Und es gibt ihn doch

geschrieben von Josef Willkommer am 31. Mai 2008 um 9:54 Uhr

… den Long Tail – und er ist meist noch viel longer als man sich vorstellt! Wie dieses Phänomen in unserem Fall aussieht, habe ich jetzt mal ausgewertet. Demzufolge werden gut 30% unseres Traffics durch die Top-Ten-Keywords erzielt, fast 70% kommen über den Longtail. In den letzten 12 Monate kamen die Besucher unseres Blog über mehr als 10.000 unterschiedliche Keywords auf die Seite.

Nachfolgend die entsprechende Grafik dazu, wobei aus Platzgründen hier nur die ersten 350 Keywords (!!!) mit der jeweiligen Häufigkeit angezeigt werden. Man kann sich ja dann ungefähr vorstellen, wie lang der Chart wird, wenn alle Schlüsselbegriffe verwendet werden…. Dazu hab ich jetzt einfach mal eine Milchmädchenrechnung aufgemacht. Die abgebildete Grafik hat eine Länge von 6000 Pixel und beinhaltet 350 Keywords. Bei gut 10.000 Keywords würde sich – ceteris paribus :-) – eine Länge von gut 170.000 Pixel. Wen das jetzt noch in Zentimeter interessiert, der kann´s hier umrechnen lassen. Es wäre in jedem Fall eine schöne Tapete…

longtail-techdivision-blog.jpg

So, das war das Wort zum Samstag :-) . Happy Weekend!

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Tourismusverbände im Web

geschrieben von Marion Engel am 29. Mai 2008 um 10:21 Uhr

Bevor einer eine Reise tut, kann er im Web schon einiges erleben – wenn er nämlich dort seinen Urlaubsort finden möchte. Ich dachte, das wäre eine leichte Aufgabe, da das Land (Österreich) und das Bundesland (Kärnten) bereits feststanden und nur noch ein Ort gefunden werden musste, der interessant in den Bergen liegt.

Die erste Idee, einmal auf www.kaernten.at nachzusehen, war zwar nicht schlecht, hat mich aber letztendlich nicht wirklich weitergebracht. Schnell habe ich zwar auf der ersten Seite einen Menüpunkt “Wandern” gefunden, aber dann? Eine neue Navigation und auf der folgenden Ebene mehrzeilige Navigationspunkte, bei denen kein Anfang und kein Ende erkennbar ist.

ungeschickte Navigation aus mehreren Zeilen

Dazu viel, viel Text und ein paar Image-Fotos, aber keine visuelle Möglichkeit zur Orientierung für einen nicht sooo landeskundlichen Menschen.
Also doch erstmal “back to the roots”, Stöbern im eigenen Bücherschrank und erste Orientierung auf der Landkarte und in früher einmal gesammelten Prospekten. So waren dann doch ziemlich schnell zwei Gebiete herausgearbeitet: Mölltal oder Maltatal. Welches von den beiden das Bessere wäre, sollte nun wieder das Web entscheiden – und hat es auch. Ob die Entscheidung richtig war, wird sich allerdings erst nach dem Urlaub und dem Lokalaugenschein endgültig beantworten können.

Unter www.moelltal.at finde ich zwar endlich eine Karte, allerdings eine topografische Karte ohne jegliche Infrastruktur wie Straßen oder Ortsnamen.

Karte Mölltal ohne Infrastruktur

Lediglich die Bezirksnamen erscheinen beim Mouse-Over. Alternativ kann man noch eine Auswahl in der Gemeindeliste vornehmen. Hmm, welche Gemeinde nehmen wir denn da? Da ich ja geduldig bin, klicke ich mich durch und nutze auch die Links auf die einzelnen Gemeinden. Aber letztendlich gewinne ich den Eindruck, dass das Mölltal nicht wirklich um mich als Tourist wirbt. Das vielleicht für Tirol übliche touristische Angebot fehlt, und eine Kontaktaufnahme scheint eher unerwünscht zu sein. Es gibt keinen Link “Prospekte anfordern”, und es gibt auch kein Kontaktformular. Und mich aufdrängen und eine Mail irgendwo an die Gemeinde schreiben möchte ich dann doch nicht.

Also bleibt das Maltatal übrig. Nachdem hier meine Anfrage über das Kontaktformular rasch beantwortet wurde, stehen die Chancen gut, dass ich meinen Urlaub auch wirklich dort verbringen werde.
Startsteite Maltatal

Und was lernen wir daraus? Ich würde Tourismusverbänden und ihren Web-Agenturen folgende Ratschläge mit auf den Weg geben:

In die Schuhe des Interessenten steigen

Natürlich kennt man als Einheimischer seine Region und seinen Ort ganz genau. Aber der Tourist? Ist es ein Stammgast, trifft es sicher zu. Aber dann wird er sowieso immer wieder in seinem Stammquartier buchen und sich nicht neu im Internet informieren. Aber die neuen, noch unentschiedenen Touristen brauchen Informationen, die zunächst auf einer übergreifenden Ebene anfangen und dann Zugang zu immer genaueren Informationen geben. Für sehr geeignet halte ich da zunächst eine Übersichtskarte, die die Lage der Region im Bundesland zeigt und danach die einzelnen Orte im Tal, kombiniert beispielsweise mit Bergen oder wichtigen touristischen Punkten. (Zwar sind Übersichtskarten von Haus aus nicht barrierefrei, aber das ist ein Thema, das ich in Kürze gesondert aufgreifen werde.)
Zu diesen touristischen Punkten sollte es dann eine Beschreibung und gerne auch ein paar Bilder geben.

Kontaktaufnahme erleichtern

Ein Kontaktformular ist ganz einfach ein Muss, wenn man den Webseiten-Besucher als Kunden gewinnen möchte. Denn was kann ohne Kontaktformular passieren? Auf dem Rechner des Benutzers ist kein Mailprogramm eingerichtet, weil sich seine Mailbox bei einem Freemailer befindet. Also kann kein neues Mailformular geöffnet werden, und er müsste die Zieladresse manuell übertragen. Vielleicht hat er zwar ein Mailprogramm, möchte aber diese Adresse nicht verwenden. Vielleicht hat er auch schlichtweg keine Lust, erst eine ausführliche Mail zu formulieren. Und sofern es sich nicht um ein absolut exklusives Nischenangebot handelt, dass genau die Wünsche des Benutzers trifft, wird er sich dann schnell einer anderen Site zuwenden.

Der Tourismusverband kommt also mit einem Kontaktformular nicht nur seinen Interessenten entgegen, sondern kann auch eine gewisse Steuerung vornehmen. Er kann Auswahlfelder anbieten, um die Anfragen zu kategorisieren, die Antworten zu optimieren und so letztendlich den Kunden für sich gewinnen.

