Für uns Insider sind die Themen klar. Wer aber nicht so tief in der Materie steckt und auf die Unterstützung eines Dienstleisters angewiesen ist, kann doch leicht in’s Schleudern kommen. Zur Verwirrung tragen natürlich auch immer wieder Aussage der Art “Bei Google auf Platz 1 in unter 10 Minuten” bei. Wo liegen die Stolperfallen für Kunden und Agenturen bei der Suchmaschinenoptimierung und den Online-Anzeigen?
Themenvielfalt
Die Vielfalt der Themen und Aspekte kann für den Kunden verwirrend sein. Wichtig ist deshalt, hier nichts durcheinander zu werfen, sondern sauber zu unterscheiden.
Suchmaschinenoptimierung: Viele verschiedene Maßnahmen tragen dazu bei, dass eine Seite für bestimmte Suchbegriffe auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen gut platziert ist.
Anzeigen: Diese werden zusätzlich zu den Suchergebnissen von den Suchmaschinen angezeigt und sind kostenpflichtig.
Statistik: Sie zeigt, wie oft die einzelnen Seiten aufgerufen wurden und über welche Wege die Besucher auf die Seite kamen.
Denn nur wenn man weiß, was man möchte, kann man einen genauen Auftrag vergeben und die vorgelegten Ergebnisse zumindest ansatzweise prüfen.
Inhaltlicher Nebel
Die einen behaupten also, dass man nur 10 Minuten braucht, um bei Google auf Platz 1 zu kommen. Die anderen schüchtern ihre Kunden damit ein, dass die Positionen in den Suchmaschinen durch eine Kündigung der Zusammenarbeit verloren gingen – so als hätten sie einen großen Schalter, den sie einfach umlegen können….
Richtig ist allerdings, dass auch der erfahrenste Suchmaschinenoptimierer, der viel Zeit in Recherchen, Tests und seine stetige Weiterbildung steckt, immer ein paar weiße Flecken auf seiner Wissenslandkarte haben wird. Denn auch wenn inzwischen viele Fakten über die Algorithmen der Suchmaschinen bekannt sind, kann man trotzdem nicht von 100%-iger Klarheit sprechen. Und es ist leider auch nicht so, dass eine Aktion zu einer definierten Reaktion führt. Auch bei Google AdWords kann ja keine feste Position erworben, sondern nur an bestimmten Stellschrauben gedreht werden, um der gewünschten Position möglichst nah zu kommen.
Arbeitsaufwand und Ergebnis stehen also nicht immer in einem direkten Verhältnis und können vom Kunden auch nicht immer genau kontrolliert werden.
Zusammenarbeit nötig
Suchmaschinenoptimierung ist kein isolierter Job, den ein Einzelkämpfer alleine gegen den “Rest der Welt” durchführen kann. Er muss immer mit seinem Auftraggeber zusammen arbeiten. Denn Schlüsselwörter fallen nicht vom Himmel und tun ihren Dienst auch nicht, wenn sie nur in irgendwelchen Listen stehen. Sie müssen vielmehr in den Seitentexten und an anderen wichtigen Stellen im Seitencode vorkommen. Die Texte werden aber meist vom Kunden selber geschrieben, der natürlich die SEO-Regeln nicht kennt. Zudem tun sich viele Kunden (und Menschen im allgemeinen) schwer, längere Texte zu schreiben. Und wo wenig Text, da auch wenig Möglichkeit, Schlüsselwörter unterzubringen.
Hier ist also eine Zusammenarbeit nötig, die Personen mit den benötigten Fähigkeiten und Kenntnissen zusammen- und zum gemeinsamen Ziel bringt.
Vertrauen durch Kontrollmöglichkeiten
Bei der Suchmaschinen-Optimierung steht die Menge der geleisteten Arbeit nicht immer in einem direkten Verhältnis zum Ergebnis. Der Kunde muss aber das Vertrauen entwickeln, dass die in Rechnung gestellten Stunden seines SEO-Dienstleisters auch tatsächlich gerechtfertigt sind. Diese Rechtfertigung schafft man natürlich am besten durch Fakten und nachvollziehbare Arbeitsergebnisse. Zugriffsstatistiken und Klickraten beispielsweise sprechen eine klare Sprache, und wenn hier die Zahlen nach oben gehen, folgt sicher auch das Vertrauen des Kunden.
Der SEO-Dienstleister sollte auch Statistiken über die Entwicklung der Positionen in den Suchmaschinen erstellen. Diese helfen ihm natürlich auch selber bei seiner Arbeit und schaffen eine Transparenz, die für seriöses Arbeiten stehen sollte.
Fazit
Es hilft immer, sich zumindest kurz mal in die Lage des Kunden zu versetzen und die Sache aus seiner Sicht zu betrachten. Und wer als SEO einen weißen Hut hat, kann mit offenen Karten spielen und wird dadurch sicher nicht schlecht fahren. Im Idealfall gelingt es ihm ja, dem Wort “Berater” eine neue Bedeutung zu geben, die Bedeutung, die es eigentlich verdient hat.
