xt:Commerce Veyton und Magento im Vergleich

geschrieben von Marion Engel am 7. Oktober 2008 um 19:08 Uhr

Konkurrenz belebt das Geschäft. Varien hat mit Magento die Latte im E-Commerce-Bereich auf eine neue Höhe gelegt. Für die Kunden wäre es sicher kein Nachteil, wenn sich die anderen Anbieter nun ihrerseits mit dieser Latte beschäftigen würden. Vielleicht geht es ja auch anders oder sogar noch besser.
Das stellt sich natürlich gleich die Frage ob die neue xt-Commerce Enterprise Version – auch xt:Commerce Veyton genannt – an der Latte von Magento kratzen kann? Ein erster Vergleich der beiden Shopsysteme sollte dabei erste Anhaltspunkte liefern.

Dazu eines noch vorweg: Wir sind zwar offizieller Magento-Partner, was aber nicht bedeutet, dass wir neue und interessante Produkte bzw. Produktalternativen nicht genauestens unter die Lupe nehmen und ggf. auch damit arbeiten. Insofern lasse ich Voreingenommenheit als Argument hier nicht zählen. Aber alles der Reihe nach.

Veyton- wo kommt wohl dieser Name her? Bevor wir hier mit “wilden Vermutungen” ankommen, wollen wir vielmehr nach konkreten Kriterien und messbaren Ergebnissen suchen.

Informationsmöglichkeiten

Hier hat Magento eindeutig die Nase vorn.  Denn auf der Website gibt es nicht nur umfangreiche Informationen in Wort und Bild, sondern auch eine Demoversion des Front- und des Backends, in der man sich sofort, online und anonym einen Eindruck von der Anwendung verschaffen kann. All das gibt es bei xt:Commerce Veyton (bislang zumindest) nicht. Auf der Website erscheint Veyton erst unterhalb der Bildschirmkante. Nur wer scrollt, erfährt also, dass es neben xt:commerce v 3.04 noch etwas anders gibt. Auch der Demoshop zeigt diese Version.

Prominenter wird Veyton im xt:commerce-Shop dargestellt. Eine Demoversion oder weitere Informationen sucht man allerdings auch hier vergeblich. Die 14 Tage gültige Testlizenz erhält man nur nach Eingabe seiner kompletten Adressdaten und unter Angabe einer Testdomain. Das ist doch eine sehr hohe Hürde. Denn es ist ja durchaus denkbar, dass sich ein potenzieller Shopbetreiber, der die Einrichtung nicht selber vornehmen möchte, dennoch einen Eindruck von Veyton gewinnen möchte. Wird so jemand standardmäßig eine Testdomain parat haben? Wahrscheinlich nicht, meine ich.
Wozu denn diese Geheimniskrämerei? Kein vernünftiger Mensch wird die “Katze im Sack” kaufen und sich einzig auf eine Feature-Liste verlassen – zumal einige Begriffe durchaus einen weiteren Interpretationsspielraum zulassen und Screenshots oder Videos – zumindest auf den ersten Blick – nicht verfügbar sind.

Wenn man nun wirklich sehr intensiv sucht, findet man schließlich im Blog ein paar Screenshots, durch die man sich allerdings nur kommentarlos durchklicken kann, ohne zu sehen, welcher Klick zu welchem Ergebnis führt. Das Layout des Backends macht einen modernen Eindruck. Mehr kann derzeit leider nicht sagen.

Blog
Beide Anbieter betreiben einen Blog zu ihren Produkten und internen Themen. Bei xt:commerce gab es in den letzten Monaten durchschnittlich 3 Beiträge pro Monat. Dabei wird den Verpackungen, die ebenfalls von xt erhältlich sind, ziemlich viel Platz eingeräumt. Auch Partner sind mit ihren Produkten prominent vertreten. Ab und zu wird dabei die Groß- und Kleinschreibung nicht ganz Ernst genommen, sei es in den Texten der Blogbeiträge, sei es in den Antworten des Admin auf Kommentare. Natürlich kann man sich mal vertippen, aber insgesamt wirkt das alles nicht wirklich professionell. Immerhin ist der Blog aber in Deutsch verfügbar.
Bei Magento gibt es zumeist mehrere Beiträge pro Tag, aber alle in Englisch. Die Inhalte sind: Vorstellung von Referenzshops, Updates und Releases, Webinars, Veranstaltungen und Interviews, mit Texten, Bildern und Videos.

