admin, 18. Dezember 2007 kein Kommentar RSS
Wir in Bayern befinden uns ja eigentlich in der “staaden Zeit”, in der besinnlichen Adventszeit, in der wir nach dem Motto des Rattenberger Advents “die Ruhe im Herzen finden” sollen. Aber kann sich das ausgehen, wenn die heiße Testphase einer sehr umfangreichen Web-Anwendung in diese Zeit fällt?
Leider nein. Die besinnlichen Abende bei Kerzenschein werden durch Kunstlicht und Bildschirmflackern ersetzt und rot sind bei mir weniger die Krzen am Adventskranz denn die Augen…
Aber da ich hier ja nicht auf die Tränendrüse drücken und mich bedauern lassen will, hier nun ein paar konkrete Gedanken und Erfahrungen vom Testen. Ich warte nämlich gerade drauf, dass die Programmierer die neue Version einspielen, in denen wieder ein paar mehr Bugs behoben sind, und habe also etwas Zeit.
Testen – da fallen mir 4 verschiedene Ansätze ein:
Je nach Anwendung werden gegen Ende auch noch Performance- oder Lasttests durchgeführt, um festzustellen, was passiert, wenn der erhoffte Ansturm der Nutzer kommt.
Den abschließenden Test, den Abnahmetest, wird dann natürlich der Kunde durchführen. Er wird die Anwendung sicher auch noch zusätzlich aus dem Blickwinkel des Anwenders betrachten und prüfen, ob alle Abläufe leicht verständlich und intuitiv sind…und welche weiteren Features in der nächsten Ausbaustufe nachgeschoben werden.
Wie ist das nun mit den Fehlern? Muss sich der Programmierer für jeden gefundenen Fehler schämen? Kriegt der Tester für jeden gefunden Fehler ein “Gutzetterl”? Die fehlerfreie Anwendung gibt es nicht. Das lernt man auch schon im 1. Semester Informatik. Fehler passieren immer, das ist ganz normal – also Entwarnung für den Programmierer. Und solange er und der Tester nicht zu dem Irrglauben kommen, sie befänden sich in einem persönlichen Kleinkrieg, ist die Welt in Ordnung. Das Ziel ist eine Anwendung, die so fehlerarm wie möglich ist. Logischerweise ist das bei einer Anwendung, die beispielsweise eine Mondrakete steuert, wesentlich enger auszulegen als bei einem unbedeutenden Spiel.
Meine Programmierer haben mir nun die neue Version geliefert, und ich “mutiere” wieder zum Fehlerdetektiv.
Über die Anwendung wird nach den Go-Live sicher auch hier noch zu berichten sein, denn es ist eine höchst interessante Geschichte. Aber ein bisschen Geduld ist noch erforderlich.
Josef Willkommer, 10. September 2007 kein Kommentar RSS
Die 200 einflussreichsten und erfolgreichsten Websites geordnet innerhalb eines U-Bahn Plans nach Kategorie, Verwandtschaft, Erfolg, Popularität und weiterer Perspektive: Die Web Trends Map 2007. Die interaktive Version verlinkt direkt zu den angegebenen Seiten.

(Quelle:Freie Universität Berlin)
Josef Willkommer, 26. Juni 2007 kein Kommentar RSS

Jetzt ist es schon so weit. Schriften die keiner mag werden einfach verdammt. In einem Programm zum Untertiteln von Videos, Aegisub, warnt eine Dialogbox vor der typografisch riskanten Verwendung der Comic Sans … Und für die richtigen Comic Sans Gegner habe ich diesen Link hier!

Josef Willkommer, 18. Juni 2007 kein Kommentar RSS
In Berlin öffnete unter dem Namen VOdA die nach eigenen Angaben erste deutsche Crowdsourcing-Agentur ihre Pforten. Die Geschäftsführer Matias Roskos und Hannes Treichl wollen mit der Community Visual Orgasm auf Basis bestehender Markenführungsstrategien “zielgenaue, erfolgreiche, marktrelevante Ideen, Designs, Produkte oder Kampagnen” kreieren und deren Umsetzung ständig begleiten!
