geschrieben von Marion Engel am 28. April 2008 um 14:55 Uhr
Es war einmal ein Software-Haus, in dem die Geschäftsleitung den Mitarbeiternvor einigen Jahren mitgeteilt hat, dass in Zukunft auf Entwickler in einem Ostblock-Land zurückgegriffen würde. Zunächst hatten natürlich alle Angst, dass in diesem Zuge zumindest einige Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen würden. Nein, so die Geschäftsleitung, das Gegenteil sei der Fall. Durch das Outsourcing würden die deutschen Arbeitsplätze gesichert. Durch die Preisvorteile, die sich durch die Kollegen im Ostblock ergeben, könne man ganz andere Projekte „an Land ziehen“. Und überhaupt, würden die Kunden ganz einfach verlangen, dass Outsourcing im Angebot enthalten ist.
Wenn es der Kunde verlangt, darf der „kleine“ Mitarbeiter natürlich nicht widersprechen. Ob die Rechnung letztendlich aufgegangen ist, wurde allerdings nie verraten. Für die Mitarbeiter war nur ersichtlich, dass die ausländigen Kollegen schon bald nach höherem als nur simplen Programmiertätigkeiten verlangt haben, dass es durch die geografisch verteilte Arbeit noch mehr „Häuptlinge“ gab, dass simple Team-Meetings per Video-Konferenz ausgetragen werden mussten und dass man bei Fragen nicht mal schnell zum Kollegen ins Nachbarzimmer gehen konnte.
Der Kunde verlangt es – aber was genau verlangt er denn? Wenig zahlen will er, das ist ziemlich klar. Das wird uns ja ständig von der Werbung suggeriert. Ob nun Geiz geil ist, die Preise unter der Tiefpreislatte bleiben müssen oder irgendwas fast nixx kost’. Inzwischen steuert die Werbung allerdings auch schon gegen und will dem Konsumenten klar machen, dass ein Schnäppchen ja unter dem Strich eigentlich viel mehr Aufwand verursacht als man meint. Aber ein Kunde, der eine Software-Anwendung benötigt, hat mit Sicherheit auch genaue Vorstellungen, was diese Anwendung können muss. Und er hat sicher ebenso hochgesteckte Erwartungen an seinen Dienstleister. So möchte er, dass
Es ist allerdings nicht so, dass die Aufgaben, die in einem Software-Projekt anfallen, in isolierte Arbeitspakete geteilt, an unabhängig arbeitende Programmierer verteilt und nachher einfach zusammengeführt werden können. Auch wenn eine Software-Anwendung eine Einheit aus mehreren Teilen ist, müssen diese reibungslos zusammenarbeiten. Baut ein Programmier ein Puzzleteil mit einer runden Aussparung, der andere allerdings ein Puzzleteil mit einem eckigen Ärmchen, kann kein Bild entstehen, auch wenn die einzelnen Puzzleteile noch so schön sein sollten.
Nun mag man einwenden, dass die Anforderungen ja eindeutig in der Spezifikation festgelegt sind. Richtig, aber bei einer internationalen Zusammenarbeit kommen unterschiedliche Sprachen ins Spiel. Mindestens einer der Beteiligten wird eine Spezifikation vorfinden, die nicht in seiner Muttersprache vorliegt. Mindestens einer der Beteiligten wird die Kommunikation in einer Sprache durchführen müssen, die nicht seine Muttersprache ist. Im „schlimmsten“ Fall gilt für die Spezifikation und Kommunikation eine Sprache, die für keinen der Beteiligten die Muttersprache ist. Nicht nur, dass hier die Wahrscheinlichkeit für Missverständnisse und vermehrte Nachfragen steigt, es sind auch immer wieder Übersetzungsarbeiten erforderlich. Wie lange dauert es, eine Dokument von 100 Seiten gut und fehlerfrei zu übersetzen? Was kostet diese Arbeit, wenn sie intern durchgeführt wird, was, wenn sie extern vergeben werden muss? Was kostet die sprachbedingt zusätzlich erforderliche klärende Kommunikation an Zeit und Aufwand? Und was ist, wenn der Programmierer etwas anderes baut, als verlangt war, weil er es falsch verstanden hat? Dass hierdurch Verzögerungen im Zeitplan auftreten und das interne Budget in eine Schieflage geraten muss, sollte klar sein.
Was ist, wenn der Programmierer, der an einer isolierten Aufgabe ohne Gesamtblick auf das Projekt und ein gewisses „Feeling“ für den Kunden arbeitet, Variablen mit wenig sprechenden Namen bezeichnet oder mit der Zeit frustriert ist und bei der Dokumentation des Codes nachlässig wird? Wenn nach einigen Monaten Änderungen oder Erweiterungen seines Codes erforderlich sind, ist er – nach Murphy – meist nicht mehr verfügbar oder kann sich selbst nicht mehr erinnert, was er damals zusammenprogrammiert hat. Also gerät erneut der Zeitplan in Gefahr, da sich ein anderer Programmierer erst einarbeiten und den Code verstehen muss.
