Gute Webtexte für B2B-Seiten

geschrieben von Marion Engel am 23. Dezember 2008 um 8:25 Uhr

Es ist gar nicht so einfach, gute Texte für B2B-Webseiten zu schreiben. Denn man will meist gleichzeitig die Vorteile eines komplexen mechanischen Systems vorstellen und dabei auch noch kreativ und überzeugend sein. Und sollen die Texte auch noch suchmaschinenoptimiert sein, ist das alles noch komplizierter. Hier 10 Tipps, wie diese schwierige Aufgabe leichter gelingt.

Achtung auf Fachbegriffe: Verwenden Sie auf ihren Seiten generische Begriffe. Denn wer im B2B-Bereich sucht, verwendet eher generische Begriffe als Markennamen. Denn wer nach einem Markennamen sucht, findet diesen meist ohne Probleme. Verwenden Sie den Markennamen, aber immer zusammen mit den generischen Begriffen, die sogar häufiger vorkommen können.

Eine Seite – ein Thema: Die Suchmaschinen suchen nach dem Thema einer Seite. Bringen Sie sie dabei nicht durcheinander, sondern bleiben Sie mit den Seiteninhalten der Schlüsselwort-Strategie treu. Wenn Sie verschiedene Themen haben, verteilen Sie diese besser auf mehrere Seiten. Auf einer Seite sollten nicht mehrere unabhängige Schlüsselwörter erscheinen.

Denken Sie an den Long Tail: Fangen Sie erst dann an zu schreiben, wenn Sie wissen, welche Long Tail-Wörter im B2B-Bereich für Suchanfragen verwendet werden. Auch wenn es auf der Seite um „Förderbänder“ geht, suchen die Besucher beispielsweise eher nach „Verteilung“ oder „Sortierung“. Denn ihnen geht es ja um die Lösung eines Problems. Gute suchmaschinenoptimierte Texte im B2B-Bereich müssen also auch diese Long Tail-Begriffe finden.

Wortreihenfolge beachten: In manchen Fällen hat die Reihenfolge der Wörter keinen Einfluss auf das Klickverhalten. Bei der Suchmaschinenoptimierung ist die Reihenfolge der Wörter aber durchaus wichtig. Natürlich muss sich der Text gut lesen lassen. Und wenn die Keywort-Recherche ergeben hat, dass „LTL Versand“ gefragter als „Versand LTL“ ist, sollte die beliebtere Reihenfolge häufiger verwendet werden.

Achtung auf Ein- und Mehrzahl: Es macht einen Unterschied, ob Sie einen Begriff in der Ein- oder Mehrzahl verwenden. Wenn Sie nach „Gesundheitsprogramm“ oder „Gesundheitsprogrammen“ suchen, erhalten Sie selbst in den Top 3 oder 5 bei Google oft unterschiedliche Ergebnisse. Ermitteln Sie den wichtigeren Schlüsselbegriff und verwenden Sie diesen im Text. (Das gilt auch für andere Elemente wie z.B. Titel).

Langer Text – guter Text: Im B2B-Bereich ist ein langer Text ein guter Text. Darin können Sie alle Eigenschaften und Vorteile Ihres Angebots darstellen, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Und so können Sie die Produkte und Dienstleistungen Ihrer Firma herausarbeiten. Lange Texte sind auch für die Suchmaschinen gut, weil sie das Thema der Seite und die Informationstiefe besser einschätzen können. Allerdings sollten Sie lange Texte mit h1- und h2-Überschriften auflockern, die die Schlüsselwörter enthalten.

Schlüsselwörter in die Seitentitel: Es ist nicht einfach, kreative Überschriften zu schreiben, die die Schlüsselwörter enthalten und zu einer Handlung auffordern. Und wenn die Überschrift zwar kreativ und überzeugend ist, die Schlüsselwörter aber nicht hineinpassen, dann muss eine andere Taktik für die Seite verwendet werden. Vielleicht wollen Sie eine besondere Schriftart für die Überschrift verwenden, die sich nur mit einem Bild erreichen lässt. Dann muss der ALT-Text natürlich die Schlüsselwörter enthalten. Und diese gehören auch in eine h1-Überschrift an einer anderen Stelle. So erhält der Besucher den optischen Eindruck der Überschrift, während die Suchmaschinen den richtigen Eindruck vom Inhalt und Schwerpunkt der Seite erhalten.

Bilder beschriften: Schlüsselwörter können Sie auch in der Beschriftung von Bildern unterbringen. Viele Konsumprodukte kommen zwar auch ohne Bildunterschriften aus, denn ein rotes Polo-Hemd ist durchaus selbsterklärend. B2B-Produkte sind aber oft nicht mit einem Blick auf das Bild erklärt. Egal ob es eine Zeile oder ein kurze Absatz ist: schreiben Sie Bildunterschriften. Und stecken Sie die Schlüsselwörter in die Bildunterschriften, die zur Seite passen. Damit steigt nicht nur die Verkaufswahrscheinlichkeit, sondern es lassen sich auch die Suchmaschinen beeinflussen.

