Verzeichnisse für Blogs

geschrieben von Marion Engel am 26. Februar 2009 um 9:43 Uhr

Der Eintrag von Webseiten in Webverzeichnisse lag eine Zeit lang voll im Trend. Dann kam Googles Bestrafung der gekauften Links und die Diskussion um den Page Rank, wodurch auch ein paar Fragezeichen hinter die Webverzeichnisse gestellt wurden. Ein gesundes Maß an Skepsis und ein Nachdenken vor dem Agieren hat noch nie geschadet, denn Schwarz-weiß-Malerei ist selten der richtige Weg.

Genauso wie bei den Web-Verzeichnissen ist es auch mit den Blog-Verzeichnissen. Es gilt: Darum prüfe, wer seinen Blog in ein Verzeichnis eintrage. Das Angebot ist riesengroß, weil jeder irgendwie versucht, ein Stück vom Kuchen für sich abzuschneiden. Und so stehen Verzeichnisse, in denen man einen Blog lediglich eintragen kann, neben Angeboten, in denen Blogs von den Benutzern bewertet oder über Zugriffsstatistiken sortiert werden, neben RSS-Feeds über alle eingetragenen Blogs und neben Portalen, in denen einzelne Blogbeiträge bekannt gemacht werden können.

Und wie bei den Web-Verzeichnissen wird die follow-/nofollow-Frage heftig diskutiert. Die Verzeichnisbetreiber wünschen sich natürlich eine Verlinkung von den Seiten der Nutzer und betonen den Vorteil, den die eingetragenen Seiten selber davon haben. Einige Portale nehmen Blogs nur gegen einen follow-Link auf und erzeugen damit mitunter einiges an Rauschen im Blogwald.
Die folgende Liste an Verzeichnissen soll und kann deshalb nur einen Eindruck von den verschiedenen Angeboten vermitteln. Wo man seinen Blog letztendlich einträgt, muss jeder selber entscheiden.

blogverzeichnis.eu 
Anbieter ist die Idealizer AG aus Zürich, die für die Schweiz und für Österreich eigene Verzeichnisse mit der länderspezifischen Domain anbietet. Alle anderen Blogs in deutsch oder englisch werden unter der .eu-Domain gelistet.
Neben einer Auflistung der Blogs in unterschiedlichen Kategorien kann man bei blogverzeichnis.eu auch RSS-Feeds abonnieren, die die Beiträge der eingestellten Blogs enthalten.

blogoscoop
Die Stuttgarter Webagentur bitspirit, die hinter blogoscoop steht, bezeichnet es als eine ihrer Aufgaben, Blogs aus dem Long Tail bekannter zu machen. Im Portal kann man Blogs suchen und finden, kommentieren und bewerten und statistische Werte über Blogs einsehen. Und auch der Austausch unter Bloggern wird möglich gemacht.

bloggerei.de
Das deutsche Weblog-Verzeichnis nimmt deutsch- und englischsprachige Blogs auf, sofern sie inhaltlich und formal den Qualitätskriterien entsprechen und das Bloggerei-Publicon aufnehmen. Etwas widersprüchlich erscheint mir die Aussage, dass Baustellenblogs ausgeschlossen sind, aber der erste Beitrag des Blogs nicht älter als 4 Wochen sein sollte. Demnach muss man wohl nach der Einrichtung ziemlich schnell einige gute Beiträge veröffentlichen und sich dann zügig anmelden.
Die Blogs werden bei bloggerei.de nicht nur gelistet, sondern auch bewertet. Dazu wird ein Bewertungsdialog angezeigt, wenn man aus einem Blog über das Publicon zu bloggerei.de gelangt.

BloggerAmt
Auch auf dem Amt kann man seinen Blog kostenlos und ohne Backlinkpflicht registrieren und warten, bis er in der Liste der TopBlogs nach oben wandert oder dass man zum Blog des Monats gewählt wird. Immerhin konnte ich in der Kategorie “Firmenblogs” den Blog einer so bekannten Firma wie Renault entdecken.
BlogWebkatalog  http://blogwebkatalog.de/
Knapp 700 Blogs sind hier derzeit eingetragen, und 70 Blogs warten auf die Prüfung und Aufnahme. Alle Blogs werden in den jeweiligen Kategorien und im Index angezeigt. Außerdem können die Blogs bewertet werden. Sind 10 Bewertungen vorhanden, erfolgt die Aufnahme in die Liste der Top Blogs.
Der meistens wird darum gebeten, das Favicon in den eigenen Blog aufzunehmen, Pflicht ist es jedoch nicht.

TopBlogs
Hier werden die Besucherzahlen der eingetragenen Blogs gezählt. Dazu wird ein HTML-Code-Schnipsel zur Verfügung gestellt, der in die Seite eingebaut werden muss. Passiert dies nicht, wird der Blog früher oder später aus der Liste gelöscht.
Krone-Blogverzeichnis  http://blogverzeichnis.krone.at/blogverzeichnis/featured
Auch die Print-Medien sind längst online vertreten. Die österreichische Kronenzeitung bietet ein kleines Blogverzeichnis an, in das sich aus Blogs aus den angrenzenden Nachbarländern eintragen können. Betrachtet man den Bekanntheitsgrad der Krone, ist das sicher keine uninteressante Sache.

Blogigg
Bei Blogigg geht es nicht um komplette Blogs, sondern um einzelne Blogbeiträge, die zur Steigerung ihrer Popularität eingestellt werden können. Registrierte Benutzer können die Beiträge bewerten und kommentieren. Auch eine Weiterempfehlen-Funktion steht zur Verfügung.
Wer weitere Blogverzeichnisse sucht, um sich seine eigene Meinung zu bilden, braucht nur Google zu bemühen und sich durchzuklicken.