Das sind nur ein paar Überlegungen, mit denen ich nicht sagen will, dass Outsourcing nicht funktionieren kann. Ich möchte nur davor warnen, Outsourcing als das Allheilmittel für alle Lebenslagen zu betrachten. Wirtschaftlich denken ist zwar in Ordnung, aber bevor man übertriebenes Sparen und Drücken von Preisen beginnt, sollte man nachdenken, ob dies wirklich nötig und angemessen ist. So gab es vor kurzem ein positives Beispiel von Solidarität im Preiskampf: Die Österreichischen Bundesforste haben zwei Sägewerke von ihrer Kundenliste gestrichen, die kleinen Waldbauern das Holz nach dem Sturm Paula um bis zu 30 EUR unter dem Marktpreis abgekauft hatten.
Wer Erfahrungen mit dem Outsourcing in Software-Projekten hat, ist eingeladen, diese in einem Kommentar mit allen zu teilen.
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geschrieben von Marion Engel am 25. April 2008 um 12:22 Uhr
Sie werden inzwischen liebevoll “Silver Ager” genannt, die Senioren im Altersbereich von 50+. Und sie graben den “Jungspunden” in der Werbung auch zunehmend etwas Wasser ab. Denn ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung wird immer größer. Nicht nur dieser Aspekt macht sie für den Handel interessant, sondern auch die Tatsache, dass viele Silver Ager auch finanziell sehr gut gestellt sind. Das ist ja auch irgendwo logisch. Falls sie Kinder haben, dann sind diese aus dem “Gröbsten raus” und verdienen sich ihre Brötchen selber. Die Silver Ager selber hatten ausreichend Zeit, auf der Karriereleiter nach oben zu klettern und an einigen Gehaltserhöhungen vorbeizukommen. Wenn sie zudem auch noch ein wenig sparsam gewirtschaftet haben, brauchen sie nicht mehr jeden Cent umzudrehen.
Das ist der eine interessante Aspekt an den Silver Agern. Der andere Aspekt ist ihr Wunsch, nicht in eine verstaubte Ecke abgeschoben zu werden. Und so stehen sie so modernen Dingen wie dem Internet aufgeschlossen gegenüber und nutzen die Angebote und Vorteile, die es anbietet. Aber sie haben in ihrem langen Leben auch schon einiges an Erfahrungen gesammelt, so dass sie nicht so unbefangen und unkritisch mit dem Internet umgehen, wie dies sicher einige Jugendliche tun – im positiven wie im negativen Sinn.
Wer also in einem Online-Shop Produkte anbieten will, die speziell für Senioren interessant sind, sollte sich in ihre Situation hineinversetzen und ihnen das Einkaufen so einfach wie möglich machen. Welche Faktoren können dies im einzelnen sein:
Sachlichkeit
Senioren fragen eher nach Fakten und sachlichen Argumenten. Wie sieht das Produkt aus? Welche Eigenschaften hat es? Welche Vorteile bietet es mir? Und wie teuer ist es?
Einfachheit
Überladene, quietschbunte Seiten mit blinkenden Bannern sind für die Augen von Senioren sicher eher verwirrend. Weniger ist mehr: klare Kontraste und gute Lesbarkeit durch eine größere Schrift werden das Wohlwollen des potenziellen Käufers hervorrufen.
Klarheit
Senioren sind nicht dumm, aber möglicherweise nicht mit allen Abkürzungen und Gebräuchen vertraut, die web-affine Jugendliche im Schlaf kennen. Kurze neutrale Erklärungen verbessern das Verständnis, ohne den Eindruck zu erwecken, dass der Benutzer für dumm erachtet wird.
Sicherheit
Je mehr man im Leben mitgemacht hat, desto höher wird das Sicherheitsbewusstsein. Das bedeutet, dass es die Senioren begrüßen, wenn erklärt wird, wie die Übertragung von Bankdaten gesichert wird, welche Rücktritts- und Rückgaberechte bestehe und was nach dem Absenden der Bestellung konkret passiert.
Ausprobieren lassen
Sollte das Team, das einen Online-Shop aufsetzt, eher jünger sein, so sollten zumindest einige echte Silver Ager als Berater hinzugezogen werden. Sie können durch einen Test wertvolle Hinweise geben, wo Erklärungen fehlen, wo sie im Ernstfall einen Kauf abbrechen würden, weil sie sich unwohl fühlen, und natürlich auch, welche Aspekte ihnen gut gefallen. Wird all dies gepaart mit guten Produkten und fairen Konditionen, dann steht dem silbrigen Online-Shopping-Vergnügen nichts mehr im Wege.