Behalten Sie die Ankertexte im Hinterkopf: Die interne Verlinkung ist eine gute Sache. Denn so finden die Suchmaschinenspider ihre Seiteninhalte. Und die Ankertexte der Links können auch bei der Suchmaschinenoptimierung helfen. Überlegen Sie zuerst, auf welche Seiten Sie verlinken wollen, bevor Sie mit dem Schreiben beginnen. Wenn Sie den optimalen Ankertext kennen, können Sie ihn nahtlos in den Text einfügen. Wenn Sie die Texte der internen Links aber später einfügen, müssen Sie den Text sicher noch mal abändern. Ein interner Link ist nahtlos in einen guten Text integriert.

Individuelle ALT-Tags: Auch wenn ALT-Tags für die Benutzer nicht sichtbar sind, haben Sie doch eine große Bedeutung. Jedes Bild braucht ein ALT-Tag. Und wird ein Bild mehrfach auf einer Seite verwendet, sollte es unterschiedliche ALT-Tags bekommen. Die meisten B2B-Unternehmen haben nur wenige Bilder, die sie mehrfach verwenden. Allerdings wird in diesem Fall meist keine Änderung der ALT-Tags vorgenommen, sondern einfach der vorher verwendete Text kopiert. Wird ein Bild auf mehreren Seiten verwendet, muss der ALT-Text an die Schlüsselwörter der Seite angepasst werden. Auf der Seite über die „Förderbänder“ muss das ALT-Tag also anders gestaltet sein als auf der Seite über „Transportanlagen“.

Quelle: Search Engine Land

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eBooks für alle

geschrieben von Marion Engel am 20. Dezember 2008 um 8:52 Uhr

Haben Sie ein Talent zum Schreiben, aber keine Möglichkeit, Ihre Werke einem breiteren Publikum zugänglich zu machen? Dann gibt es im Internet Hilfe. Denn XinXii.com präsentiert sich dort als Marktplatz für eigene Texte und Dokumente. Der merkwürdige Name ist leicht erklärt, handelt es sich doch um den chinesischen Begriff für “Information”.

XinXii

Jedes schriftliche Werk ab einer Seite Umfang kann bei XinXii in der passenden Kategorie angeboten werden. 70% des Verkaufspreises verbleiben beim Autor, während der Rest für die Abwicklung bei XinXii verbleibt. Und das ist – neben Google-Anzeigen – eine der Finanzierungsquellen für die Web 2.0-Anwendung. Die Auszahlung von XinXii an die Autoren erfolgt über ein PayPal-Konto. Allerdings müssen 25 EUR zusammengekommen sein, damit eine Auszahlung möglich ist. Solange gewährt der Autor XinXii eben einen kleinen zinslosen Kredit. Aber da der Mindestpreis bei 2 EUR liegt, müssen ja “nur” 13 eBooks verkauft werden, bis die Auszahlungsgrenze erreicht ist.

Die Bücher erhalten einen Verkaufsrang, der angibt, wieviele Exemplare bereits verkauft worden sind. Es handelt sich nicht um eine absolute Zahl, sondern um einen Wert, der im Verhältnis zu den Verkäufen der anderen Bücher ermittelt wurde.  Die Anzahl der Seitenbesuche wird ebenfalls protokolliert und angezeigt. Und natürlich können die Käufer und Leser das eBook bewerten und Kommentare abgeben.

Die Käufer können übrigens per PayPal, Kreditkarte oder Bankeinzug zahlen, so wie sie es auch aus anderen Shops gewohnt sind.

Das Angebot an Büchern ist riesengroß, und ebensolang ist die Liste der Kategorien und Untereinträge. Es sind zwar noch nicht alle virtuellen Regale mit Büchern gefüllt, aber auf jeden Fall ist die Online-Buchhandlung gut strukturiert. Natürlich sind die Angebote von ihren Eckdaten her sehr unterschiedlich: geringe Seitenzahl – geringer Preis ist ebenso vorhanden wie geringe Seitenzahl – hoher Preis. In letzterem Fall ist der Verkaufsrang aber meist schlecht – wen wundert’s?

Alles in allem ist XinXii aber sicher einen Besuch wert, sowohl für Autoren als auch für Leser.

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Mahalo entwickelt sich – nur wohin?

geschrieben von Marion Engel am 18. Dezember 2008 um 10:56 Uhr

Mahalo, eine neue Art des Suchens“, das war vor mehr als einem Jahr mein erster Blogbeitrag. Die besten Seiten sollten nach Empfehlung der Redakteure und der Benutzer in den Suchergebnissen von Mahalo ganz oben stehen.

