Josef Willkommer, 14. Juni 2008 21 Kommentare RSS
Wie ich soeben bei Horizont.net gelesen haben, bahnt sich möglicherweise ein Grundsatzstreit zwischen deutschen Verlagen an. Der Grund: SEO zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung – wie bitte?
Hintergrund ist folgender. Derzeit macht der Suchmaschinentraffic (also von Google) bei deutschen Nachrichtenportalen einen Anteil zwischen 15 und über 50 Prozent am gesamten Traffic des jeweiligen Portals aus. In diesem Bereich gilt die Welt Online als eines der erfolgreichsten Portale und als Benchmark für andere Verlage, da der Suchmaschinentraffic (Google und Google News) hier in der Tat einen Anteil von ca. 50% erreicht.
Dies “schmeckt” Hans-Jürgen Jakobs – seines Zeichens Chefredakteur von Sueddeutsche.de – anscheinend überhaupt nicht. Er fordert daher “eine Konvention über statthafte und unstatthafte Maßnahmen beim SEO”. Weiter sollten “alle Tricks, gegebenenfalls auch Manipulationen, öffentlich gemacht werden”, da es sich hierbei um journalistische Wettbewerbsverzerrrung handelt. In dem Zusammenhang sollte erwähnt werden, dass Sueddeutsche.de beim Traffic einen Suchmaschinenanteil von 15 bis 20 Prozent erreicht.
Häh????? Hab ich da richtig gelesen? Dass Google mittlerweile eine wichtige Traffic-Quelle für (fast) alle Webseiten und Webseitenbetreiber geworden ist, dürfte Herrn Jakobs ja durchaus bekannt sein. Sofern hier wirklich mit unlauteren Mitteln gekämpft wird, kann ich die Aussagen – zumindest teilweise – ja noch nachvollziehen. Jetzt aber von Manipulation bei der Konkurrenz zu sprechen, nur weil die das Thema mit der notwendigen Priorität behandelt und sowohl redaktionell als auch von der technischen Seite entsprechende Maßnahmen ergriffen hat, finde ich dann aber doch etwas dreist.
Journalismus unter Berücksichtigung von SEO bedeutet ja nicht, dass man seine journalistische Freiheit komplett begraben muss und sich Google unterwerfen sollte. Vielmehr geht es hier doch um die Umsetzung und Einhaltung der Richtlinien von Suchmaschinen auf der technischen- und eine vernünftige Gliederung der Artikel, saubere Überschriften und Teilüberschriften sowie relevante Seitentitel bzw. Artikelüberschriften auf der journalistischen Seite.
Grundlage ist hier natürlich auch ein Gespür bzw. das Wissen was von den Usern gesucht wird und wie häufig gesucht wird. Das Thema Semantik dürfte einem Journalisten ja durchaus bekannt vorkommen….
Wenn jetzt entsprechende Nachrichten und Themen sauber Formuliert in eine vernünftige Seitenstruktur integriert werden und man sich ein paar Gedanken zum Thema interne Verlinkung macht, dann hat man hier bereits die Basis für den Erfolg gelegt.
Insofern würde ich vorschlagen, dass die Sueddeutsche – wie im Horizont-Artikel bereits kommentiert wurde – erst mal Ihre Hausaufgaben machen sollte und nicht, wie in diesem Falle, blind um sich zu “dreschen” – in der Hoffnung irgendetwas bewegen zu können.
Wie hieß es doch früher in der Schule: Setzen 6, Hans-Jürgen!
P.S. In dem Zusammenhang möchte ich noch auf einen Artikel bei konsumuffel.de zu diesem Thema hinweisen – lesenswert!
Noch ein Nachtrag: Der Spiegel-Online hat sich mittlerweile auch zu diesem Thema gemeldet. Den Kommentar möchte ich hiermit nicht vorenthalten: “”Statt selbst beim Thema SEO (Search Engine Optimization) Gas zu geben, tritt Jakobs lieber Welt Online vors Schienbein und ruft urdeutsch nach Regulierung: ‘Alle Tricks’ und ‘Manipulationen’ müssten öffentlich gemacht werden.” Den Haupttrick verraten wir hiermit: einfach die Zeitung ins Netz stellen!”
Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen…
admin, 13. Juni 2008 6 Kommentare RSS
URL ist nicht gleich URL, und die kleinen, feinen Unterschiede können manchmal zu bösen Überraschungen führen. Wie also unterscheiden sich URLs und wie sollte die richtige URL beschaffen sein?
