Google Pomoc – Anworten von Google

geschrieben von Josef Willkommer am 30. Juni 2008 um 7:00 Uhr

Wie ich gerade auf dem Googlewatchblog lese, hat Google nach dem Answer-Nachfolger Google Knowledge Search – vorerst in Polen – ein neues Projekt gestartet. Bei Google Pomoc (über den Namen kann man streiten!) handelt es sich um ein neues Google Answer für Polen.

google-pomoc.jpg

Das Ganze läuft unter folgender URL: http://www.google.com/support/forum. Der Anmerkung des Googlewatchblogs kann ich mich da nur anschließen: Eine ziemlich internationale URL, für eine polnische Seite! Wenn man die Support-Seite aufruft entdeckt man in den FAQs folgendes: 


Na dann warten wir´s mal ab. Es würde mich nicht wundern, wenn sich da demnächst auch bei uns was tut…

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Neckermann zukünftig nur noch online

geschrieben von Josef Willkommer am 29. Juni 2008 um 8:08 Uhr

Der eCommerce-Trend ist nach wie vor ungebrochen. Auch wenn sich das Wachstumstempo mittlerweile etwas verlangsamt, gehört Online-Shops die Zukunft. Dies hat auch einer der größten Versandhändler im deutschsprachigen Raum erkannt – Neckermann.

Als erster Multi-Channel-Versender möchte sich Neckermann zukünftig zu 100% auf das Geschäft im Web konzentrieren und wird auf den Katalogversand vollständig verzichten. Die über 115.000 Artikel (!!!) werden zukünftig ausschließlich übers Web erhätlich sein. Diese Maßnahme gilt vorerst nur für die Schweiz. Es ist aber nicht abwegig, dass diese Strategie relativ zeitnah auch auf Deutschland übertragen wird.

neckermann-kuenftig-nur-noch-online.jpg

Die Neckermann-Gruppe gehört mit einem Umsatz von rund 1.4 Mrd. Euro zu den führenden Versandhändlern in Europa. Eine derartige Entscheidung dürfte daher für einiges an Sog-Wirkung sorgen…

Was waren die Beweggründe?

Die Besucherzahlen des Neckermann-Onlineshops stiegen im Vergleich zum Vorjahr in diesem Jahr bislang um 110 Prozent! Der Anteil an der Gesamtnachfrage “explodierte” ebenfalls: 25 Prozent im letzen Jahr – aktuell über 55 Prozent
Galt das von Neckermann selbstgesteckte Ziel bis 2010 mindestens 70 Prozent des Umsatzes über das Internet zu erwirtschaften, vor nicht allzulanger Zeit noch als utopisch ist es mittlerweile in greifbare Nähe gerückt. Betrachtet man die Zahl der Newsletter-Abonnenten von Neckermann wird ebenfalls nochmals recht deutlich, wohin die Reise geht. Mehr als 125.000 Kunden beziehen mittlerweile wöchentlich die elektronischen Neckermann-News – eine Steigerung von 160 Prozent im Vergleich zum Vorjahr!

Martin Gittel, Leiter Marketing & Kommunikation der neckermann.ch AG erläutert: “Wir sind der Überzeugung, dass die Zukunft des Schweizer Versandhandels im Internet liegt. Mit unserer Entscheidung für 100 Prozent Internet wollen wir zum führenden Universalversender in der Schweiz werden. Dazu erweitern wir ständig das Angebot und binden verstärkt regionale Partner in unsere Online-Shops ein. So stimmen wir unser Sortiment optimal auf den Schweizer Markt ab.”

Neckermann “bastelt” bereits seit einiger Zeit an einer langfristig orientierten Online-Strategie und hat bereits in der Vergangenheit mehrfach die Bereitschaft für neue Wege und neue Ansätze gezeigt:

  • Letzte Jahr wurde ein eigenes Online-Angebot für Sammelbesteller eingeführt
  • 2008 wurde das “N-Radio” mit zwei Kanälen eingeführt, das beim Online-Stöbern für Entspannung und Unterhaltung sorgen soll. Zusätzlich gibt es inzwischen eine Neckermann-Toolbar sowie ein Desktop-Widget.

