admin, 18. März 2009 3 Kommentare RSS
Aus Berlin stammt eine neue Wissensmaschine, für die allerdings in den USA ein Patent angemeldet wurde. In Deutschland wurde die vionto GmbH dafür aber bereits mit dem Innovationspreis der Initiative Mittelstand ausgezeichnet. eyePlorer ist der Name der neuen Anwendung, die das Wissen aus Wikipedia in Clustern zu bestimmten Stichwörtern darstellt. Die Erforschung startet in einem Suchfeld und setzt sich dann in einem bunten Kreis fort.

Das Ergebnis zu meinem Suchbegriff “Rosenheim” ist ziemlich umfangreich – wobei allerdings gleich gesagt werden muss, dass die Anzahl der Punkte durch einen Schieberegler beeinflusst werden kann. Die Farben stehen für unterschiedliche Themenbereiche. So geht es im roten Tortenstück um die Verkehrsanbindung heute und vor vielen, vielen Jahren. Der dunkelgrüne Bereich enthält Orte, die mit Rosenheim oder Aktivitäten Rosenheimer Persönlichkeiten in Verbindung stehen. Im hellgrünen Bereich befindet sich sozusagen der Rest, von Wirtschaft über Freizeit, Kultur und Medien.
Klickt man einmal auf einen der Kreise, so erscheint in einem Pop-Up die Textpassage aus Wikipedia, in der der jeweilige Begriff vorkommt. Nach einem Doppelklick auf den Punkt werden Verbindungslinien zwischen diesem Punkt und anderen Punkten angezeigt. Das ist durchaus hilfreich, denn manchmal sind die einzelnen Sätze doch ziemlich aus dem Zusammenhang gerissen. Aber wer den größeren Zusammenhang sucht, kann ja aus dem Text über den Link direkt in den Wikipedia-Artikel springen. Dabei landet man allerdings immer am Anfang des Artikels und nicht an der Stelle, an der das betreffende Wort zu finden ist.
Interessanter ist allerdings die Vernetzung und die Möglichkeit, sich von einem Stichwort zu vielen anderen Begriffen zu hangeln. So kann man sich mit dem eyePlorer schnell einen Überblick über das Stichwort und seine Facetten machen. Hat man die Richtung, in der man sich weiter informieren möchte, festgelegt, kann man in der Mitte des Kreises ein Suchfeld für einen weiteren Begriff einblenden.
In der Mitte des Kreises erhält man zudem nicht nur eine Definition für den Suchbegriff selber, sondern kann auch zum Suchergebnis bei Google springen.
Der eyePlorer ist auch bedingt mehrsprachig. Bedingt einerseits dadurch, dass die Liste zum Wechsel zwischen Deutsch und Englisch bei mir nur im Internet Explorer 7, nicht aber im Firefox angezeigt wird. Und bedingt andererseits dadurch, dass nicht alle Begriffe in allen Richtungen übersetzt werden können. Verwende ich beispielsweise “Trompete” als Suchbegriff und schalte dann auf Englisch um, wird die Suche automatisch für “trumpet” durchgeführt. Schalte ich dann wieder auf Deutsch zurück, bleibt “Trumpet” allerdings als Suchbegriff stehen und wird in rot angezeigt – offenbar weil eyePlorer das Problem erkennt. Beim Suchbegriff “Rosenheim” ist keine Übersetzung erforderlich. Hier wird sichtbar, wie unterschiedlich die Informationen im deutschen und im englischen Wikipedia sind – was ja kein Wunder ist.
Neben dem Kreis gibt es noch einen Notizblock, auf den man Begriffe ziehen kann…bzw. können soll. Denn das hat bei mir in keinem Browser funktioniert. Und beim Abspielen des Hilfe-Videos hat sich der Browser (IE7) eigenmächtig geschlossen.
Die Grundidee vom eyePlorer ist interessant, wenn auch nicht ganz neu. Denn Kreise und Farben haben wir schon bei KoolTorch kennengelernt. In meinem Test hat aber die Beta-Version noch einige Unzulänglichkeiten gezeigt, die schnellstens behoben werden sollten – wenn es sich nicht um unglückliche Zufälle oder Konstellationen handeln sollte, die ich aber eigentlich nicht erkennen kann.
Nun denn, geben wir dem Tool noch ein wenig Zeit und werfen wir demnächst mal wieder ein Auge drauf….