Absolute oder relative URLs
Hier kann selbst das Search Engine Journal keinen konkreten Tipp geben. Aber immerhin gibt es eine Liste mit Vor- und Nachteilen, die jedem die Entscheidung erleichtern können. Absolute URLs sind sozusagen vollständig und beginnen im a href-Tag mit http://. Mit absoluten URLs ist man in mancherlei Hinsicht auf der sicheren Seite, sei es beim Umstieg auf ein CMS, sei es im Kampf gegen Site-Hijacking oder den Diebstahl von Content. Auch bei der Weitergabe von Content per Mail kann man mit einer absoluten URL sicher sein, dass die Weiterleitung per Klick auch wirklich funktioniert. Auch Suchmaschinen haben vermutlich mehr Freude an absoluten Links, weil ihnen damit die Aufgabe genommen wird, relative URLs in absolute URLs umzuwandeln.
Relative URLs beziehen sich immer auf den aktuellen Standort und erleichtern den Wechsel von einer Domain zur nächsten. Sie sind allerdings von anderen Ausgangspunkten nicht verwendbar. Sie sind kürzer, was sich möglicherweise in einer geringeren Ladezeit der Seite niederschlagen könnte.
Mit www oder ohne?
Für den Benutzer macht es oft wenig bis gar keinen Unterscheid, ob eine URL mit www beginnt oder nicht. Für die Suchmaschinen ist das aber anders, und wenn ihnen mehrere URLs angeboten werden, müssen sie sich für eine einzige entscheiden. Es ist also im Grunde gleichgültig, welche URL verwendet wird, sofern man sich für eine entscheidet und auch alle externen Links auf diese URL gehen. Üblicherweise ist die www-Version die gängigere, und somit die eher empfohlene. Alle anderen Versionen sollten mit einer 301-Umleitung auf die „one-and-only“-URL umgeleitet werden.
Und noch ein aktuelles No-Go
Google will es zwar nicht an die große Glocke hängen, hat dem SEOmoz aber doch erlaubte, eine Erkenntnis weiterzugeben, auf die sie nach einer Überraschung gestoßen waren. Die SEOmoz-Seite über den Web 2.0-Wettbewerb war nämlich über Nacht bei Google (nicht bei Yahoo!) aus dem Index geflogen und auf Page Rank 0 abgesunken. Der Grund war ganz einfach die sprechende URL, die auf „.0“ endete. Google hat offensichtlich die Erfahrung gemacht, dass URLs mit diesen Inhalten oft zu Spam-Seiten gehören, und diese auf die schwarze Liste gestellt. URLs, die mit „.2“ oder _0 enden, stellen allerdings kein Problem dar.
Quellen: SEOmoz, Search Engine Journal
Josef Willkommer, 10. Juni 2008 1 Kommentar RSS
Der eCommerce-Trend ist ungebrochen. Bei einigen großen Versandhäusern hat das Web den klassischen Bereich – was die Umsätze angeht – bereits überholt und ein Ende des Trends ist noch nicht in Sicht, wenngleich sich die Zuwachsraten etwas normalisiert haben.
Gemäß der Studie „eCommerce 2008“, die von EuPD Research im Auftrag von Paypal Deutschland durchgeführt wurde, rechnen zweidrittel der deutschen Shopbetreiber mit steigenden Umsätzen, wobei der Hauptumsatz durch die „Klassiker“ Elektronik und Bücher generiert werden.
Nachfolgend einige Zahlen, die zum Teil recht interessant sein dürften:
Gerade die Zahlungsmethoden dürfen von Shopbetreibern nicht unterschätzt werden. So hat eine Analyse von ibi Research ergeben, dass bei Shops, die nur Vorauskasse anbieten 79% der Shopbesucher die Seite wieder verlassen ohne einen Kauf zu tätigen. Als beliebteste Zahlungsvarianten gelten demnach Rechnung und Lastschriftverfahren.
Dies deckt sich auch mit Erfahrungen, die wir mit unseren Kunden gemacht haben. Insofern sollte man als Shopbetreiber durchaus Überlegungen anstellen, ob man das „Risiko“ der Bezahlung per Rechnung nicht doch in Kauf nimmt. Höchstmögliche Sicherheit in Bezug auf Zahlungsausfall hilft nämlich kaum etwas, wenn dadurch kein Kunde kauft.
Quelle: iBusiness
Josef Willkommer, 9. Juni 2008 3 Kommentare RSS
Das iPhone 2 kommt und wie – und sogar schon relativ bald. Endlich haben die Spekulationen um die neue Version des Apple iPhones ein Ende. Bei der heutigen Apple Conference wurde das Geheimnis gelüftet und Details zum iPhone 2 – auch iPhone 3G genannt – veröffentlicht. Was Steven Jobs da von sich gab, wird einige freuen und bei anderen wiederum für Kopfschmerzen sorgen. Apple möchte nämlich zukünftig auch im Mobilfunkmarkt richtig Gas geben.