Kosten
Magento ist eine Open-Source-Anwendung, die kostenlos heruntergeladen und genutzt werden kann. Auch alle Upgrades und Bugfixes können kostenlos heruntergeladen werden. Natürlich lässt sich ein Magento-Shop nicht zum Nulltarif aufbauen, und vor allem zur Programmierung individueller Templates und Funktionen sind weitreichende, spezielle Programmierkenntnisse erforderlich. Für die Implementierung eines Magento-Shops sollte man daher tendenziell den einen oder anderen Euro mehr veranschlagen, da die Software nicht mal schnell installiert und betriebsbereit sein wird.

Für Veyton sind einmalige Lizenzkosten in Höhe von 179, 299, 499 oder 990 EUR zu entrichten, je nach Anzahl der Produkte und Subshops (=Mandanten). Dazu kommt für das erste Jahr ein obligatorischer Wartungsvertrag, der für die unterschiedlichen Versionen zwischen 4,90 und 14,90 EUR pro Monat kostet. Seltsamerweise wird über diese Wartungsverträge aber nur im Blog berichtet, nicht im Shop. Sollten die Angaben aus dem Blog veraltet sein?

Für zusätzliche Module, z.B. FAQs, Lexikon und Merkzettel müssen bei Veyton jeweils weitere 100 EUR gezahlt werden. Möglicherweise sind es auch mehr, denn auf der Übersichtsseite des Shops steht “ab 100 EUR”, im Warenkorb sind es aber exakt 100 EUR. Der Merkzettel ist als Wunschzettel bereits standardmäßig in Magento enthalten. Den Screenshots nach zu urteilen, kann man in Veyton mehrere Merkzettel führen. Wie die praktische Arbeit mit mehreren Merkzetteln erfolgt, ist leider nicht im Detail erkennbar.

Hosting
xt:commerce Veyton kann für kleine Shops auch mit Shared Hosting-Paketen betrieben werden. Was ein kleiner Shop ist, wird allerdings nicht genauer definiert. Und Shared Hosting ist auch nicht Shared Hosting. Mit den preisgünstigsten Angeboten ist auch xt:commerce nicht kompatibel, weil diese kein php anbieten.
Magento und Shared Hosting vertragen sich allerdings grundsätzlich nicht, egal wie groß oder klein der Shop ist. Hier sollte es dann schon eine “eigene Maschine” sein.

Produktarten
Die Configurable Products, die eigentliche Neuheit bei Magento, gibt es auch bei xt:commerce Veyton. Dort wird von Master Slave-Produkten gesprochen. Wie diese im Detail angelegt und gepflegt werden, ist leider nicht erkennbar. Aber das Prinzip, dass ein Artikel, der in mehreren Größen verfügbar ist, zu einem Produkt zusammengefasst wird, scheint das gleiche zu sein.

Produktsets sind in Magento bereits verfügbar. Es ist einerseits möglich, mehrere Produkte gemeinsam anzubieten (z.B. Jacke, Hose und Weste), und andererseits Produkte nach Kundenwunsch zu konfigurieren (z.B. ein Rechner mit Tastatur, Maus, Monitor nach Wahl). In xt:commerce Veyton werden Produktsets – offenbar in letzterem Sinne nach Magento – erst über ein separates Plugin zur Verfügung gestellt. Es hat den Anschein, dass dieses Plugin aber derzeit noch nicht verfügbar ist.

Download von Software ist bei Veyton bereits jetzt möglich. Dieses Feature steht bei Magento noch auf der Roadmap, allerdings an erster Stelle. Wann es dort zur Verfügung stehen wird, ist noch nicht absehbar.

