admin, 16. September 2008 5 Kommentare RSS
Links so effektiv aufbauen, dass man gar nicht glauben kann, dass keine Blackhat-Methode dahintersteckt – mit dieser Überschrift hat kürzlich ein Beitrag auf SEOmoz Interesse geweckt. Die Idee, die darin steckt, ist auch im Grund nicht dumm. In der Praxis ist das aber nicht so einfach, wie ich testweise festgestellt habe. Aber alles der Reihe nach:
Grundidee
Theoretische Bewertung
Praktische Anwendbarkeit
Wie findet man nun also solche Linkgeber? Sucht man nach “Seite nicht mehr verfügbar” findet man viel, aber wenig nützliches:
Auch die Suche mit anderen Suchbegriffen wie z.B. “eingestellt”, “angebot beendet” brachte ähnliche Ergebnisse:
Fazit
Mit der Überschrift hat SEOmoz wohl ein bisschen dick aufgetragen. Oder ist die Lage in Amerika einfach anders? Denn normalerweise bietet SEOmoz ja sehr gute Beiträge. Die Idee ist ja grundsätzlich nicht schlecht, aber meine Tests haben keine brauchbaren Ergebnisse geliefert. Man müsste halt wirklich eine Seite innerhalb einer aktiven Site finden, die darüber informiert, dass ein isoliertes Thema nicht mehr bedient wird. Und dieses Thema muss dann auch noch genau das der eigenen Site sein. Wahrscheinlich kommt man zu solchen Seiten eher über eine thematische Suche oder indem man von der Einstellung aus anderen Quellen erfährt. Aber wer mal ein paar Stündchen investieren möchte, kann diesen Ansatz natürlich jederzeit mal ausprobieren. Außer Zeit kostet er ja nichts, und vielleicht ist mein Ergebnis auch nicht ganz repräsentativ.
Etwas Gutes steckt auch noch in dem Ansatz: Nämlich die Anregung, ausgetretene Wege zu verlassen, mal die Gedanken spielen zu lassen und neue Ideen zu generieren. Und wer darin gut ist, hat sicher in vielerlei Hinsicht die Nase vorn.
Und noch eins gehört im Fazit auch nochmal gesagt: Diese Suchanfragen haben gezeigt, dass Google doch so einiges an Schrott im Index hat. Sicher habe ich Suchbegriffe verwendet, für die niemand seine Seiten optimiert, so dass dabei realistischerweise mehr Spreu als Weizen zu erwarten ist. Aber offenbar scheint die Nützlichkeitslatte, die Seiten überwinden müssen, um in den Index zu kommen, ziemlich tief zu liegen. Oder werden Seiten, die irgendwann mal reingekommen sind, nie wieder gelöscht? Aber das ist ein anderes Thema, das ich hier und heute gar nicht weiter betrachten möchte.
16. September 2008 um 15:52
Ich hab das jetzt zwar nur kurz überflogen, da ich den Post schon im Original gelesen habe Aber ich glaube du hast was entscheidendes falsch verstanden, falls ich mich irre – sorry
Es geht nicht darum, dass du dir Links vn Seiten besorgst, welche ihr Angebot eingestellt haben, es geht darum, dass du die Seiten, die auf die alte Seite verlinken dazu bringst, auf diene eigene Seite zu linken. Du hast Seite A, Seite C verlinkt auf B. B stellt das Angebot ein, A fragt C ob der Link statt auf B auf A gesetzt wird, was ja auch für die Nutzer von Seite C Sinn macht, solange die Qualität von A gut ist.
16. September 2008 um 16:11
@ Konrad:
Da hast du meinen Beitrag aber wirklich gaaaanz kurz überflogen.
Denn schon im 3. und 4. Aufzählungspunkt unter “Grundidee” kommt genau das, was du schreibst. Der andere Aspekt des Linkaufbaus stimmt aber auch, unter 1. und 2. im Original zu finden.
Also: immer erst fertig lesen, bevor man den Autor an den Pranger stellt…..
18. Oktober 2008 um 22:39
[...] Geniale Taktik zum Linkaufbau [...]
29. Oktober 2008 um 13:55
[...] Mehr über die Taktik, die Vor- und Nachteile, sowie das Fazit erfahren Sie im Blog von Techdivision.com. [...]
3. November 2008 um 15:49
[...] Mehr über die Taktik, die Vor- und Nachteile, sowie das Fazit erfahren Sie im Blog von Techdivision.com. [...]