Das neue iPhone 3G ist schmaler, kommt mit der neuen iPhone 2.0 Firmware, einer schnellen Datenübertragung per HSDPA, hat GPS – wie bereits vermutet – integriert, kann Anwendungen von Drittanbieter ausführen, hat jetzt eine Rückseite aus Kunststoff und auch die Akku-Laufzeiten sind beeindruckend: 300 Stunden Standby, 8-10 Stunden telefonieren, 7 Stunden Video und 24 Stunden Musik
Apple plant das iPhone 2 am 11. Juli in den folgenden 22 Ländern einzuführen:
Aber das Beste kommt jetzt. Apple senkt die Preise deutlich und möchte mit einem wahren Kampfreis dem iPhone 2 zu einem richtigen Schub verhelfen. Die Preise werden in den USA – mit Vertrag – folgendermaßen aussehen:
Wie ich gerade noch gelesen habe, hat der Navigationsgerätehersteller TomTom bereits eine Navigationssoftware für das neue iPhone fertig. Wann die Software lieferbar ist, bleibt derzeit aber noch offen.
Ich bin mir in jedem Fall sicher, dass Apple mit dieser Mobilfunk-Offensive nochmals einige an Boden gut machen wird. Mein neues Handy steht jedenfalls bereits fest… ![]()
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Quelle: Engagdet
admin, 9. Juni 2008 2 Kommentare RSS
Wie in meinem Einführungsbeitrag zur Barrierefreiheit versprochen, hier nun ein paar konkrete Tipps, wie man beim Design und bei der Programmierung von Web-Seiten zumindest einige Barrieren umgehen kann. Das Schöne daran ist, dass man mit einer Maßnahme gleich mehrere “Fliegen erschlagen” kann, dass es also mehrere Nutznießer und positive Effekte gibt.
Der erste Schritt auf dem Weg zur neuen Web-Site liegt darin, eine Seiten- und Navigationsstruktur zu erarbeiten. Hierbei gehen natürlich Usability und Barrierefreiheit Hand in Hand, denn eine schwer verständliche Struktur stellt ganz klar eine Barriere dar. Der Aufbau der Site muss logisch und klar strukturiert sein, und zwar nicht nur für den Firmen-Insider, sondern auch für den Besucher, der mit dem Portfolio oder der Firmen-Terminologie nicht auf Du und Du ist. Die Informationen sollten ihm häppchenweise angeboten werden, vom Allgemeinen zum Speziellen gehend. Der Benutzer sollte also zunächst abschätzen können, welche Informationen vorhanden sind. Dann hat er die Wahl, zu entscheiden, wo er im Detail weiterlesen möchte. Nach dieser Logik sollten beispielsweise in pdf-Dateien nur sehr spezielle Detailinformationen enthalten sein, die sich nicht in HTML darstellen lassen. Denn pdf-Dateien sind für Screenreader und somit Sehbehinderte Menschen nur sehr eingeschränkt zugänglich.
Einen guten Überblick bietet eine Sitemap, die für Menschen und auch Suchmaschinen zum Standardangebot gehören sollte. Je nach Zielgruppe, Thema und Seitenstruktur können auch spezielle Hilfeseiten nützlich sein. Ob sie nun Hinweise für die Benutzung der Seite enthalten oder häufig gestellte Fragen auf einen Blick beantworten – erlaubt ist alles, was die Benutzung erleichtert.
Im Rahmen der Strukturierung sollte man sich auch immer mal wieder den Spruch “Weniger ist mehr” zu Herzen nehmen, und weder die Seiten selber noch die Navigationspunkte überladen. Es gibt ja verschiedene Untersuchungen, wieviele optische Eindrücke Menschen auf einmal wahrnehmen können. Demnach sollte eine Navigation nicht mehr als 7 Unterpunkte aufweisen. Werden es wesentlich mehr, ist das ein Hinweis darauf, dass eine weitere Unterteilung sinnvoll ist.
Der nächste Schritt auf dem Weg zur neuen Website besteht in der Entwicklung des Layouts. Eine Regel sollte sich eigentlich von selbst verstehen, aber trotzdem findet man immer wieder Abweichungen davon: Gleiche Elemente sollten auf den unterschiedlichen Seiten immer gleich gestaltet werden, damit der Benutzer einmal erworbenes Wissen auf der gesamten Web-Site anwenden kann und sich nicht jedes Mal wieder neu orientieren muss.
Der Einsatz von Farben und die Farbwahl an sich sind ein komplexes Thema, über das sich trefflich streiten lässt, da ja auch die Geschmäcker verschieden sind. Klar ist, dass die Kontraste zwischen Hintergrund und Vordergrund ausreichend groß sein müssen. Dies ist ja auch ein wichtiges Kriterium für die Suchmaschinen, die durch die Messung des Kontrasts Black-Hat-SEOs ausschließen möchten, die den berühmten weißen Text auf weißem Grund verwenden, der nur von Suchmaschinen im Code gelesen, aber nicht von den menschlichen Besuchern erkannt werden kann.
Farbleitsysteme sind für normalsichtige Web-Surfer oftmals eine feine Sache. Allerdings sollte die Farbe nicht das einzige Mittel sein, das die Bedeutung trägt.