Und auch für die Zukunft hat man die Weiche bereits gestellt. So bietet Neckermann gemäß eigenen Aussagen als erstes Multi-Channel-Versandhaus in Europa Kunden individuell gestaltbare eShops unter eigenem Namen und mit eigener Adresse an. Diese Shops können dann frei aus dem Neckermann-Sortiment bestückt werden. Dabei können die gewünschten Produkte vollkommen frei zusammengestellt werden. Gemäß Aussagen von Neckermann stehe diese Shops bereits zur Verfügung. Leider habe ich bislang noch keine weitergehenden Infos entdecken können.

Eines ist sicher! Der Kampf um die Kunden geht weiter – zukünftig aber dann nicht mehr offline, sondern vermehrt im Netz. Neckermann macht´s vor – und viele andere werden folgen. Wer diesem Trend nicht mit einer nachhaltigen Online-Strategie und frischen Ideen begegnet, wird die Konkurrenz vorbei ziehen sehen. Durch neue Softwaretools dürften auch von technischer Seite die Ampeln auf Grün stehen.

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Video – Keyword-Recherche mit Google

geschrieben von Josef Willkommer am 28. Juni 2008 um 1:28 Uhr

Eine vernünftige Keyword-Recherche bildet die Ausgangsbasis für erfolgreiche Online-Marketing-Maßnahmen. Anhand des nachfolgenden Tutorial-Videos möchten wird die Keyword-Recherche mit Hilfe des Google Keyword External Tools zeigen.

Feedbacks sind gerne erwünscht!

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Anforderungsanalyse für beste Usability

geschrieben von Marion Engel am 27. Juni 2008 um 9:34 Uhr

Der Relaunch einer Web-Site steht an. Ein paar Ideen und Wünsche bringt unser Auftraggeber sicher mit, aber dann ist es die Aufgabe der Internet-Agentur, eine sorgfältige Anforderungsanalyse durchzuführen und ein schlüssiges, kundenfreundliches Konzept für die neue Site zu entwickeln. Wie geht man dabei am besten vor?

Die Beteiligten
Zunächst sollte man sich verinnerlichen, dass es mindestens drei beteiligte Parteien gibt:

  • den Auftraggeber
  • die Agentur
  • die aktuellen und potenziellen Kunden des Auftraggebers

Mehr Parteien kann es geben, wenn die genannten Gruppen weiter unterteilt werden müssen. So kann es beim Auftraggeber mehrere Stakeholder oder auch mehrere Kundensegemente geben, die unterschiedliche Anforderungen haben.
Auf jeden Fall sind die Kunden des Auftraggebers die wichtigsten. Zwar sollte die neue Site dem Auftraggeber gefallen, und auch die Agentur sollte sich wohl damit fühlen. Aber am allerwichtigsten ist, dass sie den Kunden des Auftraggebers gefällt und dass sie dort die vom Auftraggeber gewünschten Aktionen durchführen. Also müssen wir von der Agentur in ein anderes Paar Schuhe steigen, um hier ein optimales Ergebnis zu erzeugen. Welche Schuhe stehen da zur Auswahl?

