Josef Willkommer, 5. September 2007 1 Kommentar RSS
Eine optimierte und suchmaschinenfreundliche Webseite berücksichtigt im Wesentlichen drei Faktoren:
Es gibt eine Vielzahl an Webseiten, die ein oder zwei dieser Faktoren berücksichtigen. Die wenigsten beachten aber alle drei Faktoren einer suchmaschinenfreundlichen Webseite. Dies ist zugleich auch eine gute Nachricht für Sie, denn wenn sie es verstehen, alle drei Faktoren richtig einzusetzen, verfügen sie über den notwendigen Vorsprung gegenüber Ihrer Konkurrenz.
1. Crawlability
Unter der Crawlability versteht man die Indizierbarkeit einer Webseite durch Suchmaschinenspider. Diese Softwaretools durchstreifen das Web, indem sie vorhandene Links verfolgen und die gefundenen Seiten in Ihren Zwischenspeicher herunterladen. Je einfacher und klarer die Linkstruktur einer Webseite aufgebaut ist, desto einfacher ist es für derartige Spider, auch alle Unterseiten einer Webpräsenz zu finden und zwischenzuspeichern (zu indizieren).
Leider ist es häufig so, dass meist aus Unwissenheit, diesen Suchmaschinenspidern die Arbeit nicht gerade einfach gemacht wird. Nur eine korrekt indizierte Seite kann auch in den Suchergebnissen erscheinen. Insofern sollte eines der Hauptaugenmerke und einer der ersten Schritte bei der Optimierung auf dem Beseitigen von möglichen Indizierungshürden liegen.
Das sollten Sie beachten:
Das sollten Sie vermeiden:
2. Seitenarchitektur
Neben einer leichten Indizierbarkeit einer Seite entscheidet die Seitenarchitektur in nicht unerheblichem Maße über Erfolg oder Misserfolg im Web.
http://www.mustershop.de/t-shirt
http://www.mustershop.de/roecke
http://www.mustershop.de/hosen
http://www.mustershop.de/jacken
Wichtig dabei ist immer im Auge zu behalten, für welche Seiten Sie gerankt werden wollen (Produktseiten oder Contentseiten) und welche Bereiche fürs Ranking eher unwichtig sind (Über uns, AGBs, Kontakt etc.).
Neben einer fokusierten, internen Linkstruktur mit der die wichtigsten Seiten unterstützt werden, ist es sehr wichtig, die richtigen Keywords zielgerichtet auf der Seite einzusetzen um die Chancen auf gute Platzierung für relevante Suchbegriffe zu erhalten. Hier kommt die sog. On-Page-Optimierung ins Spiel.
3. On-Page-Optimierung
Unter der sog. On-Page-Optimierung versteht man Maßnahmen, die auf der jeweiligen Seite durchgeführt werden – also durch den Seitenbetreiber unmittelbar beeinflusst werden können – und die dafür sorgen sollen, dass man für relevante Suchbegriffe möglichst gut in den Suchergebnislisten platziert wird. Dabei gilt es einige grundlegende Dinge zu beachten:
Um Google von der Verwendung Ihrer DMOZ Seitentitel und Beschreibungen abzuhalten können Sie folgendes Tag verwenden:
Um Yahoo von der Verwendung Ihrer Yahoo Directory Seitentitel und Beschreibung abzuhalten werden Sie bitte folgendes Tag:
Um Microsoft von der Verwendung Ihrer DMOZ Seitentitel und Beschreibungen abzuhalten können Sie folgendes Tag einbinden:
Alternativ dazu können Sie alle wichtigen Suchmaschinenspider von der Verwendung der DMOZ Seitentitel und Beschreibung aussperren, indem sie folgende Anweisung einsetzen:
Wenn Sie diese Ausführungen berücksichtigen, stellen Sie sie sicher, dass Ihre Seite gut indiziert und somit auch leichter gefunden werden kann. Natürlich gibt es keine Garantie für Top-Platzierungen, die Wahrscheinlichkeit für eine deutliche Verbesserung Ihres Rankings ist jedoch sehr hoch. Beachten Sie jedoch auch, dass sie Optimierungsmaßnahmen häufig erst mit einer gewissen, zeitlichen Verzögerung auswirken werden. Hier gilt die alte Devise: Geduld, Geduld und nochmals Geduld – sowie eine laufende Überwachung und ggf. nötiges Feintuning.
Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.
23. April 2010 um 23:05
Ich möchte deine Liste, deine Ideen, etwas erweitern – http://www.toolboks.de/white-papers/10-tipps-top-position-google-bing-yahoo.html