Über GDrive wird ja schon länger spekuliert. Jetzt könnte es allerdings auch konkreter werden. Wie das Wall Street Journal berichtet, verdichten sich die Hinweise, dass Google mit Nachdruck an einer virtuellen Festplatte – genannt GDrive – arbeitet. Das Googlewatchblog hat hierzu bereits vor geraumer Zeit berichtet, dass Google diverse GDrive-Domains registriert hat.
Wenn man sich die bisherigen Tools wie Docs & Spreadsheets, Presentations oder Gmail ansieht, stellt ein virtueller Speicherplatz für derartige Files die perfekte Ergänzung dar. Dadurch wäre es für den User natürlich sehr einfach möglich, sämtliche Daten online zu organisieren, online zu speichern, mit anderen zu teilen und über entsprechende Suchfunktionen auch zu finden -„teure“ Hardware entfällt. Einzige Voraussetzung: Man benötigt einen Webanschluss.
Abb.: Wall Street Journal
Natürlich gibt es bereits seit längerem eine Vielzahl an derartige Online-Festplatten. Das Problem dabei ist jedoch häufig, dass die Anbieter nicht über die Reichweiten, das Kundenpotential und die Daten verfügen, wie dies bei Google der Fall wäre. Insofern könnte ich mir durchaus vorstellen, dass das Thema bei unseren Freunden aus Mountain View ganz anders aufgehängt wäre. Es wäre denkbar, dass eine kostenlose Einsteigerversion, sowie kostenpflichtige Zusatzpakete gibt. Wie dies im Detail aussehen könnte, ist allerdings noch unklar.
Ein bitterer Beigeschmack bleibt in meinen Augen allerdings schon. Der Suchmaschinenriese verfügt ja bereits jetzt über umfangreiche Daten seiner User. Durch ein derartiges Tool könnte eine große (Offline-)Lücke auch noch geschlossen werden und der komplett gläserne Websurfer wäre Realität. Da man zur Nutzung eines derartigen Service aber kaum gezwungen wird, bleibt es jedem User dann letztendlich selbst überlassen, inwieweit er sich bzw. seine Daten hier offen legen möchte.
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GDrive – Die virtuelle Festplatte von Google
Josef Willkommer, 29. November 2007 kein Kommentar RSS
Über GDrive wird ja schon länger spekuliert. Jetzt könnte es allerdings auch konkreter werden. Wie das Wall Street Journal berichtet, verdichten sich die Hinweise, dass Google mit Nachdruck an einer virtuellen Festplatte – genannt GDrive – arbeitet. Das Googlewatchblog hat hierzu bereits vor geraumer Zeit berichtet, dass Google diverse GDrive-Domains registriert hat.
Wenn man sich die bisherigen Tools wie Docs & Spreadsheets, Presentations oder Gmail ansieht, stellt ein virtueller Speicherplatz für derartige Files die perfekte Ergänzung dar. Dadurch wäre es für den User natürlich sehr einfach möglich, sämtliche Daten online zu organisieren, online zu speichern, mit anderen zu teilen und über entsprechende Suchfunktionen auch zu finden -„teure“ Hardware entfällt. Einzige Voraussetzung: Man benötigt einen Webanschluss.
Abb.: Wall Street Journal
Natürlich gibt es bereits seit längerem eine Vielzahl an derartige Online-Festplatten. Das Problem dabei ist jedoch häufig, dass die Anbieter nicht über die Reichweiten, das Kundenpotential und die Daten verfügen, wie dies bei Google der Fall wäre. Insofern könnte ich mir durchaus vorstellen, dass das Thema bei unseren Freunden aus Mountain View ganz anders aufgehängt wäre. Es wäre denkbar, dass eine kostenlose Einsteigerversion, sowie kostenpflichtige Zusatzpakete gibt. Wie dies im Detail aussehen könnte, ist allerdings noch unklar.
Ein bitterer Beigeschmack bleibt in meinen Augen allerdings schon. Der Suchmaschinenriese verfügt ja bereits jetzt über umfangreiche Daten seiner User. Durch ein derartiges Tool könnte eine große (Offline-)Lücke auch noch geschlossen werden und der komplett gläserne Websurfer wäre Realität. Da man zur Nutzung eines derartigen Service aber kaum gezwungen wird, bleibt es jedem User dann letztendlich selbst überlassen, inwieweit er sich bzw. seine Daten hier offen legen möchte.