admin, 11. März 2008 kein Kommentar RSS
Wir schreiben die Magento-Version 0.8.17240 und befinden uns auf einer langgezogenen Zielgerade auf dem Weg zur Version 1.0. Vermutlich wird es dann irgendwo einen großen Sprung in der Version geben, damit man von 0.8.1 auf 1.0 kommt. Denn lange kann es nicht mehr dauern: Wenn die letzten Ostereier gefunden sind, sollte auch die Suche nach einem passablen Online-Shop-System ein erfreuliches Ende genommen haben. 12 offene Punkte sind dem Entwicklerteam noch bekannt. Damit ist die Liste fast verschwindend kurz im Vergleich zur Aufstellung der neuen Features und behobenen Fehler. Wie beim letzten Release werfe ich auch diesmal wieder einen Blick auf einige der neuen Eigenschaften.
Übersetzungen
In-line translations heißen sie im Original. Und dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, in der Benutzeroberfläche einer lokalen Installation Texte zu übersetzen. Feldbeschriftungen, Listenelemente, Bildertitel, Links und Texte in Fehlermeldungen können übersetzt werden, ohne dass man in den Code “hinabsteigen” muss. Die Änderungen sind auch sofort sichtbar, sozusagen WYSIWYG…
Bilder
Dass Bilder in einem Online-Shop eine wichtige Rolle spielen, ist ja klar. Die vielen Möglichkeiten, die Magento mit kleinen und großen Bildern ermöglicht, sind nun auch für den Administrator einfach zu verarbeiten. Mehrere Bilder können in einem Arbeitsgang in den Magento-Shop geladen werden. Dazu müssen zunächst die gewünschten Bilder im Quellverzeichnis zur temporären Übertragung in den Shop markiert werden. Aus einem Ordner können gleichzeitig mehrere Bilder übertragen werden. Liegen sie in unterschiedlichen Ordnern, sind mehrere einzelne Übertragungen erforderlich.

Ist die temporäre Liste (siehe Bild) vollständig, werden alle Bilder mit dem “Upload File”-Button dauerhaft in den Magento-Shop übernommen. Dort angekommen, müssen sie nur noch zugeordnet werden. Dazu dienen folgende Kategorien:
Vielleicht sollte ich noch ergänzen, dass die Größe der Bilder automatisch angepasst wird.
pdf-Dokumente
Sowohl der Packzettel als auch die Rechnung steht mit dem aktuellen Release als pdf-Datei zur Verfügung. Damit können die Adresse und Logos kontrolliert werden. Sicher besteht auch die Möglichkeit, diese Dateien an Transaktionsmails anzuhängen, damit der Kunde per Vorauskasse zahlen kann.
und sonst?
Es hat sich natürlich noch einiges mehr getan. Gerade für den Administrator wurde die Pflege und Anlage neuer Produkte um einiges vereinfacht. Auch in Richtung lokale Versionen wurde weiter gearbeitet, so dass nun auch lokale Versionen der Transaktionsmails möglich sind.
Und aufgeräumt wurde im Code auch wieder. Gerade diese Aussage und die detaillierte Darstellung einiger Änderungen beeindrucken mich immer wieder und sind für mich Zeugnis einer wirklich sauberen Programmierung, die sich auch nach außen sehen lassen kann.
Josef Willkommer, 10. März 2008 21 Kommentare RSS
Nofollow, noindex und robots.txt – die meisten haben schon davon gehört. Wie man damit jedoch auch sein Ranking verbessern kann, möchten wir in nachfolgendem Artikel kurz erläutern.
Jede dieser Anweisungen eignet sich für bestimmte Einsatzgebiete und bestimmte Zwecke. Insofern ist es sehr wichtig, die unterschiedlichen Funktionsweisen zu verstehen, bevor man versucht durch deren Einsatz die Indizierung von Webseiten und das Ranking damit zu optimieren.
Zum Einstieg nochmals kurz ein paar Worte zu den Begriffen Crawling, Indizierung und Ranking:
Unter Crawling versteht man das Downloaden einer Webseite und das anschließende verfolgen der vorhandenen Links um weitere Webseiten zu finden. Halten Sie sich immer vor Augen, dass Suchmaschinen, obwohl sie Webseiten crawlen um Links zu finden, diese nicht zwingend auf Ihren Servern zwischenspeichern und damit auch nicht automatisch in den Suchergebnissen anzeigen. Technisch gesehen, bedeutet das Crawling lediglich, dass die Suchmaschine die Seite kennt.