Aber: Neben dem Eintrag eines Blogs in Blog-Verzeichnisse gibt es natürlich noch jede Menge anderer Möglichkeiten, Links auf Blogbeiträge zu bekommen und den Blog populär zu machen. Je besser die Inhalte, desto leichter auch dieses Unterfangen.

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Private Blogs und kostenlose Blog-Software

geschrieben von Marion Engel am 24. Februar 2009 um 12:13 Uhr

Wer schreibt, der bleibt, wird oft gesagt. Und wer modern ist, schreibt nicht mehr auf Papier, sondern elektronisch. Und wer ganz modern ist, der bloggt.

Zwar ist von der Idee bis zur Realisierung noch ein Stückchen Weg zu absolieren, denn als erstes muss der Blog eingerichtet werden. Aber gerade Privatpersonen wird es heute sehr leicht gemacht, sogar kostenlos einen Blog einzurichten.

Hat man bereits eine eigene Webseite,  lohnt sich ein Blick auf das Angebot des eigenen Hosters. Bei der Domainfactory beispielsweise ist bereits im einfachsten Hosting-Paket My Home S ein Blog  enthalten. Die Installation der Software kann jeder selber anstoßen, und binnen weniger Minuten ist der Blog verfügbar. Es stehen sogar mehrere Templates zur Auswahl.

Die Basis bietet das “Nucleus CMS”, das mit einem intuitiv zu bedienenden Back-End daher kommt, das für private Blogs und Blog-Anfänger ausreichend sein wird, wenn der Leserkreis des Blogs auf Freunde und Bekannte begrenzt bleibt. Denn eine  Suchmaschinenoptimierung ist mit der standardisierten URL und dem Aufruf der Blogbeiträge über IDs nicht möglich. Ebensowenig lassen sich die Templates z.B. durch den Tausch eines Bildes abändern, und auch die in manchen Templates enthaltenen internen Links können nicht sinnvoll aktiviert  werden.

Für professionellere Ambitionen bietet Domainfactory natürlich auch Hosting-Pakete, bei denen “echte” Blog-Software zur Verfügung gestellt wird. Die Preise sind moderat, der Kundensupport zuverlässig und schnell- aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr. Hier soll es um die kostenlosen Angebote gehen.

Kostenlos bloggen kann man auch mit Wordpress. Wordpress ist eine bekannte Open-Source Blog-Software, und die meisten Featueres stehen auch beim kostenlosen Blog zur Verfügung. Hier werden sprechende URLs  aus dem Titel des Beitrags gebildet. Kleine Abstriche muss man allerdings schon im Vergleich zu einem Wordpress-Blog auf einer kostenpflichtigen Hosting-Umgebung machen: In der URL steht hinter dem eigenen Namen “wordpress.com” und vor dem Titel wird noch das Veröffentlichungsdatum eingefügt. Dadurch verlieren die jeweiligen Schlüsselwörter ein wenig an Gewicht, aber trotzdem sind gute Suchmaschinenplatzierungen für genau diese Begriffe möglich.

Es stehen unterschiedliche Layouts zur Verfügung, so dass zumindest ein gewisser individueller Touch möglich ist.

Wordpress schreibt in seinen ABGs, dass sie sich vorbehalten, hier und da Google-Anzeigen einzublenden. Klar, irgendwo muss ja eine gewisse Refinanzierung herkommen. Will man sicher werbefrei bloggen, wird eine Gebühr fällig, ebenso für die Nutzung zusätzlicher Features.

Auch Google beteiligt sich an der kostenlosen Bloggerei mit seinen Blogspot bzw. Blogger-Blogs. Das Grundprinzip ist das gleiche wie bei Wordpress, und auch die URLs werden analog erzeugt. Allerdings kann man sich über Google eine eigenständige Domain kaufen, unter der der Blog dann erreichbar ist. Und Google zeigt sich auch durchaus kooperativ, wenn es darum geht, unter einer blogspot-Adresse angelegte Beiträge auf eine neue Adresse weiterzuleiten.

Beim Layout bestehen auch einige Möglichkeiten, auch wenn die Kopfzeile mit dem Blogger-Logo, der Suche, dem Link zum nächsten Blog und vor allem dem Link zur Blogerstellung immer enthalten ist. Die Blogs sind also wie auf einer Perlenkette aufgereit, und man kann sich dort entlang hangeln – von einem Blog zum nächsten, quer durch alle Sprachen unserer Welt und quer durch alle Themen…bis dann die Kette doch mal abreißt, weil der Header in einem Blog fehlt.
Auch auf der Anmeldeseite laufen Namen von Blogs durch, so dass man sich nach dem Zufallsprinzip einklinken kann.

Last but not least stellt auch die Wiener Medienagentur Knallgrau kostenlosen Speicherplatz für Blogger unter dem Namen blogr zur Verfügung. Hier darf nicht nur geschrieben, sondern auch fotografiert werden, so dass etliche User vorrangig Fotos einstellen. Ansonsten entsprechen die Funktionen ebenfalls denen von Wordpress und Google.

Alle drei Anbieter schließen ihre Blogger zu einer Community zusammen, in der einzelne Blogs präsentiert und bewertet werden können. Klickt man sich dort mal durch, sieht man so allerhand: Blogs die die Welt nicht braucht, Blogs mit fremden Schriftzeichen oder verschobenen Layouts und natürlich auch etliche Blogs, die auf den ersten Blick interessant scheinen – allein es fehlt die Zeit, hier weiter zu stöbern.

Wahrscheinlich haben viele Blogs auch gar nicht den Anspruch, in den Suchmaschinen gefunden zu werden, sondern dienen vorwiegend der Kommunikation mit Freunden. Und wenn sich der Blogger in einem fernen Land aufhält, kann das für seine individuelle Zielgruppe durchaus interessant sein.

