Verlinkung aus der Offline-Welt

admin, 21. Juli 2008 4 Kommentare

Es ist nichts Neues, dass eine gute Verlinkung von Webseiten sowohl für die Suchmaschinen als auch für die Besucher sinnvoll, ja sogar essentiell ist. Über die Diskussion über gute und „böse“ Links wird vielfach vergessen, dass es auch etliche Möglichkeiten gibt, aus der Offline-Welt sozusagen Anker ins Internet zu werfen. Dazu ein paar Beispiele aus dem täglichen Leben:

Beispiel 1: Jeder kennt diese großen Tafeln, Schilder und sonstige Gebilde, die auf Feldern an Straßen stehen, um auf diverse Veranstaltungen hinzuweisen. Oftmals ist es im Vorbeifahren schwierig, alle Details aufzunehmen, d.h. meist geben diese Schilder nur den Anstoß, und Detailinformationen muss man sich anderweitig holen.
So habe ich kürzlich aus dem Augenwinkel auf einem solchen Schild den Namen eines (mir) sehr bekannten Musiker gelesen. Trotz diverser Anstrengungen ist es mir aber zunächst nur gelungen, beim nächsten Vorbeifahren den Ort der Veranstaltung herauszufinden. Mit diesen Informationen habe ich mich dann ins Internet begeben – allerdings ohne den erhofften Erfolg. Schließlich habe ich mich dann zu Fuß zum besagten Schild begeben, um es in Ruhe zu studieren. Es war wirklich wunderschön, mit Liebe bemalt und beschriftet, aber das sind Eigenschaften, die den Autofahrern, die daran außerorts mit 70 km/h vorbeifahren, verborgen bleiben müssen. Hier wären einige wenige Stichworte, z.B. der Titel der Veranstaltung, das Datum, die bekanntesten Namen und eine Internet-Adresse hilfreicher gewesen. Also gerade so viele Informationen, wie man im Vorbeifahren aufnehmen kann, und solche Informationen, die man sich zumindest einige Minuten merken kann – so lange, bis man die Möglichkeit hat, das Gesehene irgendwo zu notieren.

Beispiel 2: Gestern fuhr ein Auto vor mir, das auf dem Heck beschriftet war. Ein Afrika-Spezialist wurde dort mit einer Internet-Adresse angepriesen. Leider war diese Adresse aber so kompliziert, dass ich sie erst im zweiten Versuch richtig lesen konnte – weil das Auto etwas länger an einer Kreuzung vor mir stand. Merken konnte ich mir den Link nicht, denn weder steckte irgendwo „Afrika“ drin, noch war er anderweitig sprechend. Grundsätzlich gute Idee, aber schlechte Umsetzung.

Beispiel 3: Dann gibt es noch eine ganze Menge Firmenfahrzeuge, die wohl mit dem Firmennamen, auch mit Logo oder anderen Texten versehen sind, aber auf denen es keine Internet-Adresse gibt. Ziehen wir mal eine Hand voll Firmen ab, die noch immer keinen Internet-Auftritt haben (oder einen solchen, den sie lieber verschweigen), bleibt dennoch ein großes, ungenutztes Potenzial, aus der Offline-Welt ins Internet zu verlinken. Denn auch auf den Straßen bewegen sich Menschen, die einen Bedarf mit sich herumtragen. Und wenn ihnen dann auf der Straße zufälligerweise ein Anbieter begegnet, könnte daraus mittelfristig durchaus ein Geschäft werden.

Das Potenzial sollte erkannt sein. Was braucht man also, um es gut zu nutzen?

  • Darstellung des Angebots in prägnanten Stichworten
  • eine kurze, sprechende, einprägsame URL, die man im Vorbeifahren aufnehmen und speichern kann
  • zur Zielgruppe passendes Werbemittel – ein Web-Link auf einem heruntergekommenen Fahrzeug passt nicht zu einem seriösen Unternehmen
  • und natürlich eine ansprechende Website

Das ist schon alles. Natürlich sollte man sich vorher überlegen, welches Ziel denn konkret verfolgt wird, welche Zielgruppe vorrangig angesprochen werden soll und ob sie sich tatsächlich so verhält, wie man das möchte. Dann muss man es einfach tun, beobachten, was passiert und bereit sein, die Strategie nochmal zu korrigieren, falls das gewünschte Ziel nicht erreicht wird.
Und wer ein wenig nachdenkt, findet sicher noch etliche andere Möglichkeiten für Offline-Links.

Tourismusverbände im Web

admin, 29. Mai 2008 4 Kommentare

Bevor einer eine Reise tut, kann er im Web schon einiges erleben – wenn er nämlich dort seinen Urlaubsort finden möchte. Ich dachte, das wäre eine leichte Aufgabe, da das Land (Österreich) und das Bundesland (Kärnten) bereits feststanden und nur noch ein Ort gefunden werden musste, der interessant in den Bergen liegt.

Die erste Idee, einmal auf www.kaernten.at nachzusehen, war zwar nicht schlecht, hat mich aber letztendlich nicht wirklich weitergebracht. Schnell habe ich zwar auf der ersten Seite einen Menüpunkt “Wandern” gefunden, aber dann? Eine neue Navigation und auf der folgenden Ebene mehrzeilige Navigationspunkte, bei denen kein Anfang und kein Ende erkennbar ist.

ungeschickte Navigation aus mehreren Zeilen

Dazu viel, viel Text und ein paar Image-Fotos, aber keine visuelle Möglichkeit zur Orientierung für einen nicht sooo landeskundlichen Menschen.
Also doch erstmal “back to the roots”, Stöbern im eigenen Bücherschrank und erste Orientierung auf der Landkarte und in früher einmal gesammelten Prospekten. So waren dann doch ziemlich schnell zwei Gebiete herausgearbeitet: Mölltal oder Maltatal. Welches von den beiden das Bessere wäre, sollte nun wieder das Web entscheiden – und hat es auch. Ob die Entscheidung richtig war, wird sich allerdings erst nach dem Urlaub und dem Lokalaugenschein endgültig beantworten können.

Unter www.moelltal.at finde ich zwar endlich eine Karte, allerdings eine topografische Karte ohne jegliche Infrastruktur wie Straßen oder Ortsnamen.

Karte Mölltal ohne Infrastruktur

Lediglich die Bezirksnamen erscheinen beim Mouse-Over. Alternativ kann man noch eine Auswahl in der Gemeindeliste vornehmen. Hmm, welche Gemeinde nehmen wir denn da? Da ich ja geduldig bin, klicke ich mich durch und nutze auch die Links auf die einzelnen Gemeinden. Aber letztendlich gewinne ich den Eindruck, dass das Mölltal nicht wirklich um mich als Tourist wirbt. Das vielleicht für Tirol übliche touristische Angebot fehlt, und eine Kontaktaufnahme scheint eher unerwünscht zu sein. Es gibt keinen Link “Prospekte anfordern”, und es gibt auch kein Kontaktformular. Und mich aufdrängen und eine Mail irgendwo an die Gemeinde schreiben möchte ich dann doch nicht.