Die Indizierung einer Webseite geschieht nachdem die Seite gecrawlt, der Inhalt analysiert und die Keywords identifiziert wurden, mit denen das Thema das Seite definiert wird. Diese Daten werden dann gespeichert und später in den Suchergebnissen ausgewertet. Jede indizierte Webseite muss daher zuerst gecrawlt werden, wobei jedoch nicht jede gecrawlte Seite auch indiziert wird.
Das Ranking ist das Ergebnis der Algorithmen, die von den Suchmaschinen bei Suchanfragen auf die indizierten Seiten angewendet werden. Hierzu werden sowohl Faktoren auf der Seite (z.B. Seitentitel, Überschriften, Content) sowie externe Faktoren – also eingehende Links – berücksichtigt, die dafür sorgen, dass die Seite bei relevanten Begriffen möglichst weit vorn in den Suchergebnissen erscheint.
Das Nofollow Link-Attribut
Hauptaufgabe dieses nofollow tags, das in einen Link integriert wird, besteht darin, der Suchmaschine mitzuteilen, dass der Link keinen PageRank (man spricht in diesem Zusammenhang auch von sog. Link Juice) auf die verlinkte Webseite weitergibt. Nachfolgend ein Beispiel eines derartigen Links:
Wenn das nofollow-Attribut bei einem Link angewendet wird, bedeutet dies, dass der Link keinen Einfluss auf das Ranking hat. Die verlinkte Seite wird aber durchaus gecrawlt und auch indiziert und kann in der Folge auch in den Suchergebnissen auftauchen (obwohl Google mittlerweile anderes behauptet).
Links, die mit diesem Tag versehen sind, werden auch als Links bei den unterschiedlichen Link-Analyse-Tools wie zum Beispiel Yahoo Site Explorer und Google Webmaster Central angezeigt, obwohl man von derartigen Links möglicherweise gar keine Linkpower erhält.
Insofern ist die Benennung mit nofollow eigentlich falsch, da diese Links in den meisten Fällen schon verfolgt werden. Es wird hier nur kein Link Juice weitergegeben. Insofern wäre es möglicherweise besser, das Ganze in „nojuice“ umzubenennen.
Hier sollte beachtet werden, dass Google gemäß offiziellen Aussagen derartige nofollow Links nicht weiterverfolgt. Tests haben jedoch gezeigt, dass dies tatsächlich nicht immer der Fall ist. Manchmal folgen Sie derartigen Links und manchmal eben nicht. Ungeachtet davon verfolgen Yahoo, Microsoft und Ask diese Links schon.
Wenn Sie Suchmaschinen vom Spidern und Indizieren einer Seite aussperren möchten, sollten Sie dieses nofollow Attribut demnach eher nicht verwenden. Das Tag kann aber sehr gut dafür verwendet werden, den PageRank-Fluss auf Ihrer Seite zu beeinflussen. Insbesondere um weniger wichtige Seiten zu entkräften um so den PR auf die wichtigsten Inhaltsseiten zu konzentrieren. Paradebeispiele für Seiten, die mit einem nofollow-Link maskiert werden können sind beispielsweise AGBs, Kontaktformulare, Impressum oder Datenschutzhinweise, die häufig von der Startseite bzw. aus rechtlichen Gründen zum Teil von jeder Seite aus verlinkt werden. Damit können Sie dafür sorgen, dass die wichtigen Seiten auch den entsprechenden PageRank mitbekommen und dieser nicht wieder auf weniger wichtige Seite abfließt.
