Penguin 2.0 – Google und sein neues Algorithmus-Update

Vor knapp einem Monat hat Google sein weltweit angekündigtes Penguin-Update ausgerollt. Mit dem Update „Penguin 2.0“ sollen die Suchergebnisse weiter optimiert werden. Mit dem mittlerweile vierten Update will Google vor allem verstärkt gegen Blackhat-Techniken vorgehen. Matt Cutts, Chef des Google-Webspam-Teams bezeichnete die Neuerung nach going live als Update der „nächsten Generation“.

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Keywort-Recherche mit den Suchmaschinen

Wir haben ja hier im Blog schon etliche Keywort-Recherche-Tools vorgestellt. Darüber hinaus gibt es aber auch noch einige einfache, interessante Möglichkeiten, Informationen über das Keywort direkt in den Suchmaschinen zu ermitteln. Dabei ist natürlich in jedem Fall individuell abzuwägen, welche Schritte der Recherche am besten geeignet sind. Anzahl Treffer Wenn man für das potenzielle Schlüsselwort eine Suche in Google startet, wird im oberen blauen Balken die Anzahl der Treffer angezeigt. Der Wert ist allerdings nicht immer korrekt, aber dennoch ein guter Daumenwert. Oft erhält man genauere Werte, wenn man zur letzten Ergebnisseite geht. Dazu muss man einfach &start=990 ans Ende der URL einfügen und die Suche erneut durchführen. Vorkommen im Titel Bei Google und Yahoo! kann man herausfinden, wie oft der Suchparameter im Titel einer Seite vorkommt. Das zeigt, wie viele Seiten sich wirklich auf den Suchbegriff fokussiert haben. Geben Sie intitle:<Suchbegriff> ein und springen Sie wieder zur letzten Seite. Vorkummen in der URL Die Suche nach inurl:<Suchbegriff> zeigt an, wie oft ein Begriff in der URL vorkommt. Dadurch wird die Menge der tatsächlichen Konkurrenz weiter eingeschränkt. Vorkommen im Ankertext Gleiches Muster: Mit der Suche nach inachor:<Suchbegriff> findet man die Seiten, auf denen der Schlüsselbegriff im Ankertext eines Links vorkommt. Die Seiten, die so gefunden werden, sind sicher Zeugnis guter SEO-Arbeit. Kombinationen Alle oben genannten Analysemöglichkeiten können kombiniert werden. Mit einer geschickten Kombination kann man herausfinden, wie viele Seiten wirklich mit guten SEO-Praktiken für einen bestimmten Begriff optimiert wurden. Blogsuche Über Mehr – Blogsuche gelangt man von der „normalen“ Google-Seite zur Blogsuchmaschine, die natürlich auch direkt erreichbar ist. Aus den Ergebnissen einer Blogsuche kann man die heißen Themen oder Schlüsselwörter in der Blogosphäre und in den Social Media-Diensten ermitteln. Die hier ermittelten Daten haben allerdings eine begrenzte Lebenszeit von nur wenigen Monaten. Die Trefferzahlen in der Blogsuche und in der Suchmaschine können sich also erheblich unterscheiden. Verwandte Begriffe Auch die verwandten Begriffe zu einem Suchwort können interessant sein. Sie werden in Google und Yahoo! in der Fußzeile angezeigt. Sprachgebrauch und zusammengesetzte Worte Eine Suche mit * <Suchbegriff> zeigt, welche Wörter häufig vor dem Suchbegriff oder in seinem Umfeld verwendet werden. Suchhäufigkeit in den letzten Stunden Wie oft wurde in den letzten 24 Stunden nach einem Begriff gesucht? Als Beispiel kann das Ergebnis für SEO betrachtet werden. Führt man diese Abfrage regelmäßig durch, können saisonale Schwankungen ermittelt werden. Aktivitäten bei News Bei Google News und Yahoo! News kann man ein wenig spielen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wer Pressemeldungen benutzt und eine hohe Medienresonanz bei bestimmten Schlüsselwörtern erhält. Wenn sich also im Pressebereich einiges (seriöses) abspielt, können Sie sicher sein, dass die Begriffe stärker umkämpft sind. Nun gilt es also, individuell festzulegen, welche der vorgestellten Analysemöglichkeiten für welche Suchbegriffe sinnvoll sind und die gewonnenen Ergebnisse richtig zu interpretieren. Dann können die Steinchen dieses Schlüsselwort-Mosaiks sehr aufschlussreich sein. Quelle: SEOmoz