Prospekte bestellen

Man kann zwar viele Informationen im Web anbieten, aber das gedruckte Papier hat damit nicht ausgedient. Gerade beim Urlaub möchte man ja meist nochmal in Ruhe überlegen, vielleicht mal was herzeigen oder mitnehmen. Auf der anderen Seite steht natürlich ein gewisser Gedanke an die Umwelt, Stichwort Papier sparen. Daraus leite ich folgende Tipps ab:

  • Alle vorhandenen Prospekte und Dokumente werden in einer Liste angezeigt.
  • Alle Dokumente gibt es zum Download, d.h. man kann sich den Inhalt zunächst online ansehen, entscheiden, ob es das Gesuchte ist und wenn ja, ob man es selber ausdrucken kann oder will oder ob man tatsächlich die Originalversion benötigt.
  • Regeln für die Prospektbestellung werden von Anfang an klar dargestellt. Manche Anbieter verschicken nur eine bestimmte Zahl an Prospekten. Dies merkt man aber erst an Hand einer Fehlermeldung, die beim Überschreiten dieser Grenze erscheint. Wer nach dieser “Unfreundlichkeit” an der Prospektbestellung festhalten will, darf dann die gesamte Liste nochmal durchgehen, eventuell einen weniger interessanten Prospekt streichen, um wenigstens die besten Dokumente zu erhalten. Vielleicht könnte man ja auch mit einer zweiten Bestellung tricksen?
  • Die Bestätigungsseite, die nach Absenden der Prospektanforderung erscheint, bietet übrigens ein oft ungenutztes Potenzial, einen positiven Eindruck beim Besucher zu hinterlassen und ihn noch eine Weile länger auf der Site zu behalten.

Quartierbuchung

Eine Liste der Quartiere bietet fast jeder Tourismusverband. Aber auch hier liegen oft Welten zwischen den Angeboten. Von einer einfachen Liste, in der auf den ersten Blick weder die Art des Quartiers noch weiterführende Links ersichtlich sind bis hin zu Online-Kalendern mit Angabe der Verfügbarkeit ist alles im Angebot. Natürlich unterscheiden sich der einmalige und der regelmäßige Pflegeaufwand bei den Varianten. Aber meist wird der Aufwand in Summe gleich bleiben, jedoch mit unterschiedlichen Erfolgsquoten. Eine alphabetisch sortierte Liste, in der man erst den Link suchen muss, um nach einem Klick zu erfahren, um welche Art Quartier es sich handelt und die nur eine sehr bedingte Vorauswahl an Hand von Preis und Lage anbietet, hat meines Erachtens wenig Erfolgschancen. Sehe ich allerdings bereits im Internet, ob das Quartier zu meinem Wunschtermin noch frei oder bereits belegt ist, kann ich meine Anfragen zielgerichtet absenden. Und das spart auf der anderen Seite den Vermietern auch etliche Anfragen, die mit einer Absage beendet werden müssen. Allerdings müssen die Daten zuverlässig sein, und es sollte eine Möglichkeit geben, Privatvermietern, die vielleicht selber keinen Internet-Anschluss haben, trotzdem die Teilnahme zu ermöglichen. Ansonsten sollte wenigstens klar darauf hingewiesen werden, dass es neben den teilnehmenden Vermietern weitere Quartiere gibt, die auf Anfrage Auskunft über die Verfügbarkeit geben.

Aktualität

Da schon nichts älter als die Zeitung von gestern ist, ist auch nichts schlimmer als nachweislich veraltete Web-Inhalte. Was ist von folgendem Angebot zu halten, das ich heute (29.5.2008!) aus dem Web gefischt habe?

Quartierangebot mit Preis in ATS

Bei C&A gab es kürzlich mal eine Aktion, bei der man noch in DM bezahlen konnte, aber ob das hier wohl auch so gedacht ist? Das erinnert mich eher an einen peinlichen Fall, als ich mal mit einem etwas älteren Prospekt auf Quartiersuche gegangen bin und dann erfahren musste, dass das gewünschte Quartier nicht mehr besteht, weil die Vermieterin zwischenzeitlich verstorben war….

Also, aktuell muss es sein, nicht nur bei den Währungsangaben, sondern bei den Preisen insgesamt – nicht dass es bei der Abrechnung zum bösen Erwachen kommt, weil der dort angesetzte Preis weit über der Preisangabe im Internet liegt. Und aktuell muss auch der Rest sein, von den Veranstaltungstipps bis zu den Öffnungszeiten und Sehenswürdigkeiten. Denn hier kann viel Glaubwürdigkeit und Bemühen um den Kunden transportiert werden oder eben auch verloren gehen.

Fazit

Das Internet verändert die Gewohnheiten. Und wer es versteht, den Interessenten dort abzuholen, wo er gerade steht und ihn schrittweise in die eigene Welt zu führen, ihn freundlich behandelt und ihm das eigene Angebot transparent darlegt, wird aus dem Interessenten seinen Kunden machen. Eine gute Web-Site bringt dem Besucher einen Nutzen – spricht man deshalb nicht auch vom Benutzer? Und aus diesem Nutzen wird es auch einen Rückfluss für den Anbieter geben, ob nun direkt oder auch indirekt.

Das gilt übrigens nicht nur für Web-Sites von Tourismusverbänden…

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Backlinks finden und prüfen

geschrieben von Josef Willkommer am 28. Mai 2008 um 8:13 Uhr

Das Finden von passenden Backlinks stellt eine der zentralen Tätigkeiten bei der Suchmaschinenoptimierung dar, die – idealerweise – täglich durchgeführt werden sollte. Während man sich früher in unzählige Webkataloge und Gästebücher eingetragen hat um  Links zu “sammeln”, funktioniert das Linkbuilding heute nicht mehr ganz so einfach. Hier ist zum einen etwas mehr Fingerspitzengefühl gefragt, auf der anderen Seite sollte man auch etwas Grundwissen mitbringen und – ganz wichtig – sich  Gedanken über die für einen selbst am besten passenden Linbuilding-Strategie machen. Wenn man nur die Konkurrenz kopiert, wird man auch kaum vor ihr landen! Ideen kann man sich dort aber allemal abholen.

Welche Tools und Tricks gibt es also, um passende Links für das eigene Webprojekt zu finden. Alle großen Suchmaschinen können über bestimmte Suchkommandos Backlinks anzeigen. Im Gegensatz zur “klassischen” Suche sollte man hierfür jedoch nicht Google verwenden, da dort nur ein kleiner Bruchteil der Links ausgewiesen wird. Eine verlässlichere Quelle hierfür ist die Yahoo-Backlink-Abfrage.