Und wer mit 50+ das Online-Shoppen lernt und schätzen lernt, ist vielleicht mit 80+ froh, wenn ihm der Internet-Handel so manchen, in dem Alter möglicherweise schon beschwerlichen Weg ins Einkaufszentrum abnimmt und stattdessen bequem ins Haus liefert. Und wer weiß, was nach Web 2.0 kommt. Vielleicht erwarten uns ja neue, heute noch unvorstellbare Möglichkeiten – natürlich für Jung und Älter.
geschrieben von Marion Engel am 23. April 2008 um 17:39 Uhr
Nachdem ja die Open-Source Ecommerce-Anwendung planmässig freigegeben wurde, streckt Varien die Hände nach Partnern aus. Wer also früh aufgestanden ist, also die Morgenstunde genutzt hat, kann als Magento-Partner sicher von einer gewissen Exklusivität profitieren – egal, ob er sich als Gold-Partner gemeldet hat, oder eine der drei anderen Varianten bevorzugt hat.
Vielleicht kurz ein paar Worte zum Hintergrund dieser Partnerschaft: Es gibt 4 Stufen: Associate, Silber, Gold und Platin. Für jede Stufe sind die Leistungen der beiden Seiten exakt definiert. Und so kann man das Engagement der Partner sicher auch an der Stufe festmachen. Wer eine hohe Stufe gewählt hat, wird sich intensiv mit Magento beschäftigen müssen und auch wollen. Entsprechend hoch ist auch die Gegenleistung von Varien, von der natürlich auch die Kunden der jeweiligen Partner profitieren. Silber-, Gold- und Platin-Partner erhalten deutlich mehr Informationen und Schulungsmöglichkeiten als der “Rest der Welt”. Und je höher der Partnerschaftsgrad, desto besser auch die Supportangebote von Varien für den Partner und natürlich dessen Kunden.
Und wie schaut es nun in der Praxis aus? 39 Unternehmen haben die Morgenstund’ genutzt und können sich als Pioniere unter den Magento-Partnern bezeichnen. 8 davon haben das mit dem Gold der Morgenstund’ wörtlich genommen, also fast ein exquisiter Kreis, zusammen mit den 7 Platin-Partnern. Für Silber hat sich die Mehrheit entschieden, nämlich 14 Unternehmen, und weitere 10 werden als Associates geführt.
Betrachtet man die regionale Verteilung, so liegen die USA mit 11 Partner erwartungsgemäß an der Spitze. Aber auf Platz 2 rangiert bereits schwarz-rot-gold mit derzeit 8 Magento-Anhängern. Platz 3 teilen sich Frankreich und Großbritannien mit je 7 Partnern. 2 niederländische Unternehmen werden auch verstärkt mit Magento arbeiten. Je eine Anlaufstelle gibt es derzeit in Polen, Australien, Italien und Neuseeland.
Zoomen wir zum Abschluss noch mit der Lupe auf Deutschland. Was die Stufe der Partnerschaft angeht, ist Silber mit 3 Partnern an der Spitze, gefolgt von Gold und Associate mit je 2 Unternehmen und einem Platin-Partner. Diese 8 Partner lassen sich dann noch in verschiedene Fachgebiete unterteilen, und so finden wir 6 Magento-Partner, die sich mit der System Integration befassen, 2 Partner, die sich besonders gut mit Hosting-Fragen auskennen und einen kreativen Partner.
Und wie schaut es mit der regionalen Verteilung aus? Der Süden führt! Es gibt nämlich je 2 Partner in Bayern und Baden-Württemberg. Wer in Sachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen einen Online-Shop mit Magento erstellen möchte, kann auf einen lokalen Partner zurückgreifen – sofern das Fachgebiet passt. Aber im Online-Business zählen ja keine Ländergrenzen oder Entfernungen, so dass jeder deutsche Unternehmer unter den deutschen Magento-Partnern die freie Wahl hat.
geschrieben von Pixelqueen am 23. April 2008 um 13:18 Uhr
Klar, gibts im Netz haufenweise Seiten , auf denen man Schriftarten downloaden kann, wer jedoch keine 0815-Schriftart haben und auch nicht tief in die Tasche greifen will – für den gibts jetzt was Neues im Netz. Wer so seine eigene Vorstellung seiner Schrifart hat, der kann jetzt seine Schriftart-Kreativität auf Fontstruct austoben. Nach nur 3 Wochen schrieb Stephen Coles (FontShop USA) gestern im Fontstruct-Webblog Brick by Brick, dass sich nach nur einer Woche 1500 Nutzer angemeldet haben und die Zahl der ertstellten und angefangenen Schriften um einiges höher lag als die Zahl der Nutzer!
Mit dieser Beta-Version eines Online-Font-Erstellungs-Toll von Rob Meek, FontShop USA und FSI FontShop International, lassen sich Schriftarten in schönster Web-2.0-Manier selbst erstellen, auf dem Rechner abspeichern und mit anderen teilen und als Flashanimation in externe Seiten einbetten. Und das alles kostenlos!

geschrieben von Marion Engel am 22. April 2008 um 18:27 Uhr
Wer ein kleines Unternehmen erfolgreich führen will, muss hart arbeiten. Und wer in der Suchmaschinen-Optimierung schon mit kleinen als mit großen Unternehmen zusammengearbeitet hat, hat sicher einen Unterschied festgestellt.