Mengeneinheiten
Normalerweise kann immer nur eine natürliche Zahl an Produkten gekauft werden. Das ist ja auch sinnvoll, denn wer möchte schon 1,5 Sessel oder 4,2 Eier kaufen? Wird lose oder Meterware verkauft, kann es aber durchaus Sinn machen, 1,5 m Stoff oder 2,5 kg Mehl zu kaufen. Das ist in Magento möglich. In Veyton steht dieses Möglichkeit auf der Roadmap und wird zu gegebener Zeit auch verfügbar sein.

Rechnung
In Magento kann der komplette Kaufprozess abgewickelt werden. Im Back-End können also auch die Versanddokumente und Rechnungen erstellt werden. xt:commerce Veyton bleibt allerdings ein reines Shopsystem. Rechnungen müssen in einem externen System erstellt werden. Zum den Produkten der Partner gibt es bereits Schnittstellen, weitere sollen folgen.

Site-Sales
Magento bietet verschiedene Möglichkeiten an, wie Kunden im weiten Sinne zum Kauf weiterer Artikel animiert werden können. Es können alternative Produkte, spezielle Zusatzprodukte oder allgemein beliebten Produkte vorgeschlagen werden. Die Anzeige erfolgt an eigens definierten Positionen. Bei xt:commerce Veyton gibt es nur Cross Selling unter dem Motto “Kunden kauften auch”. Details dazu werden allerdings nicht zur Verfügung gestellt, so dass nur vermutet werden kann, dass Magento hier mehr Funktionen anbietet.

Support
Für EUR 165,83 kann man die Installation und Erstkonfiguration eines neuen Veyton-Shops auslagern. Magento bietet eine Neuinstallation für $ 149 an. Konfigurationsarbeiten sind hier allerdings nicht enthalten.

Für alle weiteren Fragen gibt es bei Veyton zwei unterschiedliche Support-Alternativen, die jeweils 6 Monate laufen. EUR 234 sind für 7 Supportanfragen per Mail mit 48 Stunden Reaktionszeit fällig. Für 12 Anfragen per Mail mit 6 Stunden Reaktionszeit und zusätzlichem Rückrufservice sind für 6 Monate EUR 414  zu entrichten. Offen bleibt, was passiert, wenn man die maximale Zahl an Anfragen bereits erreicht hat, aber weiteren Support benötigt.

Bei Magento laufen die Supportverträge auf Jahresbasis. Die günstigste Variante für $ 500 erlaubt 8 Supportanfragen per Mail mit 48 Stunden Reaktionszeit. Wer 20 oder unbegrenzt viele Anfragen und 24 Stunden Reaktionszeit wünscht, muss mehr zahlen. Details gibt es nur auf Anfrage bei Magento. Denn hier wird offensichtlich auch die Hardwareausstattung berücksichtigt, so dass die Preise bei $ 1000 beginnen und schnell steigen können. Für Magento-Partner und deren Kunden gibt es diverse Rabatte. Bei den Verträgen mit begrenzter Anfragezahl sind für weitere 10 Anfragen erneut $ 500 zu entrichten.

Fragen und Wünsche, die über die Standard-Installation hinausgehen, werden entweder von den Professional Services von Magento oder die Partner übernommen.

Ein großer Vorteil des Veyton-Supports ist die Tatsache, dass er in Deutsch erfolgt, während die direkte Kommunikation mit Varien in Englisch erfolgt.

Fazit
Diese Liste ist natürlich nicht vollständig und betrachtet nur einige Aspekte. Da es derzeit noch sehr schwierig ist, detaillierte Informationen über Veyton zu erlangen, darf natürlich nur vorsichtig formuliert werden. Im Forum gehen die Meinungen denn auch weit auseinander und bringen nicht nur Lob und Anerkennung, sondern auch Enttäuschung und Ärger zum Ausdruck. Der Skepsis meines Kollegen kann ich mich trotz eingehender Beschäftigung mit den xt:commerce-Websites für den Moment also nur anschließen. Wir werden die Testversion von xt:Commerce Veyton demnächst genauer unter die Lupe nehmen um dann ein erstes Urteil aus der Praxis abgeben zu können.