“Mit Crowdsourcing lässt sich die “Kreativität der Vielen” zum Vorteil für Unternehmen, Organisationen und Selbständige nutzen. Auf Basis bestehender Markenführungstrategien entwickeln Menschen zielgenaue / erfolgreiche / marktrelevante Ideen, Designs, ProdukteKampagnen, deren (Konzeption und) Umsetzung wir (durchgängig) begleiten. Das bewusste Anregen von Gesprächen (Mundpropaganda) unterstützt zudem die Etablierung von Marken.”

(Quelle:exciting commerce)
Josef Willkommer, 1. Juni 2007 kein Kommentar RSS
Hey folks & freaks…
Nun ist es offiziell… seit 2 Tagen präsentiert Microsoft Surface.
Über YouTube konnte man schon im Jahr 2005 erste Eindrücke sammeln, nur wusste bis dato niemand, dass dies ein Microsoftprodukt wird/ist.
Laut Aussagen stehen diese Geräte schon in dem (usable) Microsoft Museum
und werden noch dieses Jahr in den amerikanischen T-Stores verwendbar ausgeliefert werden…
Sechs Jahre hat Microsoft gebraucht um den PC im Couchtisch zu entwickeln. Das Ergebniss nennt man Surface,ein berührungsempfindlicher Bildschirm,
wobei man Maus und Tastatur vergeblich sucht. Die Bedienung des neuen Möbelstücks ist ziemlich einfach. Per Touchscreen direkt auf die Tischoberfläche
tasten, wobei Surface verschiedene Berührungen gleichzeitig erkennen und sogar unterscheiden kann, so dass mehrer Personen gleichzeitig daran arbeiten können.
Der weiterentwickelte Couchtisch ist mit mehreren Sensoren, fünf Infrarotkameras sowie Bluetooth und Wifi-Verbinudngen ausgerüstet. So lässt sich per Drag ‘n Drop mit dem Finger einzelne Fotos verschieben, drehen, vergrößern bzw. verkleiniern und mit einer virteullen Werkzeugsleiste bearbeiten. Ein Malprogramm weckt Kindergartengefühle, da der Benutzer mit seiner Fingerspitze in virtuelle Farbpalletten tunken und drauf los zeichnen können.
Zusätzlich ist der Surface-Tisch in der Lage, Kontakt zu, auf ihm platzierten drahltosen vernetzbaren Geräten und Gegenständen mit einem speziellen Chip aufzunehmene, so Microsoft. Von einer Digitalkamera liessen sich dann Bilder sofort anzeigen und bearbeiten.
Betriebssystem von Surface ist Microsofts Windows Vista mit zusätzlicher Software. In diesem Jahr will Microsoft erste der 5000 bis 10.000 Dollar teuren Surface-Computer an Kasinos und Hotels verkaufen. Auch T- Mobile USA wird sie in Läden einsetzen. In drei bis fünf Jahren sollen günstigere Geräte für den Verbrauchermarkt erhältlich sein, hieß es.
Microsoft-Chef Steve Ballmer sagte: “Wir betrachten das Ganze als eine Multi-Milliarden-Dollar-Kategorie und stellen uns eine Zeit vor, in der Oberflächen-Computertechnik überall sein wird, in Tischen genauso wie in Spiegeln an der Wand.”
http://www.microsoft.com/surface/

Josef Willkommer, 3. Mai 2007 kein Kommentar RSS
TYPO3 erfreut sich als Open-Source Content-Management-System nach wie vor wachsender Beliebtheit – und das auch zurecht! Um zukünftige TYPO3 Versionen noch besser an die Bedürfnisse der User und deren Workflows anpassen zu können, führt das TYPO3 HCI-Team (Human–computer interaction) eine Usability Umfrage durch. Wer bereits mit der Software arbeitet, sollte sich ein paar Minuten Zeit abzwacken und an dieser Umfrage teilnehmen. Die Ergebnisse werden in die Weiterentwicklung des Tools einfließen, so dass alle TYPO3-User zukünftig davon sicherlich profitieren können.