Sehr wichtig für eine Website sind natürlich auch die Texte und die dafür verwendete Sprache. Hier finden alle Seiten besondere Anerkennung, die eine klare und einfache Sprache aufweisen können. Selbst komplizierte Sachverhalte lassen sich einfach darstellen – wenn der Autor nur will. Denn bekanntermaßen muss sich beim Text immer einer anstrengen, entweder der Autor oder der Leser. Da aber gerade im Web jeder Leser die Wahl zwischen vielen verschiedenen Seiten hat, wird er sich nicht sehr lange mit einem schwer verständlichen Text plagen, sondern die Seite schnell verlassen.
Linktexte sollten immer sprechend und individuell sein. Enthält eine Seite mehrere Teaser-Texte mit den berühmten “mehr”-Links, so liest ein Screenreader natürlich immer nur diesen Text vor, und der bedauernswerte Benutzer verliert zwangsläufig den Überblick über die Links. Und auch die Suchmaschinen können mit “mehr” oder “weiterlesen” auch nicht wirklich viel anfangen, denn sie gehen davon aus, dass sie darüber zu einem Text zum Thema “mehr” oder “weiterlesen” kommen. Hier wird also wertvolle Link-Power verschenkt.
Ähnlich verhält es sich auch mit Bildern, die sowohl blinde Benutzer als auch Suchmaschinenspider nicht erkennen können. Deshalb sollte das Alt-Tag das beschreiben, was Normalsichtige auf dem Bild sehen und was sie dabei denken (sollen). Bilder, die keine Bedeutung tragen (z.B. Trennlinien), benötigen natürlich kein Alt-Tag und sollten auch keines bekommen, da dies den Vorlesefluss der Screenreader unnötig unterbrechen würde.
Und – last but not least – die Programmierung. Auch hier lassen sich einige Maßnahmen im Dienste der Barrierefreiheit für Menschen mit der Suchmaschinenoptimierung verbinden. An erster Stelle steht valider Code, Code also, der die Prüfung des W3C besteht, den Regeln entspricht und von allen Browsern ohne eigene Interpretationen angezeigt werden kann.
Bei der Programmierung ist ebenfalls wichtig, Gestaltung und Inhalte zu trennen, also nicht nur alle Formatierungen in CSS-Dateien auszulagern, sondern auch die Standardelemente wie <h1>, <h2> usw. zur Strukturierung zu verwenden. Denn nur so wissen Screenreader und Suchmaschinen, wo sie eine wichtige Überschrift finden, was ihnen bei individuellen div-Tags im Style Sheet nicht möglich ist.
Um schließlich den Benutzern die Freiheit zu geben, die Seite entsprechend ihrer Sehstärke zu skalieren, müssen alle Größenangaben relativ sein, also in % oder em und nicht in px. Und auch die Freiheit, den Lautsprecher abzuschalten, sollte nicht dazu führen, dass Warnungen untergehen. Wenn also auf der Webseite vor irgendwas gewarnt oder auf ein akutes Ereignis hingewiesen werden soll, muss dies sowohl akustisch als auch optisch erfolgen.
So schwierig ist es also nicht, zumindest barrierearme Webseiten zu erstellen, oder? Wer sich die Maximierung des Nutzens ihrer Kunden zum Ziel setzt und alles auch aus der Sicht seiner Kunden betrachtet, ist auf dem besten Weg zu einer barrierearmen Website mit hoher Usability.
Josef Willkommer, 8. Juni 2008 8 Kommentare RSS
Die Shopsoftware Magento ist derzeit ja ein häufiges Gesprächsthema. Gut zwei Monate nach dem offiziellen Release von Magento 1.0 haben wir mit den Entwicklern bei Varien – der Agentur hinter Magento – gesprochen um ein paar allgeine Infos, einige News und erste Feedbacks zu bekommen:
TD: Wie lange gibt es Varien bereits und wie lange beschäftigen ihr euch mit dem Thema eCommerce?
Varien: Varien wurde 2001 als klassische Online-Agentur gegründet. Ab 2004 begann man, sich auf Open Source eCommerce Lösungen zu fokusieren und wurde in der Folge eines der größten Beratungsunternehmen in den USA auf diesem Gebiet.
TD: Was war der Grund für die Entwicklung von Magento und warum entschloss man sich zu einem Open Source Ansatz?
Varien: Die verfügbaren Lösungen am Markt waren beschränkt. Es schien auch so, dass die Weiterentwicklung der bestehenden Systeme ins Stocken geriet. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung waren wir überzeugt, eine Software schaffen zu können, die hier neue Maßstäbe setzt. Da wir bereits in der Vergangenheit im Open Source Umfeld tätig waren kam für uns nur dieser Schritt in Frage. Wir wollten der Community etwas zurückgeben und von ihr auch weiter profitieren. Über diese Entscheidung sind wir sehr glücklich und glauben fest an das von uns eingeschlagene kommerzielle Open Source Model.