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25 Kommentare

25 Kommentare zu “xt:Commerce Veyton und Magento im Vergleich”

  1. S.Rühle schrieb:

    Interessanter Vergleich, jedoch zwei Systeme die eigentlich keinen wirklichen Vergleich zulassen. Magento ist OpenSource und Veyton nimmt eine eindeutig kommerzielle Stellung ein. Das hinkt ein wenig ! Wenn man aber die Support-Kosten im direkten Vergleich sieht liegen die beiden Systeme nicht wirklich weit auseinander. Daher bleibt abzuwarten wie gut der jeweilige Support abgearbeitet wird. Daher sind Urteile aus der Praxis abzuwarten.
    Da Veyton zudem erst 6 Tage “jung” ist sollte man eh erst einige Wochen verstreichen lassen und abwarten was an Informationen nachkommt.
    Ich für meinen Teil warte ab bis die Wogen sich geglättet, erst in 2-3 Wochen
    wird man wirklich beurteilen können wie fest der Boden ist auf dem dieses jungfräuliche System steht.

  2. Josef Willkommer schrieb:

    @ S.Rühle: Grundsätzlich gebe ich Dir zwar Recht, dass ein Vergleich zwischen Open Source und kommerziellen Produkte hinkt. In diesem speziellen Fall glaube ich jedoch, dass das schon zulässig ist. Wenn man die Historie betrachtet und sich die beiden Systeme etwas näher ansieht entdeckt man doch deutliche Parallelen – natürlich mit dem großen Unterschied, dass Veyton kostenpflichtig ist. Ich gebe Dir auch Recht, dass man sich ein erstes Urteil erst nach einigen Wochen erlauben kann. Daher warten wir den Test ja auch noch etwas ab – nicht dass es dann gleich heiß daß wir ein jungfräuliches System gegen eine ausgereiftere Lösung antreten lassen. Nach dieser “Schonfrist” ist es aber dann schon legitim, die “Hosen runter zu lassen”. Insofern wird der Test für mich doch ganz interessant, weil ich jetzt einfach mal behaupte, dass ein kommerzielle Produkt einem Open Source Produkt in diesem Fall zumindest auf Augenhöhe (+ X) begegnen muss um erfolgreich zu sein.

  3. 10 Lesetipps der Woche für Shopbetreiber » Tipps, Muster, Checklisten, News, Urteile für Online-Händler » shopbetreiber-blog.de schrieb:

    [...] xt:Commerce Veyton vs. Magento von TechDivision [...]

  4. Fitness Girly schrieb:

    Meine Entscheidung für xt:Commerce ist schon vor einigen Jahren gefallen und umrüsten würde ich nur im absoluten Notfall. xt hat auch den Vorteil der vielen Module, die für wenig Geld und mit etwas eigenen Programmierkenntnissen zu haben sind. Im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden mit diesem System und kann es nur jedem weiterempfehlen.

  5. Tom schrieb:

    Also persoenlich werde ich mich in Zukunft mehr mit Magento befassen. Ich habe in der Vergangenheit viel mit xtc gearbeitet und lasse nur schweren Herzens los, aber die neuen Wege welche die Macher von xtc gehen, gefallen mir nicht. Geschuetze PHP Files, Preis aber auch etwas die Art der Kommentare im Forum durch die Geschaeftsleitung von xtc. Sicherlich ist die Verfuegbarkeit von Modulen noch ein Problem, aber ich denke, dass ist nur eine Frage der Zeit. Was den Vergleich von Open Source und kommerziellen Produkten betrifft, so muss ich sagen spricht das auch fuer Magento, da Magento im Vergleich zu kommerziellen Produkten viele Leistungen bringt ohne dass man einen grossen Geldbeutel braucht. xtc waere besser beraten, die kleinen Varianten als Open Source zu belassen und die grossen Versionen als kommerziell zu vermarkten. Somit laufen sie nicht in Gefahr die Gemeinde der “Klein-Shop-Betreiber” zu verlieren. Es wird sich in naher Zukunft auf den Marktanteil auswirken. Persoenlich wechsel ich mein Pferd, wenn es beginnt zu hinken, nicht erst wenn es zusammengebrochen ist.

