutlich schwieriger werden bzw. die Anforderungen zur Generierung von qualitativ guten Links merklich zunehmen. Für einige Hobby-SEOs wird das Leben damit sicherlich nicht einfacher, insgesamt sollte sich dies mittelfristig aber für ernsthafte Optimierungsmaßnahmen positiv auswirken – wenngleich der Aufwand damit sicher nicht geringer wird. Im Bereich Suchmaschinenoptimierung wird daher das altbekannte Sprichwort „Ohne Fleiß kein Preis“ in 2008 mehr Gültigkeit denn je erlangen.
Ich gehe davon aus, dass gerade der Bereich der Social Media Optimization stark an Bedeutung zunehmen wird. Wer mit dem Begriff (noch) nichts anfangen kann, dem empfehle ich die Blogbeiträge „Das wichtigste zum Social Media Marketing“ und „Social Media Marketing (SMM) und Social Media Optimization „SMO“.
Gerade in den USA haben Social Media Plattformen wie Digg oder del.icio.us mittlerweile enormen Einfluss auf erfolgreiches Linkbuilding bzw. Linkbaiting und entsprechende Optimierungsmaßnahmen. Auch Portale, die das Thema des User Generated Contents in den Fokus gestellt haben – zum Teil auch noch kombiniert mit Voting-Mechanismen – werden 2008 an Bedeutung zulegen.
Wer jetzt auf der Suche nach entsprechenden Seiten oder Quellen ist, der dürfte hier fündig werden:
Als „Beimischung“ interessant sind hier auch noch PR-Portale, auf denen man Pressemeldung – größtenteils kostenlos – veröffentlichen kann. Der Vorteil hierbei ist, dass derartige Meldunge mit ein bisschen Glück von Google News etc. aufgegriffen werden und so für einiges an Traffic sorgen können. Eine Übersicht derartiger Pressedienste stellen wir in einem der nächsten Blogbeiträge vor.
Josef Willkommer, 3. Januar 2008 kein Kommentar RSS
Mit Magento – der neuen Open Source Shoplösung – steht einer der möglichen Software-Stars 2008 bereits in den Startlöchern. In unserem Blog haben wir in letzter Zeit ja bereits einige Beiträge über Magento veröffentlicht. Von einer ersten Vorstellung der Shop-Software über Hintergrundinfos durch die Magento-Gründer bis hin zu kommenden Features und einem möglichen Start-Termin.
Wer sich jetzt für detailliertere Informationen über den Funktionsumfang von Magento interessiert, der wird auf unserer Webseite einiges an “Futter” finden. Die Software besticht durch eine Funktionvielfalt, die sonst nur von teuren Shop-Lösungen geboten wird. Egal ob Ajax-Suchfunktionen, Produktvergleich, Tagging oder Multi-Shop-Fähigkeit – Magento wird sicherlich jedem Anspruch gerecht werden. Durch das flexible Template-System sind auch der Gestaltung kaum Grenzen gesetzt.
Auf unserer Agentur-Webseite haben wir eine übersichtliche und ausführliche Aufstellung mit den wichtigsten Funktionen von Magento sowie einem kurzen Einblick in die Besonderheiten der Open-Source Shopsoftware zusammengestellt. Diesen Bereich werden wir in den nächsten Wochen sukzessive erweitern.
Radio über das Internet hören
admin, 11. Januar 2008 kein Kommentar RSS
Was waren das doch für jämmerliche Zeiten noch vor rund 5 Jahren? Meinen Lieblingssender, Ö3, konnte ich aufgrund des damals noch “falschen” Wohnorts nur für ein paar Wochen im Jahr im Urlaub hören. Mit einer Cassette aus komprimierten Textbeiträgen habe ich mich dann über die folgenden Monate gerettet, bis ich dann endlich in die Region ziehen durfe, in der Ö3 grenznah über Antenne und Kabel zu empfangen ist.
Heute ist das alles gaaaanz anders. Radio hört man in der Ferne über’s Internet. Und selbst wenn man in der Nähe mal eine Sendung verpasst hat, holt man sie sich als Podcast auf den iPod.
Wer seinen “one and only”-Lieblingssender kennt, findet das Live-Radio auf dessen Internet-Seiten. Und über das Hören hinaus gibt es da auch noch einiges zu sehen:
Rundum-Service also, von dem man vor Jahren wohl nicht mal träumen konnte.
Wer sich nicht auf einen Sender festlegen will, dem kann auch geholfen werden. Phonostar, das große Internetradio Portal bietet über 4.500 Radiostationen aus der ganzen Welt zum Reinhören und Reinklicken.
Über eine komfortable Suchfunktion kann man sich die Sender nach Genre, Land, Sprache und Typ auswählen. Die Suche kann auch noch feiner nur über Sendungen durchgeführt werden. Dazu können Stichwort, Kategorie, Datum oder Uhrzeit ausgewählt werden. Eine Tag-Cloud zeigt die am häufigsten gesuchten Stichwörter der bisherigen Nutzer – vielleicht eine Anregung für Trendforscher.
Auch Podcasts kann man nach Stichwort, Sprache und Kategorie oder in der Tag Cloud suchen.
Wenn man die Sender direkt über Phonostar hören möchte, muss man sich den Phonostar-Player herunterladen. Die Standardversion ist kostenlos und bietet weit mehr als die Grundfunktionen, die ich früher mit meinem Cassettenrecorder ausgeführt habe: Sendungen oder Liedern können aufgenommen und später als MP3 abgespielt werden. Und noch besser: Das Ganz kann automatisch per Timer erfolgen. Ich verpasse also meine Lieblingssendung nie mehr, auch wenn ich zu der Zeit weder vor dem Radio noch vor dem Computer sitzen kann! Dass man mit dem phonostar-Player auch Podcasts abonnieren, seine Lieblingssender verwalten und ihm ein individuelles Design verpassen kann, ist da schon fast Nebensache.
Wem das allerdings nicht reichen sollte oder wen die Werbung stört, der kann den werbefreien Phonostar-Player Plus für 12,99 EUR kaufen.
Abgerundet wird die Plattform natürlich noch durch Tipps, Rankings, Neuigkeiten aus dem Äther und Konzert-Tickets. Und wer Phonostar dann endgültig in sein Herz geschlossen hat, kann diese Liebe über die vielen Fanartikel – derzeit allerlei T-Shirts und Jacken – zum Ausdruck bringen.
Also, einfach mal vorbeisurfen und reinhören. Das breite Angebotsspektrum sollte keine Wünsche offen lassen.