Also bleibt das Maltatal übrig. Nachdem hier meine Anfrage über das Kontaktformular rasch beantwortet wurde, stehen die Chancen gut, dass ich meinen Urlaub auch wirklich dort verbringen werde.
Startsteite Maltatal

Und was lernen wir daraus? Ich würde Tourismusverbänden und ihren Web-Agenturen folgende Ratschläge mit auf den Weg geben:

In die Schuhe des Interessenten steigen

Natürlich kennt man als Einheimischer seine Region und seinen Ort ganz genau. Aber der Tourist? Ist es ein Stammgast, trifft es sicher zu. Aber dann wird er sowieso immer wieder in seinem Stammquartier buchen und sich nicht neu im Internet informieren. Aber die neuen, noch unentschiedenen Touristen brauchen Informationen, die zunächst auf einer übergreifenden Ebene anfangen und dann Zugang zu immer genaueren Informationen geben. Für sehr geeignet halte ich da zunächst eine Übersichtskarte, die die Lage der Region im Bundesland zeigt und danach die einzelnen Orte im Tal, kombiniert beispielsweise mit Bergen oder wichtigen touristischen Punkten. (Zwar sind Übersichtskarten von Haus aus nicht barrierefrei, aber das ist ein Thema, das ich in Kürze gesondert aufgreifen werde.)
Zu diesen touristischen Punkten sollte es dann eine Beschreibung und gerne auch ein paar Bilder geben.

Kontaktaufnahme erleichtern

Ein Kontaktformular ist ganz einfach ein Muss, wenn man den Webseiten-Besucher als Kunden gewinnen möchte. Denn was kann ohne Kontaktformular passieren? Auf dem Rechner des Benutzers ist kein Mailprogramm eingerichtet, weil sich seine Mailbox bei einem Freemailer befindet. Also kann kein neues Mailformular geöffnet werden, und er müsste die Zieladresse manuell übertragen. Vielleicht hat er zwar ein Mailprogramm, möchte aber diese Adresse nicht verwenden. Vielleicht hat er auch schlichtweg keine Lust, erst eine ausführliche Mail zu formulieren. Und sofern es sich nicht um ein absolut exklusives Nischenangebot handelt, dass genau die Wünsche des Benutzers trifft, wird er sich dann schnell einer anderen Site zuwenden.

Der Tourismusverband kommt also mit einem Kontaktformular nicht nur seinen Interessenten entgegen, sondern kann auch eine gewisse Steuerung vornehmen. Er kann Auswahlfelder anbieten, um die Anfragen zu kategorisieren, die Antworten zu optimieren und so letztendlich den Kunden für sich gewinnen.

Prospekte bestellen

Man kann zwar viele Informationen im Web anbieten, aber das gedruckte Papier hat damit nicht ausgedient. Gerade beim Urlaub möchte man ja meist nochmal in Ruhe überlegen, vielleicht mal was herzeigen oder mitnehmen. Auf der anderen Seite steht natürlich ein gewisser Gedanke an die Umwelt, Stichwort Papier sparen. Daraus leite ich folgende Tipps ab:

  • Alle vorhandenen Prospekte und Dokumente werden in einer Liste angezeigt.
  • Alle Dokumente gibt es zum Download, d.h. man kann sich den Inhalt zunächst online ansehen, entscheiden, ob es das Gesuchte ist und wenn ja, ob man es selber ausdrucken kann oder will oder ob man tatsächlich die Originalversion benötigt.
  • Regeln für die Prospektbestellung werden von Anfang an klar dargestellt. Manche Anbieter verschicken nur eine bestimmte Zahl an Prospekten. Dies merkt man aber erst an Hand einer Fehlermeldung, die beim Überschreiten dieser Grenze erscheint. Wer nach dieser “Unfreundlichkeit” an der Prospektbestellung festhalten will, darf dann die gesamte Liste nochmal durchgehen, eventuell einen weniger interessanten Prospekt streichen, um wenigstens die besten Dokumente zu erhalten. Vielleicht könnte man ja auch mit einer zweiten Bestellung tricksen?
  • Die Bestätigungsseite, die nach Absenden der Prospektanforderung erscheint, bietet übrigens ein oft ungenutztes Potenzial, einen positiven Eindruck beim Besucher zu hinterlassen und ihn noch eine Weile länger auf der Site zu behalten.

Quartierbuchung

Eine Liste der Quartiere bietet fast jeder Tourismusverband. Aber auch hier liegen oft Welten zwischen den Angeboten. Von einer einfachen Liste, in der auf den ersten Blick weder die Art des Quartiers noch weiterführende Links ersichtlich sind bis hin zu Online-Kalendern mit Angabe der Verfügbarkeit ist alles im Angebot. Natürlich unterscheiden sich der einmalige und der regelmäßige Pflegeaufwand bei den Varianten. Aber meist wird der Aufwand in Summe gleich bleiben, jedoch mit unterschiedlichen Erfolgsquoten. Eine alphabetisch sortierte Liste, in der man erst den Link suchen muss, um nach einem Klick zu erfahren, um welche Art Quartier es sich handelt und die nur eine sehr bedingte Vorauswahl an Hand von Preis und Lage anbietet, hat meines Erachtens wenig Erfolgschancen. Sehe ich allerdings bereits im Internet, ob das Quartier zu meinem Wunschtermin noch frei oder bereits belegt ist, kann ich meine Anfragen zielgerichtet absenden. Und das spart auf der anderen Seite den Vermietern auch etliche Anfragen, die mit einer Absage beendet werden müssen. Allerdings müssen die Daten zuverlässig sein, und es sollte eine Möglichkeit geben, Privatvermietern, die vielleicht selber keinen Internet-Anschluss haben, trotzdem die Teilnahme zu ermöglichen. Ansonsten sollte wenigstens klar darauf hingewiesen werden, dass es neben den teilnehmenden Vermietern weitere Quartiere gibt, die auf Anfrage Auskunft über die Verfügbarkeit geben.

Aktualität

Da schon nichts älter als die Zeitung von gestern ist, ist auch nichts schlimmer als nachweislich veraltete Web-Inhalte. Was ist von folgendem Angebot zu halten, das ich heute (29.5.2008!) aus dem Web gefischt habe?

Quartierangebot mit Preis in ATS

Bei C&A gab es kürzlich mal eine Aktion, bei der man noch in DM bezahlen konnte, aber ob das hier wohl auch so gedacht ist? Das erinnert mich eher an einen peinlichen Fall, als ich mal mit einem etwas älteren Prospekt auf Quartiersuche gegangen bin und dann erfahren musste, dass das gewünschte Quartier nicht mehr besteht, weil die Vermieterin zwischenzeitlich verstorben war….

Also, aktuell muss es sein, nicht nur bei den Währungsangaben, sondern bei den Preisen insgesamt – nicht dass es bei der Abrechnung zum bösen Erwachen kommt, weil der dort angesetzte Preis weit über der Preisangabe im Internet liegt. Und aktuell muss auch der Rest sein, von den Veranstaltungstipps bis zu den Öffnungszeiten und Sehenswürdigkeiten. Denn hier kann viel Glaubwürdigkeit und Bemühen um den Kunden transportiert werden oder eben auch verloren gehen.