  6. Tom2 schrieb:

    So, Veyton ist jetzt ein paar Tage raus, gibt es schon ein Shop im Einsatz zu bestaunen? Wenn ich mir den Shop von XTC ansehe, läuft der auch “nur” unter der Version 3.1

  7. Marion Engel schrieb:

    @Tom2: Die Frage nach einem Veyton-Shop ist natürlich durchaus berechtigt, aber die “paar Tage” dürften realistischerweise nicht reichen, um einen vernünftigen, individuellen Shop aufzusetzen und an den Start zu bringen. Das hat man ja auch bei Magento gesehen. Die ersten Shops waren wenig individuell, und Wunder dauern ja bekanntlich etwas länger.

  8. Magento lässt xt:Commerce hinter sich | marchionni.ch schrieb:

    [...] ausdrückt, ist Magento für xtCommerce aus diesem Grund keine Konkurrenz. Einen ausführlichen Vergleich zwischen Magento und der neuen xtCommerce Version Veyton findet man beim Techdivision [...]

  9. Guido Winger schrieb:

    Die Sonderausgabe Webdesign des c’t – magazin für computertechnik enthält einen Umfangreichen Test der aktuellen Shopsysteme.

    Fazit:

    “Die Macher von xt:Commerce haben sich aus dem Open-Source-Lager verabschiedet und ihr Produkt erheblich verbessert.”

    Wer sich dafür interessiert: Das Heft liegt aktuell im Kiosk.

    mfg Guido Winger

  10. smaxx schrieb:

    Weiss jemand wo man die Sonderausgabe von “c’t – magazin für computertechnik” im Internet herbekommt. Ich habe leider weder auf heise.de noch sonst wo etwass gefunden. Mich interessiert der Beitrag den Guido gesprochen hat.

  11. Marion Engel schrieb:

    @smaxx: Wie wär’s mit: http://www.heise.de/kiosk/special/ct/08/09/

  12. smaxx schrieb:

    Dank dir, dass habe ich gesucht.

  13. Felix schrieb:

    Magento und Shared Hosting vertragen sich nicht! – Dem muss ich wiedersprechen. Ich habe keinerlei Probleme damit Magento auf Shared Hosting Paketen von z.B. all-inkl.com laufen zu lassen.

  14. Markus schrieb:

    engel,
    es sind jetzt einige Monate vergangen, seitdem das neue xt-Veyton erschienen ist. Dass diese Software ein Flopp wäre, wie von vielen Personen prognostiziert, hat sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: ( ich war am 6.3.09 auf der Cebit und hab mir sämtliche Shopsysteme näher angeschaut bzw. zeigen lassen. Fazit: Bei XT musste ich mich in einer Reihe anstehen, um mir das Produkt zeigen zu lassen; hingegen bei Oxid, am gleichen Stand( Softengine), war keine Person, hab mir dann dort E-fire erklären lassen, welche jedoch nicht in Aktion zu bewundern war. Auf die Frage des Geldes bezgl. Shop sagte man mir: ist GPL ist umsonst, aber damit kommst Du sicher nicht weiter: Kostenpunkt für Shopanpassung ca. €5000. Das ich mir auch gut vorstellen kann. Also GPL reiner Werbeslogan, um ins Gespräch zu kommen. Ähnlich verhielt es sich auch bei Magento: GPL mit dem man sehr wenig als Hobyprogrammierer anfangen kann; gute Werbung und die Kosten für Erstellung bewegen sich ebenfalls ei ca.€5000. Es gäbe noch sehr vieles von der CEBIT bezgl. Shopsystemen zu berichten, leider kann ich hier kein Buch schreiben.)

  15. Marion Engel schrieb:

    @Markus: Vielen Dank für die klaren Worte bzgl. Kosten bei GPL-Shopsystemen. Das kann nicht oft genug betont werden, denn die Anfragen, die immer wieder bei uns eigehen, sind sehr oft vom “kostenlos” geprägt.
    GPL ist zwar nicht nur ein reiner Werbeslogan, aber wie bei vielen Dingen im Leben braucht man für einen gewissen Grad der Professionalität einfach jemanden, der sich sehr gut mit der Materie auskennt.