Ein Beispiel soll das Ganze etwas verdeutlichen:
In diesem Beispiel gehen wir von einer PR5-Seite aus, die auf fünf weitere Seiten verlinkt. Alle davon haben einen PR von 3. Zwei davon sind wichtige Produktinfoseiten, bei den restlichen drei Seiten handelt es sich um weniger wichtige Seite (Datenschutzhinweise, Impressum, Kontaktformular)

Durch Integration des Tag bei Links, die zu weniger wichtigen Seiten führen, ist es durchaus möglich, die wichtigen Produktseiten zu pushen und diese damit zu einem PR4 zu machen, da sich die Linkpower der Landingpower auf weniger Seiten verteilt. Dies hat mitunter positive Auswirkungen auf die Indizierungshäufigkeit und Intensität der jeweiligen Seite, was wiederum indirekten Einfluss auf das Ranking haben kann. In diesem Zusammenhang ist möglicherweise aber wichtiger, dass man durch diese Vorgehensweise und den damit verbundenen Boost von Produkt-seiten, die Seite auch aus dem Supplemental-Index in den Hauptindex pushen kann.
Setzen Sie das nofollow Attribut aber mit Vorsicht ein. Wenn das Tag bei zu vielen Links zum Einsatz kommt, können die Auswirkung nur sehr schwer vorhergesagt werden. Man konnte in der Vergangenheit durchaus beobachten, dass Webmaster durch falschen und somit „manipulativen“ Einsatz dieses Tags die eigenen Rankings negativ beeinflusst haben.
Ein gängiger Fehler besteht darin, das Tag auf eine Vielzahl von weniger wichtigen Seiten anzuwenden in der Hoffnung, dass die übrigen Seiten mehr PR erhalten. Das Problem hierbei liegt jedoch darin, dass die weniger wichtigen Seiten häufig auch auf die wichtigen Seiten verlinken. Da diese Seite aufgrund des nofollow keine Linkpower mehr besitzen, haben die Links auf die Produktseiten auch kein Gewicht mehr. Dies kann sich in einem Rankingverlust der gesamten Seite auswirken.
Ein weiteres Problem besteht darin, dass damit die gesamte Linkstruktur beeinflusst werden kann, da damit das Verhältnis der ausgehenden Links zu den gesamten Links verschoben werden kann. Es kann also sein, dass durch die „Sperrung“ von internen Links am Ende mehr externe als interne Links vorhanden sind, was dazu führen kann, dass die Power einer Seite nach außen abfließt anstatt sich auf die eigene Seite zu verteilen.
Setzen Sie das nofollow Tag daher langsam um mit Bedacht ein.
Das nofollow meta tag
Dieses meta tag unterscheidet sich grundlegend vom nofollow Link Attribut, obwohl beide den selben Namen haben. Das nofollow meta Tag bedeutet, dass keiner der Links auf einer Webseite verfolgt wird und keinerlei PageRank von dieser Seite weitergegeben wird. Das Tag wird im <head> Bereich einer Webseite implementiert und sieht wie folgt aus:
<meta name=“robots“ content=“nofollow“>
Dennoch können Seiten, die über dieses Tag verfügen, indiziert und gerankt werden und diese Seiten können wiederum durch andere Links gefunden indiziert und gerankt werden.
Der Einsatz dieses meta tags ist – sofern man nicht genau weiß, was man tut – durchaus als problematisch anzusehen, da es einer Seite durchaus mehr schaden kann als es nützt. Zum Beispiel dann, wenn das Tag bei verschiedenen Produktseiten implementiert wird und dadurch der Fluss des PR maßgeblich beeinflusst wird. Insofern sollte man sich den Einsatz sehr gut überlegen.
Das noindex tag
Beim noindex tag sieht das Ganze etwas anders aus. Das Tag bedeutet, dass die Seite gecrawlt wird, die Links auf der Seite verfolgt werden, auch der PageRank vererbt wird, die Seite selbst aber nicht indiziert wird und damit auch nicht in den Suchergebnissen auftaucht.
Wenn Sie verhindern möchten, dass eine Seite gelistet wird, der PageRank aber weitergegeben werden darf, können Sie das noindex tag im <head> Bereich der Seite einsetzen. Das Ganze sieht dann folgendermaßen aus:
<meta name=“robots“ content=“noindex“>
Der Einsatz dieses tags wird vermutlich nur sehr selten nötig sein. Wenn Sie jedoch über eine Seite verfügen, deren Inhalte nicht indiziert werden müssen, wohl aber die Links auf der Seite verfolgt werden sollen, dann können Sie dies über das noindex tag steuern.