Wenn man ehrlich ist, kommt Blog ja von Web und Log, also Tagebuch im Web. Und in sein Tagebuch schreibt man ja meist genau das, was man erlebt hat. Der einzige Unterschied zwischen Online und Offline liegt darin, dass die Tagebücher aus Papier enge Vertraute waren, denen man etwas anvertraut hat, was sonst niemand wissen durfte. Das fällt im Web natürlich aus.

Firmenblogs mit Fachbeiträgen spielen einfach in einer anderen Liga, können es sich leisten, eine eigene Domain oder Subdomain zu verwenden, für das Hosting zu zahlen, sich über ein individuelles Layout Gedanken zu machen und natürlich inhaltlich wertvolle Beiträge zu schreiben. Und genau diesen Unterschied sollte man sich vor Augen halten, wenn hier und da suggeriert wird, man könne als Blogger viel Geld verdienen. Von nichts kommt nichts, der Teich, in dem die Masse schwimmt, ist riesengroß, und es ist nicht leicht, sich daraus hervorzuheben.

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Magento Anleitung in zweiter Auflage

geschrieben von Josef Willkommer am 21. Februar 2009 um 12:00 Uhr

Aufgrund des Erfolges der ersten Auflage unserer Magento-Anleitung für Shopbetreiber haben wir inzwischen nachgelegt und Version 2 des Magento-eBooks aufgelegt. Dieses basiert auf der aktuellen Magento Version 1.2 inkl. aller dort enthaltenen Neuerungen. Dabei ist der Umfang gegenüber der ersten Ausgabe um über 100 Seiten angewachsen! Das Handbuch deckt auf inzwischen mehr als 250 Seiten sämtliche Funktionalitäten des Backends ab und gehört damit zur aktuellsten und umfangreichsten, deutschsprachigen Dokumentation für Magento.
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Wie bereits im ersten Teil  wurde höchstes Augenmerk auf einen klaren, verständlichen Sprachstil gelegt. Zahlreiche Abbildungen und Grafiken unterstreichen den Ansatz höchstmöglicher Userorientierung. Die Magento-Anleitung deckt jetzt alle Menüpunkte der aktuellen Magento Version 1.2 – inkl. der dort neu integrierten Funktionen wie Downloadable Products oder den Google Website Optimizer.

Um ein besseres Verständnis für die Software zu schaffen, wird einleitend auf die Philosophie und die Grundüberlegungen hinter Magento eingegangen. Darauf aufbauend werden die Vorteile, aber auch Nachteile dieses Ansatzes beleuchtet und die notwendige Hardwareausstattung sowie sinnvolle Vorüberlegungen erläutert. In den nachfolgenden Kapiteln werden dann alle Menüpunkte des Back-Ends ausführlich beschrieben und Schritt-für-Schritt erläutert.

Folgende Themen der 1. Auflage wurden überarbeitet und aktualisiert:

  • ähnliche Produkte
  • Kundenmeinungen
  • Reports

Diese Themen sind in der 2. Auflage neu hinzugekommen:

  • Neue Features der Version 1.2 wie z.B. Downloadable Products
  • Konfigurationsmöglichkeiten im Menü „System“
  • URL-Rewrite
  • Google Base
  • Google Sitemap
  • Performance und Hosting
  • Vorstellung von Typogento
  • Blick zu Varien: Interview, Support und Updates

Ein klarer, leicht verständlicher Schreibstil sowie zahlreiche Abbildungen helfen die Funktionsvielfalt der Software schnell zu verstehen – auch für Nicht-Techniker.
Wichtige Tipps und Tricks, sollen das Arbeiten mit Magento in der Praxis erleichtern. Durch die laufenden Weiterentwicklung und Anpassung wird ein Höchstmaß an Aktualität gewährleistet.

Die Magento-Anleitung kann ab sofort unter nachfolgendem Link herunter geladen werden: http://www.techdivision.com/shop

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Blogs zum Online-Shop

geschrieben von Marion Engel am 19. Februar 2009 um 9:25 Uhr

Die Frage, die ich heute diskutieren möchte lautet: “Wie kann man einen Online-Shop durch einen Blog unterstützen?”

Natürlich gibt es keine pauschale Antwort, die für alle Shops gilt. Aber ein paar Ideen sind auf jeden Fall dabei, die jeder Shop-Betreiber dann für sich ausgestalten kann.

Frequenz
Wie oft muss ein neuer Blog-Beitrag geschrieben werden? Generell wird für Blogs oft empfohlen, 2-3 Beiträge pro Woche zu schreiben. Das geht allerdings meist nur dann, wenn wirklich mehrere Personen bloggen und wenn ausreichend Stoff vorhanden ist. Ansonsten sollte Klasse vor Masse gehen. Lieber ab und zu mal ein schönes Stück Sahnetorte als andauernd trockenen Brösel-Kuchen – um mal einen plastischen Vergleich zu wagen.

Bei der Frequenz muss man auch berücksichtigen, dass es nicht nur die RSS-Feed-Abonnenten gibt, die laufend über neue Beiträge informiert werden, sondern auch Interessenten, die über die Suchmaschinen auf einzelne Blogbeiträge stoßen. Und gerade in letzterem Fall ist Qualität – auch im Sinne der Suchmaschinenoptimierung – noch wichtiger als Quantität.

Inhalte
Über was soll man bloggen? Das ist die andere wichtige Frage, die mit über Erfolg und Misserfolg des Blogs entscheidet.

Informationen über die Firma
Bei großen, bekannten Firmen werden solche Informationen natürlich begierig aufgesogen, weil es normalerweise schwierig ist, solche Internas zu bekommen. Bei kleineren Online-Shops sind solche Informationen durchaus auch interessant, da sie zur Vertrauensbildung beitragen. Damit wird die Anonymität aufgehoben, der Shop bekommt ein “Gesicht” und die Kaufbereitschaft steigt.