Josef Willkommer, 29. Juni 2008 1 Kommentar RSS
Der eCommerce-Trend ist nach wie vor ungebrochen. Auch wenn sich das Wachstumstempo mittlerweile etwas verlangsamt, gehört Online-Shops die Zukunft. Dies hat auch einer der größten Versandhändler im deutschsprachigen Raum erkannt – Neckermann.
Als erster Multi-Channel-Versender möchte sich Neckermann zukünftig zu 100% auf das Geschäft im Web konzentrieren und wird auf den Katalogversand vollständig verzichten. Die über 115.000 Artikel (!!!) werden zukünftig ausschließlich übers Web erhätlich sein. Diese Maßnahme gilt vorerst nur für die Schweiz. Es ist aber nicht abwegig, dass diese Strategie relativ zeitnah auch auf Deutschland übertragen wird.
Die Neckermann-Gruppe gehört mit einem Umsatz von rund 1.4 Mrd. Euro zu den führenden Versandhändlern in Europa. Eine derartige Entscheidung dürfte daher für einiges an Sog-Wirkung sorgen…
Was waren die Beweggründe?
Die Besucherzahlen des Neckermann-Onlineshops stiegen im Vergleich zum Vorjahr in diesem Jahr bislang um 110 Prozent! Der Anteil an der Gesamtnachfrage “explodierte” ebenfalls: 25 Prozent im letzen Jahr – aktuell über 55 Prozent
Galt das von Neckermann selbstgesteckte Ziel bis 2010 mindestens 70 Prozent des Umsatzes über das Internet zu erwirtschaften, vor nicht allzulanger Zeit noch als utopisch ist es mittlerweile in greifbare Nähe gerückt. Betrachtet man die Zahl der Newsletter-Abonnenten von Neckermann wird ebenfalls nochmals recht deutlich, wohin die Reise geht. Mehr als 125.000 Kunden beziehen mittlerweile wöchentlich die elektronischen Neckermann-News – eine Steigerung von 160 Prozent im Vergleich zum Vorjahr!
Martin Gittel, Leiter Marketing & Kommunikation der neckermann.ch AG erläutert: “Wir sind der Überzeugung, dass die Zukunft des Schweizer Versandhandels im Internet liegt. Mit unserer Entscheidung für 100 Prozent Internet wollen wir zum führenden Universalversender in der Schweiz werden. Dazu erweitern wir ständig das Angebot und binden verstärkt regionale Partner in unsere Online-Shops ein. So stimmen wir unser Sortiment optimal auf den Schweizer Markt ab.”
Neckermann “bastelt” bereits seit einiger Zeit an einer langfristig orientierten Online-Strategie und hat bereits in der Vergangenheit mehrfach die Bereitschaft für neue Wege und neue Ansätze gezeigt:
Und auch für die Zukunft hat man die Weiche bereits gestellt. So bietet Neckermann gemäß eigenen Aussagen als erstes Multi-Channel-Versandhaus in Europa Kunden individuell gestaltbare eShops unter eigenem Namen und mit eigener Adresse an. Diese Shops können dann frei aus dem Neckermann-Sortiment bestückt werden. Dabei können die gewünschten Produkte vollkommen frei zusammengestellt werden. Gemäß Aussagen von Neckermann stehe diese Shops bereits zur Verfügung. Leider habe ich bislang noch keine weitergehenden Infos entdecken können.
Eines ist sicher! Der Kampf um die Kunden geht weiter – zukünftig aber dann nicht mehr offline, sondern vermehrt im Netz. Neckermann macht´s vor – und viele andere werden folgen. Wer diesem Trend nicht mit einer nachhaltigen Online-Strategie und frischen Ideen begegnet, wird die Konkurrenz vorbei ziehen sehen. Durch neue Softwaretools dürften auch von technischer Seite die Ampeln auf Grün stehen.
Josef Willkommer, 10. Juni 2008 1 Kommentar RSS
Der eCommerce-Trend ist ungebrochen. Bei einigen großen Versandhäusern hat das Web den klassischen Bereich – was die Umsätze angeht – bereits überholt und ein Ende des Trends ist noch nicht in Sicht, wenngleich sich die Zuwachsraten etwas normalisiert haben.