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Kostenlose Tools zur Keyword-Recherche – Teil5

5. SpyFu SpyFu ist ebenfalls ein interessantes Tool zur Keyword-Recherche das bereits in der kostenlosen Basisversion hilfreiche Infos liefert. Zwar ist auch Spy Fu primär für den englischsprachigen Raum geeignet, dennoch lassen sich auch daraus der eine oder andere Input für die eigene Keywordliste oder Adwordskampagne generieren. Neben der Free-Version ist auch eine kostenpflichtige Variante erhältlich, bei der die Anzeigen und Suchergebnisse unbegrenzt angezeigt werden, während in der kostenlosen Basisversion die ersten zehn Anzeigen ausgewertet werden. Außerdem können die Daten aus der Pro-Version sofort in Excel exportiert werden. Die Daten von SpyFu werden von einer eigenen Scraper-Software generiert, die die Suchergebnislisten von Google herunterlädt. Daraus werden dann Daten die entsprechenden Daten generiert: Gerade für Adwords-Kampagnen ist SpyFu eine sehr nützliche Informationsquelle, da folgenden Daten ausgewertet werden: • Die Kosten pro Klick für die erste Position • Die erwarteten Kosten pro Tag • Die erwarteten Klicks pro Tag • Die Anzahl der Wettbewerber für das entsprechende Keyword • Die Titel und Anzeigentexte der Konkurrenz • Die Anzahl der organischen Suchergebnisse • Zusätzliche Keywords, die von der Konkurrenz gebucht werden • Verwandte Begriffe Die rot- oder grün-markierten Zahlen symbolisieren die Veränderung seit dem letzten Crawlingvorgang. In diesem Beispiel haben die durchschnittlichen Klicks/Tag für den Begriff „SEO“ um 218 oder 130% zugelegt. Zusätzlich hat ein neuer Kunde seit dem letzen Crawlingvorgang das Keyword gebucht. SpyFu zeigt auch Begriffe, die von der Konkurrenz gebucht wurden. Sie werden sich jetzt wundern, warum für den Begriff „SEO“ auch die beiden Keywords „mp3“ und „SMS“ angezeigt werden. Dies liegt daran, dass für derartige Begriffe häufig große Handelsketten oder beispielsweise auch Ebay mitbieten. Dadurch können die so generierten Daten etwas verwässert werden. Eine bessere Möglichkeit um Keywords der Konkurrenz ausfindig zu machen besteht darin, statt des Begriffes einfach die URL einzugeben. Damit werden sowohl die Keywords angezeigt, für das jeweilige Unternehmen bietet als auch die Begriffe, für die sie momentan in den organischen Suchergebnissen vertreten ist. In nachfolgendem Beispiel ist das die Domain www.hitwise.com.au. Der Link „More“ für zusätzliche Ergebnisse funktioniert ist allerdings erst in der kostenpflichtigen Version. Interessant ist auch die Schätzung, die SpyFu für das tägliche Adwordsbudgets der Konkurrenz angibt, sowie die absolute und prozentuale Veränderung des Budgets. Auch für SpyFu gilt, dass die Daten nicht immer auf die Goldwaage gelegt werden sollten. Trotzdem kann man mit diesem Tool sehr nützliche Informationen generieren, die sowohl für die organische Optimierung als auch für Pay-per-Klick-Kampagnen einen gewissen Informationsvorsprung bedeuten können. Testen Sie SpyFu einfach selbst! Für diejenigen, die die ersten vier Teile verpasst haben: Kostenlose Tools zur Keyword-Recherche – Teil1 Kostenlose Tools zur Keyword-Recherche – Teil2 Kostenlose Tools zur Keyword-Recherche – Teil3 Kostenlose Tools zur Keyword-Recherche – Teil4

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Kostenlose Tools zur Keyword-Recherche – Teil4