  • Steckt eine interessante Idee hinter ihrem Online-Shop?
  • Hat der Name des Shops seine eigene Geschichte?
  • Haben Sie eine persönliche Beziehung zum Sortiment?

Dann erzählen Sie das doch portionsweise im Blog.

Informationen über die Branche
Was gibt es Neues oder Interessantes aus Ihrer Branche zu berichten? Auch über derartige Informationen besteht die Möglichkeit, die eigene Kompetenz darzustellen und sich aus der Masse hervorzuheben. Denn wer sich in der Branche auskennt, der hat sicher gute Produkte im Angebot und kann auch Lust auf zusätzliche Produkte machen, wenn er deren Nutzen darstellen kann.

Informationen über Produkte
Dieser Bereich ist bei einem Shop-Blog sicher der wichtigste. Er bietet über die Produktdarstellung im Shop hinaus die Möglichkeit, spezielle Produkte vorzustellen. z.B. mit folgenden Inhalten:

  • Zeigen Sie das Produkt in seinem Anwendungsbereich, am besten mit Fotos, und geben Sie Tipps zur Benutzung.
  • Vielleicht finden sich einige Kunden, die Fotos des Produkts im Gebrauch beisteuern oder einen Erfahrungsbericht schreiben. Denn Kundenmeinungen haben ja bekanntlich einen hohen Stellenwert und eine hohe Glaubwürdigkeit.
  • Stellen Sie neue Produkte ausführlich vor. In besonders interessanten Fällen kann man sogar langsam auf die Markeinführung hinarbeiten, um die Spannung zu steigern und den Kauf-Anreiz zu erhöhen.
  • Vielleicht gelingt es Ihnen, mit dem Hersteller eines ihrer Produkte ein Interview zu führen.
  • Zeigen Sie Hintergründe zum Produkt. Vielleicht gibt es ja interessante Vorgänger, Entwicklungsstufen oder Informationen über den Hersteller?
  • Berichten Sie über Testurteile, die das Produkt erhalten hat.

Tipps für die Kunden
Hier bietet sich ein breites Spektrum an Möglichkeiten, den Kunden zusätzlichen Nutzen zu bieten. So könnte ein Anbieter von Küchenmöbeln oder Geschirr Kochrezepte anbieten, die mit seinen Produkten besonders gut gelingen, ein Anbieter von Utensilien für Hobby-Gärtner Tipps für den schönen Garten, um nur zwei Beispiele zu nennen. Auch Hinweise zur Pflege, Reinigung, Aufbewahrung, Wartung sind für die Kunden nützlich und zeigen sowohl die Kompetenz des Anbieters als auch seine Wertschätzung für seine Kunden. Und es sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn sich das Ganze nicht positiv auf die Umsätze auswirkt.

Versuchen Sie es einfach mal, überlegen Sie sich, was Sie sich wünschen würden, wenn Sie Kunde Ihres eigenen Online-Shops wären, schreiben Sie mit Begeisterung und seien Sie trotzdem auch geduldig und ausdauernd, wenn sich die Umsatzzahlen nicht sofort nach dem ersten Blogbeitrag verdoppeln.

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DHL-Packstationen lösen Probleme der Online-Shopper

geschrieben von Marion Engel am 17. Februar 2009 um 9:14 Uhr

Online-Shopping ist bequem: jederzeit und überall möglich, mit hoher Preistransparenz und ohne Parkplatzsuche. Aber was macht der Berufstätige, der 5 Tage pro Woche genau dann, wenn der Paketzusteller kommt, nicht zu Hause ist?
Sich auf die Nachbarn verlassen oder die Lieferung an die Büroadresse senden lassen, waren bisher die einzigen Alternativen.

Inzwischen gibt es aber eine dritte Möglichkeit, nämlich die Packstationen von DHL. Diese haben sich in letzter Zeit weiter vermehrt. Und nachdem nun auch in meiner Nähe eine solche zu finden ist, kann ich den ersten Erfahrungsbericht abgeben.

Die Kurzfassung: Super praktisch und faszinierend – Sesam öffne dich in Gelb.

Die Langfassung: Am Anfang steht die Registrierung bei DHL, bequem online. Als Browser sei hier ausnahmsweise der Internet Explorer empfohlen, da der Firefox bei mir die Anmeldeseite nicht anzeigen konnte. Offensichtlich interpretieren die Browser die Sicherheitseinstellungen unterschiedlich.
Nach einigen Tagen bekommt man dann die goldene Kundenkarte, die eine Hälfte zum Pack-Stations-Glück. Mit separater Post und per Einschreiben wird dann noch die Geheimzahl versendet. Dieses Einschreiben kann man übrigens mit der Benachrichtigungskarte und dem Personalausweis im Postamt abholen.

Sobald man die Karte und die PIN erhalten hat, kann Online bestellt werden. Als Versandanschrift muss man dann zum Namen seine PostNummer, die auf der goldenen Karte steht, die Nummer und Stadt der Packstation angeben.
Sobald das Paket in der Packstation angekommen ist, wird man entweder per SMS oder per Mail benachrichtigt und hat dann 9 Tage Zeit, die Sendung abzuholen. Nach Aussagen von DHL wird eine erste Erinnerung nach 48 Stunden verschickt, eine weitere 2 Tage vor Ablauf der Lagerfrist. Aber wer will seine bestellte Ware nicht gleich haben, wenn er weiß, dass sie angekommen ist?

An der Packstation kommuniziert man zunächst mit dem Touch-Screen, der die Anweisung für die nächsten Schritte bietet. Zum Abholen müssen zunächst die goldene Karte eingeschoben und dann die PIN eingegeben werden. Dann wird der Status angezeigt, d.h. wieviele Sendungen in der Packstation warten. Über den passenden Button des TouchScreens startet man dann das Sesam-Öffne-Dich-Spiel. Faszinierend, fast magisch wird sich dann ein Türchen in der Packstation öffnen und den Zugang zur Bestellung freigeben. Hat man sein Päckchen entnommen, schließt man das Türchen wieder, meldet sich am TouchScreen ab und geht fröhlich nach Hause.