Fazit

Das Internet verändert die Gewohnheiten. Und wer es versteht, den Interessenten dort abzuholen, wo er gerade steht und ihn schrittweise in die eigene Welt zu führen, ihn freundlich behandelt und ihm das eigene Angebot transparent darlegt, wird aus dem Interessenten seinen Kunden machen. Eine gute Web-Site bringt dem Besucher einen Nutzen – spricht man deshalb nicht auch vom Benutzer? Und aus diesem Nutzen wird es auch einen Rückfluss für den Anbieter geben, ob nun direkt oder auch indirekt.

Das gilt übrigens nicht nur für Web-Sites von Tourismusverbänden…

xtCommerce und Google Base Schnittstelle

Josef Willkommer, 27. Mai 2008 3 Kommentare

Zukünftig werden wir bei eCommerce-Anwendungen primär auf Magento setzen. Da wir aber noch einige Kunden haben, die xtCommerce einsetzen, werden wir für unsere bestehenden Kunden auch weiterhin noch Support anbieten – wie in vorliegendem Fall.

xtCommerce hat bereits einige Produktexport-Module integriert, nur die Ablösung bzw. die Namensänderung von Froogle zu Google Base wurde möglicherweise nicht wirklich in Betracht gezogen. D. h. will man seine Produkte bei Google Base einstellen, muss man erst mal Veränderungen am Code vornehmen, um eine angepasst Textdatei zu exportieren. Es gibt auch eine Quick&Dirty-Variante in dem man aus dem alten Froogle Module eine Textdatei exportiert, diese in Excel öffnet und eine Spalte „id“ einfügt. Aber wer will schon jedesmal noch extra sein Excel öffnen, wenn das generieren für die Google Base Datei ein Kinderspiel ist?!

Wir wurden dann auch relativ schnell fündig, wie das Problem zu beheben wäre. Auf http://benzblog.de/?p=36 gibt es das Modul sogar zum Download. Unser Kunde jedoch verwendete bereits eine angepasste Version des xtCommerce 3.03 und da gab es ein kleines Problem beim Update.

Da die Schnittstelle von Franz C. Krüger leider für die Version 3.04 konzipiert war, funktionierte sie nicht. Insofern mussten wir nochmals selber ran und weiter suchen.

Folgender Beitrag brachte uns dann die Lösung: Ecombase Forum

Falls ihr also auch das Problem mit Google Base haben solltet, findet ihr hier (Google Base) die Datei zum Download für den xtCommerce 3.03. Für die Version 3.04 bietet der oben genannte Benzblog die Lösung. Für noch ältere Versionen kommt ihr nicht drum rum den Code selbst anzufassen (siehe Ecombase), wobei auch das nicht wirklich allzu tragisch ist.

Die Installation ist ziemlich einfach:

Ladet euch die Datei herunter und schiebt sie per FTP auf euren Server in das Verzeichnis „/xtcommerce/admin/includes/modules/export/“.

Im Backend einfach selektieren und installieren. Fertig.

Über die Kontakt-Seite ins Gespräch kommen

admin, 7. April 2008 3 Kommentare

Gerade für kleine Unternehmen zählt die Kontakt-Seite zu den wichtigsten Seiten eines Internet-Auftritts. Sie fristet allerdings viel zu oft ein Mauerblümchen-Dasein, und ihr Potenzial bleibt oft ungenutzt. Das ist schade, denn eine gut gemachte Kontakt-Seite kann die Glaubwürdigkeit des Unternehmens steigern und kann den Suchmaschinen mitteilen, wo sich das Unternehmen befindet. Sie kann sogar für Schlüsselbegriffe aus dem Bereich der Produkte und Dienstleistungen optimiert werden.

Über die Kontakt-Seite kann man auch miteinander ins Gespräch kommen – und ein solches Gespräch kann wertvolles Feedback liefern, die Benutzerfreundlichkeit der Site steigern oder sie informativer oder einfacher auffindbar machen. Wer seinen Kunden zuhört, erhält wichtige Informationen darüber, wie sie das Angebot sehen und mit welcher Ausdrucksweise sie es beschreiben.

Was gehört auf eine Kontakt-Seite?
Dazu gibt es keine festen Regeln. Die Art und Weise, in der man am liebsten kontaktiert wird, sollte eine Rolle bei der Auswahl der Inhalte spielen. Auf vielen Kontakt-Seiten gibt es nur einen Email-Link, mehr nicht. Dabei hat die Kontakt-Seite mehr Potenzial, als nur eine begrenzte Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu schaffen.

Optimieren Sie Ihre Kontakt-Seite
Wenn ein Unternehmen in den Suchmaschinen unter dem Begriff “Feldsalat aus dem Vorgebirge” gefunden werden möchte, könnte der Titel der Kontakt-Seite heißen: Sprechen Sie uns zum Feldsalat aus dem Vorgebirge an. Oberhalb der eigentlichen Kontaktdaten, des Kontaktformulars oder beidem könnte so etwas stehen wie: Wir bauen seit 4 Generationen biologischen, wohlschmeckenden Feldsalat auf unseren Feldern im Vorgebirge an. Wir verkaufen diesen seit Jahren auf dem örtlichen Bauernmarkt. Sie finden unseren biologischen Feldsalat aber auch in den Bioläden in der Region. Wenn Sie Fragen zum Anbau, zur Ernte oder zu den Vorzügen einer gesunden Ernährung mit biologischem Feldsalat haben, freuen wir uns auf Ihre Nachricht. Schicken Sie uns eine Mail oder rufen Sie uns an. Manchmal können wir nicht ans Telefon gehen, weil wir draußen auf dem Feld oder anderweitig beschäftigt sind. Aber wenn Sie uns eine Nachricht hinterlassen, bemühen wir uns, Sie innerhalb eines Tages zurückzurufen.

Natürlich sollte vor der Optimierung eine Keywort-Recherche durchgeführt und betrachtet werden, ob die ausgesuchten Begriffe passen und wie stark sie umkämpft sind. Dann aber kann eine Kontaktseite eine ideale Seite sein, um von den Suchmaschinen gefunden zu werden.

Fügen Sie eine Adresse hinzu

Glaubwürdigkeit
Ein Unternehmen erscheint glaubwürdiger, wenn es in der Welt präsent ist – mit einer Post-Adresse, einer Telefon-Nummer und einer Mail-Adresse. Das kann allerdings problematisch sein, wenn ein Geschäft von einer Einzelperson von zu Hause aus betrieben wird. Gibt man die private Telefonnummer an, so kann es zu Problemen führen, wenn diese auch von anderen Personen benutzt wird. Eine zweite Telefonnummer für geschäftliche Zwecke ist eine gute Möglichkeit, geschäftliche und private Anrufe auseinander zuhalten.
Lokale Suche und geografische Relevanz
Wenn der Ort des Unternehmens ein wichtiger Aspekt ist – z.B. bei Läden oder einem regionalen Angebot – sollte man die Wahrscheinlichkeit erhöhen, mit der einen die Suchmaschine in die relevanten lokalen Suchergebnisse aufnimmt. Gibt man die Adresse und Telefonnummer/n auf der Kontaktseite an, so unterstützt man die Suchmaschine dabei, den Ort des Unternehmens zu erkennen. Google hat einige Patente zur lokalen Suche angemeldet, d.h. es ist wahrscheinlich, dass die Suchmaschine eine URL zur lokalen Autorität für diese Branche macht. Weitere Informationen können die Geschäftszeiten, Parkmöglichkeiten, Zugang für Rollstuhlfahrer, Bezahlungsmöglichkeiten oder andere geschäftliche Möglichkeiten sein. Es kann sogar sein, dass Google explizit nach einer Seite „Kontakt“ oder „Anfahrt“ sucht, um die geografische Relevanz für eine Website zu ermitteln. So kann eine Adresse und Telefonnummer für ihre Website in die Suchergebnisse kommen.