Gemäß der Studie „eCommerce 2008“, die von EuPD Research im Auftrag von Paypal Deutschland durchgeführt wurde, rechnen zweidrittel der deutschen Shopbetreiber mit steigenden Umsätzen, wobei der Hauptumsatz durch die „Klassiker“ Elektronik und Bücher generiert werden.
Nachfolgend einige Zahlen, die zum Teil recht interessant sein dürften:
Gerade die Zahlungsmethoden dürfen von Shopbetreibern nicht unterschätzt werden. So hat eine Analyse von ibi Research ergeben, dass bei Shops, die nur Vorauskasse anbieten 79% der Shopbesucher die Seite wieder verlassen ohne einen Kauf zu tätigen. Als beliebteste Zahlungsvarianten gelten demnach Rechnung und Lastschriftverfahren.
Dies deckt sich auch mit Erfahrungen, die wir mit unseren Kunden gemacht haben. Insofern sollte man als Shopbetreiber durchaus Überlegungen anstellen, ob man das „Risiko“ der Bezahlung per Rechnung nicht doch in Kauf nimmt. Höchstmögliche Sicherheit in Bezug auf Zahlungsausfall hilft nämlich kaum etwas, wenn dadurch kein Kunde kauft.
Quelle: iBusiness
Josef Willkommer, 9. Juni 2008 3 Kommentare RSS
Das iPhone 2 kommt und wie – und sogar schon relativ bald. Endlich haben die Spekulationen um die neue Version des Apple iPhones ein Ende. Bei der heutigen Apple Conference wurde das Geheimnis gelüftet und Details zum iPhone 2 – auch iPhone 3G genannt – veröffentlicht. Was Steven Jobs da von sich gab, wird einige freuen und bei anderen wiederum für Kopfschmerzen sorgen. Apple möchte nämlich zukünftig auch im Mobilfunkmarkt richtig Gas geben.
Das neue iPhone 3G ist schmaler, kommt mit der neuen iPhone 2.0 Firmware, einer schnellen Datenübertragung per HSDPA, hat GPS – wie bereits vermutet – integriert, kann Anwendungen von Drittanbieter ausführen, hat jetzt eine Rückseite aus Kunststoff und auch die Akku-Laufzeiten sind beeindruckend: 300 Stunden Standby, 8-10 Stunden telefonieren, 7 Stunden Video und 24 Stunden Musik
Apple plant das iPhone 2 am 11. Juli in den folgenden 22 Ländern einzuführen:
Aber das Beste kommt jetzt. Apple senkt die Preise deutlich und möchte mit einem wahren Kampfreis dem iPhone 2 zu einem richtigen Schub verhelfen. Die Preise werden in den USA – mit Vertrag – folgendermaßen aussehen:
Wie ich gerade noch gelesen habe, hat der Navigationsgerätehersteller TomTom bereits eine Navigationssoftware für das neue iPhone fertig. Wann die Software lieferbar ist, bleibt derzeit aber noch offen.
Ich bin mir in jedem Fall sicher, dass Apple mit dieser Mobilfunk-Offensive nochmals einige an Boden gut machen wird. Mein neues Handy steht jedenfalls bereits fest… ![]()
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Quelle: Engagdet
Josef Willkommer, 5. Juni 2008 1 Kommentar RSS
Erotik am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. So, oder so ähnliches ist es mir heute früh ergangen….
Bei meiner täglichen Morgenlektüren bin ich auf dem Blog von Matthias – rent a seo – Suess auf einen interessanten Artikel zum Thema Social Media Traffic mit Shortnews gestoßen. Was Shortnews genau ist, was man damit machen und alles weitere werde ich in einem kommenden Blogbeitrag zusammenfassen (ist noch nicht ganz fertig).
Hier geht´s aber um etwas anderes. Matthias erwähnt nämlich in seinem Blog einen Beitrag über ein “Nippelfreies Starbucks Logo“, der durch den Shortnews-Traffic die Server zum glühen brachten. Unbedingt lesen!
Ich möchte hier einfach nur einen Auszug bringen – weil das Ganze ziemlich cool ist:
Starbucks hat im April ein “neues” Logo eingeführt, das früher bereits einmal im Einsatz war. Für die heutige Zeit war es den Amis scheinbar aber zu “schlüpfrig”. Also hat man das Logo gepimpt – jedoch eher in die andere Richtung:

Einfach mal genau hinsehen! Und “Logan” setzt dann in den Kommenaren zu diesem Beitrag natürlich noch einen drauf. Ich habe mich gerade gekringelt….