Geht man heute auf Mahalo, ist von Suche und Suchergebnisse nicht mehr viel zu sehen. Und im Firefox schaut Mahalo sowieso ziemlich merkwürdig aus:Mahalo im Firefox

Das Logo ist abgeschnitten, die Auswahlboxen sind nur zum Teil sichtbar – was mag da wohl passiert sein?

Offensichtlich eine Optimierung für den Internet Explorer, denn im IE 7 zeigt der Kopfbereich nicht nur ein anderes Aussehen, sondern auch viele zusätzliche Features.

Mahalo im Internet Explorer

Das ist ziemlich merkwürdig, denn meine Fehlerprüfung im Firefox zeigt für die Startseite nur 9 Fehler.

Bei genauerer Betrachtung stellt man dann fest, dass man seinen Suchbegriff in das Suchfeld im Kopfbereich eingeben kann und dann sowohl die Suchergebnisse von Mahalo als auch die von Google, Yahoo!, MSN und einigen anderen zu sehen bekommt. Voraussetzung ist jedoch der Internet Explorer und das Wissen um diese Möglichkeit, denn allzuleicht könnte man meinen, dass es sich hier um eine Suche innerhalb der Mahalo-Site handelt.

Die Suche scheint allerdings nicht mehr die Top-Priorität von Mahalo zu sein. Denn auf der Startseite sind News und LiveBlog-Einträge vorherrschend. Und danach kommt ein neues Feature: Mahalo Answers. Und damit werden auch die Firefox-Nutzer wieder froh. Denn trotz 23 Fehler ist die Anzeige auch im Firefox ohne Beanstandung.

Mahalo Answers

Hier können Benutzer Fragen stellen und beantworten. Die Fragen gehen “quer durch den Garten”, von einem Foto eines Tiers, zu dem der Name gesucht wird, über Fragen nach Reise- und Einkaufstipps bis hin zu eher philosopischen Fragen nach den Recherchemöglichkeiten vor dem Internetzeitalter. Sicher mag die jeweilige Frage für den Einzelnen interessant und wichtig sein, und möglicherweise profitieren auch ein paar andere von den Antworten, aber den echten Mehrwert kann ich derzeit nicht erkennen. Denn für die meisten Fragen scheint kein wirkliches Expertenwissen notwendig zu sein. Und manchen Antwortenden fehlt auch die notwendige Ernsthaftigkeit. Denn auf die Frage nach den Recherchemöglichkeiten vor dem Internetzeitalter zu antworten, dass man diese Zeit nicht selber erlebt hat oder zu fragen, ob es diese Zeit tatsächlich gegeben hat, ist nicht wirklich nützlich.

Möglicherweise steckt ein anderer Beweggrund dahinter: Für Antworten kann man sich nämlich Punkte verdienen. Je nach Punktezahl bekommt man dann einen Gürtel in einer gewissen Farbe verliehen und – das ist wohl eher interessant – einen Geldbetrag ausgezahlt. Woher das Geld für die Antworten allerdings kommt, ist eine offene Frage, denn verglichen mit den Anfangstagen von Mahalo muss der Gürtel um einiges enger geschnallt und die Belegschaft reduziert worden sein. Einzige Einnahmequelle auf den Seiten sind Google-Anzeigen, die – wenn man die Überschrift nicht genau liest – durchaus mit redaktionellen Beiträgen verwechselt werden können. Farbe und Formatierung der Schrift sind nämlich gleich….

Und Mahalo bietet noch mehr: von Informationen in Text, Bild, Link und Video zu aktuellen Themen bis hin zu einem Wettbewerb für Kinderfotos, alles ist da. Allerdings sind die Inhalte nach wie vor auf Amerika fokussiert, und nicht immer zuverlässig zu erreichen. Denn selbst der Internet Explorer gibt mir derzeit keine Rückmeldung für die angeklickte Seite in Mahalo.

Ich hoffe, die Macher von Mahalo verzetteln sich nicht mit zu vielen eher halbherzig gestalteten Angeboten, die es anderweitig bereits gibt. Denn das bringt auf Dauer sicher noch viel weniger, als wenn sie sich auf ein Angebot konzentriert und dieses durchgezogen hätten. Aber wer Zeit und Musse hat, sich bei Mahalo durchzuklicken, findet sicher den ein oder anderen interessanten Hinweis.

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Crossbot, die christliche Suchmaschine

geschrieben von Marion Engel am 15. Dezember 2008 um 11:18 Uhr

Suchmaschine = Google. So ist es oft, und so kommt man auch meistens an sein Ziel. Sucht man allerdings Webseiten zu einem bestimmten Thema oder zu Begriffen, die in mehreren Kontexten auftauchen, ist Google – oder eine der anderen großen Suchmaschinen – manchmal doch nicht die ideale Suchmaschine.