Nachfolgend möchten wir einige der wichtigsten Link-Abfragen vorstellen. Der Zusatz “-site:domain.com” bewirkt dabei, dass die zu prüfende Seite nicht berücksichtig wird. Dadurch erhält man passendere Ergebnisse:

  • Die Standard-Linkabfrage liefert alle relevanten Seite, die auf die Zielseite verlinken:
    [linkdomain:http://www.domain.com/ -site:domain.com keyword]
  • Mit dem nachfolgende Suchkommando erhalten Sie alle Seite, die das jeweilige Keyword in der URL tragen:
    [link:http://www.domain.com/ -site:domain.com inurl: keyword]‘
  • Gerade für Blogs und Social-Media-Seiten eignet sich die nachfolgende Abfrage, die Tags berücksichtigt:
    [link:http://www.domain.com -site:domain.com inurl:keyword inurl:tag]
  • Und noch eine Erweitung der vorangegangen Version, bei der auch Foren berücksichtigt werden:
    [link:http://www.domain.com - site:domain.com inurl:keyword inurl:forum OR inurl:forums]
  • Wenn Sie Seite finden möchten, die ihr Keyword im Seitentitel tragen verwenden Sie nachfolgende Abfrage:
    [link:http://www.domain.com -site:domain.com intitle:keyword]
  • Für alle “Link-Junkies” die auf der Suche nach den so begehrten .gov und .edu Domains sind hier ein Ansatz, wie man derartige Seiten findet, die auf die zu prüfende Webpage linken:
    [link:http://www.domain.com site:.edu OR site:.gov]
  • Es gibt auch noch die Möglichkeit nach allen möglichen Deteitypen zu filtern:
    [link:http://www.domain.com originalurlextension:xml]
    Folgende Dateitypen sind möglich: HTML, PDF, XLS, PPT, DOC, RSS/XML und TXT

Für den Einstieg dürfte das genügen. Dann wünsche ich mal viel Spass beim Link suchen…

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xtCommerce und Google Base Schnittstelle

geschrieben von Daniel Sasjadvolk am 27. Mai 2008 um 9:35 Uhr

Zukünftig werden wir bei eCommerce-Anwendungen primär auf Magento setzen. Da wir aber noch einige Kunden haben, die xtCommerce einsetzen, werden wir für unsere bestehenden Kunden auch weiterhin noch Support anbieten – wie in vorliegendem Fall.

xtCommerce hat bereits einige Produktexport-Module integriert, nur die Ablösung bzw. die Namensänderung von Froogle zu Google Base wurde möglicherweise nicht wirklich in Betracht gezogen. D. h. will man seine Produkte bei Google Base einstellen, muss man erst mal Veränderungen am Code vornehmen, um eine angepasst Textdatei zu exportieren. Es gibt auch eine Quick&Dirty-Variante in dem man aus dem alten Froogle Module eine Textdatei exportiert, diese in Excel öffnet und eine Spalte „id“ einfügt. Aber wer will schon jedesmal noch extra sein Excel öffnen, wenn das generieren für die Google Base Datei ein Kinderspiel ist?!

Wir wurden dann auch relativ schnell fündig, wie das Problem zu beheben wäre. Auf http://benzblog.de/?p=36 gibt es das Modul sogar zum Download. Unser Kunde jedoch verwendete bereits eine angepasste Version des xtCommerce 3.03 und da gab es ein kleines Problem beim Update.

Da die Schnittstelle von Franz C. Krüger leider für die Version 3.04 konzipiert war, funktionierte sie nicht. Insofern mussten wir nochmals selber ran und weiter suchen.

Folgender Beitrag brachte uns dann die Lösung: Ecombase Forum

Falls ihr also auch das Problem mit Google Base haben solltet, findet ihr hier (Google Base) die Datei zum Download für den xtCommerce 3.03. Für die Version 3.04 bietet der oben genannte Benzblog die Lösung. Für noch ältere Versionen kommt ihr nicht drum rum den Code selbst anzufassen (siehe Ecombase), wobei auch das nicht wirklich allzu tragisch ist.

Die Installation ist ziemlich einfach:

Ladet euch die Datei herunter und schiebt sie per FTP auf euren Server in das Verzeichnis „/xtcommerce/admin/includes/modules/export/“.

Im Backend einfach selektieren und installieren. Fertig.

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Open Source Shopsysteme im Überblick

geschrieben von Josef Willkommer am 24. Mai 2008 um 13:45 Uhr

E-Commerce wird immer bedeutender. Bei einigen großen Versandhäusern haben die Web-Umsätze Größenordnungen erreicht, die vor nicht allzulanger Zeit noch undenkbar waren. Otto und Neckermann generieren bereits den größeren Teil der Umsätze übers Web.

Aber nicht nur bei den großen ist das Web kaum mehr wegzudenken. Auch für kleinere und mittlere Unternehmen gehört ein Online-Shop mittlerweile schon fast zum guten Ton. Dabei buhlen eine Vielzahl an kostenlosen und kostenpflichtigen Systemen um die Gunst der Shopbetreiber. Gerade in den letzten 12 Monate hat sich hier nochmals einiges getan, so dass wir die Gelegenheit nutzen möchten und nachfolgend einige Open Source Shopsysteme vorstellen möchten. Die Aufstellung erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Beginnen möchte wir mit dem “Urvater” aller Open Source Shopsysteme:

OsCommerce

http://www.oscommerce.com

oscommerce-screen1.jpg
OsCommerce bietet seit vielen Jahren eine vernünftige, relativ leicht einzurichtenden Basis und somit kostengünstige Möglichkeite für einen Online-Shop. Nachfolgend ein Auszug aus den Features:

  • Unbegrenzte Anzahl an Produkten und Kategorien
  • Unterstützung von unterschiedlichen Währungen
  • OsCommerce eignet sich sowohl für echte (greifbare), als auch für virtuelle Produkte (z.B. Software oder eBooks)
  • Objektorientiertes Backend
  • Anpassbare Zahlungs- und Versandoptionen
  • Vielfältige Schnittstellen zu Bezahldiensten (unter anderem Paypal)

Das “Problem” bei OsCommerce liegt darin, dass sich das Layout der Software nicht wirklich gut anpassen lässt, da hier noch auf Tabellen gesetzt wird. CSS und OsCommerce sind demnach erstmal zwei absolute Gegensätze.

Der Vorteil von OsCommerce besteht in einer soliden und recht einfachen Programmstruktur mit allen notwendigen Features, die man für einen vernünftigen Webshop benötigt. Mit der Software ist somit ein recht schneller und kostengünstiger Einstieg in den eCommerce möglich.

ZenCart

http://www.zencart.com

zen-cart-screen.jpg

ZenCart ist zwar bei weitem nicht so verbreitet wie OsCommerce, was jedoch grundsätzlich nichts Negatives bedeuten muss. Leider gibt die Webseite nicht wirklich viel Informationen her. Bei der weiteren Recherche zeigt sich jedoch schnell, dass es ZenCart durchaus in sich hat.

Der Funktionsumfang kann problemlos mit OsCommerce mithalten, das Tool bietet – abgesehen von den einschlägigen Standard-Funktionalitäten zum Teil noch weitere, nützliche Features.

  • Unbegrenzte Anzahl an Produkten und Kategorien
  • Umfangreiche Zahlungsvarianten und –schnittstellen
  • Unterschiedliche Layouts pro Kategorie
  • Umfangreiche Rabatt- und Aktionsmöglichkeiten
  • Newsletter und Artikelerinnerung
  • Änderungen am PHP-Code können bei Updates geschützt werden
  • Statistikfunktionen
  • und vieles mehr…

Im Gegensatz zu OsCommerce kommen bei ZenCart moderne CSS-Templates zum Einsatz, die eine umfangreiche und problemlose Anpassung des Layouts ermöglichen.
ZenCart ist sicherlich eine etwas „exotischere“ Shop-Variante, die sich jedoch durch umfangreiche Features, ein modernes Template-System und zahlreiche Module auch für umfangreichere Shop-Lösungen geeignet ist. Eine deutsche Sprachversion ist natürlich auch verfügbar.

xt:Commerce

http://www.xt-commerce.com

xtcommerce-screen.jpg

Bei xt:Commerce handelt es sich um eine Weiterentwicklung des altbekannten OsCommerce, bei dem man jedoch deutlich mehr Layoutmöglichkeiten hat, da Layout und Funktionalitäten getrennt wurden. Hier muss beachten werden, dass die Software als Open Source Tool kostenlos heruntergeladen und verwendet werden kann, was auf der Webseite so möglicherweise nicht rüberkommt.