Auftraggeber im B2C-Bereich
Nehmen wir zunächst den etwas geläufigeren Fall an, dass der Auftraggeber (immer aus Sicht der Agentur) im B2C-Bereich tätig ist, also an Endverbraucher verkauft oder diese bedient. Dann kann es für mich als Autor der Anforderungsanalyse und des Konzepts drei Unterfälle geben:
Ich bin Kunde
In diesem einfachsten Fall bin ich tatsächlich schon Konsument der Produkte oder Dienstleistungen des Auftraggebers. Ich kenne das Angebot, kenne die Anwendungsfälle, habe meine Meinung dazu und auch Wünsche an die Präsentation im Web. Dann kann ich die Site erstmal so konzipieren, wie sie mir gefallen würde. Vielleicht habe ich auch schon mit Verwandten und Freunden über den Auftraggeber und sein Angebot gesprochen und kann deren Meinung ebenfalls berücksichtigen. Anschließend sollte ich dennoch kurz aus meinen Schuhen heraustreten und überlegen, ob es andere Kundensegmente gibt, die möglicherweise andere Bedürfnisse haben, die auch berücksichtigt werden sollten.
Angenommen, die Website ist für ein Busunternehmen. Dann bevorzugen berufstätige Kunden sicher die Online-Buchung, während ältere Menschen sich vielleicht im Web vorab informieren, dann aber doch lieber telefonisch oder sogar persönlich buchen. Dazu sollten ihnen die Kontaktdaten und die Dienstzeiten mitgeteilt werden.

Ich könnte Kunde werden
Im zweiten Fall bin ich zwar privat noch nicht Kunde des Auftraggebers, könnte es aber werden. Da stellt sich die Frage, was passieren müsste, damit ich diesen Schritt tue, also welche Informationen und Angebote ich bräuchte, um zu kaufen oder zu beauftragen. Danach ist auch hier wieder der Schritt aus den Schuhen ratsam, mit dem man überlegt, wie andere Menschen in der gleichen Situation denken könnten. Und als nächstes muss ich für das Konzept hier virtuell in die Schuhe der aktuellen Kunden steigen und mir vergegenwärtigen, welche Anforderungen sie an die neue Website stellen würden.

Ich kann nie Kunde werden
Der schwierigste Fall ist der, dass ich ein Konzept für eine Website entwickeln muss, die ich selber nie nutzen kann. Auch wenn nichts unmöglich ist, wäre es wohl eher unwahrscheinlich, dass ich nochmal in die “Verlegenheit” komme, eine Kinderseite selber zu nutzen…. Aber auch hier gibt es natürlich Mittel und Wege, zum Ziel zu kommen. Erstens natürlich, in die Schuhe der Kunden zu wechseln und die Analyse aus deren Blickwinkel durchzuführen. Zweitens aber auch, zu überlegen, ob ich nicht indirekt Kunde werden könnte. Denn auch wenn ich selber und alleine keine Kinderseite nutzen würde, könnte ich dennoch zusammen mit einem Kind tun. Oder vielleicht kenne ich jemanden, der mir als potenzieller Kunde erscheint und dem ich die Site empfehlen würde, wenn sie denn gut gemacht ist. Und über solche “Umwege” komme ich bestimmt zum Ziel, ein gutes Konzept für die neue Website zu erstellen.

Auftraggeber im B2B-Bereich
Dieser Fall hat viel mit dem letztgenannten Fall aus dem B2C-Bereich zu tun. Hier ist es wichtig, sich zunächst in die Welt des Auftraggebers einzulesen und einzudenken. Dabei helfen vielleicht die Inhalte der bisherigen Website, und sicher stellt der Auftraggeber gerne auch weitere Dokumente zur Verfügung, damit die Konzeptionierer ein Gespür für seine Produkte und sein Angebot und somit auch die Situation seiner Kunden bekommen. Und manchmal ist es auch gar nicht schlecht, wenn ein Externer Fragen stellt, die in der internen Betriebsblindheit schon längst untergegangen sind. Denn solche Fragen sind keineswegs dumme Fragen, sondern regen auch die Insider manchmal zu neuen Gedankengängen an, die neue Aspekte und Ideen auf den Tisch bringen können.