3.    Keyword Discovery Free Tool Das kostenpflichtige Keyword-Research-Tool „Keyword Discovery“ verfügt mit einer Datenbasis von rund 32 Mrd. Keywords, die von über 200 Suchmaschinen stammen, wahrscheinlich über die umfangreichste Keyword-Datenbank. Wie bei Wordtracker gibt es auch bei Keyword Discovery eine kostenlose Einstiegsversion, die auch hier zu jedem Suchbegriffe bis zu 100 Keywords ausspuckt. Die geschätzte Suchhäufigkeit fällt bei Keyword Discovery im Vergleich zu Wordtracker jedoch deutlich höhter aus. Dies liegt daran, dass Wordtracker das tägliche Suchvolumen angibt, wohingegen Keyword Discovery jährliche Schätzungen ausweist. Beachten Sie auch hier immer, dass die angegebenen Suchhäufigkeiten lediglich einen Schätzwert darstellen sollten. Auch bei diesem Tool können die gelieferten Keywords angeklickt werden wodurch man eine noch feinere Auswertung erhält. Die ersten drei Teil der Keyword-Tools verpasst? Hier sind die Links: Kostenlose Tools zur Keyword-Recherche – Teil1 Kostenlose Tools zur Keyword-Recherche – Teil2  Kostenlose Tools zur Keyword-Recherche – Teil3 

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Kostenlose Tools zur Keyword-Recherche – Teil3

3. Microsoft adCenter Labs Das Microsoft adCenter Labs ist eine sehr interessante Spielwiese für alle, die sich mit Keyword-Recherche beschäftigen. Leider ist auch diese Plattform derzeit nur in Englisch verfügbar. Dennoch lassen sich einige Infos, die das adCenter liefert auch für die deutsche Keywordsuche verwenden. Während das Google-Tool auch für die Generierung umfangreicher Keywordlisten geeignet ist, liefert Microsoft mehr Informationen zu Demographie, Kundenverhalten und trendbasierte Daten, die man so kaum von anderen Quellen bekommt. Mit der Demographics Prediction können demografische Daten wie Alter und Geschlechterverteilung zu einem beliebigen Keyword abgefragt werden. Die Aussage male-oriented beim Begriff „Bier“ habe ich dann gleich noch auf die Probe gestellt. Für das Keyword „Prosecco“ dreht sich das Bild und der Begriff wird als female-oriented mit einem Anteil von 68% ausgewiesen. Von der Richtung her scheint dies auf den ersten Blick zumindest richtig zu sein. 🙂 Durch derartige Aussagen kann man unter Umständen interessante Erkenntnisse für die Gestaltung einer Seite oder das Linkbuilding gewinnen. Mit dem Tool Detecting Online Commercial Intent kann man ein Keyword oder eine URL auf seine Conversion-Tauglichkeit überprüfen. D.h. ist der Suchende mit vorliegendem Begriff in Kaufstimmung oder möchte er sich nur informieren. Auf dieser Basis können dann Erkenntnisse für die Gestaltung einer Seite gewonnen werden. Wenn ein Begriff beispielsweise eher Informationsgetrieben ist, dann könnte man um dieses Keyword eine informations- und inhaltsreiche Seite gestalten auf der der Suchende die gewünschten Informationen findet. In der Folge kann man dann versuchen diese Besucher zu Kunden zu konvertieren. So liefert das Keyword „typo3“ für die Kaufabsicht einen Wert von knapp 0,14 was eher niedrig ist. Für den Begriff „typo3 agentur“ wird hingegen ein Wert von 0,75 ausgegeben, was ein deutlich erhöhtes, kommerzielles Potential bedeutet. Die sog. Keyword Group Detection liefert zu einem Suchbegriff weitere ähnliche Suchphrasen. So erhält man nach Eingabe des Begriffes „BMW“ beispielsweise folgendes Ergebnis: Mit den Search Funnels stellt Microsoft weitere, interessante Informationen bereit. Das Tool zeigt die Suchbegriffe, die der User nach Eingabe Ihres Keywords eingetippt hat. Damit eignet sich das Teil perfekt für die Ausweitung der Keywordliste weil dadurch ersichtlich wird nach welchen Begriffen die User nach dem jeweiligen Begriff suchen. Dabei ist die Darstellung wie folgt zu interpretieren. Von den 15.600 Suchanfragen nach dem Begriff BMW haben 5,09% danach nach Mercedes gesucht und 4,59% nach Lexus. Zusätzlich kann man die Auswertung auch umdrehen und nicht nach Outgoing, sondern nach Ingoing auswerten – also nach welchen Begriffen davor gesucht wurde. Neben den vorgestellten Tools bietet adCenter noch einige weitere Auswertungen und Analysemöglichkeiten. Beachten Sie jedoch, dass die Tools noch im Beta-Stadium sind und man sich daher nicht zu hunderprozent auf die Ergebnisse verlassen sollte. Zum Ausprobieren und Testen eignet sich das Ganze aber ideal, vor allem weil man derartige Daten sonst nirgends erhält. Wer die ersten beiden Teile verpasst: Tools für die Keyword-Recherche – Teil 1 Tools für die Keyword-Recherche – Teil 2