Der Funktionsumfang von xt:Commerce lässt kaum Wünsche offen und kann durchaus mit teuren eCommerce-Lösungen mithalten:

  • Unterschiedliche Kundengruppen
  • Umfangreiches, anpassbares Versand- und Zahlungsmodul
  • Integriertes Content Management System für statische Seiten
  • Bannermanager
  • Staffelpreise und Sonderangebote
  • Verkauf von digitalen Downloadprodukten
  • Rechtesystem für Produkte und Kategorien
  • Import-/Export-Funktionalitäten

Darüber hinaus besticht xt:Commerce durch eine Vielzahl an verfügbaren Schnittstellen zu Online-Shopping-Portalen und Preissuchmaschinen (z.B. Google Base, Milando, Geizhals, billiger.de).
Unterschiedliche Zahlungsmodule gewährleisten einen reibungslosen und problemlosen Einsatz bzw. die notwendigen Zahlungsabwicklung (z.B. Paypal, iPayment, Worldpay, Click & Buy).

Grundsätzlich kann der Shop vollständig individuell angepasst werden. Hier muss jedoch erwähnt werden, dass dies aufgrund der Programmstruktur von xt:Commerce negative Auswirkungen auf die Updatefähigkeit des Tools haben kann.

Zusammen mit OsCommerce gehört xt:Commerce zumindest im deutschsprachigen Raum zu der am häufigsten eingesetzten Open Source Shopsoftware. Folglich gibt es zahlreiche Dienstleister die xt:Commerce Support anbieten.

Magento

http://www.magentocommerce.com

magentocommerce-screen.jpg

Um Magento wird in den letzten Monaten einiges an Wirbel veranstaltet. Bereits während der Beta-Phase wurde das Tool mehr als 200.000 mal heruntergeladen. Das erste offizielle Release von Magento ist seit 31.03.08 verfügbar. Hinter Magento steht das eCommerce-Unternehmen Varien aus Los Angeles.

Daher gerhört Magento auch zweifelsohne zum modernsten was an eCommerce-Lösungen derzeit verfügbar ist. Die Software ist „vollgestopft“ mit interessanten Features und baut auf dem ZEND-Framework auf. Damit ist eine saubere Programmarchitektur sowie problemlose Erweiterbarkeit bei gleichzeitiger Updatefähigkeit gegeben.
Ein Auszug aus der Featureliste:

  • Google-Analytics Integration
  • RSS-Feeds für neue Bestellungen sowie für knappe Lagerbestände
  • Umfangreiche, anpassbare Reports
  • Layered Navigation
  • Produktvergleich
  • Produkt Reviews
  • Schnittstellen zu zahlreichen Payment-Anbietern
  • Single Page Checkout
  • Umfangreiche und anpassbare Import- und Exportfunktionen
  • Saubere URLs und individuelle Metatags, sowie XML-Sitemap
  • uvm.

Obwohl Magento erst seit kurzem auf dem Markt ist, macht die Software bereits einen sehr soliden Eindruck. Die Geschwindigkeit während der Entwicklung wird bislang auch beim Bugfixing und der Weiterentwicklung beibehalten, so dass sich Magento mit ziemlicher Sicherheit sehr gut weiterentwickeln wird.

Zwei Dinge sollte man bei Magento jedoch beachten und für sich abwägen. Zum einen ist es so, dass der Framework-Ansatz höchstmögliche Flexibilität und Skalierbarkeit ermöglicht. Die „erkauft“ man sich jedoch mit einem erhöhten Hardwarebedarf. Wer also nur einen kleinen Hobby-Shop plant oder erstmal ins eBusiness reinschnuppern möchte, der ist bei Magento höchstwahrscheinlich falsch aufgehoben. Die Software erfordert iedealerweise einen eigenen Server und auch die Anpassungen erfordert etwas mehr Aufwand als dies z.B. bei OsCommerce der Fall ist.

Ein anderer Gesichtspunkt, den es beachten gilt, liegt in der Tatsache dass bei Magento für den deutschen Markt noch nicht die Schnittstellen (insbesondere Payment) vorhanden, wie dies zum Teil bei der Konkurrenz der Fall ist. Hier wird Varien sowie die Magento-Partner aber sicherlich sehr bald nachlegen.

Für die kommenden Erweiterung steht u.a. die Unterstützung von virtuellen Produkten (eBooks, Software etc.), eine Web Services API, Bundles, sowie eine Geschenkfunktionalität in der Roadmap.

FWP Shop

http://www.fwpshop.org

fwpshop_screen.jpg
Bei FWP Shop handelt es sich um eine recht neue Open Source Shoplösung aus Deutschland. Demzufolge kann das Tool auch ohne großen Anpassungs- oder Änderungsaufwand für deutsche Online-Shops eingesetzt werden und sollte auch die hierfür rechtlichen Rahmenbedingungen einhalten.

FWP Shop ist templatebasiert, wodurch auch der Gestaltung kaum Grenzen gesetzt sind. Gerade der Support wird bei FWP Shop groß geschrieben. Für die Software gibt es ein deutschsprachiges Forum sowie eine entsprechende Dokumentation, so dass der Einstieg hier relativ problemlos erfolgen sollte. In dringenden Fällen steht zusätzlich eine kostenpflichtige Hotline zur Verfügung. Für größere Shops bietet sich darüber hinaus ein sog. Premium-Support an, bei dem dann eine normale Telefonnummer, ein Rückrufservice, sowie unbegrenzter Email-Support mit kürzeren Reaktionszeiten zur Verfügung steht.

Der Funktionsumfang ist vergleichbar mit anderen Shopsystemen wobei hier zum Teil noch einige interessante Zusatz-Features angeboten werden:

  • Geschenkverpackungen
  • Anbindung an Preisvergleichsportale
  • Inventur
  • Umfangreiche CRM-Funktionalitäten
  • Zahlungsabgleich mit Bankkonto
  • Verwaltung von Rücksendungen
  • Statistikfunktionen
  • Produktbewertungen
  • Saubere URLs und anpassbare Metatags
  • uvm.

Die Software wird laufend weiterentwickelt, wobei für die Zukunft eine eBay-Schnittstelle, die Verwaltung von digitalen Produkten sowie eine Anbindung an Warenwirtschaftssysteme geplant ist.

Prestashop

http://www.prestashop.com

prestashop-screen.jpg
Mit Prestashop steht ein weiterer brandneuer Open Source Shop aus Frankreich am Start. Die Software macht auf den ersten Blick einen recht aufgeräumten und frischen Eindruck, so dass gerade Einsteiger und Neulinge sich relativ schnell zurecht finden werden. Bislang ist die Software jedoch nur in Englisch und Französisch erhältlich, wobei die Sprache jedoch über Language-Packs individuell angepasst werden kann.