Natürlich gibt es eine gewisse Größenbeschränkung für die Pakete. Wer sich einen “Elefanten” bestellt, kann diesen leider nicht an die Packstation senden lassen. Aber wer weiß, vielleicht gibt es eines Tages, wenn die Packstationen insgesamt erfolgreich sind, auch an bestimmten Orten ein paar Packstationen mit extra großen Fächern. Es ist ja alles eine Frage von Angebot und Nachfrage und von Kosten und Nutzen.

Für mich ist das Online-Shopping durch die DHL-Packstationen um einiges attraktiver geworden. Und wenn mehrere Online-Shops zur Auswahl stehen, werde ich sicher den wählen, der per DHL versendet. Und wenn bereits im Shop auf einen Blick erkennbar ist, mit welchen Logistikdienstleistern zusammengearbeitet wird, vergebe ich einen Pluspunkt an den Shop.

Man sieht also: Es gibt immer wieder Möglichkeiten,  sich aus der Masse hervorzuheben und kundenfreundliche Angebote zu machen. Man muss es nur tun!

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Gute Fußzeilen in Webseiten

geschrieben von Marion Engel am 12. Februar 2009 um 9:48 Uhr

Wie sollte eine gute Fußzeile einer Webseite aussehen? Zu dem Thema gab es kürzlich einen Beitrag im SEOmoz-Blog, an den hier angeknüpft werden soll.

Schauen wir uns als Beispiel die Fußzeile des Magento-Demoshops an.

Fusszeile Magento

Gegen 7 Links ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Nicht so optimal ist die Mischung der Links, da es weder einen inhaltlichen Zusammenhang zwischen den Links gibt noch eine gruppierte Anordnung. Während der Link zur Sitemap wohl nur eine Minderheit an Benutzern interessiert, kommt der Firmendarstellung und dem Kundendienst gerade in einem Online-Shop durchaus eine größere Bedeutung zu, so dass die zugehörigen Links nicht in der Fußzeile versteckt werden sollten. Auch die erweiterte Suche gehört nicht in der Fußzeile versteckt, sondern in der Nähe der einfachen Suche angebracht.

Natürlich ist der Platz im sichtbaren Bereich gerade in Online-Shops  stark umkämpft: Warenkorb, Wunschzettel, Vergleichsliste, zuletzt angesehene Produkte, Neuheiten und Empfehlungen müssen untergebracht werden. Und in Magento wird ja zusätzlich noch ein Teil der Randspalte für die Layered Navigation benötigt. Da ist wirklich einiges an Einfallsreichtum nötig, um die Navigation und die weiteren Links sinnvoll unterzubringen.

Und hier kommen wir im Grunde wieder auf die Kernaussage, die auch für die Suchmaschinen-Optimierung gilt: Die Seite muss so gestaltet sein, dass der Komfort für den Benutzer so hoch wie möglich ist. Das ist keine leichte Aufgabe – zugegeben. Aber wenn die Aufgabe einigermaßen gut gelöst ist, sind automatisch auch alle anderen Regeln erfüllt.

Denn wenn man sich fragt, welche Linkstruktur für den Benutzer sinnvoll ist, kommt man erst gar nicht auf die Idee, Unmengen an Links in die Fußzeile zu stecken – noch dazu so klein und unleserlich, dass das menschliche Auge sowieso kaum eine Chance hat. Diese Praxis war in den letzten Jahren aber durchaus verbreitet und ist auch heute noch auf etlichen Seiten zu sehen. Zielgruppe dieser Links waren allerdings hauptsächlich die Suchmaschinen. Die jedoch machen den Webmastern inzwischen einen Strich durch die Rechnung, weil Links in Fußzeilen automatisch abgewertet werden. Zudem zählen sie die Anzahl an Links auf einer Seite und reduzieren das Gewicht jedes einzelnen Links. Bei 4 Links hat jeder Link ein Gewicht von 1/4, bei 100 Links eben nur von 1/100 – so einfach ist das.

Und als weitere Maßnahme zur Wichtung der Links einer Seite können die Suchmaschinen den Traffic messen, der über einen Link generiert wird. Je mehr Traffic, umso wichtiger ist der Link. Und wie schaut es mit dem Traffic bei “Linkhalden” in Fußzeilen aus? Schlecht natürlich, weil die Benutzer erstens selten bis ganz nach unten scrollen und zweitens so eine Fülle an Links gar nicht überblicken können.

Und eine weitere Regel gilt bei den Suchmaschinen hinsichtlich Links: Gibt es auf einer Seite mehrere Links auf die gleiche Zielseite, dann wird nur der erste Link mit seinem Ankertext berücksichtigt. Alles weitere ist sozusagen vergebene Liebesmühe.

Dass bedeutet aber nicht, dass es gar keine Links gibt, die man sinnvollerweise in der Fußzeile unterbringen kann. Dort ist nämlich der ideale Platz für Links, die zwar vorhanden sein müssen, aber nur selten angeklickt werden, z.B. Impressum, Sitemap, AGBs. Und hier kann man sich sogar überlegen, ein no-follow einzubauen, um die Linkkraft der anderen Links um ein Soundsovielstel zu erhöhen.

Die Fußzeile ist auch ein guter Platz für Links auf Seiten, auf die aus dem Content verlinkt wird, weil eine gewisse Beschreibung des Seiteninhalts erforderlich ist. Möglicherweise möchte aber jemand, der eine solche Seite einmal aus dem Content besucht hat, später nochmal gezielt dorthin springen. Das würde ihm mit einem Link aus der Fußzeile ermöglicht, ohne dass die Navigation gleichzeitig damit überfrachtet wird.

Also: An den Benutzer denken, das Nachdenken nicht scheuen, und dann wird es schon werden.