TD: Wann wurde mit der Konzeption und Entwicklung von Magento begonnen?
Varien: Die Konzeptphase für Magento begann im März 2007. Im Mai 2007 stand dann unser Kern-Entwicklerteam und die eigentliche Arbeit konnte beginnen. Eine erste Beta-Version war bereits Ende August 2007 verfügbar.
TD: Was waren die Benchmarks für Magento?
Varien: Wir haben uns im Vorfeld intensiv mit einer Vielzahl an Applikationen beschäftigt und hunderte von eCommerce Webseiten analysiert. Man kann hier nicht sagen, dass ein Tool oder eine Anwendung als Benchmark vorgegeben wurde. Wir haben vielmehr eine Menge aus unterschiedlichsten Applikationen gelernt und uns Ideen geholt. Dabei kam uns natürlich auch die langjährige Erfahrung bei der Arbeit mit Kunden zugute.
TD: Warum hat man sich bei der Entwicklung für das Zend-Framework entschieden?
Varien: Wir wollten ein Framework verwenden, das unserer Ansicht nach das Zeug zum Industrie-Standard hat. Ein Framework das einen professionellen Background hat und über aktive Entwicklungsprozesse verfügt.
TD: Wie viele Leute arbeiten an Magento und wie sind diese organisiert?
Varien: Das Team begann mit ca. 15 Personen – einschließlich Produktmanagement, Software-Architekten, Entwicklern, UI-Designern und Qualitätssicherung. Die Teamgröße hat sich in den vergangenen Monaten aufgrund der Prioritäten, die wir gesetzt haben, mittlerweile auf ca. 30 Personen erweitert.
TD: Was war die größte Herausforderung während des Entwicklungsprozesses?
Varien: Magento war keine leichte Aufgabe und es gab einige Herausforderung während der Entwicklung. Die größten Schwierigkeiten lagen jedoch eher im strategischen Umfeld – im Bezug auf Features. Wir haben eine Menge Zeit damit verbracht, den Mulit-Store-Support zu realisieren, was sich rückblickend als richtige Entscheidung erwiesen hat.
TD: Welche Länder sind für Magento besonders wichtig?
Varien: Bislang sehen wir enormes Interesse in den europäischen Ländern, insbesondere in Deutschland, Frankreich und England. Nordamerika ist für uns natürlich auch ein sehr wichtiger Markt. Insgesamt betrachtet sehen wir Magento als ein globales Produkt und werden zukünftig auch versuchen diesen Ansatz weiter zu verfolgen und Magento auch für weitere Länder interessant zu machen.
TD: Wie sehen die Pläne für die nahe Zukunft – also bis Ende des Jahres – aus?
Varien: Bis Jahresende planen wir weitere Produkte und Services. Mehr dazu können wir derzeit aber noch nicht verraten.
TD: Was würdet ihr antworten, wenn euch jemand erzählt, dass Magento insgesamt zwar recht interessant ist, aufgrund mangelnder Performance für den Produktivbetrieb derzeit aber noch nicht geeignet ist?
Varien: Wir würden empfehlen, einen vernünftigen Benchmarkvergleich in einer geeigneten Hosting-Umgebung zu machen. Die Ergebnisse werden mehr als zufrieden stellend ausfallen. Wir sind mit der Performance überaus zufrieden und haben bereits einige große Magento-Shops – die auf Enterprise-Level liegen – realisiert und deren Performance keinerlei Anlass zur Kritik gibt. Wir wissen, dass es bei Shared-Hosting-Paketen und ganz einfachen Hosting-Umgebungen Verbesserungspotential gibt. Hier arbeiten wir auch noch mit Hochdruck daran. Bereits mit Version 1.1, die Ende Juni/Anfang Juli verfügbar sein wird, erwarten wir Performancesteigerungen von ca. 40%.
TD: Gibt es beim Einsatz von Magento irgendwelche Empfehlungen hinsichtlich Hard- und Software?
Varien: Allgemeine Aussagen können hier nicht getroffen werden. Vielmehr sollte hier individuell vorgegangen werden.
TD: Könnt ihr uns etwas über das bisherige Feedback sagen. Gibt es irgendwelche Wünsche oder Probleme, die ihr so nicht erwartet habt?
Varien: Das Feedback ist bislang sehr positiv. Wir überwachen die Foren sehr genau und lesen jeden Beitrag, den wir dann ggf. an die entsprechend Stellen weiterleiten (bislang waren das an die 44.000 Einträge!). Die Sache mit der Performance auf Shared-Hosting-Paketen ist etwas, das uns dann doch etwas überrascht hat, aber wir sind dieses Thema offensiv angegangen und werden hier bereits mit dem nächsten Release nachlegen.
Bislang haben wir hunderte von Feature-Wünschen erhalten. Hier sind wir gerade dabei diese zu priorisieren.