Der Shops lässt sich ohne größere Aufwände praktisch vollständig anpassen, so dass auch der Einsatz im „etwas“ komplexeren deutschen Rechtsraum möglich sein sollte. Über Module soll eine problemlose Erweiterbarkeit ermöglicht werden.

Neben den altbekannten Standardfunktionen einer modernen Shopsoftware hier noch ein paar Features:

  • Meldungen per SMS/Text-Messages
  • Bar Codes
  • Kontextsensitive Hilfe
  • Suchmaschinenfreundliche URLs
  • Zoombare Produktbilder
  • Saubere URLs und individuelle Metatags
  • RSS-Feed
  • uvm.

Tendenziell eignet sich Prestashop eher für kleinere bis mittlere Shops. Hier besticht die Software aber durch interessante Features, gute Anpassbarkeit und eine einfache Bedienung. Auch eine Anbindung an Payment-Anbieter ist vorhanden, wobei Paypal vorkonfiguriert ist.

DashCommerce

http://www.dashcommerce.com

dashcommerce-screen.jpg
Bei DashCommerce handelt es sich um einen Exoten in unserer Shopliste. Während die anderen Softwaretools auf PHP basieren, vertraut DashCommerce aus ASP.NET. Microsoft und Open Source? Gibt es anscheinend doch – es handelt sich hier um den Nachfolger des Microsoft Commerce Start Kit.

Einige Features in der Übersicht:

  • Konfigurierbares Content Management System
  • Drop-In Content Widgets
  • Anpassbare Versandoptionen
  • Single Page Checkout
  • Bestellbestätigungssystem per Email
  • uvm.

Durch den ASP-Ansatz fällt die Community doch deutlich übersichtlicher aus, als die bei den anderen Systemen der Fall ist. Insofern wird auch der Support etwas schwieriger vonstatten gehen.

Als Payment-Anbieter ist derzeit nur Paypal verfügbar. Sollten andere Schnittstellen benötigt werden, muss sich der Shopbetreiber selbst darum kümmern.

Wer auf eine Microsoft-Umgebung bzw. ASP.NET zurückgreifen möchte (muss), sollte sich DashCommerce einfach mal ansehen.

LiteCommerce

http://www.litecommerce.com

litecommerce-screen.jpg
Bei LiteCommerce handelt es sich um eine leicht abgespeckte Version der Shopsoftware X-Cart. LiteCommerce kostet einmalig $ 109.-. Dafür bekommt man ein solides Softwareprodukt, bei dem 97% des Quellcodes offen ist. Das Tool bringt alles mit, was einen Onlineshop ausmacht und ist recht schnell angepasst. Es sind auch einige Schnittstellen zu Payment-Anbietern verfügbar (u. a. Paypal, Google Checkout).

Auch die Bedienung erscheint recht intuitiv und übersichtlich. LiteCommerce eignet sich tendenziell aber eher für kleinere Shops.

X-Cart (www.x-cart.com) hingegen kostet einmalig ab $ 209.-. Dafür ist dann der komplette Quellcode verfügbar. Das Tool eignet sich sowohl für kleinere als auch umfangreicher Shops und bringt einiges an Funktionalität mit.

Nachfolgend einige Features:

  • Zahlreiche Schnittstellen zu Payment-Anbietern
  • Integrierter Template Editor
  • Bulk-Upload-Funktion
  • Control Panel für Windows (inkl. Backup-Funktion)
  • Modulbasierte Architektur
  • uvm.

Bei LiteCommerce handelt es sich um ein Softwareprodukt, das primär für den amerikanischen Markt gedacht ist. Dies bedeutet, dass beim Einsatz in Deutschland – gerade was die Kaufabwicklung und rechtliche Dinge anbelangt – einige Anpassungen vorgenommen werden müssen. Der Vollständigkeithalber sollte auf dieses Tool aber dennoch hingewiesen werden, da es bereits seit längerem am Markt besteht.

VirtueMart

http://www.virtuemart.com

virtuemart-screen.jpg

Bei VirtueMart handelt es sich um eine Open Source E-Commerce Software, die für den Einsatz mit dem Content Mangement System Joomla! entwickelt wurde und in einer klassischen PHP/MySQL Umgebung zum Einsatz kommt. Auch VirtueMart bringt neben den Standard-Features bereits alles mit, was einen vernünftigen Shop ausmacht:

  • Flexible Attribute je Produkt (Farbe, Größe etc.)
  • Order-Management mit Bestellhistorie, Kundenbestätigung und Editierfunktion
  • Leistungsfähige Suchfunktionen
  • Performante Produktübersicht, die einen schnellen Kaufvorgang unterstütz
  • Anzeige der Produktverfügbarkeit
  • Unterstützung unterschiedlicher Währungen mit Echtzeit-Umrechnung

Auch dieses Tool unterstützt bereits unterschiedlichste Zahlungsvariante: authorize.net®, PayPal, 2Checkout, eWay, Worldpay, PayMate und NoChex

Sofern sie Joomla bereits einsetzen ist die Installation von VirtueMart in wenigen Minuten erledigt. Die Administration Ihres Shops erfolgt dann über das Joomla-Backend. Joomla-User werden sich daher sehr schnell zurecht finden.

VirtueMart ist daher prädestiniert für Seitenbetreiber, die Joomla bereits im Einsatz haben und Ihren bestehenden Webauftritt um einen Webshop ergänzen möchten.

Fazit:
Während in den letzten Jahren nur wenige Alternativen im Open Source Shopbereich verfügbar waren, ist besonders in den vergangenen 12 Monaten durch neue Tools wieder frischer Schwung in diesem Bereich zu verzeichnen. Mittlerweile gibt es echte Alternativen zu den „Veteranen“ OsCommerce und xt:Commerce, wobei jeder Shopbetreiber vorab seine Wünsche, Ziele und auch Budgets abstecken muss anhand dessen man dann das geeignete System auswählen kann.

Durch den Start der neuen Systeme wie Magento oder FWP Shop werden unserer Meinung nach die bestehenden Tools nicht vollständig abgelöst. Es wird vielmehr zu Parallelwelten kommen, bei der OsCommerce und xt:Commerce tendenziell eher für einfachere Shoplösungen zum Einsatz kommen (einfach heißt hier aber nicht unbedingt klein!) und Magento den Part einer Enterprise-Lösung übernehmen wird, die mehr Hardware und mehr Entwicklungsaufwand verlangt. Dafür erhält man dann aber höchstmögliche Skalierbarkeit und Modularität gepaart mit einer intelligenten Programmlogik und interessanten Features. FWP Shop könnte sich in diesem Szenario als lachender Dritter erweisen, der gerade für den Einsatz im deutschen Markt eine recht ansprechende Basis bildet.

Es bleibt bzw. wird in naher Zukunft recht spannend im Bereich der Open Source Shoplösungen.

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Configurable und Simple Products im Magento-Shop

geschrieben von Marion Engel am 23. Mai 2008 um 9:44 Uhr

Das Produktkonzept, das sich Varien für die Magento-Shops überlegt hat, könnte man fast als genial bezeichnen. Voraussetzung ist allerdings, dass man es verstanden hat. Deshalb hier nochmal ein paar Erklärungen an einem anschaulichen Beispiel.