Das zumindest war die Erkenntnis der Evangelischen Kirchen in Deutschland und der Anlaß, 2003 eine eigene Suchmaschine zu entwickeln.

Startseite von Crossbot

Als Name wurde crossbot.de gewählt, eine Verbindung aus “cross” für Kreuz, dem Symbol für Kirche und Glauben und “bot” für den technischen Anteil der Suchmaschine. Crossbot enthält ausschließlich christliche Seiten, derzeit bereits über 700.000. Jeder kann seine Website bei crossbot anmelden. Alle Anmeldungen werden geprüft und für gut oder nicht gut befunden. Seiten, die schließlich in den Index aufgenommen werden, erhalten dann regelmäßig Besuch vom crossbot, damit immer die aktuellste Version angeboten werden kann.

Die Seiten können sowohl über ein Suchfeld und eine erweiterte Suche als auch über ein Kategorieverzeichnis gefunden werden.  Zusätzlich wird angezeigt, welche Suchabfragen in den letzten Minuten gestellt worden und welche Suchbegriffe im aktuellen Monat die höchste Popularität genossen haben. Vielleicht will sich ja jemand dem Trend anschließen und auf eine bereits vorhandene Suche aufbauen.

Alle Gemeinden, ob evangelisch oder katholisch, sollten ihre Seiten bei crossbot anmelden, damit die über Postleitzahlen gesteuerte Liste der Gemeinden möglichst vollständig ist.  In den Kategorien findet man darüber hinaus weitere interessante Themen und Hilfestellungen für die praktische christliche Arbeit, sei es in der Schule oder der Gemeinde. Man kann sich über kirchliche Feiern, Einrichtungen und Bildungsgänge informieren, ebenso über kulturelle und gesellschaftliche Angebote der Kirchen und über rechtliche und steuerliche Fragen. Auch der Freizeitgestaltung unter dem christlichen Dach wird ausreichend Platz eingeräumt, denn von christlichen Sportvereinen über Ferienmöglichkeiten bis hin zu Bibelcartoons ist alles vorhanden.

Es lohnt sich also, auch einfach so mal bei crossbot zu Stöbern – nicht nur in der Vorweihnachtszeit, der allzu oft die eigentlich christliche Bedeutung abhanden kommt.

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Bounce-Rate als Ranking-Faktor?

geschrieben von Marion Engel am 10. Dezember 2008 um 9:06 Uhr

Das Search Engine Land berichtet davon, dass die Bounce-Rate für das Ranking verwendet wird. Bounces? Das kennt man vom Newsletter. Dort sind Bounces die Mails, die nicht zugestellt werden können, weil die Mailadresse nicht mehr existiert oder weil die Mailbox voll ist. Aber darum kann es beim Web ja nicht gehen. Dort spricht man vom Bounce, wenn ein Besucher nur eine Seite einer Web-Site besucht und dann auf eine andere Site wechselt.

Das ist natürlich ein sensibles Thema mit vielen Pro- und Contra-Argumenten. Sicher, eine schlechte Seite wird eine hohe Bounce-Rate haben. Aber was ist schlecht?

  • Ein optisch abstoßendes Layout, das irgendwie überhaupt nicht zum Verweilen einlädt?
  • Eine Seite, bei der auf den ersten Blick erkennbar ist, dass sie inhaltlich nicht das bietet, was das Suchergebnis versprochen hat?
  • Eine Seite, die man bereits über ein anderes Suchergebnis besucht hat?
  • Eine Seite, die den Suchbegriff nicht mal enthält?
  • Eine Seite, die offensichtlich umgeleitet wurde und nun ein anderes Thema behandelt als erwartet?
  • Eine Seite, deren Links kaputt sind oder deren Navigation so versteckt ist, dass es gar nicht weiter gehen kann? Vielleicht eine allein auftretende Hauptspalte einer Frames-Seite?

Wenn solche Seiten abgestuft werden, ist sicherlich nichts daran auszusetzen. Aber es kann ja auch sein, dass man genau eine Seite einer Web-Site aufruft, dort die gewünschte Information findet und die Seite dann wieder zufrieden verlässt. Wenn die Seite dafür bestraft würde, wäre das sicher nicht in Ordnung. Das widerspricht auch dem Prinzip der Deep Links, nach dem ja auch Unterseiten in den Ergebnissen der Suchmachinen zu finden sein sollen. Gelangt der Benutzer dort also benutzerfreundlich schnell und direkt hin, wird die Seite bestraft. Muss er den Umweg über die Startseite gehen, entfällt die Strafe mit gleichzeitig sinkender Wahrscheinlichkeit, dass die Benutzer die gesuchte Information überhaupt finden.

