Marissa Mayer und die Zukunft von Google

Josef Willkommer, 12. November 2007 2 Kommentare RSS

Wie ich gerade auf dem Googlewatchblog gelesen habe, hat die Schweizer Zeitung SonntagsBlick ein Interview mit Marissa Mayer – Chefproduktentwicklerin bei Google – über die Zukunft des Suchmaschinengiganten geführt.

Eine elementare, wenn auch nicht neue Aussage betrifft den Datenhunger von Google. Auf die Frage wie man denn die Internet-Suche verbessern wolle, antwortete Mrs. Google dass man die User animieren wolle, möglichst viele Daten von sich preizugeben und hochzuladen. Mit Zunahme der Daten werden die Suchergebnisse auch sukzessive besser. Über welche Daten Google mittlerweile unter anderem verfügt, haben wir bereits vor geraumer Zeit in einem Blog-Artikel veröffentlicht.

Marissa Mayer sieht Google in Zukunft als “besten Freund” des Users, der einem genau kennt und stetig Vorschläge unterbreitet, die den persönlichen Wünschen entsprechen. Das Ganze hört sich für mich schon ein wenig erschreckend an. Zumal es in der Vergangenheit ja bereits des öfteren Diskussionen über Datenschutz und Persönlichkeitsrechte gab. Frau Mayer argumentiert hier, dass ein bester Freund ja schließlich auch intime Details kennt. Ich möchte diese Satz jetzt nicht weiter kommentieren. Es kann sich ja jeder selbst seine Gedanken dazu machen…

Fakt ist, dass Google in Zukunft mehr denn je auf Datenschau gehen und diese Userdaten auch immer weiter verknüpfen wird. Die offizielle Begründung lautet: Verbesserung der Suchergebnisse. Eine inoffizielle kann sich jeder User selbst zusammen basteln.

Quelle: Googlewatchblog, blick.ch


2 Kommentare zu “Marissa Mayer und die Zukunft von Google”

  1. businessplan schrieb:

    Ein erster Schritt wäre ja mal für viele Webmaster das loslösen von Google Analytics. Ich teste gerade LLOOGG, ein Realtime Webanalyse Tool und bin bis jetzt begeistert.

  2. Josef Willkommer schrieb:

    @ businessplan: An den Ergebnissen Deines Tests mit LLOOGG wäre ich auch interessiert. Viellicht lesen wir ja demnächst etwas detailliertes darüber… Alternativen zu diversen Google-Diensten sind ja häufig einen Blick wert.

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