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Fragen zur Suchmaschinenoptimierung

geschrieben von Marion Engel am 9. Februar 2009 um 12:05 Uhr

Beim Search Engine Land gab es kürzlich einen sehr interessanten Frage- und Antwortkatalog zum Thema SEO, den es zu übersetzen lohnt – finde ich. Wenn man es sich leicht macht, könnte man auf Fragen standardmäßig antworten: „Es kommt drauf an.“ Aber so einfach wird es natürlich nicht gemacht. Die Autorin des Originalbeitrages verrät, welche Einflussfaktoren zu berücksichtigen sind und wie eine kurz gefasste Antwort lautet.

Frage: Wie schnell indiziert Google meine Seiten nach der Suchmaschinenoptimierung neu?

Einflussfaktoren: Popularität der Site, Besuchshäufigkeit des Google Spiders, Tiefe der Änderungen in der Seitenstruktur usw.
Kurzfassung: Irgendwo zwischen 1 Tag und 6 Wochen.

***

Frage: Was kann ich machen, wenn ich in den Suchergebnissen um 10 Seiten nach hinten falle?

Einflussfaktoren: Wie lange man vorher das Ranking hatte, wie stark der Wettbewerb war, ob man die Suchmaschinen böswillig getäuscht hat, wie lange die Position schon gefallen ist usw.
Kurzfassung: Nichts, einfach ein paar Wochen abwarten und schauen, ob sich die Position wieder verbessert. Meistens ist das der Fall.

***

Frage: Wie wirkungsvoll ist die Suchmaschinenoptimierung?

Einflussfaktoren: Der Ausführende, seine Kenntnisse und Fähigkeiten und die Schlüsselwörter, für die optimiert wird.
Kurzfassung: Wird die Suchmaschinenoptimierung durch einen erfahrenen SEO-Berater durchgeführt, kann sie den Traffic einer Webseite erheblich steigern. Betreibt jemand Suchmaschinenoptimierung, der nur mal kurz etwas darüber gelesen hat…nun…nicht so wirkungsvoll.

***

Frage: Soll mein Title-Tag genau der Hauptüberschrift auf der Seite entsprechen?

Einflussfaktoren: Ob ihr Content Management System (CMS) das automatisch tut und Änderungen schwierig sind oder wie viel Zeit sie haben, um separate Titel und Überschriften anzulegen.
Kurzfassung: Normalerweise sollten Title-Tag und Hauptüberschrift unterschiedlich sein, weil sie unterschiedliche Ziele verfolgen. Wenn es aber sehr aufwändig ist, sie zu entkoppeln, ist es für die Suchmaschinenoptimierung nicht so schlimm, so lange Sie ein Auge drauf haben.

***

Frage: Soll ich meine URLs ändern und dort Schlüsselwörter einfügen?

Einflussfaktoren: Ob die derzeitige URL indiziert ist und gefunden wird, ob Sie sich gerade einem Redesign unterziehen, wie schlimm die URLs aussehen, wie einfach Änderungen mir Ihrem CMS gehen und ob Sie die alten URLs einfach per 301-Umleitung auf die neuen URLs weiterleiten können.
Kurzfassung: Wenn Sie sowieso alle URLs ändern müssen, weil Sie die Website neu aufsetzen, dann sollten Sie saubere URLs mit Schlüsselwörtern verwenden, die in den Suchergebnissen gut aussehen. Wenn es aber mit den aktuellen URLs keine Probleme gibt und sie nur die URLs nicht mögen oder meinen, Schlüsselwörter einfügen zu müssen, dann ist es wahrscheinlich nicht die Mühe wert, die Struktur der Website komplett zu ändern.

***

Frage: Wie viele Schlüsselwort-Phrasen sollte ich verwenden?
Einflussfaktoren: Anzahl der Schlüsselwort-Phrasen, die die Benutzer bei den Suchmaschinen eingeben, um das Angebot Ihres Unternehmens zu finden und Anzahl der Seiten Ihrer Website.
Kurzfassung: Wenn alles andere stimmt, können Sie pro Seite 2-5 Schlüsselwörter oder Phrasen verwenden. Multiplizieren Sie das mit der Anzahl an eigenen, optimierbaren Seiten innerhalb Ihrer Site, und dann bekommen Sie eine grobe Schätzung für die Anzahl potenzieller Schlüsselwort-Phrasen, die Sie verwenden können.

***

Frage: Soll mein Blog in einem Unterverzeichnis, einer Subdomain oder einer eigenen Domain erreichbar sein?
Einflussfaktoren: Ob Sie den Blog als Teil Ihrer Webseite führen oder als eigenständige Einheit führen wollen und ob die URL einfach zu merken sein soll.
Kurzfassung: Unterverzeichnis oder Subdomain sind fast das gleiche, auch wenn man mit einer Subdomain bessere Chancen hat, gleichzeitig mit der Hauptdomain in den Suchergebnissen zu erscheinen. Andererseits mag der durchschnittliche Web-Benutzer keine Subdomains eintippen. Er erinnert sich eher an ihreDomain.com/blog als an blog.ihreDomain.com. Für die Suchmaschinenoptimierung ist es ziemlich egal, und so steht bei der Entscheidung eher das Branding im Vordergrund.

***

Frage: Wie viele Wörter sollte meine Seite enthalten?
Einflussfaktoren: Anzahl an Wörter, die notwendig sind, um das auszudrücken, was sie sagen wollen
Kurzfassung: Es gibt keine feste Anzahl an Wörtern, die für die Suchmaschinenoptimierung nötig ist.

