Doodle? Sind das nicht die lustigen, tagesaktuellen Google-Logos? Ja, das auch. Aber es ist auch der Name eines Unternehmens aus Zürich, das ein Tool zur Online-Terminabstimmung und -Entscheidung zwischen verschiedenen Optionen anbietet.
Trotz des amerikanisch klingenden Namens steht Doodle dank seiner Wurzeln natürlich auch in Deutsch zur Verfügung, so dass die Bedienung einfach und ohne sprachliche Hürden vor sich gehen kann:
Für Initiatoren
Möchte man also mit mehreren Leuten einen gemeinsamen Termin vereinbaren oder herausfinden, wer an einem bestimmten Termin verfügbar ist, legt man zunächst eine Terminanfrage an. Dazu muss man im ersten Schritt einen Titel und seinen Namen eingeben. Eine Beschreibung mit bis zu 512 Zeichen kann ebenfalls hinzugefügt werden. Wenn man per Mail informiert werden möchte, ob jemand an der Umfrage teilnimmt, muss man logischerweise die Mailadresse angeben.
Im zweiten Schritt ist mindestens ein Termin zu wählen. Dazu steht ein Kalender zur Verfügung, in dem der gewünschte Tag nur angeklickt werden muss. Er erscheint dann in der Liste der ausgewählten Daten, aus der er auch wieder gelöscht werden kann, falls man sich vertan haben sollte.
Im dritten Schritt wird dann noch die Zeit ausgewählt. Pro Termin sind beliebig viele Zeitfenster möglich. Und in die Zeitfelder können auch andere Angaben wie z.B. Orte eingetragen werden.
Wem diese Möglichkeiten reichen, der kann die Umfrage damit beenden. Wer mehr möchte, kann noch weitere Optionen wählen, z.B. zu Ja und Nein als Antwortmöglichkeiten auch noch die Antwortmöglichkeit “wenn’s sein muss” anbieten oder festlegen, dass nur der Initiator die Antworten sehen darf.
Hat man die Umfrage fertig gestellt, werden 2 Links angezeigt: Der 1. Link muss an die Teilnehmer der Umfrage verschickt werden, damit diese ihre Meinung äußern können. Der 2. Link dient dem Initiator zur Überwachung der Rückmeldungen. Beide Links müssen gesichert werden, sei es in den Bookmarks oder in einer Datei, da sie ja immer wieder gebraucht werden.
Das alles funktioniert ohne Anmeldung bei Doodle, also völlig anonym und unverbindlich. Eine Anmeldung braucht man nur dann, wenn man den 1. Link über Doodle verschicken möchte. In den meisten Fällen wird man aber einen existierenden Mailverteiler zum Versand verwenden. Das hat den Vorteil, dass man in der Mail noch weitere Informationen zur Umfrage bieten kann.
Für Teilnehmer
Der Empfänger der Mail gelangt über den Link zur Umfrage, erfährt, wer sie erstellt hat, worum es geht und welche Termine zur Auswahl stehen. Neben der Zustimmung zu den möglichen Terminen können auch Kommentare eingefügt werden. Und natürlich muss jeder Teilnehmer seinen Namen eintragen, damit die Antwort zugeordnet werden kann.
Wenn der Zugriff auf die Antworten nicht eingeschränkt ist, sieht jeder Teilnehmer, wer bereits wie abgestimmt hat.
Der Initiator der Umfrage kann über seinen Link jederzeit auf die Umfrageergebnisse zugreifen, die Umfrage ändern, sie abschließen oder löschen. Auf Grund des Umfrageergebnisses kann der Initiator einen Termin als den endgültig bestimmen und die Teilnehmer darüber informieren. Alle Kontakte zwischen Initiator und Teilnehmer sind allerdings nur für registrierte Benutzer möglich.
Die Umfrage kann auch als pdf-Datei exportiert und ausgedruckt werden. In der Version “Branded Doodle” kann das Tool auch mit einem Firmenlogo versehen und in die Webseite eingebaut werden.
Fazit
Alles in allem ist Doodle ein hilfreiches Tool. Alle Probleme kann Doodle allerdings auch nicht aus der Welt schaffen. Denn wie diszipliniert die Teilnehmer antworten, lässt sich nicht vorhersagen. Und der Initiator muss die Liste der über Doodle eingegangen Antworten immer manuell mit der Liste der Teilnehmer vergleichen, um festzustellen, wer bereits geantwortet hat und wer nicht. Und hat er die Umfrage abgeschlossen, kann er Änderungen in der pdf-Datei nur bedingt vornehmen.