TD: Derzeit sind verwandte Produkte nur für sog. configurable products sichtbar. Für den User wäre es doch nützlich, bei einer eine rote Mütze auf ein rotes T-Shirt zu verweisen und bei einer blauen Mütze auf ein blaues T-Shirt. Wird es zukünftig möglich sein, ein verwandtes Produkt für ein einzelnes simple product das in einem configurable product zusammengefasst wird, auszuwählen.
Varien: Sehr interessante Idee! Wir sehen das allerdings nicht als Teil des Standardinterface. Es wäre aber wünschenswert, dass diese Extension durch die Community zur Verfügung gestellt wird.
TD: Warum ist es derzeit nicht möglich, configurable products zu vergleichen. Natürlich sind hier die Attribute für einen Vergleich nicht geeignet, aber es könnten ja andere Attribute verwendet werden, die für alle simple products gleich sind und ein configurable product ergeben.
Varien: Wir gehen davon aus, dass dieses Feature in einem nächsten Release verfügbar sein wird.
TD: Wird es zukünftig ein „echtes“ CMS oder eine Schnittstelle bzw. Integration in ein bestehendes Content Mangement System (z.B: TYPO3) geben?
Varien: Bislang gibt es keine konkreten Pläne für die Integration eines vollständigen Content Management Systems. Eine Integration von TYPO3 oder ähnlichen Systemen würden wir aber sehr begrüßen…
admin, 6. Juni 2008 2 Kommentare RSS
Neja, wenn er ausdauernd und findig genug ist und wirklich großes Interesse daran hat, sein Ziel zu erreichen. Denn während der Kollege gestern Erotisches am Morgen erleben durfte, gab es bei mir eher Ernüchterndes am Morgen.
Es fing damit an, dass mein Virenscanner nach der länglichen internen Virenprüfung den Rechner doch nicht ausgeschaltet hat, obwohl er mir diese Option angeboten hat und ich auch das zugehörige Feld angekreuzt hatte. Is’ wie’s is, dachte ich mir, und vielleicht gar nicht so schlecht, denn beim Aufwachen kam mir eine Idee für die Gestaltung eines regenanfälligen Samstags, die ich kurz im Internet prüfen wollte.
Die Aufgabe für den (unfreiwilligen) Usability-Check lautete: “Finden Sie Informationen zum Knappenweg in Bad Häring.”
Die Frage, ob es nun www.bad-haering.at, www.badhaering.at oder www.haering.at sein würde, nahm mir der gute Google noch zuverlässig ab. Und dann? Willkommen auf einem großen Hintergrundbild mit Flash-Intro und einem kaputten Bild!
Gratulation, liebe Bad Häringer, zum ersten Schlecht-Zetterl auf dem nach oben offenen Schlecht-Zetterl-Stapel. Aber immerhin gibt es einen “Skip Intro” Link. Aber auch der beschleunigt die Sache leider nicht wirklich, zumal meine Internet-Verbindung momentan wohl noch von Frühjahrsmüdigkeit geplagt wird. Aber um auf dem Weg ins Büro nicht zu viel Zeit zu verlieren, gehe ich erstmal Zähne putzen. Und danach bin ich dann wirklich in Bad Häring…auf einer eher altbackenen Seite, die so gar nicht zur Einstiegsseite passen will. Aber egal, denn meine müden Augen sehen eine Link “Themenwanderungen”. Treffer, versenkt, Klick und ab.
Aber was passiert jetzt? Mein Firefox öffnet einen neuen Tab, obwohl ich doch ganz normal die linke Maustaste benutzt habe? Des Rätsels Lösung: Es war kein echter Navigationspunkt, sondern ein externer Link, der mich zur Site des Ferienlands Kufstein bringt.
Bis die Zielseite dann vollständig geladen ist, habe ich meinen Frühstückstisch gedeckt. Vielleicht hätte ich auch schon einen ersten Bissen nehmen sollen, als Stärkung für das bevorstehende Abenteuer – um nicht zu sagen die Schnitzeljagd durch die Ferienland-Site, bei der die Schnitzel fehlen….
Statt eines Deep-Links auf die Themenwanderungs-Seite lande ich nämlich auf der Startseite, die weder im Contentbereich noch in der Randspalte einen Hinweis auf die Themenwanderungen enthält.
Also Navigation durchsuchen. Aber auch da gibt es keinen Eintrag, der sich als heißer Tipp für mein Anliegen anbietet. Vielleicht bin ich wegen des noch ausstehenden Frühstücks ein wenig zittrig mit der Maus? Es ist jedenfalls nicht leicht, die Navigation aufzuklappen und so lange aufgeklappt zu halten, bis man den gewünschten Unterpunkt ausgewählt hat. Barrierefreiheit für motorisch eingeschränkte Menschen ist das also sicher nicht.
Normalerweise hätte ich die Suche jetzt abgebrochen, aber vielleicht inspiriert mich ja der Spürsinn der Rosenheim Cops, doch noch nicht aufzugeben?
