Während noch heftig über die Speicherdauer von Google Suchergebnissen und Cookies diskutiert wird, hat Google ein völlig artfremdes Thema aufgegriffen: Die Zukunft der Krawatte.
Als Reaktion auf einen Artikel in der Financial Times stellt Google fest, dass die Krawatte „die Durchblutung des Gehirns einschränkt.“ Weiter vertritt Google die Meinung, die Krawatte sei nur eine Tarnung für den nicht mehr so fitten Geschäftsmann mittleren Alters, der seine hängenden Schultern und seinen Bauch lieber im Anzug und hinter der Krawatte versteckt, als Sport zu betreiben. Die Google-Mitarbeiter jedenfalls sollen bei der Arbeit T-Shirts tragen und ehrlich zeigen, wie es um ihre Körperformen stehe. Denn, so fragt der Suchmaschinenprimus: “Würden Sie einem Geschäftspartner vertrauen, wenn sie wüssten, dass er seinen Körper schlecht behandelt? Ganz zu schweigen von der Welle der Kreativität, die freigesetzt würde, wenn Männer von der konformistischen Bekleidung befreit würden.” Googles inoffizielles Motto jedenfalls lautet: “Ohne Krawatte vertrauenswürdig sein.“
“Kleider machen Leute”, ist diese Aussage damit endgültig überholt? Neja, ein wenig in die Jahre gekommen ist sie allemal, handelt es sich doch um den Titel einer Novelle aus dem Jahr 1866! Sie erzählt die Geschichte eines armen Schneiders, der durch sein gepflegtes Aussehen für einen Grafen gehalten wird und die Dame seines Herzens für sich gewinnen kann…. Ein Happy End fast wie im Märchen. Aber in der Realität, in der nicht nur schlaffe Körper sondern auch Unwissen hinter Krawatten versteckt wird, gibt es leider nicht immer ein Happy End. Von daher spricht mir der Vorstoß von Google aus der Seele. Aber wie man ja auch weiß: “Ausnahmen bestätigen die Regel,” wenn an einem schlauen Kopf mal eine Krawatte hängt.
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Krawatte = Seriosität?
admin, 25. Juli 2007 kein Kommentar RSS
Während noch heftig über die Speicherdauer von Google Suchergebnissen und Cookies diskutiert wird, hat Google ein völlig artfremdes Thema aufgegriffen: Die Zukunft der Krawatte.
Als Reaktion auf einen Artikel in der Financial Times stellt Google fest, dass die Krawatte „die Durchblutung des Gehirns einschränkt.“ Weiter vertritt Google die Meinung, die Krawatte sei nur eine Tarnung für den nicht mehr so fitten Geschäftsmann mittleren Alters, der seine hängenden Schultern und seinen Bauch lieber im Anzug und hinter der Krawatte versteckt, als Sport zu betreiben. Die Google-Mitarbeiter jedenfalls sollen bei der Arbeit T-Shirts tragen und ehrlich zeigen, wie es um ihre Körperformen stehe. Denn, so fragt der Suchmaschinenprimus: “Würden Sie einem Geschäftspartner vertrauen, wenn sie wüssten, dass er seinen Körper schlecht behandelt? Ganz zu schweigen von der Welle der Kreativität, die freigesetzt würde, wenn Männer von der konformistischen Bekleidung befreit würden.” Googles inoffizielles Motto jedenfalls lautet: “Ohne Krawatte vertrauenswürdig sein.“
“Kleider machen Leute”, ist diese Aussage damit endgültig überholt? Neja, ein wenig in die Jahre gekommen ist sie allemal, handelt es sich doch um den Titel einer Novelle aus dem Jahr 1866! Sie erzählt die Geschichte eines armen Schneiders, der durch sein gepflegtes Aussehen für einen Grafen gehalten wird und die Dame seines Herzens für sich gewinnen kann…. Ein Happy End fast wie im Märchen. Aber in der Realität, in der nicht nur schlaffe Körper sondern auch Unwissen hinter Krawatten versteckt wird, gibt es leider nicht immer ein Happy End. Von daher spricht mir der Vorstoß von Google aus der Seele. Aber wie man ja auch weiß: “Ausnahmen bestätigen die Regel,” wenn an einem schlauen Kopf mal eine Krawatte hängt.