Nun aber genug “verruchtes”. Viel Spass bei der heutigen Arbeit und immer daran denken: “Erotik am Morgen vertreibt kummer und Sorgen…”
admin, 25. April 2008 2 Kommentare RSS
Sie werden inzwischen liebevoll “Silver Ager” genannt, die Senioren im Altersbereich von 50+. Und sie graben den “Jungspunden” in der Werbung auch zunehmend etwas Wasser ab. Denn ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung wird immer größer. Nicht nur dieser Aspekt macht sie für den Handel interessant, sondern auch die Tatsache, dass viele Silver Ager auch finanziell sehr gut gestellt sind. Das ist ja auch irgendwo logisch. Falls sie Kinder haben, dann sind diese aus dem “Gröbsten raus” und verdienen sich ihre Brötchen selber. Die Silver Ager selber hatten ausreichend Zeit, auf der Karriereleiter nach oben zu klettern und an einigen Gehaltserhöhungen vorbeizukommen. Wenn sie zudem auch noch ein wenig sparsam gewirtschaftet haben, brauchen sie nicht mehr jeden Cent umzudrehen.
Das ist der eine interessante Aspekt an den Silver Agern. Der andere Aspekt ist ihr Wunsch, nicht in eine verstaubte Ecke abgeschoben zu werden. Und so stehen sie so modernen Dingen wie dem Internet aufgeschlossen gegenüber und nutzen die Angebote und Vorteile, die es anbietet. Aber sie haben in ihrem langen Leben auch schon einiges an Erfahrungen gesammelt, so dass sie nicht so unbefangen und unkritisch mit dem Internet umgehen, wie dies sicher einige Jugendliche tun – im positiven wie im negativen Sinn.
Wer also in einem Online-Shop Produkte anbieten will, die speziell für Senioren interessant sind, sollte sich in ihre Situation hineinversetzen und ihnen das Einkaufen so einfach wie möglich machen. Welche Faktoren können dies im einzelnen sein:
Sachlichkeit
Senioren fragen eher nach Fakten und sachlichen Argumenten. Wie sieht das Produkt aus? Welche Eigenschaften hat es? Welche Vorteile bietet es mir? Und wie teuer ist es?
Einfachheit
Überladene, quietschbunte Seiten mit blinkenden Bannern sind für die Augen von Senioren sicher eher verwirrend. Weniger ist mehr: klare Kontraste und gute Lesbarkeit durch eine größere Schrift werden das Wohlwollen des potenziellen Käufers hervorrufen.
Klarheit
Senioren sind nicht dumm, aber möglicherweise nicht mit allen Abkürzungen und Gebräuchen vertraut, die web-affine Jugendliche im Schlaf kennen. Kurze neutrale Erklärungen verbessern das Verständnis, ohne den Eindruck zu erwecken, dass der Benutzer für dumm erachtet wird.
Sicherheit
Je mehr man im Leben mitgemacht hat, desto höher wird das Sicherheitsbewusstsein. Das bedeutet, dass es die Senioren begrüßen, wenn erklärt wird, wie die Übertragung von Bankdaten gesichert wird, welche Rücktritts- und Rückgaberechte bestehe und was nach dem Absenden der Bestellung konkret passiert.
Ausprobieren lassen
Sollte das Team, das einen Online-Shop aufsetzt, eher jünger sein, so sollten zumindest einige echte Silver Ager als Berater hinzugezogen werden. Sie können durch einen Test wertvolle Hinweise geben, wo Erklärungen fehlen, wo sie im Ernstfall einen Kauf abbrechen würden, weil sie sich unwohl fühlen, und natürlich auch, welche Aspekte ihnen gut gefallen. Wird all dies gepaart mit guten Produkten und fairen Konditionen, dann steht dem silbrigen Online-Shopping-Vergnügen nichts mehr im Wege.
Und wer mit 50+ das Online-Shoppen lernt und schätzen lernt, ist vielleicht mit 80+ froh, wenn ihm der Internet-Handel so manchen, in dem Alter möglicherweise schon beschwerlichen Weg ins Einkaufszentrum abnimmt und stattdessen bequem ins Haus liefert. Und wer weiß, was nach Web 2.0 kommt. Vielleicht erwarten uns ja neue, heute noch unvorstellbare Möglichkeiten – natürlich für Jung und Älter.