Die robots.txt
Diese Datei wird verwendet um Suchmaschinen von der Indizierung einzelner Seite oder sogar ganzer Verzeichnisse auszuschließen. Diese Datei wird von allen Suchmaschinen als erstes überprüft, bevor irgendetwas anderes passiert.
Obwohl es keine allgemeine Verpflichtung von Suchmaschinen gibt, diese Datei zu berücksichtigen werden die Vorgaben der robots.txt in der Regel von allen gängigen Search Engines beachtet.
Wenn der Spider Verzeichnisse verfolgt, werden Seiten, die durch die robots.txt blockiert werden, nicht gecrawlt. Dennoch können diese Seiten PageRank weitergeben. Insofern eignet sich die robots.txt nicht sehr gut, um den PR-Fluss auf Ihrer Seite zu steuern. Es ist auch durchaus möglich, dass Seiten, die durch diese Datei für Suchmaschinen gesperrt werden, dennoch in den Suchergebnissen erscheinen – obwohl die Seiten eigentlich nicht gespidert werden. Dies geschieht dann zum Beispiel durch Links, die auf die jeweilige Seite verweisen. In diesem Fall wird den Suchergebnissen dann zwar kein Seitentitel und keine Beschreibung ausgewiesen, die Seiten kann über die Google-Suche aber trotzdem gefunden werden.
Bitte beachten Sie: Sensible Daten sollten in keinem Fall nur über die robots.txt vor der Indizierung geschützt werden, da dies keinen ausreichenden und zuverlässigen Schutz für derartige Fälle darstellt. Hier muss in jedem Fall ein zusätzlicher Passwortschutz implementiert werden, um auf Nummer sicher gehen zu können.
Mehr zur robots.txt finden Sie unter http://www.robotstxt.org
Übersicht Nofollow, Noindex und robots.txt
Wie Sie sehen können, erfolgt ein Großteil der Kontrolle eines Suchmaschinenspiders über das nofollow Link Attribut und die robots.txt. Dennoch ist es in diesem Zusammenhang wichtig, auch die anderen beiden Optionen und deren Funktionen zu kennen um die Tools bestmöglich einsetzen zu können.
Zum Einstieg in dieses Thema empfiehlt es sich, sich auf eine administrative Seiten (z.B. das Impressum) zu beschränken. Diese Seite kann in einem ersten Schritt über die robots.txt von der Indizierung ausgeschlossen werden. Im zweiten Schritt sollten dann alle internen Links auf das Impressum mit nofollow maskiert werden. Dies hat dann zur Folge, dass Seitenbesucher, das Impressum nach wie vor finden und anklicken können. Die Suchmaschinen indizieren diese Seite aber nicht und vergeuden damit auch keine Zeit mit der Indizierung von „sinnlosen“ Seiten. Der PageRank wird darüber hinaus auf die wichtigen Seiten verteilt und fließt nicht solchen administrativen Seiten zu.
Als eine allgemeine Regel kann festgehalten werden, dass alle Seite, die über keine nützlichen und für den User relevanten Inhalte verfügen, von der Indizierung ausgeschlossen werden sollten. Damit entlasten Sie die Spider der Suchmaschinen und stärken Ihre wesentlichen Seiten.
Josef Willkommer, 8. März 2008 11 Kommentare RSS
Eine unüberschaubare Flut von Pressemeldungen macht es für Unternehmen immer schwieriger Ihre Pressemeldung erfolgreich zu platzieren. Dennoch sind Online-Pressemeldungen ein sehr interessante Mittel um Unternehmensnachrichten zu verbreiten, da immer mehr Journalisten im Netz auf der Jagd nach interessanten News und Beiträge sind.
Erfolg versprechen hier jedoch nur Mitteilungen, die einen wirklichen Mehrwert und interessante Inhalte bieten – also primär für Menschen gemacht und darüber hinaus aber auch für Suchmaschinen optimiert sind.
Warum sich optimierte Online-Pressmeldungen lohnen:
Was sie bei Ihrer Pressemeldunge beachten sollten:
Wie Sie Ihre Pressemeldungen optimieren um maximalen Effekt zu erzielen:
Primär sollten Pressemeldungen natürlich von Menschen für Menschen verfasst werden. Gerade bei Online-PR-Meldungen sollte Suchmaschinen jedoch zusätzlich vermehrte Aufmerksam geschenkt werden, denn nur eine erfolgreich indizierte Pressemeldung wird auch den gewünschten Effekt erzielen.