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Hotelbewertungen in einem Portal

geschrieben von Marion Engel am 5. Februar 2009 um 10:15 Uhr

Für alles Lebensbereiche gibt es etliche Portale, die um die Gunst der Benutzer buhlen. Und allzu oft weiß man gar nicht, wo man zu erst und zuletzt schauen soll, und wo die besten Informationen zu finden sind.
Wenn schon keiner der Anbieter einen deutlichen Vorsprung vor den anderen gewinnen kann, dann soll es wenigstens ein Meta-Portal geben, das alle Angebote zusammenfasst. So haben es sich wohl die Verantwortlichen von TrustYou gedacht und ein Sammelbecken für Hotelbewertungen gebaut.

Trust You Hotelbewertungsportal

Seit März 2008 ist TrustYou nun online und fasst mit Hilfe semantischer Algorithmen Informationen und Hotelbewertungen aus anderen Portalen und Foren zusammen. Auf der Detailseite eines Hotels sieht das wie folgt aus:

Trust You Detailansicht

Sobald mehr als 10 Bewertungen abgegeben worden sind, wird eine Durchschnittsbewertung auf einer Skala mit 100 Punkten und in Ampelfarben angezeigt. Daneben gibt es eine kurze Zusammenfassung wichtiger Aussagen. In diesem Text sind etliche Stichworte verlinkt, die zu einer Seite führen, auf der das gesamte Zitat mit Quelle, Datum und Gesamtbewertung eingesehen werden kann. Und da kann man dann auch zeitweise erkennen, dass der maschinelle semantische  Algorithmus einem menschlichen Verstand immer unterlegen sein muss.
Aus dem Zitat ” wegen der stark befahreren Straße freuten wir uns auf ein gutes Frühstück das einen Aufpreis von 6 Euro gekostet hat.” wurde vom Algorithmus als positive Bewertung für das Frühstück gewertet. Auf der Detailseite war dann aber zu erkennen, dass der Bewerter insgesamt nur 5 von 10 Punkten vergeben hat. Und wer nun wissen wollte, ob die Freude auf das gute Frühstück erfüllt wurde, hat ja die Möglichkeit, die komplette Bewertung nachzulesen.

Als Bewertungskategorien werden

  • Zimmer
  • Essen + Trinken
  • Lage
  • Service
  • Hotel
  • Atmosphäre
  • Gebäude

verwendet. Die dazu jeweils eingesammelten Stichworte werden an Hand der Ampelfarben in gute, durchschnittliche und schlechte Bewertungen eingeteilt. Was die Algorithmen hier leisten, ist durchaus beeindruckend. Und wie schwer es oft sogar für einen Menschen ist, einzelne Begriffe ohne Kenntnis des Gesamtzusammenhangs richtig zu bewerten, hat ja sicher jeder schon selber erfahren.

Abgerundet wird das Angebot von TrustYou durch einen Stadtplanausschnitt von Google Maps und Fotos aus den verwendeten Portalen. Hat man sein Wunschhotel gefunden, kann man bei einem dieser Portale auch die Buchung vornehmen.

TrustYou gruppiert die Hotels ferner nach bestimmten Kriterien, z.B. nach Zielpublikum, Art des Hotels oder einzelnen Kriterien wie z.B. gutes Essen oder zentrale Lage. Innerhalb der so eingegrenzten Hotelliste kann dann noch nach weiteren Kriterien sortiert oder gefiltert werden. Und die Lage dieser Hotels kann man schließlich noch auf einer Karte vergleichen.

Derzeit sind allerdings nur 16 Großstädte mit ihren Hotels vertreten. Aber gerade Geschäfts- und Städtereisende werden damit sicher schon sehr gut bedient. Und wer unabhängig vom Ort etwas Ausgefallenes sucht wie z.B. Burg-, Kinder- oder Golfhotels, dem wird bei TrustYou auch geholfen.

TrustYou ist also alles in allem eine hilfreiches Angebot für alle, die Hotels suchen. Und selbst wenn es in der gewünschten Stadt oder Region (noch?) keine Empfehlungen von TrustYou gibt, findet man zumindest ein paar Links zu den anderen Anbietern, wo man sich ja vielleicht für ein ganz anderes Land oder einen ganz anderen Ort begeistern lässt…natürlich nur, wenn es keine Geschäftsreise mit verbindlichem Ort ist.

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OXID eSales vs. Magento

geschrieben von Marion Engel am 3. Februar 2009 um 8:38 Uhr

Seit 30. Oktober 2008 bietet die Freiburger OXID eSales AG Ihren Online-Shop auch als Open Source-Variante an. Mit dem nun verfügbaren Modul, das Daten aus einem Magento-Shop in einen OXID-Shop importieren kann, wird in den Medien gleich eine Kampfansage heraufbeschworen. Das ist OXID eSales selber gar nicht Recht, und so wird im eigenen Blog betont, dass es um Code geht, nicht um Krieg.
Nun gut, Krieg ist sicher der falsche Weg, keine Frage. Aber trotzdem lässt sich nicht verleugnen, dass aus diesem Modul eine gewisse Botschaft hervorgeht. Magento ist seit 10 Monaten verfügbar. Wer also heute Daten aus seinem Magento-Shop in einen OXID eSales-Shop übernehmen will, der muss nach einem eher kurzen Versuch so unzufrieden sein, dass er den Umstieg auf ein neues Shopsystem als einzige Rettung ansieht. Da stellt sich dann natürlich die Frage, wie ernsthaft der Versuch mit Magento war, um zu so einem vernichtenden Urteil zu kommen, und ob der Wechsel des Systems wirklich die erhoffte Verbesserung bringen würde. Denn wenn eine Enttäuschung durch falsche Erwartungen hervorgerufen wurde, kann nur eine Korrektur der Erwartungen zur Heilung führen.

Etwas anderes wäre also eine Importfunktion aus einem älteren Shopsystem. Denn dort könnte man sagen, dass der Import in Folge eines kompletten Relaunchs des Shops erforderlich wird.

Angeregt durch diese Diskussion habe ich mich mal bei OXID umgeschaut, um mir einen ersten Eindruck über das Shop-System zu verschaffen.