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Termine online abstimmen mit Doodle
admin, 23. Juni 2009 kein Kommentar RSS
Doodle? Sind das nicht die lustigen, tagesaktuellen Google-Logos? Ja, das auch. Aber es ist auch der Name eines Unternehmens aus Zürich, das ein Tool zur Online-Terminabstimmung und -Entscheidung zwischen verschiedenen Optionen anbietet.
Trotz des amerikanisch klingenden Namens steht Doodle dank seiner Wurzeln natürlich auch in Deutsch zur Verfügung, so dass die Bedienung einfach und ohne sprachliche Hürden vor sich gehen kann:
Für Initiatoren
Möchte man also mit mehreren Leuten einen gemeinsamen Termin vereinbaren oder herausfinden, wer an einem bestimmten Termin verfügbar ist, legt man zunächst eine Terminanfrage an. Dazu muss man im ersten Schritt einen Titel und seinen Namen eingeben. Eine Beschreibung mit bis zu 512 Zeichen kann ebenfalls hinzugefügt werden. Wenn man per Mail informiert werden möchte, ob jemand an der Umfrage teilnimmt, muss man logischerweise die Mailadresse angeben.
Im zweiten Schritt ist mindestens ein Termin zu wählen. Dazu steht ein Kalender zur Verfügung, in dem der gewünschte Tag nur angeklickt werden muss. Er erscheint dann in der Liste der ausgewählten Daten, aus der er auch wieder gelöscht werden kann, falls man sich vertan haben sollte.
Im dritten Schritt wird dann noch die Zeit ausgewählt. Pro Termin sind beliebig viele Zeitfenster möglich. Und in die Zeitfelder können auch andere Angaben wie z.B. Orte eingetragen werden.
Wem diese Möglichkeiten reichen, der kann die Umfrage damit beenden. Wer mehr möchte, kann noch weitere Optionen wählen, z.B. zu Ja und Nein als Antwortmöglichkeiten auch noch die Antwortmöglichkeit “wenn’s sein muss” anbieten oder festlegen, dass nur der Initiator die Antworten sehen darf.
Hat man die Umfrage fertig gestellt, werden 2 Links angezeigt: Der 1. Link muss an die Teilnehmer der Umfrage verschickt werden, damit diese ihre Meinung äußern können. Der 2. Link dient dem Initiator zur Überwachung der Rückmeldungen. Beide Links müssen gesichert werden, sei es in den Bookmarks oder in einer Datei, da sie ja immer wieder gebraucht werden.
Das alles funktioniert ohne Anmeldung bei Doodle, also völlig anonym und unverbindlich. Eine Anmeldung braucht man nur dann, wenn man den 1. Link über Doodle verschicken möchte. In den meisten Fällen wird man aber einen existierenden Mailverteiler zum Versand verwenden. Das hat den Vorteil, dass man in der Mail noch weitere Informationen zur Umfrage bieten kann.
Für Teilnehmer
Der Empfänger der Mail gelangt über den Link zur Umfrage, erfährt, wer sie erstellt hat, worum es geht und welche Termine zur Auswahl stehen. Neben der Zustimmung zu den möglichen Terminen können auch Kommentare eingefügt werden. Und natürlich muss jeder Teilnehmer seinen Namen eintragen, damit die Antwort zugeordnet werden kann.
Wenn der Zugriff auf die Antworten nicht eingeschränkt ist, sieht jeder Teilnehmer, wer bereits wie abgestimmt hat.
Der Initiator der Umfrage kann über seinen Link jederzeit auf die Umfrageergebnisse zugreifen, die Umfrage ändern, sie abschließen oder löschen. Auf Grund des Umfrageergebnisses kann der Initiator einen Termin als den endgültig bestimmen und die Teilnehmer darüber informieren. Alle Kontakte zwischen Initiator und Teilnehmer sind allerdings nur für registrierte Benutzer möglich.
Die Umfrage kann auch als pdf-Datei exportiert und ausgedruckt werden. In der Version “Branded Doodle” kann das Tool auch mit einem Firmenlogo versehen und in die Webseite eingebaut werden.
Fazit
Alles in allem ist Doodle ein hilfreiches Tool. Alle Probleme kann Doodle allerdings auch nicht aus der Welt schaffen. Denn wie diszipliniert die Teilnehmer antworten, lässt sich nicht vorhersagen. Und der Initiator muss die Liste der über Doodle eingegangen Antworten immer manuell mit der Liste der Teilnehmer vergleichen, um festzustellen, wer bereits geantwortet hat und wer nicht. Und hat er die Umfrage abgeschlossen, kann er Änderungen in der pdf-Datei nur bedingt vornehmen.