Weitere Überlegungen für Kontakt-Seiten
Verschiedene Kontaktinformationen sind die erste Möglichkeit, sein Unternehmen für die Interessenten einer Website zugänglicher zu machen. Wenn man potenziellen Anrufern mit Öffnungszeiten und Informationen über die Zeitzone eine Orientierung vermittelt, wann man Anrufe entgegennehmen kann, sinkt die Wahrscheinlichkeit von Anrufen mitten in der Nacht oder am frühen Morgen. Wenn man Interessenten, die eine Mail schicken oder eine Nachricht hinterlassen, einen Eindruck gibt, wie bald sie mit einer Antwort rechnen können, steigt ihr Vertrauen, eine Antwort zu bekommen. Zum Beispiel: Wir sind bestrebt, alle Anfragen innerhalb von 24 Stunden zu beantworten. Freitags eingehende Anfragen werden am darauf folgenden Montag beantwortet.
Wenn es eine kostenlose Nummer gibt, rufen mehr Leute an. Wenn Sie also lieber mit den Interessenten telefonieren als per Mail zu kommunizieren, dann sollten Sie über diese Möglichkeit nachdenken. Wenn Sie internationale Anrufe erwarten, sollten Sie sicherstellen, dass die korrekte Ländervorwahl vor Ihrer Telefonnummer steht, damit es Anrufer aus dem Ausland leichter haben. Wenn Sie echte Besucher wünschen, fügen Sie eine Karte ein, verlinken Sie auf einen Routenplaner und stellen Sie eine einfache Wegbeschreibung von verschiedenen Ausgangspunkten zur Verfügung. Gestalten Sie Ihre Kontakt-Seite so druckerfreundlich wie möglich, damit diejenigen, die die Kontaktdaten für später aufbewahren oder für die Anfahrt nutzen wollen, eine leicht lesbares und handhabbares Dokument haben. Wenn Sie wegen eines Feiertags nicht erreichbar sind, ist die Kontaktseite ein guter Platz, um bekannt zugeben, dass das Unternehmen an diesem Tag nicht erreichbar ist.

Fazit
Eine interessante, optimierte und motivierte Kontaktseite kann zusätzliche Besucher auf eine Site bringen. Sie kann ebenso nützliches Feedback, Kommentare und potenzielle Kunden bringen. Sie bietet auch die Möglichkeit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die an ihrem Angebot interessiert sind. Wenn Sie die Kontaktaufnahme so einfach und verlockend wie möglich machen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie es tun. Und diese Kontakte sind unbezahlbar.

Quelle: SearchEngineLand

Google Ad Manager – Kostenloser Adserver

Josef Willkommer, 15. März 2008 3 Kommentare

Mit dem Google Ad Manager ist man in Mountain View mal wieder auf dem Wohlfahrtstrip und wird zukünftig ein weiteres, interessantes Tool Seitenbetreibern kostenlos zur Verfügung stellen. Hierbei handelt es sich um eine professionellen Adserver-Lösung, die es in sich hat.

Betreiber von mittleren und größeren Portalen kennen das ja bereits zur genüge. Die gebuchten Werbeplätze – also Banner in unterschiedlichsten Formaten – müssen zielgerichtet und vom Seitenbetreiber gesteuert ausgeliefert d.h. eingeblendet und getrackt werden können. Diesen Dienst übernehmen sog. Adserver. Auf einer Webseite werden sog. Adtags eingeblendet, die vom Adserver angesprochen werden und über die dann die Werbebanner gesteuert werden.

Neben zahlreichen kommerziellen Adserver-Produkten konnte man dies in der Vergangenheit z.B. über das Open-Source-Tool OpenX (vormals OpenAds) steuern.

Der Google Ad Manager übernimmt künftig diese Funktion, wobei nicht nur Google-Werbung (Adsense), sondern auch „externe“, eigenen Werbung über das Tool ausgeliefert werden kann. Naja, und wie bei vielen anderen Google-Tools steht auch dieser Google Adserver kostenlos zur Verfügung – im Moment allerdings noch in einer geschlossenen Betaversion. Bei Seoroundtable kann man sich das Ganze schon mal „live“ ansehen. In der Randspalte wird Werbung eingeblendet, wobei die unteren beiden Banner über den Ad Manager von Google gesteuert werden. Dies wird auch durch ein kleines Icon im Werbemittel verdeutlicht. Die vier oberen Werbemittel werden durch OpenX ausgeliefert.

Google-Ad-manager
Der Workflow bei der der Arbeit mit dem Ad Manager sieht dabei die nachfolgenden fünf Schritte vor:

  1. Definition der Werbeplätze auf der jeweiligen Seite (z.B. Skyscraper rechts neben dem Content, Fullbanner im Header etc.)
  2. Generierung der benötigten Adtags im Ad Manager, die dann im Quelltext der jeweiligen Seite eingebunden werden
  3. Prüfung der Verfügbarkeit von Werbeplätzen (verfügbare Seitenaufrufe vs. Gebuchte Werbeeinblendungen)
  4. Upload der Werbemittel und Aktivierung der Kampagne

Admanager1

  1. Auswertung der Kampagne über umfangreiche Reports

admanager2
Der DoubleClick-Deal trägt also bereits erste Früchte, wobei abzuwarten ist, wie sich das Ganze weiterentwickeln wird. Hier lohnt es sich sicherlich, die weitere Entwicklung zu verfolgen…

Acht Tipps für erfolgreiche B2B-Blogs

admin, 14. März 2008 9 Kommentare

In den Marketing-Abteilungen hat sich inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt, dass Blogs ein wichtiger Bestandteil einer übergreifenden Online-Marketing-Strategie sind. Das gilt vor allem im B2C-Bereich. Und wie ist dann mit Unternehmen im B2B-Bereich? Was haben erfolgreiche B2B-Blogs gemeinsam?
Bei der Analyse von ein paar hundert B2B-Blogs haben sich acht Gemeinsamkeiten gezeigt. Daraus sind folgende Tipps entstanden, wie man B2B-Blogs aufbauen kann, die die Loyalität (und Verlinkung) fördern.

