geschrieben von Marion Engel am 23. Dezember 2008 um 8:25 Uhr
Es ist gar nicht so einfach, gute Texte für B2B-Webseiten zu schreiben. Denn man will meist gleichzeitig die Vorteile eines komplexen mechanischen Systems vorstellen und dabei auch noch kreativ und überzeugend sein. Und sollen die Texte auch noch suchmaschinenoptimiert sein, ist das alles noch komplizierter. Hier 10 Tipps, wie diese schwierige Aufgabe leichter gelingt.
Achtung auf Fachbegriffe: Verwenden Sie auf ihren Seiten generische Begriffe. Denn wer im B2B-Bereich sucht, verwendet eher generische Begriffe als Markennamen. Denn wer nach einem Markennamen sucht, findet diesen meist ohne Probleme. Verwenden Sie den Markennamen, aber immer zusammen mit den generischen Begriffen, die sogar häufiger vorkommen können.
Eine Seite – ein Thema: Die Suchmaschinen suchen nach dem Thema einer Seite. Bringen Sie sie dabei nicht durcheinander, sondern bleiben Sie mit den Seiteninhalten der Schlüsselwort-Strategie treu. Wenn Sie verschiedene Themen haben, verteilen Sie diese besser auf mehrere Seiten. Auf einer Seite sollten nicht mehrere unabhängige Schlüsselwörter erscheinen.
Denken Sie an den Long Tail: Fangen Sie erst dann an zu schreiben, wenn Sie wissen, welche Long Tail-Wörter im B2B-Bereich für Suchanfragen verwendet werden. Auch wenn es auf der Seite um „Förderbänder“ geht, suchen die Besucher beispielsweise eher nach „Verteilung“ oder „Sortierung“. Denn ihnen geht es ja um die Lösung eines Problems. Gute suchmaschinenoptimierte Texte im B2B-Bereich müssen also auch diese Long Tail-Begriffe finden.
Wortreihenfolge beachten: In manchen Fällen hat die Reihenfolge der Wörter keinen Einfluss auf das Klickverhalten. Bei der Suchmaschinenoptimierung ist die Reihenfolge der Wörter aber durchaus wichtig. Natürlich muss sich der Text gut lesen lassen. Und wenn die Keywort-Recherche ergeben hat, dass „LTL Versand“ gefragter als „Versand LTL“ ist, sollte die beliebtere Reihenfolge häufiger verwendet werden.
Achtung auf Ein- und Mehrzahl: Es macht einen Unterschied, ob Sie einen Begriff in der Ein- oder Mehrzahl verwenden. Wenn Sie nach „Gesundheitsprogramm“ oder „Gesundheitsprogrammen“ suchen, erhalten Sie selbst in den Top 3 oder 5 bei Google oft unterschiedliche Ergebnisse. Ermitteln Sie den wichtigeren Schlüsselbegriff und verwenden Sie diesen im Text. (Das gilt auch für andere Elemente wie z.B. Titel).
Langer Text – guter Text: Im B2B-Bereich ist ein langer Text ein guter Text. Darin können Sie alle Eigenschaften und Vorteile Ihres Angebots darstellen, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Und so können Sie die Produkte und Dienstleistungen Ihrer Firma herausarbeiten. Lange Texte sind auch für die Suchmaschinen gut, weil sie das Thema der Seite und die Informationstiefe besser einschätzen können. Allerdings sollten Sie lange Texte mit h1- und h2-Überschriften auflockern, die die Schlüsselwörter enthalten.
Schlüsselwörter in die Seitentitel: Es ist nicht einfach, kreative Überschriften zu schreiben, die die Schlüsselwörter enthalten und zu einer Handlung auffordern. Und wenn die Überschrift zwar kreativ und überzeugend ist, die Schlüsselwörter aber nicht hineinpassen, dann muss eine andere Taktik für die Seite verwendet werden. Vielleicht wollen Sie eine besondere Schriftart für die Überschrift verwenden, die sich nur mit einem Bild erreichen lässt. Dann muss der ALT-Text natürlich die Schlüsselwörter enthalten. Und diese gehören auch in eine h1-Überschrift an einer anderen Stelle. So erhält der Besucher den optischen Eindruck der Überschrift, während die Suchmaschinen den richtigen Eindruck vom Inhalt und Schwerpunkt der Seite erhalten.
Bilder beschriften: Schlüsselwörter können Sie auch in der Beschriftung von Bildern unterbringen. Viele Konsumprodukte kommen zwar auch ohne Bildunterschriften aus, denn ein rotes Polo-Hemd ist durchaus selbsterklärend. B2B-Produkte sind aber oft nicht mit einem Blick auf das Bild erklärt. Egal ob es eine Zeile oder ein kurze Absatz ist: schreiben Sie Bildunterschriften. Und stecken Sie die Schlüsselwörter in die Bildunterschriften, die zur Seite passen. Damit steigt nicht nur die Verkaufswahrscheinlichkeit, sondern es lassen sich auch die Suchmaschinen beeinflussen.
Behalten Sie die Ankertexte im Hinterkopf: Die interne Verlinkung ist eine gute Sache. Denn so finden die Suchmaschinenspider ihre Seiteninhalte. Und die Ankertexte der Links können auch bei der Suchmaschinenoptimierung helfen. Überlegen Sie zuerst, auf welche Seiten Sie verlinken wollen, bevor Sie mit dem Schreiben beginnen. Wenn Sie den optimalen Ankertext kennen, können Sie ihn nahtlos in den Text einfügen. Wenn Sie die Texte der internen Links aber später einfügen, müssen Sie den Text sicher noch mal abändern. Ein interner Link ist nahtlos in einen guten Text integriert.
Individuelle ALT-Tags: Auch wenn ALT-Tags für die Benutzer nicht sichtbar sind, haben Sie doch eine große Bedeutung. Jedes Bild braucht ein ALT-Tag. Und wird ein Bild mehrfach auf einer Seite verwendet, sollte es unterschiedliche ALT-Tags bekommen. Die meisten B2B-Unternehmen haben nur wenige Bilder, die sie mehrfach verwenden. Allerdings wird in diesem Fall meist keine Änderung der ALT-Tags vorgenommen, sondern einfach der vorher verwendete Text kopiert. Wird ein Bild auf mehreren Seiten verwendet, muss der ALT-Text an die Schlüsselwörter der Seite angepasst werden. Auf der Seite über die „Förderbänder“ muss das ALT-Tag also anders gestaltet sein als auf der Seite über „Transportanlagen“.
Quelle: Search Engine Land
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29. Dezember 2008 um 7:06
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