Noch was zur Zielgruppe
Neben der Ermittlung der Zielgruppe sollte man sich für das Konzept auch Gedanken machen, in welcher Situation die Besucher eine Website aufsuchen. Denn wer dies zum Zweck der Unterhaltung tut, hat ganz andere Erwartungen als jemand, der ein akutes Problem hat, auf das er dringend eine Lösung sucht. Wenn das Wasser beispielsweise nach einem Rohrbruch schon von der Decke rinnt, möchte sicher niemand die Firmengeschichte des Installateurs lesen und Videos seiner Referenzen betrachten, sondern nur schnell herausfinden, ob es eine 24-Stunden-Hotline gibt.

Fazit
Nicht für uns, die Agentur, konzipieren und bauen wir Websites, sondern für unseren Auftraggeber und dessen Kunden. Und deren Bedürfnisse müssen immer individuell analysiert und befriedigt werden. Wer bereits ist, die Schuhe zu wechseln und auch mal quer zu denken, der wird sicher mit Erfolg und Kundenzufriedenheit auf allen Seiten belohnt werden.

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Strafen für doppelte Inhalte – Dichtung oder Wahrheit?

geschrieben von Marion Engel am 24. Juni 2008 um 17:31 Uhr

Bestrafen die Suchmaschinen tatsächlich Seiten, die Duplicate Content enthalten? Oder gibt es diese Strafen in Wirklichkeit gar nicht, wie viele SEO-Experten meinen?
Ja und nein, denn wie immer gibt es Ausnahmen, also bestimmte Umständen, in denen Seiten für doppelte Inhalte gestraft werden.

Die landläufige Meinung
Sie trifft fast immer zu und lautet wie folgt:
1. Doppelte Inhalte können innerhalb einer Site oder auf verschiedenen Sites auftreten.
2. Eine Seite kann als Duplikat einer anderen eingestuft werden, auch wenn beide nicht komplett identisch sind.
3. Die Suchmaschinen wollen zu einem bestimmten Thema nur eine Version in ihrem Index haben. Angenommen, der Benutzer betrachtet eines der Suchergebnisse genauer und stellt fest, dass es seinen Erwartungen nicht entspricht. Findet er dann in den Suchergebnissen weitere Seiten mit den gleichen oder ähnlichen Inhalten, hat er nichts gewonnen.
Also verwenden die Suchmaschinen Filter. So weit, so gut. Aber was sind die Konsequenzen?

1. Die Suchmaschinen-Spider kommen mit einem gewissen „Indizierungsbudget“ auf eine Site. D.h. es gibt eine bestimmte Anzahl an Seiten, die sie in einer Sitzung durchlaufen und in den Index aufnehmen. Treffen sie dabei auf Duplikate, die nicht indiziert werden, wird sozusagen ein Teil dieses Indizierungsbudgets verschenkt, da weniger der „guten“ Seiten indiziert werden.
2. Mit Links auf doppelte Inhalte verschwendet man die Wirkung von Links. Duplikate können einen besseren Page Rank oder auch stärkere Links bekommen. Wenn das aber beim Ranking keinen Vorteil bringt, wird wiederum Kraft aus den Links verschwendet.
3. Die Suchmaschinen verraten nicht, nach welchem Algorithmus sie entscheiden, welche Version einer Seite sie verwenden. Mit anderen Worten: Wenn sie drei Seiten mit dem gleichen Inhalts finden, werden zwei Seiten aussortiert. Aber welche Seiten sind das und welche Seite wird letztendlich angezeigt? Hängt es von der Suchabfrage ab? Wir wissen es nicht, und es ist nur klar, dass die Suchmaschinen nicht das tun, was wir uns wünschen.
Auch wenn das Thema in SEO-Kreisen heftig diskutiert wird, ist die Grundrichtung klar. Und es gibt auch ein paar konkrete Empfehlungen:

Duplikate innerhalb einer Site
Wenn es innerhalb einer Site mehrere Produktseiten und verschiedene Druckversionen gibt, ist nicht auszuschließen, dass die Suchmaschinen die Druckversion zur Anzeige in den Suchergebnissen wählen. Das kann sogar dann passieren, wenn die Druckversion weniger Link und eine schlechtere Position als die Haupt-Produktseiten hat.
Eigentlich ist das keine Strafe. Es kann einem aber wie eine Strafe vorkommen, wenn die schlechter gerankte Version einer Seite verwendet wird.
Abhilfe kann man hier schaffen, wenn man die Links auf die Druckversionen mit nofollow und die Seiten selber mit noindex belegt.