Stellen wir uns mal gedanklich in das Lager eines Online-Shops. Dort gibt es Regale mit Waren. Betrachten wir einmal das Regal mit den T-Shirts “Wunderbar”. Diese T-Shirts gibt es in S, M und L und in rot, blau und grün. Insgesamt hat das Regal also 9 Fächer. Jedes Fach ist mit einer eigenen Artikelnummer beschriftet und die Stapel in den unterschiedlichen Fächern sind verschieden hoch.

Nehmen wir weiter an, es geht eine Bestellung für diese wunderbaren T-Shirts ein, die laute: 2x T-Shirt “Wunderbar” rot in S und 1 x grün in L. Dann geht der Lagerverwalter an das Regal, entnimmt die gewünschten Artikel und macht sie versandfertig. Dabei hat er die beiden letzten T-Shirts in rot und S erwischt, und es muss eine Nachbestellung roter T-Shirts in S beim Lieferanten erfolgen. Rote T-Shirts in M und L werden hingegen nicht benötigt, weil hier die Fächer noch ausreichend gefüllt sind.

Schauen wir im Lager schnell noch einen Gang weiter. Dort warten Matratzen auf Kunden. Vom Modell “Schlafgut” gibt es drei verschiedene Varianten: die kleine Matratze für das Kinderbett, die “normale” für ein Einzelbett und die große für ein französisches Bett. Und die zeichnen sich durch zwei weitere Unterschiede aus: Die Kindermatratze ist natürlich billiger als die normale, und die große ist am teuersten. Und die drei Modell sind unterschiedlich schwer und groß, d.h. die Transportkosten unterscheiden sich. Diese beiden Attribute Preis und Gewicht sind also an den jeweiligen Artikel geknüpft.

Wie bilden wir nun unserer Beispielwelt im Magento-Shop ab? Nun, jeder genannte Artikel wird zunächst als Simple Product angelegt. Das ergibt folgende Produkte:

  • T-Shirt “Wunderbar” in blau, Größe S
  • T-Shirt “Wunderbar” in blau, Größe M
  • T-Shirt “Wunderbar” in blau, Größe L
  • T-Shirt “Wunderbar” in rot, Größe S
  • T-Shirt “Wunderbar” in rot, Größe M
  • T-Shirt “Wunderbar” in rot, Größe L
  • T-Shirt “Wunderbar” in grün, Größe S
  • T-Shirt “Wunderbar” in grün, Größe M
  • T-Shirt “Wunderbar” in grün, Größe L
  • Matratze “Schlafgut” für Kinderbett
  • Matratze “Schlafgut” für Einzelbett
  • Matratze “Schlafgut” für französisches Bett

Damit hat unser Shop schon 12 Artikel. Bei 5 verschiedenen T-Shirt-Modellen, ähnlich viel Pullis, Jacken und Hosen, bei Lattenrosten und Federbetten kommt da schnell eine schier unüberschaubare Menge an Artikeln zusammen, in der sich kaum ein Kunde zurechtfinden wird. Und genau da setzt Magentos “Trick” mit dem configurable product an: Man bietet nämlich dem Kunden das T-Shirt “Wunderbar” nur einmal an und lässt ihn bestimmen, wie er es denn gerne hätte. Er kann also entscheiden, welche Farbe und welche Größe er wünscht. Das ist wie beim Autokauf, wo man ja auch das Modell ausgesucht hat und dann bestimmt, welche Farbe und welchen Motor man wünscht. Unser Shopangebot schrumpft also auf die übersichtliche Menge von zwei Produkten:

  • T-Shirt “Wunderbar”
  • Matratze “Schlafgut”

Für den Händler wird die Konfiguration des Kunden dann von Magento auf ein Simple Product heruntergebrochen, da nur auf dieser Ebene entscheidbar ist, ob der Artikel verfügbar ist, unter welcher Artikelnummer er aus dem Lager geholt werden muss und was er und sein Versand kosten. Das Konzept der konfigurierbaren Produkte dient also der Kundenfreundlichkeit und soll dafür sorgen, dass der Shop übersichtlicher wird und die gewünschten Produkte schneller gefunden werden. Der Nutzen, der primär für den Kunden gedacht ist, wird sicher nach einiger Zeit auch für den Anbieter spürbar sein.

Und dafür muss er die Simple Products im Backend des Shops einem Configurable Product zuweisen. Dies ist ein virtuelles Produkt, eines, das nicht gekauft werden kann, sondern die Klammer um die Simple Products bildet. Es hat folglich keinen Preis, kein Gewicht und keinen Lagerbestand, weil diese Werte nur an den Simple Products hängen.

Alles klar? Ja dann, auf ins Backend und Configurable Products “bauen”!

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Wenn einer eine Reist tut

geschrieben von Josef Willkommer am 22. Mai 2008 um 11:55 Uhr

… dann kann er was erleben. In meinem Fall bleibt dem fast nichts mehr hinzuzufügen. Ich musste gestern geschäftlich nach Köln und war im Vorfeld bereits am überlegen, ob ich die Deutsch Bahn sponsere oder in die Luft gehe. Ich hab mich dann für letztere Variante entschieden – und das gleich in doppelter Hinsicht!

Mein Flug sollte um 8.30 in München starten. Zum Münchner Flughafen bin ich ca. 1 Stunde unterwegs, mit ein bisschen Puffer bedeutete dies um 6 Uhr aufstehen. Prima! Bis zum Franz-Josef-Strauß (Flughafen) lief dann auch alles glatt. Danach aber gar nicht´s mehr. Mein Flug wurde nämlich gleich mal gestrichen. Piloten und Flugpersonal von Germanwings hatten sich kurzfristig dazu “durchgerungen” zu streiken. Es gab daher drei Möglichkeiten:

1. Ersatzflug mit Lufthansa um 9 Uhr

2. Nächster Germanwings-Flug um 11 Uhr

3. Geld zurück

Für mich kam nur Variante 1 in Frage, eine halbe Stunde Verspätung ist zwar ärgerlich aber gerade noch ok. In Köln angekommen quetschte ich mich dann umgehend in ein Taxi – ein folgenschweres Erlebnis. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass ich einer der wenigen bin (wenn nicht der Erste), der dabei Ferrari gefahren ist. Richtig gehört – FERRARI!!!

Der Taxifahrer war Italiener (Isch abe gar kein Auto… ;-) mit leicht kölner Slang, der doch tatsächlich Ferrari hieß – der absolute Wahnsinn! Erste Frage meines Fahrers: “Willst du chocolation?” – er meinte damit die längste Praline der Welt, die er mir mit seinem italienischen Charme unter die Nase hob – Känguruhs aus Fruchtgummi hatte er auch noch im Angebot, wobei ich beides dankend ablehnte. Tja, und dann ging die Fahrt los. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich noch nie in meinem Leben so geschwitzt habe. Der Typ machte seinem Namen alle Ehre – in Schlangenlinien, wild gestikulierend und Hupend gings durch Köln, wobei ich mir nicht sicher bin ob wir an einem Radfahrer nur “knapp vorbei” geschrammt sind oder ihn tatsächlich gestreift haben.

Ganz entspannt erzählte er mir dann noch einen Witz, wobei er zwischenzeitlich dann aber noch kurz mit einem Stammkunden telefonierte. Nach 15 Minuten Fahrtzeit war der Spuk bzw. das Erlebnis vorbei. Bei mir waren noch alle Knochen heil und ich war einfach nur froh (gesund) angekommen zu sein.