Was ist das Schöne an einer Suchmaschinen-Optimierung für kleine Unternehmen?
1. Die Inhaber kleiner Unternehmen haben oft wenig Zeit, d.h. sie verschwenden auch unsere Zeit nicht. Wenn sie ein Projekt zur Suchmaschinen-Optimierung aufgesetzt haben, setzen sie ihre Energie und Konzentration wohlüberlegt ein.
2. In finanzieller Hinsicht wollen sie natürlich kein Geld zum Fenster rauswerfen. Was daran gut ist? Dass sie sich auf Werte und Ergebnisse konzentrieren. Wenn man aus einer Investition, egal, ob es nun 500 oder 5000 EUR sind, das 3-, 5- oder 10-fache herausholen kann, hat man einen Kunden für’s Leben gewonnen. Und das führt zu Punkt 3…
3. Kleine Unternehmen sind loyale Kunden. Wenn sie zufrieden sind und die Suchmaschinen-Optimierung erfolgreich ist, bleiben sie auch dann Kunde, wenn sie ihren Firmensitz ein paar 100 km weiter weg verlegen.
4. Inhaber kleiner Unternehmen sind schnell. In großen Unternehmen kann es manchmal Wochen dauern, bis ein einziger Link geändert wird. Kleine Unternehmen antworten und reagieren auf Empfehlungen schneller, so dass der Erfolg des Projekts einfacher messbar ist.
5. Mit kleinen Unternehmen lässt sich einfacher arbeiten, weil es nicht unendlich viele Hierarchie-Ebenen gibt. Wenn man dort mit dem Marketing-Leiter spricht, hat man gute Chancen, dass er direkt vom Firmen-Inhaber die Entscheidung bekommt. Es gibt keine Ausschüsse, keine Meetings und keine Wartezeiten.
6. Kleine Unternehmen können Chancen ergreifen. Wenn man keinen Aktionären Rechenschaft schuldig ist und die Presse nicht jeden einzelnen Schritt überwacht, genießt man mehr Freiheit. So kann die Suchmaschinenoptimierung viel Spaß machen, besonders wenn sie ins Social Media Marketing geht. Erfahrungsgemäß sind Inhaber kleiner Unternehmen eher bereit, etwas Neues auszuprobieren, wenn es um Linkbait und virales Marketing geht.
7. Kleine Unternehmen engagieren sich mehr für die Suchmaschinen-Optimierung. Wenn der Traffic um 25% oder die Konversion um 10% steigt, dann hat das eine stärkere Wirkung auf die Zielerreichung oder sogar das Überleben eines kleinen Unternehmens als auf einen großen Konzern. Möglicherweise muss das kleine Unternehmen einen Mitarbeiter nicht kündigen, vielleicht kann es auch einen neue einstellen und wachsen. Denn der Erfolg bei der Suchmaschinenoptimierung bedeutet für viele kleine Unternehmen große Veränderungen.
Quelle: Search Engine Land
geschrieben von Marion Engel am 17. April 2008 um 8:24 Uhr
Outsourcing dürfte inzwischen weitgehend bekannt sein: Ein Unternehmen oder eine Organisation vergibt bestimmte Aufgaben an einen externen Dienstleister. Wenn nun kein externer Dienstleister, sondern die breite Masse – die Crowd – aktiv wird, spricht man vom Crowdsourcing.
Und wo kommt man heutzutage günstig an die Crowd? Natürlich im Internet! Und diesen Weg nutzen bereits einige Firmen und fragen die Kreativität und Meinungen ihrer Kunden auf ihren Webseiten ab.
Adam Fletcher, einer der Crowdsourcing-Experten, wurde kürzlich zu den Risiken und Problemen befragt, die Firmen beim Crowdsourcing eingehen.
Als Erfolgsfaktoren nennt Fletcher folgende Aspekte:
Crowdsourcing braucht eine große, aktive Community. Dieses Ziel lässt sich natürlich einfacher erreichen, wenn die Site und das dahinter liegende Business Modell faszinierend sind und auch einen gewissen Unterhaltungswert bieten. Wichtig ist auch, dass auf der Plattform Transparenz und Fairness herrschen. Dem Benutzer muss also schnell klar werden, warum er mitmachen sollte. Und beim Crowdsourcing sollte es fair zugehen, d.h. dass u.a. nachvollziehbar ist, warum ein Benutzer nicht gewonnen hat.
Nun könnte man sich fragen, ob bei den potenziellen Benutzern von Crowdsourcing-Plattformen nicht bald eine gewisse Sättigung durch die Vielzahl an Mitmach-Portalen einritt. Dem entgegnet Fletcher jedoch, dass Plattformen, auf denen Benutzer Erfolgserlebnisse haben und auch belohnt werden, immer ausreichend Benutzer anziehen werden. Auch sollte man nicht vergessen, dass neben den Ideengebern auch Benutzer gebraucht werden, die die Ideen bewerten und weitere Benutzer anziehen.