Ich entscheide mich also für Region & Orte – Sehens- & Erlebenswertes. Und nach drei Umdrehungen des Mausrades – hurra! – finde ich “Themenwanderwege im Ferienland” mit einem Bild der Bergknappen und dem 23. mehr-Link auf der Seite…. Der Schlecht-Zetterl-Stapel für die Barrierefreiheit wächst weiter.
Na wenigstens finde ich den gesuchten Themenweg dann an erster Stelle der Liste auf der nächsten Seite. Ein weiterer Klick auf einen der 7 erfahren Sie mehr-Links…. und endlich habe ich die gesuchten Informationen gefunden. Ausgangspunkt Kirche, 11 Station, 2 Stunden. Und die Stationen sind sogar mit Bild und Text beschrieben. Aber was ist das? Halb hinter den Bildern steht noch ein Text.
Haben wir mal wieder für den IE optimiert und sollen doch die Firefox-User wandern wo sie wollen, nur nicht im Ferienland Kufstein? Schaut wirklich so aus, denn zu jeder Station gibt es ein pdf zum Download, der im IE fein säuberlich unter dem Bild steht. Für mich gibt es allerdings nichts, denn wo Download steht, ist leider kein Download dahinter- egal wie bereitwillig ich meine Maus kreisen lasse. Ganz unten im IE (und nur dort) findet meine Maus dann endlich den Gesamtfolder zum Download. Wie ging noch das Topfschlagen beim Kindergeburstag? Aber da hat wenigstens jemand helfen “kalt”, “wärmer” oder “heiß” gesagt, während der Kandidat mit verbundenen Augen auf dem Boden rumgekrabbelt ist.
Ende gut, alles gut? Für den Knappenweg schon, aber einen hab’ ich noch – natürlich für den Schlechtzetterl-Stapel. Der Kulturrundgang durch Kufstein ist im Firefox auch schwer verdaulich, mit Text über Text und Text über Bild.
Und je zwei weitere Klicks muss ich tun, um zu erfahren, dass zwei der Themenwege von der Übersichtsseite erst Ende des Jahres bzw. nächstes Jahr eröffnet werden. Schade, da haben die Macher der Webseiten einiges an Potenzial verschenkt. Denn eine Zwischenüberschrift “Wir bauen für Sie an folgenden Themenwegen” hätte Aktivität und Touristenfreundlichkeit ausgedrückt. So fühle ich mich aber eher auf den Arm genommen.
Und die Moral von der Geschicht’? Was ich vor kurzem über Tourismusverbände im Web geschrieben habe, gilt nicht nur für Kärnten, sondern in diesem Fall auch für meine Freunde in Tirol. Aber da ich ja ein unerschütterlicher Tirol-Fan bin, werde ich den traditionellen Weg beschreiten und vor dem Einstieg in den Themenweg beim Tourismusverband vorbeischauen und mir die gedruckten Broschüren besorgen.
Josef Willkommer, 5. Juni 2008 11 Kommentare RSS
Bereits letzte Woche hatten Inhaber einer .info Domain zum Teil mit einem enormen Einbruch der Zugriffe zu kämpfen. Die Lösung war dann relativ schnell gefunden. Google hatte mal wieder am Algorithmus “geschraubt” und dabei ein besonderes Auge auf diese Domains geworfen, da sie in der Vergangenheit im Verdacht standen, auch häufig für Spamprojekten verwenden zu werden. Bei dieser Anpassung hatte Big-G dann offensichtlich zu stark am “Filter-Schräubchen” gedreht und dadurch kurzerhand alle .info Domains “gekillt”. Mittlerweile ist das Problem jedoch behoben und die sauberen Domains sind wieder im Index.
In den letzten zwei Tage beobachte ich jetzt allerdings bei einigen Seiten und Projekten eine merkliche Verschiebung in den SERPs. Auch der TAMECO-Blog berichtet von ähnlichen Beobachtungen, welche sich mit unseren decken. Es scheint so zu sein, dass der Aktualität von Themen und Beiträge sowie der Aktualisierungsfrequenz mehr Gewicht verliehen wurde. Dadurch profitieren gerade Blogs, die regelmäßig aktualisiert und mit aktuellen News gefüttert werden.
Außerdem scheint es so zu sein, dass Subdomains in den Suchergebnissen nicht mehr als eigenständige Domains gelistet werden.
Wir werden das Ganze in den nächsten Tagen jedenfalls genauer beobachten. Mich würde interessieren, ob sonst noch jemand ähnliche Erfahrungen bzw. Beobachtungen gemacht hat.
Josef Willkommer, 5. Juni 2008 1 Kommentar RSS
Erotik am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. So, oder so ähnliches ist es mir heute früh ergangen….