Schreiben Sie regelmäßig…aber nur, wenn Sie etwas Sinnvolles anbieten können. Wie oft regelmäßig ist, kann jeder selber festlegen. Man sollte sich aber einen Fahrplan setzen und diesen auch einhalten, ohne allerdings einfach irgendwas zusammenzuschreiben. Leser eines B2B-Blogs suchen nach internen Informationen, Tipps für ihre Karriere und Verbesserungsvorschlägen. Sorgen Sie also dafür, dass in jedem Beitrag etwas zu diesen Themen enthalten ist.

Bilder und andere Medien einbauen. Die meisten B2B-Blogs sind derzeit reine Textblogs. Geben Sie Ihrem Blog mit Fotos, Bildern, Grafiken und Videos eine eigene visuelle Note. Dadurch liest sich der Blog besser, und die Wahrscheinlichkeit, dass die Leser wiederkommen oder auf den Blog verlinken, steigt.

Seien Sie lustig. Humor kann die Treue der Leser steigern. Wer lacht oder schmunzelt nicht gerne einmal? Schreiben Sie also regelmäßig etwas Lustiges, stellen Sie einen Cartoon über ein wichtiges Thema ein oder verweisen Sie auf andere lustige Inhalte. Das wird in einem B2B-Blog nicht erwartet. Wenn die Besucher aber Humor finden, werden Sie ein Lächeln mit Ihrem Blog verbinden, ihn wieder besuchen und ihn in Gesprächen und über Links weiterempfehlen.

Seien Sie authentisch. Schreiben Sie wie im Gespräch. Zeigen Sie Ihre Persönlichkeit, so dass die Leser die Person wahrnehmen, die hinter den Worten steht. Autoren werden nicht wegen ihrer Wortwahl, sondern wegen ihres Stils geschätzt. Verwenden Sie Ihren Stil und lassen Sie diesen durchscheinen – denn dann entsteht eine persönliche Verbindung.

Bringen Sie Neues. Im B2B-Bereich kann man mit einem Blog die Meinungsführerschaft übernehmen und Glaubwürdigkeit für das Unternehmen und die Person aufzubauen. Meinungsführer sind keine Papageien, die nur auf die Aussagen anderer verweisen und diese wiederholen. Stellen Sie Ihre eigene Meinung dar und interpretieren Sie für andere, was Sie sehen. Fordern Sie andere auf, quer zu denken. Bringen Sie neue Gedanken ein, die die Leser anderswo nicht finden.

Vermarkten Sie Ihr Angebot nicht zu offenkundig. Denn damit verliert man seine Blog-Leser ganz schnell wieder. Klar wollen Sie etwas verkaufen, aber Leser von B2B-Blogs wollen im Blog keine Verkaufsargumente hören. Natürlich können Sie über Ihre Produkte und Dienstleistungen schreiben, aber so, dass es den Lesern hilft und nicht vertriebsorientiert ist.

Erstellen Sie einen Verhaltenskodex. Teilen Sie den Lesern und Autoren in Ihrem Blog mit, was Sie erwarten. So können Sie Grenzen für das erwartete Verhalten der Autoren und aller anderen ziehen, die sich an der Konversation beteiligen. Dieser Verhaltenskodex kann verschiedene Bereiche betreffen, z.B.: Offenlegung von Interessenskonflikten, richtiges Zitieren und Verlinken, Verpflichtung zur sofortigen Korrektur von Fehlern, ob alle Kommentare veröffentlicht werden usw. Mit dem Verhaltenskodex teilen Sie Ihren Besuchern einiges über sich und Ihr Unternehmen mit.

Bleiben Sie fokussiert. Die Geschäftswelt braucht keine weiteren Generalisten, die über alles reden, was sie sehen. Positionieren Sie sich als Experte in einem bestimmten Bereich. Es ist wesentlich einfacher, Glaubwürdigkeit in einem abgegrenzten als in einem weiten Feld aufzubauen. Dadurch wird zwar die Schar der Leser etwas geringer, aber sie wird loyaler sein.

Quelle: Search Engine Land

Alles was Sie über Online-Marketing mit Pressemeldungen wissen sollten

Josef Willkommer, 8. März 2008 11 Kommentare

Eine unüberschaubare Flut von Pressemeldungen macht es für Unternehmen immer schwieriger Ihre Pressemeldung erfolgreich zu platzieren. Dennoch sind Online-Pressemeldungen ein sehr interessante Mittel um Unternehmensnachrichten zu verbreiten, da immer mehr Journalisten im Netz auf der Jagd nach interessanten News und Beiträge sind.

Erfolg versprechen hier jedoch nur Mitteilungen, die einen wirklichen Mehrwert und interessante Inhalte bieten – also primär für Menschen gemacht und darüber hinaus aber auch für Suchmaschinen optimiert sind.

Warum sich optimierte Online-Pressmeldungen lohnen:

  • Eine vernünftig optimierte und klar fokussierte Pressemeldung kann von bekannten Nachrichtenquellen (z.B. Google News) veröffentlicht werden.
  • Optimierte Online-Pressemeldungen können für eine Vielzahl an (langlebigen) Backlinks sorgen, indem die Pressemeldungen von unterschiedlichen Portalen, Blogs und anderen Nachrichtenquellen veröffentlicht werden.
  • Pressemeldungen können für einen signifikanten Besucheranstieg sorgen. Dies funktioniert natürlich nur, wenn der Inhalte der PR-Meldungen interessant ist und für den User Vorteile bietet. Eigene Test bestätigen jedoch, dass hier Steigerungsraten von 200% und mehr durchaus möglich sind.
  • Mit Online-PR-Meldungen können auch Branding-Effekte erzielt und so das eigene Unternehmen promotet, sowie das Image positiv beeinflusst werden.
  • Derartige PR-Meldungen sind sehr kostengünstig. Sofern man die Pressemeldung selbst erstellt können diese häufig kostenlos über verschiedenste Plattformen (z.b. www.openpr.de) veröffentlicht werden.
  • Mit Pressemeldungen können Sie Ihr Online-Profil positiv beeinflussen, indem Sie für die notwendige Präsenz im Web sorgen.
  • Durch gezielte Online-PR können zielgerichtet Besucher generiert werden. Dadurch können Einsparpotentiale bei Pay-per-Click-Kampagnen realisiert werden.

Was sie bei Ihrer Pressemeldunge beachten sollten:

  • Weniger ist häufig mehr. Der Umfang der Pressemeldung sollten nach Möglichkeit 500 Wörter nicht übersteigen. Versuchen Sie, das Ganze kurz und knackig zu halten – Romane liest in diesem Umfeld heute niemand mehr!
  • Schreiben Sie in der dritten Person.
  • Verwenden Sie besonderes Augenmerk auf den Titel Ihrer Pressemeldung, der ansprechend und knackig formuliert sein soll. Nach Möglichkeit sollte die Länge 80 Zeichen nicht übersteigen.
  • Der Titel sollte durch einen Untertitel gestützt werden, indem in ein bis zwei Sätzen die wesentlichen Punkte Ihrer Pressemeldung angeteasert werden.
  • Der erste Absatz sollte eine Art Roadmap für Ihre Pressemeldung enthalten: Wer tut was, wann, wo, warum und wie (die 6 Ws)?
  • Im Hauptteil stehen alle wesentlichen Informationen, inklusive Zitate und weiterführende Infos.
  • Der letzte Absatz ist für wichtige und grundlegende Informationen über Ihr Unternehmen reserviert.
  • Am Ende der Pressemeldung sollte die vollständigen Kontaktdaten veröffentlicht werden. Zusätzlich sollte noch der Umfang der Pressemeldungen in Zeichen angegeben werden.