Josef Willkommer, 23. April 2008 kein Kommentar RSS
Klar, gibts im Netz haufenweise Seiten , auf denen man Schriftarten downloaden kann, wer jedoch keine 0815-Schriftart haben und auch nicht tief in die Tasche greifen will – für den gibts jetzt was Neues im Netz. Wer so seine eigene Vorstellung seiner Schrifart hat, der kann jetzt seine Schriftart-Kreativität auf Fontstruct austoben. Nach nur 3 Wochen schrieb Stephen Coles (FontShop USA) gestern im Fontstruct-Webblog Brick by Brick, dass sich nach nur einer Woche 1500 Nutzer angemeldet haben und die Zahl der ertstellten und angefangenen Schriften um einiges höher lag als die Zahl der Nutzer!
Mit dieser Beta-Version eines Online-Font-Erstellungs-Toll von Rob Meek, FontShop USA und FSI FontShop International, lassen sich Schriftarten in schönster Web-2.0-Manier selbst erstellen, auf dem Rechner abspeichern und mit anderen teilen und als Flashanimation in externe Seiten einbetten. Und das alles kostenlos!

Josef Willkommer, 22. März 2008 8 Kommentare RSS
Mit dem Live-Shopping haben wir vor kurzem bereits einen DER kommenden Trends im Bereich E-Commerce vorgestellt. Inzwischen gibt es in Deutschland auch bereits einige Plattformen, die auf diesen Zug aufgesprungen sind und recht erfolgreich Geschäfte im Web machen. Exciting Commerce berichtet beispielsweise, dass die erfolgreichsten Live-Shopping-Anbieter in Deutschland zwischenzeitlich bis zu EUR 40.000.- Umsatz pro Tag (USA: bis zu 1,25 Mio. Dollar pro Tag) generieren, wobei nach deren Schätzungen das Marktvolumen im Bereich Live-Shopping dieses Jahr bei 15 – 20 Mio. Euro liegt. Weiter geht Exciting Commerce davon aus, dass das Potential dieser neuen Form des Shoppings im Web das Potential im TV (derzeit ca. 1,1 Mrd. Euro) übertreffen wird.
Nachfolgend eine Aufstellung der aktuellen Live-Shopping-Anbieter in Deutschland:
Wie in obenstehender Grafik ersichtlich könnte sich der Markt bei ähnlich dynamischer Entwicklung wie in den letzten Monat bis Jahresende auf bis zu 50 Anbieter ausdehnen und damit zum amerikanischen Markt beinahe aufschließen, der aktuell über 61 Live-Shopping-Anbieter verfügt.
Quelle: Exciting Commerce
Josef Willkommer, 16. März 2008 29 Kommentare RSS
Wer Google Analytics verwendet, seine Daten zukünftig aber nicht mehr auf dem “Silbertablett” nach Mountain View übertragen möchte, für den gibt es möglicherweise eine intereassante Alternative.
Mit Piwik befindet sich ein neues Analysetool in den Startlöchern, das sich in ein paar Monaten zu einem richtigen heißen Kandidaten im Bereich Webanalyse entwickelt könnte. Für April wurde eine erste Beta-Version angekündigt. Piwik ist der Nachfolger von phpMyVisits und wird als Open-Source-Tool unter der GPL-Lizenz zur Verfügung stehen. Um das Tool, das mit einem Javascript-Snippet eingebunden wird, nutzen zu können, wird PHP 5.1 sowie MySQL benötigt.
Mit einer Online-Demo kann man sich einen ersten Eindruck verschaffen. Ganz cool finde ich hier die übersichtliche AJAX-Oberfläche, mit der per Drag & Drop die einzelnen Fenster individuell angeordnet werden können.
Das Tool sollte man in jedem Fall im Auge behalten.
eBooks und ihre Vorteile
admin, 14. April 2009 2 Kommentare RSS
Ab und zu kommt es vor, dass uns ein Anruf eines Kunden unseres eBook-Shops erreicht, der sich wundert, warum er nach der Bezahlung nur einen Download-Link erhält und kein Päckchen mit einem gebundenen Buch. Warum? Weil in unserem Shop nur eBooks verkauft werden, also elektronische Bücher, die per Datei zur Verfügung gestellt werden. Wer Papier haben möchte, muss das Drucken selber vornehmen. weiterlesen