  16. Richard James Winter schrieb:

    Hallo, danke fürs Bericht. Ich möchte gerne wissen wie man Meterware in Magento einrichten kann. Ich habe im Netz gesucht aber nichts gefunden, Grüsse, Richard

  17. Webagentur schrieb:

    Kann man sich dieses Veyton irgendwo mal anschauen bzw. ein paar Shops betrachten, die es einsetzen?

  18. daniel schrieb:

    Hi, weiß jemand ob Veyton heidelpay unterstützt? Würden Veyton in unserem Shop gerne einsetzen… haben uns aber schon für heidelpay als Zahlungsmodul entschieden.

  19. Der erfolgreiche Onlineshop – Die Analyse des Wettbewerbs | Webdesign | News | Rock 'n' Roll schrieb:

    [...] Vergleich Magento – XT:Commerce Veyton [...]

  20. Goerni schrieb:

    Hallo,

    Zitat:”Wir werden die Testversion von xt:Commerce Veyton demnächst genauer unter die Lupe nehmen um dann ein erstes Urteil aus der Praxis abgeben zu können.”

    Ein Vergleich anzustellen von einem Shopsystem, welches man nicht kennt mit einem Shopsystem für welches man Entwicklungs-Dienstleistungen anbietet ist wohl etwas gewagt. Ich finde diese Vorgehensweise alles andere als gut.

  21. Marion Engel schrieb:

    @Goerni: Der Vergleich ist aus der Warte eines Interessenten für ein Shopsystem erfolgt, der die Webseiten des Anbieters als erste Informationsquelle ansteuert.
    Die Formulierungen im Fazit sind auch bewusst gewählt, da nicht beabsichtigt wird, jemanden in Diskredit zu bringen.

  22. Urs schrieb:

    Hallo zusammen,
    mir hat der Bericht sehr gut gefallen und bei der Wahl für den richtige Shop helfen können. Wir sind der Meinung das wir bei Magento mehr fürs Geld bekommen und unser Bedürfnisse auf dem USA Markt optimaler erfüllt als Veyton 4.xx

    Danke

  23. starcooks24.de schrieb:

    Also ich habe mich für das klassische xt entschieden. Hierfür gibt es die meisten Module für kleines Geld und die Handhabung ist mit Sicherheit einfacher als mit den neuen Systemen.

    Das da optisch immer noch was geht, sieht man an meinem Shop ;-)

    vg Jörg

  24. Peter schrieb:

    Die aktuelle Version Veyton 4.0.12 hat mich doch sehr enttäuscht.

    1. sehr viele kleine aber lästiger Fehler: z.b. Lieferadressen lässt sich unter PHP5 nicht richtig ändern, Kontakt-Formular funktioniert unzureichend, ein Sprachwechsel während des Checkout zerschiesst die Oberfläche, solche Sachen ..

    2. das Administrationsinterface hat zwar modernen Look und Ajax, ist aber langsam und die Such- und Sortierungsmöglichen sind teilweise fehlerhaft und wirken einfach unausgereift

    3. Produkt-Varianten (z.b. Größe, Farbe), sog. Master-Slave-System, extrem umständlich, Beispiel: 3 Farben, 5 Größen: pro Artikel müssen 3 mal 5 = 15 Slave-Artikel angelegt werden, d.h. bei 20 Artikeln, ist die Definition von insgesamt 300 Artikel notwendig

    4. Dokumention vorhanden, aber letztlich oberflächlich

    3. Support – Der Support nimmt zwar per Ticket-System gerne Fragen und Hinweise auf Fehler entgegen, meldet sich dann nie wieder

    FAZIT
    D.h. einen Veyton Shop “produktions-reif” zu kriegen, ist zwar möglich, erfordert aber sehr viel Nachbesserung und Nerven. Vermutlich ist XTC Version 3 die einfachere Alternative, auch kostengünstiger

    p.s. mein Kenntnis-stand ist langjähriger PHP-Programmierer

  25. Wein-Bert schrieb:

    Interessante Kommentare, die mal wieder interesse an magento geweckt haben! Mittwald hat übrigens richtig gute Sahred Hosting Angebote für Mage. Habe das 2 mal getestet, alles richtig erste Sahne – über die uptime kann ich nichts aussagen aber alleine die restore-points sind beeindruckend.

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