Site-übergreifende Duplikate
Etwas anders gestaltet sich der Fall, wenn man seine Inhalte mit Dritten teilt. Die Suchmaschinen können dann nämlich die Original-Version des Artikels aus den Suchergebnissen werfen und stattdessen die von einem anderen Anbieter veröffentlichte Version verwenden. Natürlich kann dieser Anbieter wieder noindex für seine Version verwenden. Noch besser ist es allerdings, wenn er einen Link zum Original einfügt. Das wird von den Suchmaschinen meistens richtig interpretiert, so dass das Original höher bewertet wird.
Und auch in diesem Fall kann man streng genommen nicht von einer Strafe sprechen, auch wenn es sich der Betroffene durchaus bestraft fühlt.

Echte Strafe
Von Zeit zu Zeit wird allerdings schon von Fällen berichtet, in denen wirklich gestraft wurde.
Eine Site bot Inhalte aus anderen Quellen an. Über 60% der Seiten der Site enthielten fremde Inhalte. Der Mehrwert der Site lag in der Kategorisierung und Organisation der Inhalte und in den zusätzlichen Informationen über die verschiedenen Quellen.
Die Site war über viele Jahre sehr, sehr erfolgreich. Aber dann kam es knüppeldick: Der Traffic schrumpfte auf weniger als 20% der einstigen Spitzenwerte. Die meisten Seiten wanderten in den Supplemental Index (als dieser noch sichtbar war) und auf Positionen hinter Seiten, die ihrerseits die Inhalte dupliziert hatten. Das Geschäftsmodell der Site war buchstäblich zusammengebrochen.
Eine teilweise Rehabilitation der Site ist dann gelungen, und es wurde wenigstens wieder die Hälfte des ursprünglichen Traffics erreicht. Das Erfolgsrezept: Eine starke Einschränkung des Anteils an doppelten Inhalten. Offensichtlich gibt es eine Schwelle für doppelte Inhalte. Wird diese unterschritten, mag auch Google die Site wieder.

Fazit
Eigentlich denken die Suchmaschinen ja nur an ihre Nutzer, denen sie möglichst gute Suchergebnisse anbieten möchten. Wenn man dies berücksichtigt und alle internen Duplikate entsprechend behandelt, kann man die Lage schon recht weit entspannen.
Und um die Seitenbetreiber, die sich mit zu vielen fremden Inhalten schmücken, kümmern sich die Suchmaschinen.
Wer hat da also noch Angst vor Strafen für doppelte Inhalte?

Quelle: SEOmoz

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News der Woche

geschrieben von Josef Willkommer am 20. Juni 2008 um 8:23 Uhr

Deutschland ist im Halbfinale

Die wichtigste News natürlich gleich am Anfang. Deutschland ist im Halbfinale – und wie! Wenn unsere Jungs so weitermachen dann ist alles drin. Eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einem überragenden Schweinsteiger! So kann´s weitergehen. Mein Tipp: Finale gegen Holland, mit einem 4:1 Sieg für Deutschland. Das vierte Tor macht Lehmann nach einer Standardsituation!