Hier der Link zur Usability Umfrage: http://survey.typo3.org

Josef Willkommer, 27. April 2007 kein Kommentar RSS
TYPO3 hat sich innerhalb von 10 Jahren zum führenden Open-Source Content-Management entwickelt. Nach offiziellen Angaben sind in der Zwischenzeit mehr als 200.000 Installationen von TYPO3 weltweit im Einsatz - Tendenz nach wie vor stark steigend.
Der Erfinder und Visionär hinter TYPO3 – der Däne Kasper Skårhøj – hat heute in einem Video, das im Rahmen der derzeitigen TYPO3 Developer Days veröffentlich wurde und den bezeichnenten Titel “King for a day – but not for a lifetime” trägt, offiziell seine Rückzug von der aktiven Entwicklerfront angekündigt. Dennoch werde er zukünftig der TYPO3 Association als Mitglied erhalten bleiben und auch weiterhin TYPO3-Veranstaltungen besuchen.
Als König verkleidet blickt Skårhøj auf die letzten 10 Jahre von TYPO3 zurück und gibt am Ende einen kurzen Ausblick. Für Anwender und Entwickler wird sich nichts einschneidendes ändern.
Die Leitung des Kernentwicklerteams liegt auch zukünftig bei Michael Stucki. Robert Lemke leitet die Entwicklung der neue Version 5.0, an der bereits eifrig gearbeitet wird. Insofern müssen wir uns um die Zukunft von TYPO3 keine Sorgen machen.
In diesem Sinne: Vielen Dank Kasper und eine erholsame Zeit, du hast es dir verdient!
Arthur Erdös, 8. Februar 2007 3 Kommentare RSS
Auf diese Meldung wird wohl der ein oder andere Entwickler beim Einsatz des Datenbank Modellierungs-Tools DBDesigner von fabForce unter Linux gestoßen sein. Seitens fabForce ist zu dem Problem nichts zu finden und auch die Recherche im Internet bringt nicht wirklich schnell Ergebnisse die zur Problemlösung führen. Vor allem Linux Neulinge werden sich hier recht schwer tun. Daher geben wir hier eine kurze Anleitung zur Lösung des Problems und hoffen dass es dem ein oder anderen mal helfen wird
Der besagte Fehler tritt nur auf wenn man ein Reverse Engineering versucht. D.h. die Struktur einer bestehenden Datenbank einlesen und abbilden. DBDesigner braucht hier scheinbar einen Treiber der mit der nicht mit der Software installiert wird.
Eine Möglichkeit zur Behebung des Problems bietet der dbexpress Treiber von Core Lab (http://crlab.com/dbx/download.html). Allerdings bitte ich um Beachtung der lizenzrechtlichen Lage für den Treiber! Per Download bekommt man eine Trial-Version des Treibers.
Installationsschritte:
Jetzt muss noch eine kleine Änderung bei der Einrichtung der Datenbankverbindung im Reiter “Erweitert” vorgenommen werden:
Den Parameter GetDriverFunc auf den Wert getSQLDriverMySQL setzen (das y ist klein! Standardmäßig groß…).
Das wars auch schon, jetzt sollte jede Verbindung zu lokalen sowie remote Servern klappen und ein Einlesen der Datenbank möglich sein.
Gebet des Web-Entwicklers
admin, 19. März 2008 2 Kommentare RSS
Lieber Mozilla Firefox, geehrt wirst du in Web-Entwickler-Kreisen
gelobt werde deine Standardkonformität!