OXID eSales hat eine lange Liste an Referenzshops. Die Bandbreite reicht von Shops bekannter Marken und Anbieter bis zu kleineren Shops für Nischenprodukte. Es fällt auf, dass das Layout bei den meisten Shops ähnlich ist: 3 Spalten, Navigation oben und/oder links, in der Mitte die Produktlisten und rechts die üblichen “Helferlein” der Online-Shops. Dass dies allerdings kein Muss ist, zeigt ein Shop, der ein komplett individuelles Layout aufweist.

Was mir bei den OXID-Shops fehlt, ist die Layered Navigation von Magento. Denn so richtig kundenfreundlich ist es nicht, wenn man sich beispielsweise durch 109 Kinderknöpfe durchklicken muss. Denn in der Kurzwarenabteilung sind die Knöpfe ja auch zumindest nach Farben, teilweise auch nach Größe sortiert.

Dafür zeigt OXID bei Configurable Products bereits in der Produktübersicht die verschiedenen Ausprägungen in einem Listenfeld. Und auf der Produktdetailseite werden alle Varianten in einer eigenen Zeile dargestellt. Per Klick wird dann die Detailansicht für die jeweilige Variante dargestellt. Ob es sich bei dieser Funktion allerdings um eine Standardfunktion handelt, oder ob sie eigens für den Shop, in dem ich sie gefunden habe, gebaut wurde, kann ich leider nicht beurteilen. Auf jeden Fall ist es eine sehr kundenfreundliche Sache.

Im Back-End von OXID eSales erfolgt die Pflege der Produktdaten im einem WYSIWYG-Editor. Dies ist ebenfalls eine sehr nützliche Sache, die sich bei Magento allerdings nachträglich einrichten lässt.

Grundsätzlich ist es natürlich schwierig, aus den Referenzshops allgemeingültige Aussagen abzuleiten. Warum in einem Fall die Meta-Tags “Description” und “Keywort” gleich und nicht wirklich sinnvoll waren, spricht zwar nicht für einen sinnvollen Automatismus, kann aber auch andere Gründe haben.

Betrachtet man die HTML-Fehler ausgewählter Shop-Seiten, so hat Magento hier die Nase vorn. Hier gibt es etliche fehlerfreie Seiten, was mir bei den Stichproben in den OXID-Referenzen nicht untergekommen ist.

Ein Vorteil von OXID eSales ist, dass Deutsch gesprochen wird. So sind die Webseiten und die Doku überwiegend in Deutsch. Es gibt allerdings auch englische Texte, z.B. im Forum, und Mischungen aus deutsch und englisch.

Bei den Partnern sind etliche Parallelen zwischen Magento und OXID nicht von der Hand zu weisen. Beide bieten unterschiedliche Stufen für Partnerschaften an, die verschiedene Leistungen und Gegenleistungen bieten und erfordern.

Insgesamt ist es allerdings nicht so einfach, die Angebotspalette von OXID eSales zu durchschauen. Denn neben der Open Source-Version gibt es etliche kostenpflichtige Varianten, die z.B. EUR 1.990.- oder sogar EUR 12.990.- kosten.

Genau schauen und vergleichen ist also angesagt. Und wenn man sich vorher seine Anforderungen im Detail aufgeschrieben hat, wird der Vergleich sicher um einiges leichter.

9 Kommentare

Spam im Infopelz

geschrieben von Marion Engel am 2. Februar 2009 um 9:56 Uhr

Es ist ja schon interessant, was sich Spammer so alles ausdenken, um die Öffnungsraten ihrer Mails zu erhöhen. Denn was denkt man, wenn man folgende Mail im Eingangskorb findet:

Vorschauzeile einer Spam-Mail

Ich zumindest habe zunächst kurz überlegt, wem ich zuletzt eine Mail geschrieben habe. Das war am betreffenden Tag nur eine Mail, also überschaubar. Dann habe ich weiter überlegt, was da wohl schief gegangen sein könnte. Da ist mir auch nichts eingefallen, weil ich die Mail als Antwort geschickt habe und es nicht die erste Mail an diesen Empfänger war.
Aber gut, man weiß ja nie, Fehler sind überall möglich, und in der Tat habe ich in letzter Zeit anderweitig einige Fehlermeldungen bekommen. Dort war entweder

  • das Postfach voll
  • oder der Mailserver vorübergehend nicht erreichbar
  • oder ein Word-Dokument als Anhang offensichtlich nicht akzeptabel
  • oder die Mailadresse, die einem Web-Kontaktformular hinterlegt war, nicht erreichbar
  • oder tatsächlich die Mailadresse von mir falsch geschrieben worden.

Also habe ich nach dem Abwägen all dieser Fälle die Meldung des MailerDaemon geöffnet. Und was kam dabei raus?

Spam-Mail

Natürlich Spam…. Oben schaut es noch wie eine echte Fehlermeldung aus ” …The message returned below could not be delivered to its intended destinations….” Aber natürlich habe ich nie eine Nachricht zur “Canada Revenue Agency” versendet. Und je seltsamer einem das Ganze dann vorkommt, desto genauer schaut man dann hin, um sicherzugehen, dass man nicht doch eine Mail ins Nirvana geschickt hat.

Auf “click here”, unten in blau,  habe ich dann natürlich nicht mehr geklickt, sondern die Mail gelöscht, nicht ohne vorher die Screenshots für diesen Beitrag zu machen.

Natürlich ist dieses Vortäuschen einer falschen Identität verwerflich, so wie Spam insgesamt verwerflich ist.

Eine positive Botschaft kann man allerdings schon aus dieser Sache ziehen: Um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, muss man neue Wege beschreiten. Das können zum Teil auch unkonventionelle Wege sein. Die Grenzen der Legalität dürfen sie allerdings nie überschreiten!

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