Der folgende Termin verlief dann – für diesen Tag untypisch – relativ unspektakulär. Mittags gings dann in ein Bistro. Bei freundlichem Sommerwetter saßen wir draußen und bestellten (nach ca. 15 Minuten warten) unser Essen. Nach weiteren 20 Minuten kam die Bedienung dann an und meinte “Leider hat der Koch nicht mehr genug vom bestellten Essen da. Wollen Sie vielleicht etwas anderes?” Naja, man ist ja flexibel also hab ich dann einfach umbestellt und zwischenzeitlich drei Kölsch getrunken – zur Nervenberuhigung! Irgendwann kam dann auch das Essen – der Rest der Mittagspause war dann wieder halbwegs normal (Essen, Bier trinken, fertig!).

Um 17.30 Uhr machte ich mich dann zu Fuß auf den Weg zur S-Bahn Richtung Flughafen. Am Bahnsteig angekommen erwartete mich dann die nächste Überraschung. Beide Fahrkartenautomaten waren defekt – also war Schwarzfahren angesagt. Während ich auf den Zug wartete überlegte ich mir dabei schon mal, wie ich bei einer Fahrkartenkontrolle reagieren würde. Das Spektrum reichte von bemitleidenswert bis “nicht aussprechbar”…

Für diesen Tag überraschenderweise gab es keine Kontrollen und auch sonst war die Fahrt zum Flughafen dann ohne irgendwelche Zwischenfälle. Der Flug zurück nach München sollte dann um 18.45 Uhr abheben. Am Gate war schon Hochbetrieb als ich dort ankam. Gegen 18.20 Uhr – kurz vor dem Einsteigen – räumten die Servicemitarbeiter jedoch dann urplötzlich das Feld. Die Zeit verstrich, nichts geschah – keine Anzeige, keine Durchsage – gar nichts!!! Gegen 18.50 Uhr leuchtete auf der Abflugtafel bei meinem Flug dann plötzlich die Info auf: “Nächste Info um 19 Uhr”. Natürlich passierte um 19 Uhr erstmal gar nichts. Irgendwann kam dann eine Servicemitarbeiterin (mittlerweile gab es bereits etwas Tumult unter den Fluggästen) und gab die Info an uns weiter, dass die nächste Info bzgl. des Fluges nach München um 20.45 Uhr bekannt gegeben wird. Sie wusste aber nicht, ob der Flug – wegen des Streiks – überhaupt noch stattfindet.

Ich hab dann im Web recherchiert und festgestellt, dass ein Germanwingsflug von München nach Köln kurz nach 19 Uhr gestartet war – eine gewisse Hoffnung keimte wieder auf. Und tatsächlich – irgendwann gab es dann die offizielle Info, dass unser Flug definitv um 20.45 Uhr zürück nach München startet.

Irgenwann bin ich tatsächlich in der Maschine gesessen (die sogar tatsächlich nach München flog) und nach ruhigem (!!!) Flug in München gelandet. Mein Auto stand auch noch ganz normal an seinem Parkplatz, hatte keine platten Reifen und sprang auch an. Bei der Rückfahrt gab es keinen Stau, ich hatte auch keine Panne und beim Einparken in die Garage lief auch alles glatt!!!

Bereits vor der Wohnungstür erwartete mich dann lautes “gegackere”. Meine Freundin hatte spontan vier Mädels zum Wii-Abend eingeladen – ein krönender Abschluss dieses Tages! Ich hab mir dann ein Bier aufgemacht und mir von den Ereignissen des Tages berichten lassen. Ich war ja nur geschäftlich in Köln – wie langweilig!!!

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Typo3 – Lightbox Problem im Internet Explorer 7 (kj_imagelightbox2 1.4.1)

geschrieben von Daniel Sasjadvolk am 19. Mai 2008 um 12:09 Uhr

Bildergalerien sind eine feine Sache und auch in Typo3 gibt es sehr viele zur Auswahl.

Das Zusammenspiel der Lightbox (kj_imagelightbox2 1.4.1) mit der (sk_simplegallery) bringt ein wirklich schönes Ergebnis zum Vorschein.

Aber wer liebt sie nicht, die ständige Bugfixerei in den verschieden Browsern. Ich denke, ich spreche jedem Webdesigner aus der Seele. Es führt leider kein Weg daran vorbei, seine Projekte in den unterschiedlichsten Browsern zu testen und viele kleine und große, aber oft auch sehr nervige Fehler auszubügeln.

Um endlich zum Thema zu kommen, die Lightbox wird in „fast“ jeden Browser richtig angezeigt. Nur hat unser lieber Internet Explorer 7 mal wieder ein kleines Problem. Hier ein Screenshot des Problems von der Webseite unseres Kunden Jochen Schweizer.

Jochen Schweizer Bildergalerie (vorher)

Das Problem: Der Hintergrund beim angeklickten Bild wird nicht ganz auf 100% Höhe eingeschwärzt.

Die Lösung: Ein kleines Bugfix der lightbox.js.

Hier reicht ein Austausch einer Funktion, wobei wir hier die komplette Datei zum download anbieten. Bugfix für Lightbox.

Per FTP mit dem Server verbinden, in das Verzeichnis /typo3conf/ext/kj_imagelightbox2/lightbox/js/ wechseln und die Datei lightbox.js austauschen. Vorher ein Backup der Datei wäre sinnvoll.

Danach sollte es auch in unserem Lieblingsbrowser funktionieren…

Jochen Schweizer Bildergalerie (nachher)

Dieser Beitrag ist nur ein Teil und ich werde noch einen dazugehörigen nachschieben, da wie so oft ein Fehler noch andere mit sich zieht bzw. einfach noch ein kleines bisschen mehr Ärger machen muss.

Bis dahin bitte ich nur um ein wenig Geduld und bedanke mich noch mal bei Martin Schulze der mir bei dem Problem sehr weitergeholfen hat.

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Der riesige Funktionsumfang von Magento

geschrieben von Marion Engel am 19. Mai 2008 um 9:55 Uhr

Magento ist der Wahnsinn! So kann ich meine ersten Eindrücke kurz und prägnant zusammenfassen, nachdem ich mich seit einigen Wochen intensiv mit Magento 1.0 beschäftige. Dabei möchte ich heute auf die konzeptionelle Seite eingehen, denn dieser riesige Funktionsumfang muss ja zunächst einmal von klugen Köpfen erdacht werden. Die Konzept-Spezialisten von Varien mussten sich also in die Rolle der Betreiber und Kunden diverser Magento-Shops hineinversetzen und die Funktionalitäten zusammentragen, die von beiden Seiten benötigt werden. Dabei gibt es Grundfunktionen, die ein Online-Shop einfach haben muss. Und es gibt Zusatzfunktionen, die das Einkaufen angenehm machen und Nutzen stiften.