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Suchmaschinenoptimierung, Google-Platzierung und -Anzeigen
admin, 14. August 2009 kein Kommentar RSS
Für uns Insider sind die Themen klar. Wer aber nicht so tief in der Materie steckt und auf die Unterstützung eines Dienstleisters angewiesen ist, kann doch leicht in’s Schleudern kommen. Zur Verwirrung tragen natürlich auch immer wieder Aussage der Art “Bei Google auf Platz 1 in unter 10 Minuten” bei. Wo liegen die Stolperfallen für Kunden und Agenturen bei der Suchmaschinenoptimierung und den Online-Anzeigen?
Themenvielfalt
Die Vielfalt der Themen und Aspekte kann für den Kunden verwirrend sein. Wichtig ist deshalt, hier nichts durcheinander zu werfen, sondern sauber zu unterscheiden.
Denn nur wenn man weiß, was man möchte, kann man einen genauen Auftrag vergeben und die vorgelegten Ergebnisse zumindest ansatzweise prüfen.
Inhaltlicher Nebel
Die einen behaupten also, dass man nur 10 Minuten braucht, um bei Google auf Platz 1 zu kommen. Die anderen schüchtern ihre Kunden damit ein, dass die Positionen in den Suchmaschinen durch eine Kündigung der Zusammenarbeit verloren gingen – so als hätten sie einen großen Schalter, den sie einfach umlegen können….
Richtig ist allerdings, dass auch der erfahrenste Suchmaschinenoptimierer, der viel Zeit in Recherchen, Tests und seine stetige Weiterbildung steckt, immer ein paar weiße Flecken auf seiner Wissenslandkarte haben wird. Denn auch wenn inzwischen viele Fakten über die Algorithmen der Suchmaschinen bekannt sind, kann man trotzdem nicht von 100%-iger Klarheit sprechen. Und es ist leider auch nicht so, dass eine Aktion zu einer definierten Reaktion führt. Auch bei Google AdWords kann ja keine feste Position erworben, sondern nur an bestimmten Stellschrauben gedreht werden, um der gewünschten Position möglichst nah zu kommen.
Arbeitsaufwand und Ergebnis stehen also nicht immer in einem direkten Verhältnis und können vom Kunden auch nicht immer genau kontrolliert werden.
Zusammenarbeit nötig
Suchmaschinenoptimierung ist kein isolierter Job, den ein Einzelkämpfer alleine gegen den “Rest der Welt” durchführen kann. Er muss immer mit seinem Auftraggeber zusammen arbeiten. Denn Schlüsselwörter fallen nicht vom Himmel und tun ihren Dienst auch nicht, wenn sie nur in irgendwelchen Listen stehen. Sie müssen vielmehr in den Seitentexten und an anderen wichtigen Stellen im Seitencode vorkommen. Die Texte werden aber meist vom Kunden selber geschrieben, der natürlich die SEO-Regeln nicht kennt. Zudem tun sich viele Kunden (und Menschen im allgemeinen) schwer, längere Texte zu schreiben. Und wo wenig Text, da auch wenig Möglichkeit, Schlüsselwörter unterzubringen.
Hier ist also eine Zusammenarbeit nötig, die Personen mit den benötigten Fähigkeiten und Kenntnissen zusammen- und zum gemeinsamen Ziel bringt.
Vertrauen durch Kontrollmöglichkeiten
Bei der Suchmaschinen-Optimierung steht die Menge der geleisteten Arbeit nicht immer in einem direkten Verhältnis zum Ergebnis. Der Kunde muss aber das Vertrauen entwickeln, dass die in Rechnung gestellten Stunden seines SEO-Dienstleisters auch tatsächlich gerechtfertigt sind. Diese Rechtfertigung schafft man natürlich am besten durch Fakten und nachvollziehbare Arbeitsergebnisse. Zugriffsstatistiken und Klickraten beispielsweise sprechen eine klare Sprache, und wenn hier die Zahlen nach oben gehen, folgt sicher auch das Vertrauen des Kunden.
Der SEO-Dienstleister sollte auch Statistiken über die Entwicklung der Positionen in den Suchmaschinen erstellen. Diese helfen ihm natürlich auch selber bei seiner Arbeit und schaffen eine Transparenz, die für seriöses Arbeiten stehen sollte.
Fazit
Es hilft immer, sich zumindest kurz mal in die Lage des Kunden zu versetzen und die Sache aus seiner Sicht zu betrachten. Und wer als SEO einen weißen Hut hat, kann mit offenen Karten spielen und wird dadurch sicher nicht schlecht fahren. Im Idealfall gelingt es ihm ja, dem Wort “Berater” eine neue Bedeutung zu geben, die Bedeutung, die es eigentlich verdient hat.