admin, 27. April 2010 2 Kommentare RSS
Heise Online spricht heute sicher allen Web-Entwicklern aus der Seele. “Surfen mit dem Internet Explorer 6 ist ein Risiko“, so lautet der Titel der Meldung, in der der Direktor Informationssicherheit bei Microsoft Deutschland zur Installation des Internet Explorer 8 aufruft.
Ja wenn das so ist, dann können wir doch vielleicht wirklich in Kürze ohne schlechtes Gewissen darauf verzichten, uns mit Hacks für den IE 6 auseinander zu setzen. Wenn man genau überlegt, ist es schon komisch, zwei große Entwicklungsschritte beim Browser auszulassen. So wie man hört, passiert das aber durchaus noch in großen Firmen, wo die einzelnen Mitarbeiter keine Rechte haben, Software auf ihren Rechnern zu installieren oder zu aktualisieren. Und als Argument wird dann angeführt, dass man den Mitarbeitern keinen komfortablen Browser in die Hand geben möchte, damit sie ja keinen Spaß daran haben, am Arbeitsplatz privat zu surfen.
Hoffen wir also, dass die Worte von Heise und Microsoft Gehör finden und der Anteil des IE 6 in die Bedeutungslosigkeit zurückgeht.
5. Mai 2010 um 0:07
Das kann man sich nur wünschen. Aber wenn ich sehe wieviel Besucher bei uns noch mit dem IE6 surfen. Da hst sich die Mühe schon ausgezahlt die kleinen Extras für den IE6 zu programmieren. Wenn man sich die wirtschaftlichen Aufwand für die Berücksichtigung allein nur für Deutschland mal vor Augen führt, dann kann man ja Gänsehaut kriegen.
15. Juni 2011 um 12:33
Ist eh ein Unding mit den verschiedenen Browsern. Darstellungsprobleme in Firefox, in IE siehts gut aus. Und anders hreum. Da vergeht einem schon manchmal die Lust. Sollten sich auf alle Standards einigen und nicht nur auf ein paar. Ist schon krass wieviel Entwicklung dadurch verbrannt wird…