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Kostenlose Tools zur Keyword-Recherche – Teil2

2. Wordtracker´s free tool Im englischsprachigen Bereich ist das kostenpflichtige Tool Wordtracker das Non plus Ultra, wenn es um die Keyword-Recherche geht. Eine deutschsprachige Version des Tools ist – trotz einiger Ankündigungen – bislang leider nicht erhältlich. Insofern eignet sich Wordtracker Free primär für englische Begriffe. Mit dem Wordtracker´s free tool erhält man kostenlos bis zu 100 Suchbegriffe für das jeweilige Keyword und eine Abschätzung des täglichen Suchvolumens. Die Daten basieren auf Dogpile.com und Metacrawler.com über einen Zeitraum von 90 Tagen. Jedes der gelieferten Keywords ist verlinkt und kann so nochmals in Unterkategorien untersucht werden. Das Tool liefert zwar bei weitem nicht den Funktionsumfang der kompletten Wordtracker-Version für einen Einstieg reicht es aber durchaus. Eine Export-Funktion – wie bei Google – ist hier nicht verfügbar. Die generierten Keywordlisten muss man manuell über einen Editor in Excel kopieren. Zu beachten ist hierbei jedoch immer, dass die Wordtracker-Daten primär für den englischsprachigen Raum geeignet sind. Kein Keyword-Tool liefert exakte Daten über die Suchhäufigkeiten. Hier gilt es vielmehr ein Gefühl für Suchhäufigkeiten zu bekommen. Sofern man hier Gewissheit bekommen möchte, kann man durch eine kleine Adwords-Testkampagnen relativ schnell verlässlichen Daten generieren. Wer´s verpasst hat: Hier geht´s zu Teil 1 der kostenlosen Keyword-Tools Hier geht´s zu Teil 3 der kostenlosen Keyword-Tools

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Kostenlose Tools zur Keyword-Recherche – Teil1