Einige der wichtigsten deutschen PR-Portale:
www.openpr.de
Mit ca. 12 Mio. Seitenzugriffen und ca. 800.00 unique Visits gehört openpr zu den reichweitenstärksten PR-Portalen im deutschsprachigen Raum. Pressemeldungen können kostenlos veröffentlicht werden. Zusätzlich gibt es auch kostenpflichtige Services. Die Meldungen werden von wichtigen Nachrichten-Suchmaschinen (Google-News, Yahoo, Web.de etc.) erfasst.
www.firmenpresse.de
Das Portal verzeichnet im Monat ca. 780.000 Seitenzugriffe bei ca. 150.000 unique Visits. Pressemeldungen können kostenlos eingestellt werden. Ergänzt wird das Ganze durch einige kostenpflichtige Dienstleistungen. Auch diese Meldungen werden von Google-News indiziert. Firmenpresse ermöglicht auch die Anlage eines individuellen Pressefaches, wodurch das Handling der eigenen Pressemeldungen erleichtert wird.
www.pressrelations.de
Über den Dienst können schnell und kostengünstig Pressemeldungen an einen umfangreichen Presseverteiler mit bis zu 5000 Nachrichtenagenturen, Redaktionen sowie freiberuflichen Journalisten geschickt werden. Die Meldungen werden von den wichtigsten Nachrichten-Suchmaschinen (Google-News, Yahoo, Web.de etc.) erfasst. Pressrelations bietet unterschiedlichste Dienstleistungen, Leistungspakete und Zusatzleistungen an. Der Versand einer Pressemeldung ist z.B. für EUR 25.- zu haben. Über einen sog. Presseraum können Sie für Journalisten wichtige Informationen zu ihrem Unternehmen bereitstellen, außerdem haben Sie die Möglichkeit über eine Zugriffs-Analyse auszuwerten, an wie viele Journalisten und Medienvertreter Ihre Meldung versendet wurde und wie viele sie auch tatsächlich gelesen haben.
www.pressnetwork.de
Ein weiterer Pressedienst bei dem PR-Meldungen kostenlos eingestellt werden können und der von verschiedenen Nachrichten-Suchmaschinen indiziert wird. Gemäß eigenen Aussagen werden aktuell an die 160.000 Redaktionen/Leser mit Pressemeldungen versorgt.
www.pressemitteilung.ws
Auch auf diesem Portal können Pressemeldungen kostenlos veröffentlicht werden. Voraussetzung hierfür ist die Anlage eines kostenlosen Nutzeraccounts. Auch dieser Dienst wird von unterschiedlichsten Nachrichten-Suchmaschinen indiziert, wodurch Ihre Pressemeldung im Web verteilt werden kann.
Ich empfehle Ihnen eine Pressemeldung als Marketing-Instrument einfach mal zu testen. Sofern Ihre PR-Meldung richtig angewendet wird und einen Mehrwert bietet, wird sich der Erfolg in kürzester Zeit einstellen. Vermeiden Sie aber, PR-Spam, der überhaupt nichts bringt, sondern im Gegenteil eher negative Auswirkungen auf Sie und Ihr Unternehmen haben kann.
Viel Erfolg bei Ihrer (Online-) PR-Arbeit!
admin, 5. März 2008 4 Kommentare RSS
Nachdem in unserem Blog die Zahl der Kommentare langsam aber sicher ansteigt, habe ich mir mal ein paar Gedanken zu Kommentaren in Blogs gemacht. Kommentare sind in Blogs grundsätzlich willkommen und nützlich. Allerdings ist Kommentar nicht gleich Kommentar.
Spam-Kommentare
In die „unterste Schublade“ gehört natürlich der Kommentar-Spam. Diese Sorte Kommentare bestehen meist zu 100% aus Links. Thematisch geht es quer „durch den Garten“ – soweit man das aus dem Ankertext und der URL ableiten kann, denn angeklickt habe ich natürlich keinen dieser Links, schon gar nicht die, deren dubioser Inhalt klar erkennbar ist. Glücklicherweise filtert der Askimet-Spam-Filter von WordPress diese Kommentare sehr zuverlässig heraus, so dass hier keine manuelle Arbeit erforderlich ist. Innerhalb eines Jahres hat er uns vor fast 8.000 Kommtaren bewahrt, gestern beispielsweise waren es 37 Spam-Kommentare.