Deine Zeit komme, wie bei Entwicklern, so bei allen Anwendern.
Des Programmierers Wille geschehe, nicht nur im Firefox, sondern in allen Browsern.
Unsere tägliche Freude bei der Web-Entwicklung gib uns heute,
und bewahre uns vor Hacks für den Internet Explorer.
Führe uns nicht zur falschen Darstellung von paddings,
sondern erlöse uns von der fehlenden Standardkonformität des IE.
Deine Beachtung der Standards sei das Vorbild,
unter Windows, Linux und Mac.
Return
Fernab von jeglicher Gotteslästerung – schon gar nicht in der Karwoche – ist mir dieses Gebet in den Sinn gekommen, nachdem mich die Familie der Internet Explorer gestern fast in den Wahnsinn getrieben hätte. Viele Web-Entwickler werden mir dabei sicher nickend zustimmen, und wenn es einen Preis für den meist-verfluchtesten Browser gäbe, würde sich sicher ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Internet Explorer 6 und 7 ergeben. Sie würden konkurrenzlos um den Sieg fighten, während sich die anderen Browser gerade mal aus den Startblöcken erhoben hätten.
Dass der IE mit padding-left und padding-right nichts anfangen kann und entsprechend formatierte Stellen eben nicht einrückt, kann man ja noch verschmerzen, weil es dafür einfache Ausweichmöglichkeiten gibt. Aber dass der Internet Explorer mit meiner Web-Anwendung gerade macht, was er will, ist eigentlich ein fetter Reklamationsgrund. Das Beste daran: ein Codeschnipsel, der an zwei Stellen exakt gleich ist, wird an der einen Stelle korrekt ausgewertet und umgesetzt, an der anderen Stelle aber nicht. Im Firefox kann man solchen Problemen ja mit Hilfe des Firebugs noch recht gut auf den Grund gehen, aber der Internet Explorer kennt ja nicht mal ein solches Helferlein. Zwar bringt mich der IE 6 neuerdings immer mal wieder in einen Debug-Modus, aber er zeigt mir nur die Codestelle, wo das Unglück passiert. Das weiß ich hier schon selber – nur nicht, was den blauen Browser vom standardkonformen Verhalten abhält.
Ein weiteres Problemfeld, das ich mir gleich nochmal näher anschauen muss, sind URLs, in denen Parameter übergeben werden, z.B. www.xyz.html?userId=25&areaId=55&method=post. Im Firefox ist das natürlich kein Problem, und die so aufgerufene Seite kann problemlos mit den Parametern weiter arbeiten. Im IE wird aber bereits diese URL nicht korrekt zusammengebaut, d.h. anstelle der Parameter werden irgendwelche Zeichen verwendet. Dass die aufgerufene Seite dann mangels Informationen ein mehr oder weniger großes Problem bekommt, ist nicht mehr verwunderlich. Allerdings…könnte dieses Problem temporär sein. Denn auf der Suche nach einer solchen “verwuzzelten” URL bin ich eben nicht mehr fündig geworden – obwohl ich doch gestern abend noch froh war, wenigstens diesen Hinweis entdeckt zu haben….
Lieber Firefox…erlöse uns…. Können wir hoffen, dass der Internet Explorer 8 nicht nur standardfkonform, sondern auch bald verfügbar sein wird? Denn die Hoffnung, dass auch “Otto-Normal-Surfer” zum Firefox wechselt, wird sich wohl in absehbarer Zeit nicht erfüllen. Und dass man vor jede Web-Site eine Vorschaltseite baut, die den Benutzer auffordert, doch bitte den Firefox zu installieren, bevor er weitersurft, kann wohl auch nur einem Web-Novizen einfallen – auch wenn es aus der Sicht eines “alten Hasen” durchaus seinen Reiz hätte.
Aber nun zurück in die harte Realität – Fehler suchen im Internet Explorer…und jeden Abend brav beten, vielleicht hilft es ja irgendwann