Eine gründliche Keyword-Recherche bildet die Basis für erfolgreiches Suchmaschinenmarketing. Egal ob Sie dabei Suchmaschinenoptimierung (SEO) oder Keyword-Advertising (SEM) betreiben. Leider ist das Ganze leichter gesagt als getan. Woher bekomme ich – möglichst komfortabel – die passenden Keywords? Idealerweise sind das nämlich solche Begriffe, die einerseits häufig gesucht werden, bei denen man andererseits aber nicht gegen Millionen von Konkurrenten antreten muss. Diese Suche gleicht manchmal der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Gerade für den englischsprachigen Bereich gibt es einige kostenpflichtige Produkte, die sehr gute Ergebnisse liefern. Glücklicherweise gibt es aber auch einige kostenlose Tools, die einem diese Arbeit erleichtern können. Nachfolgend stellen wir einige interessante Tools und Möglichkeiten für das Finden von Suchbegriffen vor: 1. Google Adwords Keyword Tool Der Suchmaschinenmarktführer Google bietet mit Keyword Tool External eine sehr gute und kostenlose Möglichkeit für die Suche nach Keywords. Das einfach zu bedienende Tool ermöglicht es, relativ schnell Keywordslisten mit mehreren Hundert Begriffen zu generieren. Zu beachten ist hierbei auch, dass dieses Tool nicht nur für Adwords-Kunden verfügbar ist. Google bietet dabei vier Research-Optionen an: • Keyword Suchvolumen • Schätzungen zu Kosten und zur Position von Anzeigen • Trends zum Suchvolumen • Mögliche ausschließende Keywords Einen Nachteil hat das Google-Tool allerdings. Statt tatsächlicher Werte werden nur Schätzungen über Balkendiagramme dargestellt, mit denen es möglich wird abzuwägen, ob Begriff A tendenziell öfter gesucht wird als Begriff B. Für einen ersten Eindruck reicht dies jedoch allemal. In vorliegendem Beispiel wurden nach dem Begriff „typo3“ gesucht. Die Auswertung zeigt, dass der Begriff über ein ansehnliches Suchvolumen bei gleichzeitiger sehr starker Mitbewerberdicht verfügt. Insofern wäre zu überleben, den Begriff „typo3 templates“ zu verwenden, bei dem das Suchvolumen zwar niedriger ausfällt, die Mitbewerberdichte sich aber ebenfalls moderater darstellt. Mit der Option „Schätzungen zu Kosten und zur Position von Anzeigen“ lassen sich darüber hinaus weitere interessante Informationen generieren, die beispielsweise auch für die Monetarisierung einer Seite mit Adsense nützlich sein können. In vorliegendem Beispiel sieht man, dass die Klickpreise für „typo3 hosting“ fast dreimal so hoch sind wir für den Begriff „typo3“ alleine. Gerade Begriffe mit höheren Klickpreisen eignen sich sehr gut zur Monetarisierung mit Adsense. Als Werbetreibender kann man mit dieser Methode natürlich auch versuchen, noch günstige Begriffe zu finden. Ein nettes Feature des Google Keyword Tools ist die einfache Downloadmöglichkeit für die generierten Keywordlisten. Klicken Sie bei den entsprechenden Begriffen einfach auf den Link „Hinzufügen“. Der Begriff wird in eine Art Warenkorb verschoben. Von dort können die Keywords dann als Text, Excel-File oder CSV exportiert werden. Wenn Sie sich jetzt eine Basis-Liste mit Keywords zurechtgelegt haben, wählen Sie die relevantesten Begriffe aus und starten Sie damit erneut das Keyword-Tool. In unserem Bespiel machen wir dies anhand des Keywords „typo3 templates“. Dadurch weitere, noch präzisere Vorschläge für mögliche Begriffe. Achten Sie bitte darauf, dass das Häkchen „Synonyme verwenden“ aktiviert ist. Dadurch werden zusätzlich alternative Keywords generiert was zu einer umfassenderen Keywordliste führt. Ein super-interessantes Feature des Google Keyword Tools findet sich im Register „Keywords zu einer Webseite“. Damit wird Ihnen ein beträchtlicher Teil der Arbeit abgenommen, wenn es darum geht aus bestehenden Seiten Keywordlisten zu generieren. Nach Anklicken des Registers geben Sie einfach die gewünschte URL ein. Google versucht dann möglichst viele Keywords aus der jeweiligen Seite zu extrahieren. Die Ergebnisse sortiert Google in Keyword-Gruppen die nach Relevanz geordnet werden. Um entsprechende Webseiten zu finden, bietet es sich an, einfach die entsprechenden Begriffe zu googeln und die top-platzierten Seiten anzugeben. Zusätzlich können Sie auch noch Text von Ihrer Webseite oder Ihren Unternehmensbroschüren verwenden, um verwandte Begriffe zu erhalten. Durch Aktivierung der Option „Andere Seiten meiner Website einschließen, die mit diesem Link verknüpft sind“ verfolgt Google auch die Links auf den entsprechenden Seiten und generiert mögliche Keywords zusätzlich auf den verlinkten Seiten. Probieren Sie einfach ein bisschen. Das Tool eignet sich sowohl für die Generierung von keywordhaltigen Texten zur Onpage-Optimierung als auch zum Einstieg für das Keyword-Advertising (Adwords-Kampagnen). Zu beachten ist hier nochmals, dass man keine exakte Werten bekommt, durchaus aber ein Gefühl für Begriffe die funktionieren könnten. Wenn Sie noch genauere Infos über den möglichen Traffic eines Keywords benötigen, können Sie den Google Traffic Estimator verwenden. Geben Sie hierzu einfach die jeweiligen Suchbegriffe ein und sie erhalten eine Schätzung über mögliche Klicks pro Tag. Damit ist eine recht gute Schätzung des Traffics möglich, der bei Top-Platzierung erreicht werden kann. Eines sollte man beim Einsatz des Google Keyword Tools allerdings beachten. Da diese Daten von Google stammen, wird Google möglicherweise nicht immer die Daten anzeigen, die für Sie als Kunde am besten sind. Natürlich ist Google ein Unternehmen, das auf den eigenen Gewinn achtet, insofern werden sie auch bei derartigen Auswertungen tendenziell die Werte und Daten anzeigen, die für Google am rentabelsten sind. Zusätzlich sollte berücksichtigt werden, dass auch Ihre Konkurrenz diese Tools nutzen kann. Insofern sind die Chancen auf wahre Schnäppchen nicht mehr ganz so groß… Dennoch stellt das Google Tool einen sehr guten Einstieg in die Keyword-Recherche dar, wenngleich man sich nicht zu Hundertprozent darauf verlassen sollte. Hier geht´s weiter: Kostenlose Tools zur Keyword-Recherche – Teil 2  Kostenlose Tools zur Keyword-Recherche – Teil 3 