Crowdsourcing bietet vor allem für Firmen etliche Vorteile:
Unternehmen erhalten mit Crowdsourcing wertvolle Informationen zu Eigenschaften und zum Aussehen neuer Produkte sowie Absatz- und Marktforschungsdaten zu einem unschlagbar günstigen Preis. Diese Informationen kommen von einer breiten Masse, die zu dem Preis nirgendwo anders zu finden wäre. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Crowdsourcing die Marketing-Aktivitäten – und somit auch Ausgaben – auf ein Minimum reduzieren kann, da die Community ja bereits über das Produkt informiert ist. Die Nachfrage ist also schon vorhanden ist, bevor das Produkt auf den Markt kommt. Die potenziellen Nachfrager müssen nur noch informiert werden, dass es nun endlich so weit ist.
Auch für die Teilnehmer kann Crowdsourcing attraktiv und karrierefördernd sein.
So haben schon einige Unternehmen aktive, erfolgreiche Crowdsourcer eingestellt.
Mehr Theorie zum Crowdsourcing gibt es bei Exiting Commerce. Nun aber zur Praxis:
Was tun nun Firmen, die vom Crowdsourcing überzeugt sind, dies aber nicht selbst organisieren können?
Sie nutzen brainfloor.com! Diese neue Crowdsourcing-Plattform ist in ihrer Beta-Version seit Anfang April online und bietet ein sehr interessantes Crowdsourcing-Angebot für ein breites Publikum.

Die Plattform bringt die sogenannten BrainUser und BrainWorker zusammen. Erstere suchen Ideen oder Bewertungen für Produkte oder Dienstleistungen, zweitere bieten ihre Kreativität und ihr Urteilsvermögen und werden dafür auch belohnt. Denn Ideen, die vom BrainUser gut bewertet werden, sind bares Geld wert.
BrainWorker können aber auch ihr gutes Gewissen befriedigen, denn gemeinnützige Organisationen bekommen auf brainfloor.com ebenso die Möglichkeit, die Kreativität der Masse unentgeltlich zu nutzen.
Den BrainUser stehen bei der Gestaltung ihrer BusinessLounge vielfältige Möglichkeiten offen: Neben der eigentlichen Frage können sie Hintergrundinformationen und eine Datei einstellen, um die Crowd genau über das Problem zu informieren. Zusätzlich ist ein Branding mit dem Firmenlogo möglich. Die Anzahl der Ideen, die in die Business Lounge eingegeben werden können, kann individuell festgelegt werden. Ein besonderes Highlight sind die Bewertungsmöglichkeiten. Neben dem BrainUser selber können bis zu 9 weitere Bewerter benannt werden, die die Ideen an Hand von verschiedenen Kriterien beurteilen und auch kommentieren können. Die Ideen stehen natürlich exklusiv dem BrainUser und seinen Bewertern zur Verfügung. Die beste Idee wird zum Abschluss jeder Business Lounge mit einem zusätzlichen Preis honoriert.
mehrere Zielgruppen
Und brainfloor.com ist nicht auf Unternehmen und Organisationen beschränkt. Auch Privatpersonen können in einer Public Lounge, sozusagen einer Light-Version der Business Lounge, unentgeltlich Ideen sammeln. Hier geht es nicht um Geld, sondern um Gegenseitigkeit. Wer fleißig Ideen einstellt, darf auch selber Ideen einfordern.
Auch der Community-Gedanke kommt mit Ranglisten, Profilen und einer Kontaktaufnahme nicht zu kurz.
Transparenz und Fairness
Die von Fletcher geforderte Transparenz und Fairness wird ebenfalls gewahrt. Jeder BrainWorker kann auf seiner Status-Seite stets nachvollziehen, welche Ideen er abgegeben hat und wie diese bewertet wurden. Und jeder BrainUser erhält natürlich ebenso einen Überblick über seine laufenden Lounges, die eingegebenen Ideen und die Bewertungen.
Also, einfach reinschauen, mitmachen und vom Crowdsourcing profitieren!
geschrieben von Markus Stockbauer am 15. April 2008 um 14:43 Uhr
Das frage ich mich im Moment gerade ganz ehrlich.
Kurz zur Vorgeschichte
In meinem Blogeintrag PHP Rapid Application Development erwähnte ich die Anzahl der Suchresultate für den Begriff php framework (zu der Zeit 83.200.000), um zu verdeutlichen, wie brisant das Thema ist. Anfänglich erschien mir das eine echt gute Idee. Natürlich war mir bewusst, dass eine Information wie diese nach kurzer Zeit schon nicht mehr exakt stimmen würde.
Doch mit einer Abweichung von über 75 Millionen Ergebnissen hätte ich nicht gerechnet. Denn heute wies mich ein aufmerksamer Kollege darauf hin, dass er bei einer Google-Suche lediglich etwas mehr als 7 Millionen Ergebnisse für php framework erhalten würde. Ungläubig wie immer prüfte ich das persönlich nach, und siehe da: es stimmt wirklich (zumindest jetzt gerade). Da müssen wohl ein paar Seiten aus dem Suchindex gefallen sein.