Und eine Seite muss ja auch nicht absolut schlecht sein. Vielleicht enthält sie nicht die Informationen, die ich in diesem Augenblick suche. Vielleicht suche ich ja etwas ganz Spezielles, das nur sehr schwer zu finden ist. Dann ist ja auch klar, dass ich viele Seiten anschauen muss, bis ich die richtige finde. Denn bekanntlich muss man ja auch viele Frösche küssen, um den Prinzen zu finden…  ;-)

Was ist mit News-Tickern – wenn Seiten immer wieder mal besucht werden, um zu schauen, ob es etwas Neues gibt? Wenn es etwas Neues gibt, das auf einer eigenen Seite behandelt wird, handelt es sich nicht um einen Bounce. Wird die Neuigkeit aber direkt auf der Startseite dargestellt, wird gestraft? Denn die Neuigkeit muss ja nicht immer mit einem riesigen Text einhergehen. Oft reichen ja ein paar Zahlen oder eine Grafik, um eine gewisse Entwicklung darzustellen. Und in diesem Fall wird der gewissenhafte Webmaster nach jeder Aktualisierung selbst kurz online auf die Seite schauen, um sicherzustellen, dass alles passt. Ein Blick, kein weiterer Klick auf Unterseiten –> Strafe?

Eine offene Frage ist auch noch, wieviel Zeit zwischen dem Besuch der 1. Seite und der Folgeseite einer Website vergehen darf. Geht man vor der Mittagspause auf die Startseite und erst danach auf Unterseiten, kann das auch zu Minuspunkten führen, weil die Besuche als unabhängig voneinander gewertet werden.

Was ist mit den Seiten eines Blogs, die man aus dem RSS-Reader öffnet? Das sind doch dann auch alles Bounces, oder? Denn technisch ist es offensichtlich nicht möglich, zu unterscheiden, ob ein Besucher sich nach nur wenigen Sekunden von der Seite verabschiedet, oder ob er alles liest und voll informiert wieder verschwindet.

Eigentlich spricht das alles ja für Seiten mit vielen Teaser-Texten und vielen weiterlesen-Links, damit mindestens ein Klick zustande kommt. Aber das kann doch nicht im Sinne des Erfinders sein, wenn jeder unnötige Klick vermieden werden soll und die Verteilung zusammengehörender Inhalte auf mehrere Seiten die Barrierefreiheit einschränkt.

Mit welchem Zustand könnten alle White-Hat-SEOs zufrieden sein?

  • Die Suchmaschinen haben einen ausgereiften  Algorithmus, der echte und unechte Bounces voneinander unterscheiden kann. Sie halten ihn aber (noch?)  geheim, um so unglückliche Gegenmaßnahmen wie im letzten Abschnitt beschrieben, zu verhindern. Wie so oft ist aber doch etwas an die Öffentlichkeit gelangt, was nun für Verwirrung sorgt.
  • Das ist alles nur ein Gerücht, das der Abschreckung dienen soll. Vielleicht lassen sich so ein paar Bounce-gefährdete Seiten aus dem Verkehr ziehen. Oder die SEO-Welt soll mit der Diskussion über die Bounces beschäftigt werden, damit die Suchmaschinen derweil irgendwas ganz anderes vorbereiten und einführen können.

Alles Spekulation und nix genaues weiß man nicht. Ziehen wir also die positive Essenz aus dem Ganzen: Jede Einstiegsseite sollte so funktionell und attraktiv sein, dass sie den Benutzer zum Verweilen und Klicken einlädt. Alles andere lässt sich dann sowieso nicht mehr beeinflussen.

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Google statt Wartezimmer?

geschrieben von Marion Engel am 9. Dezember 2008 um 10:45 Uhr

Etliche Aspekte des täglichen Lebens werden zunehmend online abgewickelt: man schreibt Mails anstelle von Briefen, man kauft Online statt im Laden, man nutzt den Versicherungsrechner anstelle des Maklers und sucht die neue Wohnung im Immobilienportal statt in der Samstagszeitung – um nur einige Beispiele zu nennen.

Und wie ist das nun mit der Medizin? Was tut man, wenn es irgendwo zwickt oder beißt? Setzt man sich ins Wartezimmer, um nach wenigen Minuten beim Doktor auch nicht schlauer zu sein? Oder recherchiert man erstmal im Web?

“Dr. Google” wird ja vielfach schon als schlauer und aussagekräftiger dargestellt als die echten Ärzte, die es natürlich in allen möglichen Schattierungen gibt. Und zumindest grundlegende Informationen kann man sich ganz gut aus dem Web holen.