Nutzen stiften, das ist eigentlich das zentrale Thema im ganzen Geschäft. Niemand betreibt einen Online-Shop aus Langeweile. Jeder Anbieter möchte natürlich seine Produkte verkaufen – nicht nur eins, sondern möglichst viele davon. Und er möchte zufriedene Kunden, die erneut bei ihm kaufen und seinen Shop weiterempfehlen. Also muss er seinen Kunden einen hohen Nutzen bieten. Was den Kunden in seinem speziellen Fall einen Nutzen bringt, muss er individuell ermitteln, da ja Shop nicht gleich Shop ist. So gelten für einen B2C-Shop andere Regeln als für eine B2B-Shop, so muss sich ein Shop mit Markenartikeln anders verhalten als ein Shop mit generischen Produkten, um nur einige Beispiele zu nennen. Das heisst also, dass für jeden einzelnen Shop zunächst eine Fachkonzeptphase erforderlich ist, in der man sich fernab der Technik zunächst die Zielgruppe des Shops definiert und überlegt, wie diese am liebsten einkaufen möchte. Außerdem gilt es die angebotenen Produkte zu betrachten und hierfür eine geeignete Kategorisierung und Systematik zur Beschreibung zu finden. Erst danach sollte geprüft werden, welche der gewünschten Eigenschaften standardmäßig in Magento enthalten sind und welche man selber dazu programmieren muss.

Denn eines sollte klar sein: Magento ist “nur” das Mittel zum Zweck. Magento ist ein riesiger Bau- und Werkzeugkasten, aus dem man sich die geeigneten Teile herausholen und zusammenfügen muss. Und ähnlich wie bei der Suchmaschinen-Optimierung hat der Magento-Shop die Nase vorn, dessen Betreiber einiges an Handarbeit – um nicht zu sagen Herzblut – in seinen Shop investiert. Denn Magento hat (noch?) keine künstliche Intelligenz, die entscheiden kann, welche Produkte sinnvollerweise zu einem konfigurierbaren Produkt oder als Site-, Up- oder Cross-Sells zusammengestellt werden sollten. Aber auch ein Schaufenster in einem Ladengeschäft dekoriert sich nicht von selber und die Artikel werden nicht von den Heinzelmännchen in die Regale und Ständer gebracht. Während die Kundenberatung allerdings in einem Laden regelmäßig durchgeführt werden muss, reicht in einem Magento-Shop die einmalige Anlage des Produkts mit allen Angaben. Sie kann dann von beliebig vielen Kunden abgerufen und genutzt werden.

Nun aber ein paar ausgewählte Features, die ein Shop-Betreiber seinen Kunden in einem Magento-Shop anbieten kann:

Geschenke
Weihnachtsgeschenke = langer Parkplatzsuche, überfüllte Läden, genervte Verkäuferinnen, Suche nach passenden Kartons, Schlange stehen in der Post? Oft! Nicht so in einem Magento-Shop. Hier können die Kunden in Ruhe von zu Hause die gewünschten Geschenke auswählen und an die Kasse gehen. Dort können Sie dann für jeden einzelnen Artikel eine eigene Versandadresse und eine Grußbotschaft angeben. Und der Shopbetreiber spielt für seine Kunden Weihnachtsmann. Genausogut kann er natürlich Osterhase spielen oder zu jeden anderen Zeitpunkt im Jahr Geschenke an einen oder mehrere Verwandte und Bekannte versenden.

Weiterempfehlen
Dass man in einem Shop Produkte oder eine Webseite an sich weiterempfehlen kann, ist nichts besonderes. Bemerkenswert finde ich jedoch, dass Varien Spammern Steine in den Weg legen will. So kann der Administrator festlegen, wieviele Produktempfehlungen pro Stunde und insgesamt von einem Benutzer versendet werden können und ob diese Funktion auf eingeloggte Benutzer beschränkt werden soll. Wer ein Produkt in einem Magento-Shop sagen wir drei Freunden empfehlen möchte, kann dies in einem gemeinsamen Schritt tun, was die Bereitschaft zur nützlichen Mundpropaganda sicher fördern wird.

Synonyme für Suchbegriffe
Wir hatten in der frühen Konzeptphase eines Magento-Shops das Problem erkannt, dass ein und derselbe Artikel in verschiedenen Regionen und bei verschiedenen Personen unter unterschiedlichen Begriffen bekannt ist. So spricht der eine von der Geldbörse, der nächste vom Portemonnaie und noch eine anderer vom Geldtascherl. Auch wenn in der Produktbeschreibung nur einer der Begriffe verwendet wird, sollten doch die Suche nach allen drei Begriffen gleichermaßen erfolgreich sein. Und so haben auch die Konzeptionierer von Magento gedacht und die Möglichkeit vorgesehen, solche Synonyme für die Suche einzupflegen. Auch hier gilt natürlich: Je mehr Arbeit sich der Shopbetreiber macht, desto weniger Arbeit haben die Käufer – und desto leichter werden sie kaufen.

Preisregeln
Der Shop kann noch so schön sein, der Preis wird in den meisten Fällen eine wichtige Rolle spielen. Und so bietet Magento die Möglichkeit, Preise sowohl auf Katalog- als auch auf Warenkorbebene zu verändern. Es können beliebige Regeln definiert werden, die in einem festgelegten Zeitraum automatisch auf einzelne Produkte aus dem Sortiment angewendet werden. Und nach gleichem Muster können Regeln definiert werden, die sich auf den Inhalt des Warenkorbs beziehen. Bekanntes Beispiel sind Mengenrabatte, die sich entweder auf den gesamten Einkaufswert oder auf einzelne Produkte beziehen können. Auch die versandkostenfreie Lieferung ab einem bestimmten Einkaufswert lässt sich hier natürlich abbilden.

Fazit: Dies sind nur einige wenige Beispiele aus dem Funktionsumfang von Magento. Wichtig ist, diese gezielt einzusetzen und die Kunden im Shop dort abzuholen, wo sie üblicherweise stehen. Denn so, wie der Internet-Surfer ein “Gewohnheitstier” ist, dass beispielsweise die Navigation oben oder links erwartet, ist auch der Online-Käufer nur bedingt bereit, von seinen bisherigen Einkaufsgewohnheiten abzuweichen. Denn wenn ihm der Online-Shop nicht das bringt, was er erwartet, kann er ja noch immer in die Stadt oder ins Einkaufszentrum fahren, und Offline kaufen.

Also, liebe Online-Shopbetreiber: Es gibt viel zu tun, aber es gibt auch viel zu gewinnen.

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Google – Please re-submit your payment information

geschrieben von Josef Willkommer am 17. Mai 2008 um 13:32 Uhr

Gestern bin ich durch Zufall auf eine Email aufmerksam geworden, die durchs Web geistert und für alle Adwords-User zur Falle werden könnte.  Es handelt sich hierbei um eine Phishing-Email, mit der versucht wird, Kreditkartendaten von Adwords-Usern zu generieren.

Die Email trägt den Titel “Please re-submit your payment information“. In der Absender-Email steht reactivation@google.com. Nachfolgend ein Screenshot:

google-re-submit-your-payment-information.jpg
Sofern man auf den unten angegeben Link klickt, wird man auf folgende Seite weitergeleitet: http://www.adwords.google.com.ka0lo.cn/select/Login/

Diese wird vom Firefox dann jedoch bereits als betrügerische Seite enttarnt.

Insofern die Email am besten ignorieren und löschen.

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