Interessante Internet World 2011 in München

Josef Willkommer, 14. April 2011 kein Kommentar

Die Internet World Messe 2011 in München ist Geschichte. Aber in der Erinnerung lebt sie weiter, und bei mir nicht nur dort.  In einer Zeit, wo jeder sein Smartphone ständig zur Hand hat, hat es zwar schon fast etwas dinosaurierhaftes, mit einem Buch und einem Füller dazusitzen und fleißig mitzuschreiben…aber dafür habe ich die wichtigen Aussagen der Referenten konserviert.
Wer befürchtet hat, dass die kostenlosen Vorträge nichts taugen, kann eines besseren belehrt werden. Ich habe an beiden Messetagen von der ersten bis zur letzten Möglichkeit Vorträge angehört. Und es war nur ein einziger dabei, der abgelesen und übermäßig werbend für das eigene Unternehmen war. Aber eine kleine Erkenntnis kann selbst aus diesem Vortrag mitgenommen werden.

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Kundenzufriedenheitsbefragung mit Online-Unterstützung

Josef Willkommer, 8. April 2011 2 Kommentare

Ich habe kürzlich ein gutes Beispiel erlebt, bei dem eine Firma die Zufriedenheit ihrer Kunden tatsächlich an die erste Stelle gesetzt und dies auch noch optimal mit Online-Mitteln unterstützt hat. Dieses Beispiel möchte ich gerne nur Nachahmung vorstellen.

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Buchtipp: "Nur Tote bleiben liegen" – das Web eröffnet neue Wege

Josef Willkommer, 30. September 2010 1 Kommentar

Die Welt bewegt sich, und das Internet wird die Welt verändern. Konsumenten bekommen mehr Macht durch verschiedene Möglichkeiten, Unternehmen und Produkte zu beurteilen – positiv wie negativ. Unternehmen können sich davor nicht verschließen, sondern sollten mitmachen und diese neuen Möglichkeiten nutzen. Denn es eröffnen sich viele neue Chancen, während die Dinosaurier ausgestorben sind.

Geht nicht? Viel zu ungenau beschrieben? Doch, geht, und lässt sich auf 233 Seiten nachlesen. “Nur Tote bleiben liegen” ist das neue Buch der Business-Querdenker Anja Förster und Peter Kreuz – äußerst empfehlenswert, um es kurz vorauszuschicken.

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Buchtipp: “Nur Tote bleiben liegen” – das Web eröffnet neue Wege

Josef Willkommer, 30. September 2010 1 Kommentar

Die Welt bewegt sich, und das Internet wird die Welt verändern. Konsumenten bekommen mehr Macht durch verschiedene Möglichkeiten, Unternehmen und Produkte zu beurteilen – positiv wie negativ. Unternehmen können sich davor nicht verschließen, sondern sollten mitmachen und diese neuen Möglichkeiten nutzen. Denn es eröffnen sich viele neue Chancen, während die Dinosaurier ausgestorben sind.

Geht nicht? Viel zu ungenau beschrieben? Doch, geht, und lässt sich auf 233 Seiten nachlesen. “Nur Tote bleiben liegen” ist das neue Buch der Business-Querdenker Anja Förster und Peter Kreuz – äußerst empfehlenswert, um es kurz vorauszuschicken.

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Gelungene Offline-Idee zur Kundenbindung

Josef Willkommer, 23. September 2010 5 Kommentare

Wie macht man bei der Neueröffnung eines Geschäfts auf sich aufmerksam und lockt neue Kunden an? Es gibt sicher verschiedene Möglichkeiten. Eine Idee habe ich gestern kennengelernt. Da ich sich sie sehr gelungen finde, möchte ich sie hier vorstellen und ein wenig analysieren.

Es handelt sich um eine Idee aus dem Offline-Bereich, denn die Sache begann am Briefkasten…

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Virales Marketing im Web

Josef Willkommer, 17. September 2010 kein Kommentar

Ich bin gerade mal wieder auf eine geniale Webseite gestoßen, in der eine Restaurant-Kette zeigt, was im Web alles möglich ist und wie man Kunden zu Fans machen kann. Chili’s Grill & Bar aus den USA zeigen zwei brilliante Ideen, die sich auf ihrer Webseite abspielen und auch auf ihrer Facebook-Seite unterstützt werden.