Pingback-Spam
Nicht vom Spam-Filter aufgefangen werden Kommentare, die eigentlich Pingbacks darstellen, also Hinweise darauf, dass jemand auf meinen Blog-Beitrag verlinkt. Aber auch hier muss man zwischen Gut und Schlecht unterscheiden. Normalerweise freut es mich, wenn jemand meinen Beitrag so gut findet, dass er von seiner Seite aus darauf verlinkt. Wenn allerdings von einer Site mit überwiegend eindeutig-zweideutigen Inhalten auf meinen Blogbeitrag verlinkt wird, erfreut mich das nicht sonderlich. Denn die Besucher, die an diesen dubiosen Inhalten interessiert sind (wenn es sie denn überhaupt gibt), haben sicher kein Interesse an meinen seriösen Blogbeiträgen. Und ich möchte damit auch in keinem Zusammenhang stehen. Suchmaschinentechnisch bringen diese Links auch nichts, da kein inhaltlicher Zusammenhang besteht und auch der Wert der linkgebenden Site sicher nicht sehr hoch ist.
Das einzige, was mir in diesen Fällen bleibt, ist den Pingback-Spam manuell zu löschen, um mich davon zu distanzieren. Der Link bleibt aber dennoch bestehen. Bleibt zu hoffen, dass die Algorithmen der Suchmaschinen so schlau sind, den wahren Hintergrund zu erkennen und mir hier keinen Malus für eine Tatsache zu geben, die ich nicht zu vertreten habe.
„Light-Kommentare“
So möchte ich Kommentare bezeichnen, die dem Blog-Beitrag keinen substanziellen Mehrwert geben, die schnell dahingetippt sind und für jeden Blog verwendet werden können, ob es sich nun um Suchmaschinenoptimierung, Kleinkinder, Taschenuhren oder was auch immer handelt. Ich meine diese „Toller Artikel, danke“-Kommentare. Auch wenn man sich am Anfang in seinen Bemühungen bestätigt fühlt, hat der Kommentierende doch wohl in den meisten Fällen nur das Ansinnen, seinen Link zu platzieren. Wenn das Thema der verlinkten Seite nicht zum Thema des Blogs passt, fühlt man sich in seinem Verdacht bestätigt – allerdings ist dann auch der Nutzen für den Link gering. Es gibt aber auch Fälle, in denen der Link thematisch wunderbar zum Thema passt und durchaus einen Mehrwert darstellen könnte – vorausgesetzt der Verlinkende würde durch einen wertvollen Kommentar seine Kompetenz unterstreichen. Denn sonst gerät er leicht in die „Me-too“-Schublade und schadet seinem Ansehen mehr als ihm der Link nützen könnte.
Diskussionsbeiträge
Einige Themen scheinen die Gemüter sehr zu erhitzen und viele Leser möchten ihre Meinung zum Thema kundtun. Gegen eine Diskussion und die Darstellung seiner (sachlichen) Meinung ist nichts einzuwenden. Gerade für Firmenblogs ist dies sogar eine sehr hilfreiche Sache, mit der man Trends und Meinungen der tatsächlichen und potenziellen Kunden aus erster Hand sammeln kann.
Bereitstellung zusätzlicher Fakten
Keiner kann alles wissen, und kein Blog-Beitrag kann alle Aspekte eines Themas beleuchten. Also sind Kommentare, die zusätzliche Fakten, Informationen und Denkanstöße liefern, sehr willkommen. Sie werten nicht nur den Blog-Beitrag auf, sondern auch den im Kommentar enthaltenen Link. Denn wer in seinem Kommentar Kompetenz, Seriosität und Engagement erkennen lässt, hat es auch verdient, dass die Leser des Blogbeitrags und –kommentars auch die verlinkte Seite besuchen. Und sie werden das sicher mit einem höheren Vertrauensvorschuss tun als bei einem „Light-Kommentar“. Wenn die Suchmaschinen zusätzlich einen Bonus für diesen themenrelevanten Link vergeben – umso besser.