Wie Sie Ihre Pressemeldungen optimieren um maximalen Effekt zu erzielen:

Primär sollten Pressemeldungen natürlich von Menschen für Menschen verfasst werden. Gerade bei Online-PR-Meldungen sollte Suchmaschinen jedoch zusätzlich vermehrte Aufmerksam geschenkt werden, denn nur eine erfolgreich indizierte Pressemeldung wird auch den gewünschten Effekt erzielen.

  • Keyword-Recherche: Die besten Pressemeldungen werden für zwei bis drei Keyword-Phrases optimiert. Die Keywords sollten dabei einen möglichst direkten Bezug zum Inhalt Ihrer Pressemeldung und zu dem haben, was der durchschnittliche Leser der Meldung erwartet. Dabei ist extrem wichtig, dass die richtigen und auch frequentierten Keywords verwendet werden. Tools für die Keyword-Recherche finden Sie hier.
  • Keyword-Platzierung: Sofern sie zwei bis drei Keywords gefunden haben, die als Basis für die Pressemeldung dienen, sollten diese auch möglichst zielgenau in der Überschrift, im Untertitel und im Text platziert werden. Allgemein gültige Aussage über die Häufigkeiten von Keywords können hier kaum abgegeben werden. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass bei einer Länge von 400 – 500 Wörtern das bzw. die Keywörter 8 -10 Mal vorkommen sollten. Beachten Sie hier jedoch auch unterschiedliche Schreibweisen (z.B. Einzahl und Mehrzahl).
  • Linktexte: Dies ist einer der wichtigste Teile einer Pressemeldung. Verlinken Sie mit den zwei wichtigsten Keywords aus der Pressemeldung auf eine Unterseite Ihrer Webseite, auf der ebenfalls entsprechend passender Content verfügbar ist. Wenn Sie z.B. eine Pressemeldung über TYPO3-Consulting veröffentlichen, sollten Sie auch mit dem Keyword „TYPO3-Consulting“ auf eine für dieses Keyword optimierte Seite verlinken.
  • Textformatierungen: Wörter Ihrer Pressemeldung können durchaus fett, kursiv oder unterstrichen hervorgehoben werden. Betrachten Sie die PR-Meldungen wie eine kleine Webseite, die möglichst klar und ansprechend sein sollt. Das heißt aber auch, dass Sie die Hervorhebungen nicht übertreiben sollten!
  • Branding: Wenn möglich sollten Sie in der Pressemeldung Ihr Logo sowie Ihren Claim integrieren.

Einige der wichtigsten deutschen PR-Portale:

www.openpr.de
Mit ca. 12 Mio. Seitenzugriffen und ca. 800.00 unique Visits gehört openpr zu den reichweitenstärksten PR-Portalen im deutschsprachigen Raum. Pressemeldungen können kostenlos veröffentlicht werden. Zusätzlich gibt es auch kostenpflichtige Services. Die Meldungen werden von wichtigen Nachrichten-Suchmaschinen (Google-News, Yahoo, Web.de etc.) erfasst.

www.firmenpresse.de
Das Portal verzeichnet im Monat ca. 780.000 Seitenzugriffe bei ca. 150.000 unique Visits. Pressemeldungen können kostenlos eingestellt werden. Ergänzt wird das Ganze durch einige kostenpflichtige Dienstleistungen. Auch diese Meldungen werden von Google-News indiziert. Firmenpresse ermöglicht auch die Anlage eines individuellen Pressefaches, wodurch das Handling der eigenen Pressemeldungen erleichtert wird.

www.pressrelations.de
Über den Dienst können schnell und kostengünstig Pressemeldungen an einen umfangreichen Presseverteiler mit bis zu 5000 Nachrichtenagenturen, Redaktionen sowie freiberuflichen Journalisten geschickt werden. Die Meldungen werden von den wichtigsten Nachrichten-Suchmaschinen (Google-News, Yahoo, Web.de etc.) erfasst. Pressrelations bietet unterschiedlichste Dienstleistungen, Leistungspakete und Zusatzleistungen an. Der Versand einer Pressemeldung ist z.B. für EUR 25.- zu haben. Über einen sog. Presseraum können Sie für Journalisten wichtige Informationen zu ihrem Unternehmen bereitstellen, außerdem haben Sie die Möglichkeit über eine Zugriffs-Analyse auszuwerten, an wie viele Journalisten und Medienvertreter Ihre Meldung versendet wurde und wie viele sie auch tatsächlich gelesen haben.

www.pressnetwork.de
Ein weiterer Pressedienst bei dem PR-Meldungen kostenlos eingestellt werden können und der von verschiedenen Nachrichten-Suchmaschinen indiziert wird. Gemäß eigenen Aussagen werden aktuell an die 160.000 Redaktionen/Leser mit Pressemeldungen versorgt.

www.pressemitteilung.ws
Auch auf diesem Portal können Pressemeldungen kostenlos veröffentlicht werden. Voraussetzung hierfür ist die Anlage eines kostenlosen Nutzeraccounts. Auch dieser Dienst wird von unterschiedlichsten Nachrichten-Suchmaschinen indiziert, wodurch Ihre Pressemeldung im Web verteilt werden kann.

Ich empfehle Ihnen eine Pressemeldung als Marketing-Instrument einfach mal zu testen. Sofern Ihre PR-Meldung richtig angewendet wird und einen Mehrwert bietet, wird sich der Erfolg in kürzester Zeit einstellen. Vermeiden Sie aber, PR-Spam, der überhaupt nichts bringt, sondern im Gegenteil eher negative Auswirkungen auf Sie und Ihr Unternehmen haben kann.
Viel Erfolg bei Ihrer (Online-) PR-Arbeit! :-)

 

Einen Update zu diesem Artikel und dem Thema Online-PR-Portale finden Sie im Artikel “Online-PR-Portale” unseres eStrategy-Magazins!

 

 

Marktforschung mit Google Checkout Trends

Josef Willkommer, 3. März 2008 4 Kommentare

Mit Checkout Trends erweitert Google das mittlerweile doch recht etablierte Tool „Google Trends“, mit dem Suchvolumina über die Laufzeit angezeigt und verglichen werden können, um so interessante Daten wie Verkaufszahlen.

Checkout Trends zeigt die Nachfrage nach Produkte in übersichtlichen Charts an, die sich – wie bei Google Trends – individuell einschränken und anpassen lassen. Die Daten hierfür stammen vom Google-Bezahldienst Checkout – es handelt sich daher um tatsächlich getätigte Umsätze, die seit der Einführung von Google-Checkout im April 2006 verfügbar sind. Die Daten werden laufend aktualisiert um möglichst passende Zahlen zu liefern.

google-checkout-trends

Bei der Suche nach möglichen Nischen oder neuen Produkttrends könnte Checkout Trends sicherlich den einen oder anderen nützlichen Hinweis liefern. Darüberhinaus lohnt es sich in jedem Fall, mit dem Tool etwas zu spielen…

Interessant wäre es aber sicherlich auch, einen Datenschützer auf dieses Thema anzusetzen und sein Feedback einzuholen!