IP-Adressen werden knapp

Auf Einladung der OECD haben Regierungsvertreter mitte der Woche in Seoul über die Zukunft des Internets diskutiert. Ein derartiges Gespräch fand zuletzt 1998 statt (in manchen Bereichen dauerts einfach häufig “etwas” länger…). Seit dieser Zeit hat sich im Netz ja doch einiges getan und die Zahl der Internetuser ist enorm gestiegen. So enorm, dass es möglicherweise bald zu Problemen kommen könnte. Im bisherige Internet-Protokoll sind “nur” 4,3 Milliarden Adressen vorgesehen – 3,6 Milliarden sind schon belegt. Bei der aktuellen Entwicklung gehen Experten davon aus, dass in drei Jahren alle Adressen vergeben sind. Die Lösung: Es soll ein neuer technischer Standard (IPv6) eingeführt werden. Warten wir´s mal ab…

Firefox 3-Download-Weltrekord geknackt

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten hat es mit dem Firefox Download-Day und dem damit angestrebten Weltrekordversuch geklappt. Innerhalb der ersten 24 Stunden wurde der Firefox 3 mehr als 8,2 Millionen Mal heruntergeladen. Damit wurde der alte Weltrekord von 1,6 Millionen Downloads in fünf Stunden deutlich übertroffen. Nicht schlecht!


5 Dinge, die man über Google noch nicht wusste

Unter dieser Headline hat das GoogleWatchBlog ein paar interessante Infos über Google zusammengetragen.  So gibt Google beispielsweise für die Verpflegung in den 11 Googleple-Restaurants jährlich 72 Mio. Dollar aus. Googler müsste man sein… :-)
In diesem Sinne: schönes Wochenende!

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Suchmaschinenoptimierung – Spickzettel

geschrieben von Josef Willkommer am 18. Juni 2008 um 8:49 Uhr

Soeben habe ich bei suchmaschinentricks.de ein Cheat Sheet Suchmaschinenoptimierung entdeckt. Hierbei handelt es sich um eine Art Spickzettel für die Suchmaschinenoptimierung. Auf lediglich zwei Seiten gelint es dem Autor Stefan Fischerländer – der im übrigen zu den absoluten Veteranen im SEO-Bereich zählt – die wichtigsten Dinge, die bei der Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen beachtet werden müssen, zusammenzufassen. Wer also keine dicken Bücher durchforsten will, sondern lediglich einen schnellen Einstieg bzw. kurze und knackige Hinweise erhalten möchte, dem sei dieses Dokument wärmstens zu empfehlen.

cheat-sheet-suchmaschinenoptimierung.jpg

Der SEO-Spickzettel ist dabei als eine Art Checkliste zu verstehen, mit der man wichtige Parameter seiner Webpage prüfen kann. Wenn man tiefer in die Materie einsteigen möchte, sollte man allerdings schon etwas mehr Zeit, Geduld und Lesebereitschaft mitbringen… ;-)

Ach ja, noch was zum “Dauerbrenner” Linkbuilding: Vorliegender Fall ist ein sehr gutes Beispiel für perfektes Linkbuilding. Generiere guten, einzigartigen Content und die Links kommen automatisch – natürlich und ohne dafür bezahlen zu müssen.
Gratulation an Stefan Fischerländer!

P.S. Vielleicht kannst Du uns später ja mal einen Zwischenstand durchgeben, wie oft das Dokument heruntergeladen wurde. Wäre sicherlich sehr interessant!

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7 Dinge, die man über Google XML-Sitemaps wissen sollte

geschrieben von Josef Willkommer am 18. Juni 2008 um 7:00 Uhr

Über Google XML Sitemaps hört man immer wieder die unterschiedlichsten Dinge. Nachfolgend stellen wir 7 Dinge vor, die man über die Google Sitemap wissen sollte.

1.    Ist eine Sitemap ein Muss für eine neu gestartete Webseite?

Nein, sinnvoller Content kombiniert mit einer vernünftigen interne Linkstruktur mit passenden Linktexten sowie einige passende Backlinks stehen hier an oberster Stelle.

2.    Hilft eine Sitemap dabei, neue Webseiten zu indizieren?

Die einzige Aufgabe einer Sitemap besteht darin, neue Seiten und neue URLs für Suchmaschinen leichter zugänglich zu machen. Dies bedeutet jetzt aber nicht, dass Google die entsprechenden Seiten dann auch automatisch gleich indiziert. Dennoch hört man immer wieder davon, dass Sitemaps dabei helfen können, Seiten schneller zu spidern und zu indizieren.