Bei meiner täglichen Morgenlektüren bin ich auf dem Blog von Matthias – rent a seo – Suess auf einen interessanten Artikel zum Thema Social Media Traffic mit Shortnews gestoßen. Was Shortnews genau ist, was man damit machen und alles weitere werde ich in einem kommenden Blogbeitrag zusammenfassen (ist noch nicht ganz fertig).
Hier geht´s aber um etwas anderes. Matthias erwähnt nämlich in seinem Blog einen Beitrag über ein “Nippelfreies Starbucks Logo“, der durch den Shortnews-Traffic die Server zum glühen brachten. Unbedingt lesen!
Ich möchte hier einfach nur einen Auszug bringen – weil das Ganze ziemlich cool ist:
Starbucks hat im April ein “neues” Logo eingeführt, das früher bereits einmal im Einsatz war. Für die heutige Zeit war es den Amis scheinbar aber zu “schlüpfrig”. Also hat man das Logo gepimpt – jedoch eher in die andere Richtung:

Einfach mal genau hinsehen! Und “Logan” setzt dann in den Kommenaren zu diesem Beitrag natürlich noch einen drauf. Ich habe mich gerade gekringelt….
Nun aber genug “verruchtes”. Viel Spass bei der heutigen Arbeit und immer daran denken: “Erotik am Morgen vertreibt kummer und Sorgen…”
Firefox 3 kommt am 17.06.08 – mit einem Rekordversuch
Josef Willkommer, 15. Juni 2008 6 Kommentare RSS
Am 17.06.08 kommt die finale Version des Firefox 3 und Mozilla möchte gleich mit einem großen „Bang“ starten. Mit einem Weltrekordversuch möchte man zum einen ins Guiness Buch der Rekorde, zum anderen erreicht man dadurch natürlich auch erhebliches Medienecho.
Beim Firefox 3 Redkordversuch geht es darum, die größte Anzahl an Software-Downloads innerhalb von 24 Stunden zu schaffen. Der sog. „Download Day“ findet am Tag der Veröffentlichung von Firefox 3 statt. Diese Info sollte dabei von der Community weltweit verbreitet werden um den Rekord zu schaffen. Hierzu wurde eine eigene Webseite eingerichtet. Unter http://www.spreadfirefox.com/de/worldrecord stehen weitere Infos zum Firefox Downlod Day zur Verfügung.
Coole Idee: Auf der Seite kann man ein Downloadversprechen abgeben um den Rekordversuch zu unterstützen. Ein virtueller Globus zeigt – aufgeteilt nach Ländern – die bisherigen Versprechen. Derzeit liegen hier weltweit knapp 1.3 Mio. Downloadversprechen für den Firefox3 vor. Für Deutschland liegt die Zahl derzeit bei annähernd 52.000. Nicht schlecht, aber es müssen noch mehr werden! Also ran an die Tasten, den neuen Browser downloaden und die Community unterstützen.
Hintergrundinfos zu Firefox
In der Zwischenzeit ist Firefox in 45 Sprachen verfügbar und wird von mehr als 175 Millionen Menschen in 230 Ländern weltweit genutzt. Mit einem Marktanteil von weltweit ca. 30% gehört der Firefox Browser nach dem Internet Explorer mittlerweile zum wichtigsten Surf-Tool. In Deutschland verfügt der „feurige Fuchs“ zwischenzeitlich über eine Verbreitung von fast 35% – Tendenz steigend!
In einem Heise-Artikel vom Juni 2005 wurde dem Firefox damals noch ein Marktanteil von 8% bescheinigt. Der Internet Explorer war mit gut 87% alleiniger Platzhirsch. Schon damals hieß es, dass der IE jeden Monat einen halben Prozentpunkt auf den Herausforderer verliert. Wie so etwas dann aussieht, kann man sich bei Google Trends recht beeindruckend darstellen lassen. Wenn man sich die Entwicklung so ansieht, könnte die dritte Version des Firefox das Blatt möglicherweise wenden…
Was ist neu an Firefox 3?
Die größte Neuerung: Firefox 3 basiert auf der sog. Gecko 1.9 Rendering Plattform, die in den letzen drei Jahren entwickelt wurde. In der Zeit wurden mehr als 15.000 (!!!) Updates einschließlich weitreichenderer Architekturänderungen realisiert, mit dem Ziel höchstmögliche Performance, Stabilität, optimale Darstellung sowie sauberen Quellcode zu erreichen.
Nachfolgend einige der Features:
Sicherheit
Bedienung
Sonstiges
Fazit: Der neue Firefox 3 wird weiter Boden auf den (noch) Platzhirschen Internet Explorer gut machen. Insofern wird der Browsermarkt zukünftig spannend bleiben. Es würde mich nicht wundern, wenn es dem neuen Open Source Browser gelingen würde, das Blatt zu wenden.
Also: Unter http://www.spreadfirefox.com/de/worldrecord eintragen, den Link an Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen etc. weitergeben und downloaden, downloaden, downloaden….