Über Uns-Seiten gekonnt nutzen

admin, 1. Februar 2008 3 Kommentare

Auf Über Uns und ähnlichen Seiten lernen die Besucher etwas über ein Unternehmen, über seine Geschichte und die Personen, die dahinter stehen. Bei diesen Besuchern kann es sich um potenzielle Kunden oder Partner handeln, um mögliche Investoren, Verkäufer, Mitbewerber, Journalisten oder einfach interessierte Menschen. Was sagen Sie ihnen über sich und warum sagen Sie etwas über sich?

Kontrolle der eigenen Identität

Ihre eigene Website ist vermutlich der einzige Bereich im Web, mit dem Sie den maximalen Einfluss über den Eindruck haben, den Ihr Unternehmen auf die Besucher macht. Sie können ihnen kurze Informationen Ihr Unternehmen bieten. Sie können aber auch mit breiteren Erfahrungen weitergehende Bedürfnisse decken. Die Über Uns-Seite sollte jedenfalls nicht wie ein Anhängsel aussehen, das nur hinzugefügt worden ist, weil es eben als notwendig betrachtet wird. Es kann vielmehr unter mehreren Aspekten eine hilfreiche Sache sein.

Glaubwürdigkeit – Es geht darum, Vertrauen aufzubauen und die Erfahrung zu zeigen. Zeigen Sie, dass hinter der Website ein echtes Unternehmen steht.
Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die unterschiedliche Wirkungen beim Besucher erzielen: von Bildern aus dem Büro und Fotos von Mitarbeitern oder von Ihnen über die Unternehmensgeschichte bis zur Beschreibung des Engagements des Unternehmens in lokalen Organisationen und Medienberichten. Teilen Sie den Interessenten mit, wer, was, wo, wann und warum Ihr Unternehmen dafür sorgt, dass sie sich gut fühlen, wenn sie mit Ihnen Geschäfte machen. Zeigen Sie, dass Sie mit der Außenwelt verbunden sind, z.B. durch die Mitgliedschaft in der regionalen Handelskammer, oder erwähnen Sie die Partnerschaft mit anderen Unternehmen. Auch Aussagen zufriedener Kunden können den guten Eindruck unterstreichen.

Auffindbarkeit – Der Bereich, in dem die Über Uns – Informationen enthalten sind, kann mehr als eine Seite umfassen. Es kann eine Seite über das Unternehmen sein, Seiten über die Mitarbeiter, Informationen über ein lokales Engagement, Pressemitteilungen oder Nachrichten, Informationen über Standorte und Job-Angebote. Wenn diese Bereiche von den Suchmaschinen gefunden werden, erweitern Sie die Auffindbarkeit Ihres Unternehmens.
Wenn Sie den Leuten mitteilen, wo Sie sind, was Sie anbieten, wem Sie nahe stehen und wann Sie geöffnet haben, haben Sie einen guten Schritt getan, um in lokalen Suchanfragen gefunden zu werden. Wenn Sie interessante und gut beschriftete Bilder mit informativen Überschriften und Alt-Tags anbieten, kann auch die Bildersuche Besucher auf Ihre Seiten bringen. Wenn Sie den Besuchern auf Videos zeigen, was Sie tun, wie Sie es tun und warum Sie es tun, oder wenn Sie Ihre Erfahrung oder Interessen darstellen, führt auch der Weg über die Video-Suche auf Ihre Seiten.
Ihre Über Uns-Seite bietet den Besuchern die Möglichkeit, Sie zu finden, und zwar nicht vorrangig über Produkte oder Dienstleistungen, sondern mehr über Ihr Unternehmen, Ihre Erfahrungen, Ihren Platz in der Gemeinschaft und an einem speziellen Ort. Verwenden Sie diese Seiten, damit die Leute Sie finden.

Sympathie – Machen Sie einen guten Eindruck auf den Über Uns-Seiten. Es reicht nicht, nur Ihre Glaubwürdigkeit zu zeigen. Was lernen Sie im Wartebereich eines Arztes, in einer Autowerkstatt oder bei einem anderen Dienstleister? Wie wohl fühlen Sie sich dort? Sind die Stühle bequem, die Wände nett gestrichen oder ist der Kaffee gut? Sind aussagekräftige Dokumente aufgehängt?
Welchen Eindruck vermitteln Sie den Leuten, die Ihre Seiten besuchen? Möchten Sie wissen, wie die Leute auf Ihre Über Uns-Seiten reagieren? Fragen Sie einfach nach – Freunde, Nachbarn, Mitglieder in Online-Foren. Lassen Sie sie durch Ihre Seiten gehen und fragen Sie, was sie gelernt haben und was Sie gerne gesehen hätten.

Ein paar Vorschläge für Über Uns Seiten
Diese Ansätze können beliebig verbunden werden und man sollte darüber nachdenken, wenn man Informationen über das Unternehmen auf den Web-Seiten anbietet.

Journalistischer Ansatz – Sie können als Einstieg einfach Fragen beantworten: Wer? Was? Wo? Warum? Wann? Wie? Konzentrieren Sie sich darauf, zu zeigen, wie das Unternehmen soziale Verantwortung übernimmt, welche Erfahrungen die Mitarbeiter haben, welche Auszeichnungen das Unternehmen erhalten hat usw.

Historischer Ansatz – Diese Methode der Darstellung ist ideal für Personen oder Unternehmen, die eine lange, interessante Geschichte mit Errungenschaften und Änderungen aufweisen, und weniger für kleine Unternehmen, die noch nicht so lang am Markt sind. Man kann eine Zeitachse mit Nachrichten und Fotos aus dem Unternehmensarchiv erstellen oder Leckerbissen aus der Entwicklung und Serienreife verschiedener Produkte. Dadurch kann man den Leuten zeigen, was das Unternehmen und die Leute, die dafür stehen, erreicht haben, anstatt nur darüber zu berichten. Dieser Ansatz kann mit dem journalistischen Ansatz kombiniert werden und zusätzliche Informationen über das Unternehmen bringen.

Rundgang – Dies ist ein mehr visuell geprägter Ansatz, der mit Bildern, Fotos, Zeichnungen und Beschreibungen darstellen kann, wo das Unternehmen tätig ist, mit wem es zusammengearbeitet hat und was es tut. Ein Architekturbüro kann Fotos der Gebäude mit den Architekten zeigen, ein Bauunternehmen Bilder mit dem Bautrupp davor, ein Klempner kann sich vor seinem Fahrzeug fotografieren lassen, ein Holzschnitzer seine Werkstatt. Designer und Entwickler können Screenshots und Fallstudien von Sites zeigen, an denen sie gearbeitet haben. Bilder haben eine hohe Aussagekraft, und Fotos mit Personen in ihrer Arbeitsumgebung haben eine stärkere Wirkung als einfache Portraits.