Medizin Online von Dr. Gumpert

Ich bin kürzlich auf dem medizinischen Informationsportal von Dr. Gumpert gelandet. Er und seine Kollegen führen in (fast?) alle medizinischen Teilgebiete ein und geben Hintergrundinformationen zu Symptomen, Diagnosen und Therapiemöglichkeiten. Die Texte sind allgemein verständlich geschrieben und teilweise durch Zeichnungen ergänzt. Ein paar mehr Bilder wären sicher hilfreich, denn auf etlichen Seiten stammen die Bilder lediglich von den Werbeeinblendungen. Aber vielleicht kommt das ja noch. Die Seiten sind jedenfalls untereinander gut verlinkt, so dass man stets Links zu verwandten oder weiterführenden Seiten erhält.

Die Autoren weisen natürlich darauf hin, dass ihr Portal keinen Arztbesuch ersetzen kann. Es soll vielmehr den Patienten Hintergrundinformationen an die Hand geben, damit sie im Gespräch mit ihrem Arzt eine bessere Ausgangssituation haben und die Aussagen mehrerer Ärzte besser gegeneinander abwägen können.

Vielleicht helfen diese und ähnliche Informationsangebote zur Medizin auch, die Sensibilität für den eigenen Körper zu erhöhen und den ein oder anderen gesundheitlichen Raubbau zu verhindern. Dann wäre doch auch schon etwas Gutes getan.

Zuviel des Guten passiert allerdings leider auch schon. So soll es die eingebildeten Kranken geben, die sich aufgrund der Informationen aus dem Web darauf versteifen, eine bestimmte Krankheit zu haben – auch wenn das gar nicht stimmt.

Die Devise lautet also hier wie immer “Maß halten”: Informieren: ja bitte, Übertreiben: Nein danke.

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Apple goes Munich – Der absolute Wahnsinn!

geschrieben von Josef Willkommer am 6. Dezember 2008 um 11:49 Uhr

Die Apple-Gemeinde fiebert diesem Tag ja auch schon seit längerem entgegen. Wir wurden von diesem “Virus” natürlich nicht verschont.

Am 06.12.08 eröffnet der erste Apple-Store in Deutschland – genauergesagt in München. Seht einfach selbst, was das bedeutet. Wir stehen hier – bereits seit eineinhalb Stunden und warten, bis wir endlich rein dürfen. Das klitzekleine Problem an der Sache – wir sind leider (nicht ganz) allein…. Die Fotos stammen im übrigen – wie könnte es ander sein – von einem iPhone 3G :-)

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Das Besondere am Münchner Apple-Store: Neben dem bekannten Shopping-Erlebnis eines Apple-Stores wird in München – nach US-Vorbild – ein persönliches Training (sogar im Abo!) für Umsteiger und alteingesessene Apple-Fans angeboten; Eine extra Spielecke für Kinder schwört bereits die Kleinen auf die Apfel-Technologie ein;  Insgesamt 90 Mitarbeiter sollen einen Service bieten, der dem anderer Computerläden deutlich überlegen ist.

In Amerika tragen die Mitarbeiter dabei T-Shirt mit der Aufschrift “I can talk about this stuff for hours…” – bin ja mal gespannt, wie das Ganze in München aussieht. Vielleicht heißt es hier ja dann “I kon über des Zeig stundenlang redn…” :-)

Noch mehr Bilder von der Eröffnung des Apples-Stores in München gibt es hier.

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Hausaufgaben für Webmaster

geschrieben von Marion Engel am 2. Dezember 2008 um 11:36 Uhr

Hier kommt die versprochene Fortsetzung meiner Hausaufgabenliste für Web-Entwickler. Sind die Seiten online, hört die Arbeit natürlich nicht auf. Die Welt dreht sich, und der Webmaster muss dem Rechnung tragen und seine Webseiten immer wieder aktualieren. Folgende Hausaufgaben sollte er dabei tun, und manche regelmäßig wiederholen:

Einträge in Portalen protokollieren

Neue oder überarbeitete Webseiten macht man gerne in Portalen bekannt. Oder als Verein ohne eigene Website nutzt man die Möglichkeit seines Dachverbandes oder der Gemeinde, in einer Vereinsliste in kurzes Portrait einzutragen. Diese Einträge sollten intern zumindest irgendwo protokolliert werden, damit sie bei personellen Veränderungen auch korrigiert werden können. Denn was nützt die schönste Vereinsdarstellung, wenn auch hier die Mails an die angegebene Adresse als unzustellbar zurückkommen oder wenn der Link auf die Website nur eine Fehlermeldung hervorbringt?
Ich habe mir im Fall einer städtischen Musikkapellenliste einmal die Mühe gemacht, die dort angegebene Ansprechpartnerin auf der Website der Kapelle zu finden. Aber keine Chance: Sie war weder in der Liste der Vorstandsmitglieder noch in den umfangreichen Listen der Musiker zu finden.
Die Betreiber der Portale haben in solchen Fällen nur wenig Chancen, alle Einträge auf Richtigkeit zu prüfen. Sie könnten den Einträgen höchstens eine begrenzte Lebensdauer geben, d.h. wenn sie beispielsweise nach einem Jahr nicht verlängert werden, erfolgt die automatische Löschung. Für den Programmierer sollte es ein Leichtes sein, einen Trigger einzubauen, der beispielsweise Mitte Dezember eine automatische Mail an alle eingetragenen Mailadressen versendet. Darin werden die Empfänger aufgefordert, ihren Eintrag bis Jahresende zu verlängern. Einträge, deren Mails als Bounces zurückkommen, werden sofort gelöscht. Alle Einträge, die bis Jahresende nicht verlängert worden sind, werden dann an Neujahr gelöscht. Und wer die Verlängerungsfrist verschlafen hat, kann sich ja immer wieder neu eintragen.