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Keyword Recherche für Nischen-Ausdrücke

Der Begriff Long-Tail ist mittlerweile zu einem geflügelten Wort geworden. Was genau man darunter versteht, kann man im Rent a SEO blog unter dem Artikel „The Long Tail….simply“ nachlesen. Im Zuge dieser Verschiebung hin zu Nischenmärkten gewinnt auch die Keyword Recherche nach entsprechenden Nischenbegriffen immer mehr an Bedeutung. Damit einhergehend taucht häufig ein Problem auf, das viele bereits kennen. Aufgrund der Nischensituation gibt es keine oder kaum verlässliche Angaben zum Suchvolumen des jeweiligen Keywords. Was also tun, um herauszufinden ob der Suchbegriff Top oder Flop ist? Hier kann eine testweise Adwords-Kampagne wichtige Informationen liefern. Hierbei sollte allerdings beachtet werden, dass ein Tagesbudget definiert wird und diese Budget bzw. die Klickpreise so gewählt werden, dass der oder die Begriffe bei den meisten passenden Suchanfragen angezeigt werden. Außerdem sollten Sie die Option „Phrase- oder Exact-Match“ auswählen um möglichst zielgerichtet agieren zu können. In der Folge kann das Keyword Research Tool von Google verwendet werden, um ein Gefühl für das Suchaufkommen zu bekommen. Danach können mit dem gleichen Tool dann die wichtigsten Wörter und Begriffe sowie verwandte Begrifflichkeiten mit deren Suchaufkommen herausgefiltert werden. Mit der so entstandenen Keyword-Liste können dann einige Test-Kampagnen gestartet werden. Nachdem man sich einen ersten Eindruck der Performance dieser Keywords gemacht hat, erhält man anhand der Logfiles oder eines Statistik-Tools genauere Infos über den Erfolg der Begriffe. Daneben gibt es noch einige andere Möglichkeiten um relevante Suchbegriffe zu generieren: •    Überwachen Sie mit welchen Begriffen Sie in den organischen Suchergebnissen erscheinen •    Analysieren Sie die Navigationsstruktur, die Seitentitel und die Seiteninhalte Ihrer Konkurrenz •    Testen Sie mit dem Keyword Research Tool, welche Suchbegriffe Google anhand Ihrer URL vorschlagen würde •    Testen Sie welche AdSense-Anzeigen auf Ihrer Webseite eingeblendet werden. Zusätzlich gibt es unzählige Tools und Services, die Keywords und Suchbegriffe liefern. Eines dieser Tools ist beispielsweise HitTail. Der Name wurde aus oben erwähntem Begriffe „LongTail“ abgeleitet. Das Tool generiert basierend auf den Keywords für die sie bereits gerankt sind weitere Suchbegriffe. Hierzu muß ein Code-Schnipsel im Quelltext Ihrer Seite eingebunden werden.

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Keyword Recherche

In den letzten Tagen war doch etwas Aufregung unter den SEOs ausgebrochen, da das allseits beliebte, kostenlose Keyword-Tool von Overture (mittlerweile Yahoo! Search Marketing) nicht mehr erreichbar war. Schnell waren Meldungen im Umlauf, dass Yahoo! das Tool abgeschaltet hat und es auch keinen Ersatz geben wird. Das wäre natürlich ein herber Rückschlag für die Optimierer dieser Welt gewesen, denn Ersatz – gerade im deutschsprachigen Raum – wäre hier nicht so einfach gewesen. Jetzt heisst es Entwarnung! Das Tool ist wieder erreichbar und soll lt. Yahoo! auch nach wie vor online bleiben. Für alle die sich nach Alternativen umgesehen haben, hier einige weitere Möglichkeiten, um die Keyword-Recherche zu vereinfachen: Google Keyword Tool MIVA Keyword Generator Wordtracker (kostenlose Variante – primär für englische Begriffe) rankingCheck Mindshape-Keyworddatenbank Und dann noch einige kostenpflichtige Tools, die sich zur Keyword-Recherche eignen: Keyworddiscovery (viele unterschiedliche Sprachen) Keyword-Datenbank (Deutsch) Wordtracker (Englisch) Die Aufstellung ist natürlich bei weitem nicht vollständig. Wenn ihr weitere Tools bzw. Datenquellen wisst, würde ich mich über eine kurze Info freuen!

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