Persönlicher Ansatz – Ein Unternehmen kann aus einem Hobby, als Reaktion auf ein Ereignis oder durch die Inspiration eines Familienmitglieds, Freundes oder persönlichen Idols entstanden sein. Wenn man der Umwelt im passenden Umfeld mitteilt, welche Motivation oder Inspiration hinter einem Unternehmen steht, kann das ein vorteilhaftes Bild von dem Unternehmen vermitteln, mit dem die Web-Seiten-Besucher vielleicht zusammenarbeiten möchten, sei es als Kunde, Partner oder Berichterstatter. Erzählungen können Eindrücke hinterlassen, an die man sich erinnert und die man weiter erzählt.

Quelle: Search Engine Land

Blog oder Newsletter

Josef Willkommer, 24. Dezember 2007 kein Kommentar

Wer seine Kunden oder Interessenten regelmäßig informieren will, kann dies über einen Blog oder mit Newslettern tun. Da stellt sich natürlich die Frage, wie sich die beiden Möglichkeiten unterscheiden und wann man mit welchem Weg besser bedient ist.
Herstellung
Blogbeiträge lassen sich schneller und einfacher erstellen und publizieren als Newsletter. Der Blogbeitrag wird geschrieben, geprüft und veröffentlicht und fertig. Das Layout der Seite ist eingerichtet und gilt für alle Beiträge. Beim Newsletter ist ein ansprechendes Layout und Format sehr vorteilhaft. Zwar kann ein einmal erstelltes Template für mehrere Newsletter verwendet werden, aber bis es einmal so weit ist, ist unter Umständen eine ganze Menge Arbeit erforderlich, denn wie die Web-Browser verhalten sich auch manche Mail-Clients unterschiedlich. Betrachtet man Newsletter in Mailboxen von Free-Mailern, erlebt man manchmal sein blaues Wunder.
Dieses Problem versuchen einige Newsletter-Anbieter wohl dadurch zu umgehen, dass sie nur einen einfachen Text-Newsletter versenden, der einen kurzen Teaser-Text mit Link auf eine Web-Seite enthält. Das spartanische Layout und diesen zusätzlichen Klick werden die Empfänger allerdings nur dann machen, wenn der Inhalt erfahrungsgemäß wertvoll ist und die Teasertext so ansprechend sind, dass man den ganzen Artikel einfach lesen muss.
Häufigkeit
Wer ernsthaft einen Blog betreiben will, sollte ungefähr 3 mal pro Woche einen neuen Beitrag liefern. An dieser Grenze jedenfalls orientieren sich Profi-Blogger. Bei einem Newsletter ist eine Frequenz von einem pro Monat angemessen. Es gibt allerdings auch Newsletter die täglich oder wöchentlich erscheinen, was entsprechend viele tagesaktuelle Inhalte voraussetzt.
Länge
Blogbeiträge können durchaus mal kürzer ausfallen, während das für Newsletter nicht angebracht ist. Allerdings ist hier ein Spagat erforderlich, denn ist ein Newsletter zu lang, sinken die Chancen, dass er gelesen wird ebenso, wie wenn er zu kurz und damit inhaltsleer ist. Bei den häufiger erscheinenden Blogbeiträgen kann man dann variieren, mal kürzer und mal länger schreiben, je nachdem, wieviel ein Thema “hergibt”.
Kosten
Hier haben Blogs deutlich die Nase vorn, denn die bekanntesten Tools für Blogs stehen kostenlos zur Verfügung. Dagegen sind Newsletter-Tools an sich schon kostenpflichtig. Dazu kommen bei verschiedenen Anbietern noch Kosten pro versendetem Newsletter.
Leserschaft
Newsletter erreichen nur die Abonnenten und haben selbst bei diesen eine begrenzte Lebensdauer. Blogbeiträge stehen ab der Veröffentlichung permanent und für jeden Benutzer zugänglich im Internet. Sie haben auch gute Chancen, in den Suchergebnissen der Suchmaschinen angezeigt zu werden und so eine breite Leserschaft zu erreichen. Treue Leser abonnieren sich die Beiträge per RSS-Feed, um keinen Beitrag zu verpassen.
Auch rechtlich verhält es sich mit der Leserschaft von Blogbeiträgen einfacher als bei Newslettern. Denn es gibt durchaus findige Rechtsanwälte, die mit Abmahnung drohen können, wenn der Versender nicht nachweisen kann, dass sich der Abonnent selber in den Verteiler eingetragen hat und die Anmeldung per Double-Opt-In bestätigt hat. Wer sich per RSS-Feed einen Blog abonniert, tut das eigenständig, ohne dass der Blogbetreiber irgendeine Verantwortung dafür hätte.
Bei Newslettern besteht leider auch immer die Gefahr, dass sie von Spam-Filtern aufgehalten werden und erst gar nicht zum Empfänger gelangen.
Statistik
Zur Ermittlung des Erfolgs eines Blogs kann man die Zugriffszahlen auf den Blog, die dabei verwendeten Suchbegriffe, die Herkunft der Nutzer und die Zahl an Abonnenten per RSS heranziehen. Darüberhinaus gibt auch die Position in den Ergebnissen der Suchmaschinen einen guten Anhaltspunkt zur Bedeutung des Beitrags. Beim Newsletter gibt es als Pendant zum letzteren die Zahl an Abonnenten abzüglich der Bounces, also der unzustellbaren Newsletter. Wenn man den Newsletter entsprechend einrichtet und mit einem Statistik-Tool verknüpft, kann man hier weitere interessante Aussagen über die Zugriffszahlen und Öffnungsraten der einzelnen Beträge, Links und Bilder gewinnen.
Kommentare
Kommentare sind nur in Blogs möglich. Sie sind ein interessantes Instrument, um als Autor Rückmeldungen über den Artikel oder das jeweilige Thema zu bekommen. Unternehmen können auf diese Weise durchaus interessante Hinweise für Weiterentwicklungen von Produkten erhalten. Auch kann über die Kommentare zusätzliches Wissen der anderen Nutzer für die Allgemeinheit zur Verfügung gestellt oder eine Diskussion über ein Thema angeregt werden.
Fazit
Bei einigen Punkten zeigen sich klare Vorteile für Blogs. Aber das reicht nicht aus, um zu sagen, dass Blogs grundsätzlich besser sind als Newsletter. Welcher Weg der bessere ist, muss von Fall zu Fall geklärt werden – wobei auch noch klar gesagt werden muss, dass Blog und Newsletter keine Konkurrenten sind, die sich gegenseitig ausschließen. Manche Newsletter enthalten nämlich ausschließlich oder überwiegend Links auf Blogartikel. Für Unternehmen wäre es z.B. denkbar, dass sie einen Blog über fachliche Themen führen und in einem Newsletter eher unternehmensinterne Informationen an ihre Kunden senden – vorausgesetzt, sie haben die notwendigen Ressourcen, einen Blog regelmäßig mit Beiträgen zu “füttern”. Denn andernfalls könnte sogar eher der gegenteilige Effekt erreicht werden.

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