Linksammlungen prüfen

Wer auf seiner Webseite Links eingetragen hat, sollte diese von Zeit zu Zeit auf ihre Gültigkeit prüfen. Natürlich ist das eine Frage der Menge und irgendwann nicht mehr möglich. Wer aber Links so versteht, dass er damit seinen Besuchern einen zusätzlichen Nutzen bietet, kommt um eine gelegentliche Prüfung nicht herum. Auch aus rechtlicher Sicht ist das empfehlenswert, denn diese gerne verwendete Klausel, mit der die Haftung für die verlinkten Seiten abgelehnt wird, ist ja nach Angaben der Rechtsanwälte kein Freibrief. Und solange noch immer die Annahme in den Hinterköpfen sitzt, dass man mit ausgehenden Links etwas vom eigenen Page Rank abgibt, sollte man doch wenigstens wissen, ob sich das überhaupt lohnt.

Ungültige Mailadresssen löschen

Mailadressen, die auf Webseiten hinterlegt sind, müssen gültig und erreichbar sein. Was soll ich denken, wenn ich eine Mail an den Webmaster schicke und diese als unzustellbar wieder zurückkommt? Hat da einer fluchtartig “sein” Baby aufgegeben und nur im Hintergrund die eigenen Spuren beseitigt? So etwas wirft natürlich ein schlechtes Licht auf die gesamte Website und den Betreiber. Denn möglicherweise hätte mit dieser Mail ja eine Geschäftsbeziehung beginnen können oder mein Hinweis an den Webmaster hätte zu einer Verbesserung der Site beitragen können….

Bekanntermaßen defekte Angebote kennzeichnen

Webseiten bieten Funktionalitäten an. Will man diese allerdings nutzen, so erhält man nur Fehlermeldungen. In den meisten Fällen wird man die Seite dann verlassen und eine andere Seite mit einem ähnlichen Angebot suchen. In manchen Fällen möchte man aber partout das Angebot dieser Site nutzen und wendet sich dann an den Webmaster, um auf den Fehler aufmerksam zu machen bzw. eine Lösung herbeizuführen. Und was erfährt man dann? Der Fehler ist durchaus bekannt, und in der Mail wird auch gleich ein Workaround angeboten…. Da frage ich mich ja wirklich, warum den Benutzern auf der Webseite etwas vorgetäuscht und nicht gleich der Workaround angeboten wird.

Benutzergenerierte Inhalte aufräumen

Dazu gehört auf jeden Fall, dass man Blogkommentare und Gästebücher durch geeignete Tools und ein waches menschliches Auge von Spam frei hält oder zumindest die Verweildauer von Spam auf ein absolutes Minimum beschränkt. Auch Akismet lässt ab und zu mal einen Spam-Kommentar durch. Und wenn das am Wochenende passiert, kann es halt vorkommen, dass er erst am Montag gelöscht wird. Aber auf jeden Fall sollte es eine der ersten Aufgaben am Montag sein. Und wenn ich als Benutzer am Sonntag den Spam sehe und am Dienstag feststelle, dass er entfernt ist, kann ich zumindest sicher sein, dass es jemanden gibt, der sich um den Blog oder das Gästebuch kümmert.
Auch Foren werden Opfer von Spam. Denn dass echte Teilnehmer in einem Musikerforum etwas über Viagra in ihr Profil schreiben, halte ich für ausgeschlossen. Solche Einträge – wie auch immer sie das Double-Opt-In überwunden haben – gehören gelöscht. Ebenso würde ich als Forumsbetreiber die Mitglieder löschen, die sich vor 2-4 Jahren registriert, keine einzigen Beitrag geschrieben und sich seitdem auch nie mehr angemeldet haben. Denn mit sehr großer Wahrscheinlichkeit laufen hier private Nachrichten ins Leere und sind hinterlegte Mailadressen schon lange ungültig. Und ihr Passwort haben diese Leute inzwischen sicher auch vergessen. Masse macht zwar zunächst einen guten Eindruck, nutzt aber ohne Klasse überhaupt nichts. Lieber hat ein Forum 50 Teilnehmer, die wirklich aktiv sind und nützliche Beiträge schreiben als dass 500 Karteileichen falsche Hoffnungen wecken.