Mir ist nicht ganz klar wie es dazu gekommen ist, aber das Internet ist wohl nicht mehr so groß wie vor ein paar Tagen noch. Aus Interesse habe ich den Suchbegriff dann in zwei Varianten eingegeben.
Wenn man das Internet von der anderen Seite aus ansieht, wirkt es plötzlich viel großer!
…denkt sich zumindest Google. Denn sucht man nach php framework, gibt es wie schon erwähnt (im Moment!) ca. 7 Millionen Resultate. Eine Suche nach framework php hingegen, liefert ganze 51 Millionen. Da keine Anführungszeichen verwendet wurden, sollten beide Suchbegriffe eigentlich einzeln gewertet werden, höchstens die Reihenfolge könnte einen Einfluss auf die Rangfolge der Suchresultate haben. Aber auf einen Wegfall von 44 Millionen Ergebnissen? Ganz schön dreist, wie ich finde.
Was macht nun die beiden Suchen so unterschiedlich? Die Reihenfolge? Sie wird wie es scheint nicht wirklich beachtet, schließlich haben die drei ersten Suchergebnisse für framework php auch eine Überschrift, in der zuerst PHP und dann Framework auftaucht. Also eigentlich besser auf php framework passen müssten.
Tja, hier handelt es sich wohl wieder um eins der auf immer ungeklärten Rätsel der Menschheit…
geschrieben von Marion Engel am 14. April 2008 um 19:00 Uhr
Es wurde ja immer gewarnt, wichtige Informationen, die man in den Suchergebnissen sehen will, hinter Formularen oder Anmeldemasken zu verbergen, da die Spider der Suchmaschinen keine Formulare ausfüllen können und die Indizierung somit vor dem Formular abbrechen. Diese Warnung scheint bald der Vergangenheit anzugehören, denn Google hat mitgeteilt, dass der Spider zukünftig auch Formulare ausfüllen kann.
Das ist bisher bereits in begrenztem Umfang bei qualitativ hochwertigen Web-Sites geschehen, um auf die Informationen zugreifen zu können.
Und was schreibt so ein Spider in die Formulare? Wenn er auf ein <Form>-Element stößt, schreibt er Begriffe, die auf der Seite vorkommen, in Textfelder. Bei Comboboxen, Radio-Buttons und Checkboxen wählt er einfach einen der in HTML möglichen Werte aus.
Die dann erhaltenen Ergebnisse wurden indiziert – auch wenn Google noch vor Jahresfrist vor Suchergebnissen gewarnt hat, die auf diese Weise zustande gekommen sind. Und nun stellen sie selber solche Ergebnisse zur Verfügung.
Und was ist, wenn Sie nicht möchten, dass Google auf ihrer Web-Site Formulare ausfüllt? Wenn Ihr Formular durch die robots.txt oder Meta-Anweisungen für die Spider ausgeschlossen ist, wird es nicht benutzt, sagt Google. Andere Formulare werden nach folgenden technischen Kriterien ausgeschlossen:
Es werden nur GET-Formulare ausgewertet und keine Formulare, die Benutzerdaten erfordern. Alle Formulare, in denen ein Passwort eingegeben werden muss oder die üblicherweise persönliche Informationen enthalten, wie z.B. Login, User-ID, Kontakt usw. werden ausgelassen.
Dieser Sinneswandel ist gut für die Suchergebnisse, denn nun werden auch Informationen zugänglich, die bisher als “unsichtbares Web” oder “tiefes Web” bezeichnet wurden. Die ersten Versuche in diesem Bereich wurden allerdings nicht von Google unternommen. Diesmal beteiligt sich mit Google allerdings einer der Großen in der Suche an der Zugänglichkeit des tiefen Webs. Google wird also zum Pionier.
Quelle: SearchEngineLand
geschrieben von Markus Stockbauer am 14. April 2008 um 9:53 Uhr
oder warum es manchmal besser ist, ein Programm schnell zu Entwickeln, als ein schnelles Programm zu entwickeln
Seit geraumer Zeit sind PHP Frameworks für die rasche und saubere Entwicklung von Webanwendungen in aller Munde. In anderen Programmiersprachen wie Java oder Ruby sind Frameworks bereits nicht mehr wegzudenken. Server werden immer leistungsfähiger, so dass auch bei der Webseitenerstellung mit PHP weniger auf Performanceoptimierung geachtet werden muss. Statt dessen kann man sich darum kümmern, die Anwendung in kürzerer Zeit, aber trotzdem fehlerfrei zu erstellen.
Diesem Konzept folgen die gängigen PHP Frameworks. Sie alle erzeugen Programmcode, der zwar auf dem Server teils sehr ineffektiv ausgeführt wird, jedoch für den Entwickler deutlich leichter zu handhaben ist. Die vereinfachte Handhabung äußert sich unter anderem darin, dass stetig wiederkehrende, immer gleiche Programmstrukturen automatisch generiert werden und sich der Entwickler somit auf die eigentliche Struktur seines Projektes konzentrieren kann.