3.    Was passiert mit einer Seite, die nicht in der Sitemap enthalten ist. Kann diese von Google abgewertet oder sogar aus dem Index gestrichen werden?

Nein, eine Sitemap versorgt Google lediglich mit zusätzlichen Informationen zur jeweiligen URL-Struktur. Dies bedeutet nicht, dass Google nur Ihre Sitemap spidert. Sofern Ihre Seite nicht per robots.txt oder über das noindex bzw. nofollow Tag von der Indizierung ausgeschlossen wird, werden Ihre Seiten von Google auch „besucht“.

4.    Gibt es irgendwelche „Tricks“, um die Indizierung per Sitemap zu beschleunigen?

Hier scheiden sich die Geister. Es gibt die Möglichkeit in der XML-Sitemap die Aktualisierungsfrequenz <changefreq> manuell zu erhöhen. Dies kann zu einer schnelleren Indizierung führen, muss aber nicht.

5.    Welches Format ist besser geeignet, wenn ich meine Sitemap in den Google Webmaster Tools anmelden möchte?

Wenn Ihre Sitemap aus weniger als 5000 URLs besteht, sollten sie das Ganze als komprimierte und nicht komprimierte Version einstellen.

6.    Muss man andere Arten von Content (z.B. Bilder oder Videos) in die Sitemap aufnehmen?

Hierzu gibt es eine einfache Regel: Wenn beispielsweise Bilder Ihrer Webseite bei einer Suchanfrage nicht erscheinen sollten, dann sollten Sie die Bilder auch nicht in die Sitemap aufgenommen werden. Grundsätzlich ist es auch kein Nachteil, unterschiedliche Sitemaps für unterschiedliche Content-Typen zu verwenden:

-    Eine Geo-Sitemap um den Content für Google Earth und Google Maps durchsuchbar zu machen.
-    Eine Video-Sitemap um Google das Auffinden von Videos zu erleichtern
-    Eine Mobile-Sitemap für den mobilen Suchindex
-    Eine News-Sitemap für die News-Suche von Google.

7.    Können Sitemaps für eine Seite auch schädlich sein?

Gerüchte zufolge kann es passieren, dass nach der Einführung einer Google-Sitemap, zwar mehr Seiten im Index sind, der Traffic aber abnimmt.

Davon abgesehen ermöglicht eine Sitemap es Content-Dieben, noch leichter an entsprechende Inhalte zu gelangen.

Fazit: Eine Sitemap bietet grundsätzlich gute Möglichkeiten, um die Inhalte von Webseiten für Suchmaschinen noch leichter zugänglich zu machen. Dies bedeutet aber nicht automatisch, dass die Seite dadurch besser indiziert, geschweige denn besser platziert wird. Was lernen wir daraus? Eine Sitemap schadet mit großer Wahrscheinlichkeit nicht, ob sie den großen Nutzen bringt ist allerdings auch fraglich.

Wer andere Erfahrungen mit XML-Sitemaps gemacht hat, darf gerne kommentieren

Quelle: searchenginejournal

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Firefox 3 Ansturm legt Server lahm

geschrieben von Josef Willkommer am 17. Juni 2008 um 20:01 Uhr

Seit heute, 17.07.08, ist die finale Version des Firefox 3 zum Download verfügbar. Wie wir bereits berichtet haben, möchte Mozilla die Markteinführung gleich mit einem Download-Weltrekord einleiten.

