Josef Willkommer, 6. Mai 2007 4 Kommentare RSS
Google ist die erfolgreichste Suchmaschinen. Dies liegt mitunter auch daran, dass Google Zugriff auf einen immensen Schatz an Daten über User und Webseiten verfügt und diese Daten immer weiter kanalisiert und verdichtet sowie durch neue Tools und Anwendungen zusätzliche Informationen generiert.
Mit einem Marktanteil von um die 90% ist Google in Deutschland der unangefochtene Marktführer im Bereich Suchmaschinen. Beinahe jeder Internetnutzer hat den Dienst schon mal verwendet. Dies drückt sich auch mit mittlerweile allgemein gültigen Verb “googeln” aus.
Die Beliebtheit des Suchdienstes liegt an der Tatsache, dass die Google-Jungs mit Ihrem Algorithmus meist die besten und relevantesten Suchergebnisse zu Tage fördern. In der Zwischenzeit hat die Innovationsschmiede aus Mountain-View jedoch auch eine Vielzahl an zusätzlichen Google-Tools, Anwendungen und Gimmicks im Programm. Dass diese nicht nur aus langer Weile umgesetzt und verbreitet werden liegt auf der Hand. Google kann dadurch zusätzlich unterschiedlichste Daten sammeln und diese bei Bedarf in die Ergebnislisten einfließen lassen.
Einige Beispiele gefällig, über welche Informationen der Suchmaschinen-Gigant (zumindest theoretisch) verfügt? Die Informationen basieren auf den Ausführungen aus dem SEOBOOK von Aaron Wall.:
1. Domain
2. Link Historie und Qualität
3. Content-Historie
4. Nutzerdaten
5. Bekanntheitsgrad
6. Keywords
7. Umfeld
Natürlich kann Google diese Informationen nicht von jedem User generieren. Die Informationen über Keywords werden beispielsweise über einen Adwords-Account generiert, Daten über die Akzeptanz einer Seite über Analytics. Für Daten über das Surfverhalten (Punkt 7) ist z.B. die Personalisierte Startseite nötig. Dennoch wird recht schnell deutlich über welches immense Datenvolumen das Unternehmen mittlerweile verfügt. Durch immer neue Tools und Gadgets wird Google diese Datenbasis auch zukünftig noch weiter ausbauen. Dass man mit einer derartigen Datenbasis einiges anstellen kann, dürfte recht schnell klar werden. Man kann da nur hoffen, dass das Credo “Do no Evil” noch möglichst lange anhält…
13. Mai 2007 um 15:44
Big Brother´s watching you mal etwas anders… Wirklich wohler ist mir dabei aber auch nicht. Zum Teil schon erschreckend!
12. November 2007 um 9:15
[...] Daten Google mittlerweile unter anderem verfügt, haben wir bereits vor geraumer Zeit in einem Blog-Artikel [...]
13. Oktober 2008 um 15:14
[...] User Ihrer Seite auch häufig verwandte Seiten? Quelle: .Techdivision Posted in Uncategorized [...]
15. Januar 2009 um 23:04
Ich denke die Headline ist nicht ganz korrekt
Besser wäre:
“mindestens 48 Dinge die Google über uns weiß”
Jeder, der darüber nachdenkt und sich informiert muss zugeben. Google weiß quasi alles über meine eigene Webseite.