admin, 28. Mai 2010 1 Kommentar RSS
Shopbetreiber, die Produkte anbieten, die so einzigartig sind, dass sie ganz einfach ihre Käufer finden, egal, was sie kosten oder wie schön der Shop ist, haben es gut. Aber wenn es sie überhaupt gibt, sind sie auf jeden Fall in der Minderheit. Die Realität ist ein harter Wettbewerb von Anbietern gleicher oder gleichartiger Produkte um die Käufer. Der Preis ist sicher eine Stellschraube zum Erfolg, die nicht zuletzt von den Preissuchmaschinen und der Vergleichbarkeit im Internet getrieben wird. Zusatzleistungen jeglicher Art, von der Zertifizierung des Shops über die Zahlungs- und Versandarten bis hin zu Dienstleistungen, bieten eine andere Möglichkeit, sich vom Mitbewerb zu unterscheiden. Aber gibt es da nicht noch mehr? Irgendwas anderes, was mit großer Sicherheit Kunden bringt und den Wettbewerbsvorteil sichert?
Ja, das könnte es geben, und die Bezeichnung lautet Neuromarketing. Man kann aus diesem Ansatz sicher einige interessante Lehren ziehen und Ideen generieren. Wer hofft, ein Allheilmittel gefunden zu haben, wird aber sicher enttäuscht werden. Denn wenn es so wäre, würden es ja alle nutzen, und damit wären alle wieder auf dem gleichen Stand.
Neuromarketing hat sich zur Aufgabe gemacht, die Vorgänge im Gehirn zu erforschen, die während einer Kaufentscheidung ablaufen. Denn wenn man wüsste, was die Kunden bei ihrem Besuch im Online-Shop denken, wie sie sich fühlen und warum sie diese oder jene Entscheidung treffen, könnte man durchaus einiges tun, um die Entscheidung zu den eigenen Gunsten zu beeinflussen.
Wer seine Zielgruppe mit ihren Eigenschaften und Vorlieben recht genau beschreiben kann, hat schon ein gutes Stück Arbeit geleistet. Und dann müssen diese Vorlieben im Shop einfach nur noch optimal bedient werden. Ein paar Beispiele gefällig?
Natürlich liegen die Zielgruppen nicht immer in diesen drei Reinformen vor. Und so werden hier und da Kompromisse notwendig sein. Aber die Grundidee sollte angekommen sein. Ein interessanter Praxistest wäre, die für Magento angebotenen Layouts für spezielle Produktgruppen auf die Einhaltung dieser Grundregeln zu prüfen – und natürlich auch real existierende Shops. Schauen wir mal, vielleicht folgt er ja auch dem Fuß.
28. Mai 2010 um 10:34
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