Es macht zwar etwas mehr Arbeit, einen guten Kommentar zu schreiben, aber es zahlt sich sicher aus. Vielen Dank an alle, die uns Kommentare aus dieser Kategorie zukommen lassen.
Josef Willkommer, 3. März 2008 4 Kommentare RSS
Mit Checkout Trends erweitert Google das mittlerweile doch recht etablierte Tool „Google Trends“, mit dem Suchvolumina über die Laufzeit angezeigt und verglichen werden können, um so interessante Daten wie Verkaufszahlen.
Checkout Trends zeigt die Nachfrage nach Produkte in übersichtlichen Charts an, die sich – wie bei Google Trends – individuell einschränken und anpassen lassen. Die Daten hierfür stammen vom Google-Bezahldienst Checkout – es handelt sich daher um tatsächlich getätigte Umsätze, die seit der Einführung von Google-Checkout im April 2006 verfügbar sind. Die Daten werden laufend aktualisiert um möglichst passende Zahlen zu liefern.
Bei der Suche nach möglichen Nischen oder neuen Produkttrends könnte Checkout Trends sicherlich den einen oder anderen nützlichen Hinweis liefern. Darüberhinaus lohnt es sich in jedem Fall, mit dem Tool etwas zu spielen…
Interessant wäre es aber sicherlich auch, einen Datenschützer auf dieses Thema anzusetzen und sein Feedback einzuholen!
Magento installieren
Markus Stockbauer, 13. März 2008 5 Kommentare RSS
Wir haben inzwischen viel von Magento gehört, gelesen und gesehen. Nur verständnlich, dass wir es jetzt auch selbst ausprobieren wollen, und zwar mehr als nur im Demoshop. Wir wollen selbst Administrator sein, ohne Einschränkungen Kategorien und Produkte anlegen, Rechte verwalten, Daten nach Lust und Laune im- und exportieren und auf diese Weise einfach ein Gefühl für Magento bekommen.
Doch bevor es mit alledem losgehen kann, steht die Installation des Shopsystems. Bereits hier zeigt sich, dass mit Magento dem Benutzer alle Freiheiten gelassen werden – wir können aus zwei verschiedenen Installationsmethoden wählen. Die “klassische” Variante, bei der das komplette System als gepacktes Archiv (zur Wahl stehen unterschiedlichste Formate) heruntergeladen und auf dem Server entpackt wird, sowie die Alternative: hier wird nur ein sehr kleines Archiv heruntergeladen, welche einen vollautomatischen Installer enthält.
Die weiteren Vorgänge unterscheiden sich nur marginal bei den beiden Installationsmethoden – beim Installer werden die Systemdateien erst “on demand” nachgeladen. Dadurch kann, wenn gewünscht, auch eine zwar aktuellere, aber möglicher Weise auch Fehleranfälligere Alphaversion von Magento installiert werden.
Es soll nicht verschwiegen werden, dass auch Magento – wie jede andere Webapplikation auch, gewisse Anforderungen an den Webserver stellt, auf dem es betrieben wird. PHP in der Version 5.X, MySQL in der Version 4.x, besser noch 5.x, sowie ein Apache-Webserver (oder vergleichbar) sind angesagt. Vorab sollten die Dateisystemberechtigungen überprüft und Datenbank und Datenbankbenutzer angelegt werden. All das ist sehr gut in der Magento Knowledge Base beschrieben. Sobald dieses Vorgeplänkel abgeschlossen ist, kann der eigentliche Installationsvorgang durch Aufrufen der Magento-URL gestartet werden.
Einige Impressionen der Installation
Die nächsten Schritte sind schon zu erahnen. Zunächst gilt es, die Sprache zu wählen, in der der weitere Installationsvorgang von Statten gehen wird. Darauf sind die Datenbankeinstellungen vorzunehmen, das kennen wir schon von den meisten anderen Webapplikationen.
Sobald wir dann abschließend noch den Admin-Account angelegt, und den sog. Encryption-Key festgelegt haben, kann es auch schon losgehen. Mit dem aufmunternden Slogan “You’re all set!” werden wir in die spannende und auf hochglanz polierte Welt von Magento Commerce entlassen.