Wenn man im Internet nach PHP Framework sucht, bekommt man (z.B. von Google) eine Liste mit mehreren millionen Treffern. Nicht ganz so viele, aber dennoch eine inzwischen schwer überschaubare Auswahl gibt es an verschiedenen Frameworks.
Sie alle setzen – auf die eine oder andere Weise – das sog. MVC Konzept um. Unterschiede gibt es vor allem in der Gewichtung der einzelnen Schichten. Frameworks wie CakePHP und Prado stellen zahlreiche ausgereifte View-Helper (das V in MVC) zur Verfügung, während Struts4PHP sich z.B. zur Aufgabe gemacht hat, die Models und Controller möglichst praxistauglich umzusetzen, sowie ein ausgefeiltes Objektrelationales Mapping (ORM) zu ermöglichen. Die View-Schicht überlässt es spezialisierten Libraries wie z.B. Smarty.
Viele Entwickler haben – verständlicher Weise – längst den Überblick verloren, welches Framework denn nun für ihr Projekt das richtige ist. Hinzu kommt noch, dass natürlich jedes einzelne Produkt für sich in Anspruch nimmt, das MVC-Konzept am besten umzusetzen. Neben den Anforderungen für das eigene Programm, dass es zu entwickeln gilt, sind vor allem auch die persönlichen Präferenzen wichtig.
Möchte man sich nicht so sehr um die Optik kümmern und die erstellung des (X)HTML-Codes zu möglichst großen Teilen dem Framework überlassen? Oder ist es wichtig, die Templates und den erzeugten Code bis ins kleinste Detail unter Kontrolle zu haben? Hat man es lieber, wenn die Datenbankstruktur vom Framework generiert wird, oder muss man sich an bestehenden Datenbanken orientieren? Dies sind nur zwei Beispiele für die zahlreichen Auswahlkriterien.
Praxiserfahrungen gibt es, trotz der Tatsache dass Frameworks für PHP eine recht junge Errungenschaft darstellen, bereits einige. So wird für das CMS Mamboo 5 CakePHP eingesetzt. Die E-Commerce Lösung Magento benutzt das Zend Framework, während das Expertenportal BrainGuide sich voll und ganz auf Struts4PHP verlässt. Doch kaum ein Entwickler hat die Zeit, sich für ein geplantes Projekt im Vorfeld eingehend mit den verschiedenen Möglichkeiten zu beschäftigen.
Daher ist das Framework der Wahl meist einfach das, welches der Entwickler zuerst entdeckt hat. Während der laufenden Entwicklung ist es kaum noch möglich, sich umzuentscheiden. Es ist somit wichtig, bereits in der Konzeptphase des Projektes zu evaluieren, welches Framework die eigenen Anforderungen am besten erfüllt, oder ob man überhaupt eines verwenden möchte.
Eine gute Übersicht der verbreiteteren Frameworks hat das Blog von masterbootrecord.de zu bieten. Eine Einführung ins MVC-Konzept und eine Übersicht einiger vielversprechender Umsetzungen davon gibt es auf testticker.de
Auf der Suche nach dem perfekten PHP-Application-Framework
PHP-Frameworks: Baukästen für PHP-Entwickler
geschrieben von Daniel Sasjadvolk am 12. April 2008 um 8:32 Uhr
Wer kennt das nicht, man öffnet seinen Briefkasten und wird von Werbung, Gutscheinen und Wertkupons niedergestreckt. Viele ärgern sich über diese eher lästigen Papierfetzen, die zu meist ihren Weg in den Papiermüll finden.
Aber im Grunde freut man sich dann manchmal doch, wenn etwas Brauchbares dabei ist und nutzt den ein oder anderen Gutschein um von Preisnachlässen oder sonstigen Vergünstigungen zu profitieren. Das wissen auch die Initiatoren und machen natürlich munter weiter mit ihren Aktionen.
Dies ist auch im Bereich des e-Commerce nicht wegzudenken und wird gerne von den Kunden gesehen. Rabatt hier, Preisnachlass da, 50% weniger dort! Besuchen Sie unseren Shop und sparen sie mit diesen Kupon 25 €! Das sind Schlagworte die einen magisch anziehen und die auch von Webshop-Betreibern gerne genutzt werden.
Auch xtCommerce bietet diese Funktion als Modul an. Nach durchforsten bekannter Foren, kann diese auch „relativ schnell“ genutzt werden, was aber noch lang nicht heißen soll, dass alles reibungslos funktioniert wie man es sich vorstellt.
D. h. im Allgemeinen kann ein Gutschein bzw. ein Kupon auf alle Artikel sehr schnell genutzt werden. Dennoch will nicht jeder Verkäufer auf alle Produkte den gleichen Rabatt gewähren. Will man also nur einen oder ein paar Produkte mit einem gewissen Preisnachlass verkaufen, sollte man sich diesen Artikel genauer ansehen.