Fazit

Es gibt viel zu tun, Webmaster.  Bitte tut es! Denn zufriedene Benutzer werden sich auszahlen.

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Hausaufgaben für Web-Entwickler

geschrieben von Marion Engel am 1. Dezember 2008 um 11:38 Uhr

Ich bin ja logischerweise beruflich und derzeit auch privat viel im Web unterwegs. Und das, was mir dabei negativ aufgefallen ist, möchte ich in Form von Hausaufgabenlisten für Webmaster vorstellen. Der erste Teil befasst sich mit der Entwicklung.

Gewohnheiten der Benutzer beachten

Die Benutzer entwickeln im Web gewisse Gewohnheiten, weil viele Features auf vielen Seiten vorkommen. Und mit der Zeit entwickelt sich dabei ein Quasi-Standard, der dann immer vorausgesetzt und erwartet wird. Wenn ich also ein Kontaktformular ausfülle und abschicke, erwarte ich eine Bestätigungsseite, die mir zeigt, dass das Absenden funktioniert hat. Wird mir stattdessen das Kontaktformular wieder in leerer Form angezeigt, bin ich zumindest unsicher, ob meine Nachricht tatsächlich versendet wurde. Möglicherweise probiere ich es dann erneut, so dass der Empfänger unter Umständen doppelte Mails bekommt. Wenn er wenigstens so helle ist und schnell antwortet, löst sich das Rätsel unter Umständen schnell. Ansonsten könnte aber auch hier eine mögliche Kundenbeziehung schon im Keim erstickt werden.
Bei 99 von 100 Foren kann man sich durch Eingabe seiner Daten registrieren und nach Bestätigung der Double-Opt-In-Mail sofort im Forum aktiv werden. Bei einem Forum kommt man ebenfalls zum bekannten Registrierungsdialog, allerdings nicht weiter. Denn kein Benutzername, den man eingibt, wird akzeptiert. Entweder ist er schon vorhanden oder vom Administrator gesperrt. Dass in diesem Forum die Registrierung nur per Mail an den Admin funktioniert, steht zwar irgendwo in den Regeln. Die liest man aber nicht, wenn man sich grundsätzlich in Foren auskennt, keine bösen Absichten hat und das aus den 99 anderen Foren gelernte nun als allgemeingültig voraussetzt.

Kompatibilität in allen gängigen Browsern prüfen

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Websites es noch gibt, die ausschließlich für den Internet Explorer optimiert sind. Wann immer mir auf einer Webseite etwas spanisch vorkommt, sei es vom Layout oder wegen mangelnder Funktionalität, probiere ich das Ganze inzwischen automatisch im Internet Explorer aus. Und in vielen Fällen zeigt sich dort ein ganz anderes Bild: Die Seite hat plötzlich eine Kopfzeile, der Login-Bereich funktioniert oder beim Layout ist plötzlich alles in Ordnung. Leider kann man es als noch so gewissenhafter Web-Programmierer nicht verhindern, dass bei gewissen Browsern Abstriche gemacht werden müssen. Aber neben dem Internet Explorer muss zumindest auch im Firefox die volle Funktionalität gewährleistet sein.

Mailto-Links sinnvoll verwenden

Immer wieder klickt man auf Links und wundert sich, warum sich da nichts tut. Nach einer Weile stellt man dann erst fest, dass es sich um einen mailto-Link handelt und im Hintergrund ein Mailfenster geöffnet wird. Das dauert natürlich etwas länger, wenn das lokale Mailprogramm beim Klick geschlossen war.
Wenn ich in einer Navigation auf “Kontakt” klicke, erwarte ich eine eigene Seite, auf der die Kontaktdaten und ein Kontaktformular zu finden sind. Innerhalb der Kontaktdaten darf dann eine Mailadresse stehen, die mit mailto verlinkt ist. Wer mit mehreren Postfächern arbeitet, und nicht alle Mails von der Mailadresse aus schicken möchte, die im lokal installierten Mailprogramm eingestellt ist, hat damit zwar auch nicht die volle Freude, aber dafür kann der Webmaster ja wirklich nichts.
Dass natürlich Mailto-Links, wenn sie nicht z.B. mit TYPO3 gesetzt und gleich verschlüsselt werden, eine potenzielle Spam-Quelle darstellen, sollte ein weiteres Argument gegen die übermäßige Verwendung sein.

Diese Hausaufgaben sollten erledigt sein, bevor die Seite online gehen. Aber damit endet die Arbeit nicht. Welche Aufgaben bei der regelmäßigen Pflege der Seiten anfallen, folgt in einem separaten Beitrag.

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