Es ist ja schon interessant, was sich Spammer so alles ausdenken, um die Öffnungsraten ihrer Mails zu erhöhen. Denn was denkt man, wenn man folgende Mail im Eingangskorb findet:
Ich zumindest habe zunächst kurz überlegt, wem ich zuletzt eine Mail geschrieben habe. Das war am betreffenden Tag nur eine Mail, also überschaubar. Dann habe ich weiter überlegt, was da wohl schief gegangen sein könnte. Da ist mir auch nichts eingefallen, weil ich die Mail als Antwort geschickt habe und es nicht die erste Mail an diesen Empfänger war.
Aber gut, man weiß ja nie, Fehler sind überall möglich, und in der Tat habe ich in letzter Zeit anderweitig einige Fehlermeldungen bekommen. Dort war entweder
das Postfach voll
oder der Mailserver vorübergehend nicht erreichbar
oder ein Word-Dokument als Anhang offensichtlich nicht akzeptabel
oder die Mailadresse, die einem Web-Kontaktformular hinterlegt war, nicht erreichbar
oder tatsächlich die Mailadresse von mir falsch geschrieben worden.
Also habe ich nach dem Abwägen all dieser Fälle die Meldung des MailerDaemon geöffnet. Und was kam dabei raus?
Natürlich Spam…. Oben schaut es noch wie eine echte Fehlermeldung aus ” …The message returned below could not be delivered to its intended destinations….” Aber natürlich habe ich nie eine Nachricht zur “Canada Revenue Agency” versendet. Und je seltsamer einem das Ganze dann vorkommt, desto genauer schaut man dann hin, um sicherzugehen, dass man nicht doch eine Mail ins Nirvana geschickt hat.
Auf “click here”, unten in blau, habe ich dann natürlich nicht mehr geklickt, sondern die Mail gelöscht, nicht ohne vorher die Screenshots für diesen Beitrag zu machen.
Natürlich ist dieses Vortäuschen einer falschen Identität verwerflich, so wie Spam insgesamt verwerflich ist.
Eine positive Botschaft kann man allerdings schon aus dieser Sache ziehen: Um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, muss man neue Wege beschreiten. Das können zum Teil auch unkonventionelle Wege sein. Die Grenzen der Legalität dürfen sie allerdings nie überschreiten!
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Spam im Infopelz
admin, 2. Februar 2009 kein Kommentar RSS
Es ist ja schon interessant, was sich Spammer so alles ausdenken, um die Öffnungsraten ihrer Mails zu erhöhen. Denn was denkt man, wenn man folgende Mail im Eingangskorb findet:
Ich zumindest habe zunächst kurz überlegt, wem ich zuletzt eine Mail geschrieben habe. Das war am betreffenden Tag nur eine Mail, also überschaubar. Dann habe ich weiter überlegt, was da wohl schief gegangen sein könnte. Da ist mir auch nichts eingefallen, weil ich die Mail als Antwort geschickt habe und es nicht die erste Mail an diesen Empfänger war.
Aber gut, man weiß ja nie, Fehler sind überall möglich, und in der Tat habe ich in letzter Zeit anderweitig einige Fehlermeldungen bekommen. Dort war entweder
Also habe ich nach dem Abwägen all dieser Fälle die Meldung des MailerDaemon geöffnet. Und was kam dabei raus?
Natürlich Spam…. Oben schaut es noch wie eine echte Fehlermeldung aus ” …The message returned below could not be delivered to its intended destinations….” Aber natürlich habe ich nie eine Nachricht zur “Canada Revenue Agency” versendet. Und je seltsamer einem das Ganze dann vorkommt, desto genauer schaut man dann hin, um sicherzugehen, dass man nicht doch eine Mail ins Nirvana geschickt hat.
Auf “click here”, unten in blau, habe ich dann natürlich nicht mehr geklickt, sondern die Mail gelöscht, nicht ohne vorher die Screenshots für diesen Beitrag zu machen.
Natürlich ist dieses Vortäuschen einer falschen Identität verwerflich, so wie Spam insgesamt verwerflich ist.
Eine positive Botschaft kann man allerdings schon aus dieser Sache ziehen: Um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, muss man neue Wege beschreiten. Das können zum Teil auch unkonventionelle Wege sein. Die Grenzen der Legalität dürfen sie allerdings nie überschreiten!