Hier eine kleine Anleitung für die Installation:
1. Im Admin-Bereich unter: Konfiguration/Zusatzmodule muss das Gutscheinsystem erst einmal aktiviert werden (d. h. man setzt das Ganze auf true)
2. Unter Module/Zusammenfassung müssen dann noch zwei Module installiert und eingestellt werden: Rabatt Kupons (ot_coupon) und Gutscheine (ot_gv)
Einstellungen ot_coupon:
Wert anzeigen: true
Sortierreihenfolge: sollte nach Zwischensumme und vor der UST kommen
Inklusive Versandkosten: true
Inklusive MwSt: true
MwSt. neu berechnen: standard
MwSt.-Satz: Standardsatz
Einstellungen ot_gv:
Wert anzeigen: true
Sortierreihenfolge: sollte nach Zwischensumme und vor der UST kommen
Freigabeliste: true
Inklusive Versandkosten: true
Inklusive MwSt: true
MwSt. neu berechnen: standard
MwSt.-Satz: Standardsatz
Guthaben enthält MwSt.: false
3. Anlegen eines Kupons für einen bestimmten Artikel.
Gehen wir von einem Rabatt Kupons über 25 € für ein Produkt mit der ID 1 aus.
Um einen Kupon anzulegen einfach unter Gutscheine/Kupons auf Kupon Admin und dann auf Einfügen.
So sollte in unserem Beispiel das Formular ausgefüllt werden:
Kupon Name: 25 Euro
Kupon Beschreibung: 25 Euro Rabatt für das Produkt mit der ID 1
Kupon Wert: 25
Kupon Mindestbestellwert: „je nachdem“
Versandkostenfrei: false
Kupon Code: wird generiert oder kann mit max. 16 Zeichen selbst eingetragen werden
Anzahl/Verwendungen pro Kupon: frei lassen für unlimitierte Benutzung
Anzahl/Verwendungen pro Kunde: 1 (für die einmalige Verwendung)
Liste der gültigen Artikel: 1 (Hier kann durch ein Komma getrennt eine Liste der Produkte eingetragen werden, auf die der Rabatt gewährt werden soll. In diesem Fall nur ein Produkt mit der ID 1)
Liste der gültigen Kategorien: leer (damit habe ich mich erst mal noch nicht befasst)
Gültig ab: „je nachdem“
Gültig bis: „je nachdem“
4. Was bisher leider noch keinem aufgefallen ist! Die Zuweisung eines Rabatt-Kupons auf ein bzw. mehrere bestimmte Produkte funktionierte nicht. Falls der Kunde seinen Kupon einlösen will, den er vom Shop-Betreiber erhalten hat, bleibt er spätestens bei den Versandoptionen „checkout_shipping.php“ in einer Endlosschleife hängen!
Dies wird leider auch nicht mit der Kupon_fix.zip gelöst, da dieses Update sich nur um die MwSt. dreht. Nach längerem Suchen im Netz und den bekannten Foren wie www.ecombase.de und www.xt-commerce.com habe ich das Ganze selbst in die Hand genommen und mich ans Debugging gemacht.
Der Fehler fand sich nach längerem Suchen letztendlich in der Datei: “includes/modules/order_total/ot_coupon.php”, in der Methode calculate_credit($amount).
Es handelt sich wirklich um eine Lappalie. In Zeile 178, fand sich ein schlichter Schreibfehler in folgender Schleife: „for ($ii = 0; $p < count($pr_ids); $ii ++)“
Ich ersetzte die Variable $p durch die Variable $ii und nach dem Upload auf den Server gab es keine Probleme mehr.
Da fragt man sich doch, wo kommt dieser Fehler her? Der erste Verdacht fällt natürlich auf das Update „Kupon_fix.zip“ in der sich der Fehler auch fand.
Nachdem ich mir die Datei „ot_coupon.php“ in der Version 3.03 von xtCommerce ansah und ich diesen Fehler nicht fand, hatte sich der Verdacht schon fast bestätigt. Aber, da mich die Sache doch etwas, sagen wir „gereizt“ hat, sah ich mir noch die jungfräuliche Version 3.04 SP2.1 von xtCommerce an. Das Problem fand sich auch hier. D. h. der Fehler kam aus der aktuellen unberührten xtCommerce Version 3.04 SP2.1.
Nach dem inspizieren der letzten Versionen seit 3.03 bis zur aktuellsten 3.04 SP2, musste ich feststellen, dass die Version 3.03 wirklich die letzte Version ohne den Schreibfehler in der Schleife ist. Bleibt natürlich die Frage, ob es da schon funktionierte, wobei es hier für mich aufhört und ich auch nicht weiterbohren will.
Lange Rede kurzer Sinn, ich hoffe mit diesem Artikel einigen geholfen zu haben, da meiner Meinung nach ein Rabatt auf „bestimmte“ Produkte für Shop-Betreiber unabdingbar ist und sich nicht durch „kleine Schreibfehler“ in der Software aufhalten lassen dürfte!
Zu guter letzt noch die die Datei Gutschein Kupon Final als Bugfix zum Download.