Bereits im Vorfeld war das Interesse entsprechend groß – mittlerweile zu groß. Wie ich – und einige unserer Leser – gerade festgestellt haben, halten die Server dem Ansturm auf die neue Version des Firefox derzeit anscheinend nicht stand.
Ich sehe die kommenden Schlagzeilen schon vor mir:

  • Firefox 3 Ansturm legt Server lahm
  • Spreadfirefox-Webseite ist nicht mehr erreichbar
  • Ansturm der User auf den neuen Firefox-Browser legt Webseite lahm

Diese Meldungen sind zwar ärgerlich, aber immer noch besser als folgende:

  • Firefox 3 Download-Weltrekord verpasst – Die Server spielen nicht mehr mit

oder

  • Ansturm auf Firefox 3 vereitelt Download-Weltrekord

Naja, warten wir mal die nächsten Stunden ab. Wäre einfach zu schade, wenn diese coole Aktion und der Weltrekord aufgrund von Server-Engpässen nicht erfolgreich beendet werden könnte….

Go, Firefox, Go!!!!

P.S. Ich möchte da jetzt kein Netzwerk-Admin sein…

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Fremdsprachen online lernen

geschrieben von Marion Engel am 17. Juni 2008 um 7:00 Uhr

Wie lernt man am besten Fremdsprachen? Im Land natürlich. So hieß es früher. Und und die Zeiten zu überbrücken, in denen man im eigenen Land bleiben musste, hat man sich Brieffreunde im Ausland gesucht. Ja, es gab mal Zeiten, da hat man sich hingesetzt und mit in einer Fremdsprache etwas mit einem Stift auf Papier geschrieben, das Papier in einen Umschlag gesteckt und in den Briefkasten geworfen. Je nach Zielland hat es bis zu einer Woche gedauert, bis der Brieffreund die Botschaft dann erhalten hat. Und wenn er eifrig war, hat er kurz drauf seinerseits einen Brief geschrieben.
Das ist alles Schnee von gestern, denn heute trifft man sich grenzüberschreitend im Web, z.B. bei palabea, einer internationalen Plattform “für Fremdsprachen lernen”.

Screenshot der Startseite von palabea

Neja, der Claim auf der Startseite ist nicht so gelungen, aber er wechselt sich mit anderen Untertiteln ab, so dass man ihn nicht ständig sieht.

Der Online-Chat mit Muttersprachlern anderer Sprachen ist aber nur eines der vielen Angebot von palabea. Wer seine Sprachkenntnisse alleine vertiefen will, kann sich fremdsprachliche Videos oder Podcasts ansehen bzw. -hören. Wenn das nicht reichen sollte, gibt es eine Übersicht über Sprachschulen und Sprachkurse. Auch virtuelle Klassenräume werden für verschiedene Sprachen angeboten.

Ein Wörterbuch ist natürlich auch im Angebot enthalten, um Übersetzungen zu vereinfachen. Und wer schließlich von palabea begeistert ist, kann im Shop allerlei Fanartikel bestellen. Von Kaffeetassen über Shirts, Kappen bis hin zu Babykleidung ist alles vorhanden. Bekanntlich lernt man ja Sprachen umso besser, je jünger man ist. Und auch vom Layout ist die Zielgruppe wohl eher jung an Jahren, betrachtet man die kleinen bunten Figürchen, die sich da auf der Erdkugel tummeln.

Vor die volle Benutzung aller Features haben die Betreiber die Registrierung und das Login gesetzt. Wer nicht eingeloggt ist, wird aber sehr deutlich mit Mouse-Over-Symbolen und Meldungsfeldern darauf hingewiesen, dass er hier keinen Zugang hat. Und ein wenig Englisch sollte man auch können, denn auf manchen Seiten sind nur Teile der Texte übersetzt. Möglicherweise wird dieser Umstand durch das Beta-Schild, das von der Bildschirm-Oberkante herunterhängt, gerechtfertigt. Komisch ist es allerdings, wenn in einem Text in der Mitte ein Absatz nicht übersetzt ist. Aber das sieht vielleicht auch nur das geschärfte QS-Auge.

Und so kann ein Besuch be palabea sicher nicht schaden, wenn man seine Sprachkenntnisse vertiefen oder einfach nur mal anwenden will.

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