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Verbesserungspotenziale des Tourismus bei Online und Marketing

Josef Willkommer, 21. Juni 2010 1 Kommentar

Der Tiroler Tourismus leidet unter dem schlechten Wetter und musste einen Rückgang der Buchungen in Kauf nehmen. So berichteten die Nachrichten heute morgen. Im Nachsatz kam allerdings eine weise Erkenntnis: nämlich dass es noch einiges im Bereich Online und Marketing zu verbessern gibt und dass es nicht reicht, einfach darauf zu warten, dass die Gäste von selber kommen.

Da ist was Wahres dran. Denn auch ich habe in den letzten Wochen mal wieder einiges im Web erlebt, als ich mir Orte und Quartiere für Urlaub oder einzelne Übernachtungen in Tirol, Salzburg aber auch Deutschland gesucht habe. Hier meine Liste mit Verbesserungsvorschlägen:

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Mehr Umsatz im Online-Shop durch Neuromarketing?

Josef Willkommer, 28. Mai 2010 1 Kommentar

Shopbetreiber, die Produkte anbieten, die so einzigartig sind, dass sie ganz einfach ihre Käufer finden, egal, was sie kosten oder wie schön der Shop ist, haben es gut. Aber wenn es sie überhaupt gibt, sind sie auf jeden Fall in der Minderheit. Die Realität ist ein harter Wettbewerb von Anbietern gleicher oder gleichartiger Produkte um die Käufer. Der Preis ist sicher eine Stellschraube zum Erfolg, die nicht zuletzt von den Preissuchmaschinen und der Vergleichbarkeit im Internet getrieben wird. Zusatzleistungen jeglicher Art, von der Zertifizierung des Shops über die Zahlungs- und Versandarten bis hin zu Dienstleistungen, bieten eine andere Möglichkeit, sich vom Mitbewerb zu unterscheiden. Aber gibt es da nicht noch mehr? Irgendwas anderes, was mit großer Sicherheit Kunden bringt und den Wettbewerbsvorteil sichert?

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Online-Marketing per Buch lernen?

Josef Willkommer, 17. Dezember 2009 2 Kommentare

In der Stadtbibliothek hat mich kürzlich ein Buch zum Thema Online-Marketing angelacht. Und da man ja immer wieder und weiter lernen soll, habe ich es mal mitgenommen. Ich habe mir dann zu Hause gleich einen dicken Block hergerichtet, um alles aufzuschreiben, was neu und interessant ist. Wie voll ist der Block geworden?

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Google AdWords: Dichtung und Wahrheit

Josef Willkommer, 27. Januar 2009 kein Kommentar

Viele nutzen es, viele wollen es, aber dennoch gibt es rund um Google AdWords immer noch etliche falsche Annahmen. Und wer falsch informiert ist, kann nicht die richtige Strategie entwickeln und letztendlich nicht optimal von Google AdWords profitieren.
Woher kommt es, dass so viel Dichtung existiert? Nun, einiges davon war sogar mal Wahrheit. Aber Google hat natürlich in den letzten Jahren einige Änderungen am Algorithmus vorgenommen, so dass die alten Aussagen schlicht nicht mehr gültig sind.

Und teilweise wird auch nicht ausreichend zwischen Google AdWords und anderen Werbemöglichkeiten im Web differenziert.

AdWords im Vergleich mit Online-Anzeigen
Online-Anzeigen werden irgendwo für einen festen Preis platziert und fertig. Der Erfolg einer Anzeige kann mit einer eigenen URL und einem Statistikprogramm ausgewertet werden. Das ist jedoch eine nachträgliche Aktivität, die höchstens eine Entscheidung über die weitere Schaltung der Anzeige ermöglicht. Eine Verbesserung der Ergebnisse ist nicht möglich, und somit lässt sich auch der ROI kurzfristig nicht optimieren.
Bei Google AdWords geht es zwar irgendwo auch um die Platzierung einer Anzeige, aber die Details sind doch ganz anders, werden doch die Anzeigen für bestimmte Schlüsselwörter auf bestimmten Sites platziert. Die Stellschrauben sind vielfältig und fein und erlauben die Schaltung für bestimmte Schlüsselwörter, zusätzlich für verwandte Schlüsselwörter, nur auf bestimmten Seiten, auf allen Seiten mit Ausnahme bestimmter Seiten oder in bestimmten Regionen.
Entsprechend kompliziert ist natürlich dann auch die Verwaltung einer AdWords-Kampagne. Und vor allem braucht sie laufende Betreuung. Das allerdings ist auch wieder ihr Vorteil gegenüber einer Online-Anzeige. Die Statistiken über das Klick-Verhalten der Web-Nutzer sind sehr aussagekräftig, und die Kampagne kann jederzeit mit sofortiger Wirkung verändert und an die neuen Erkenntnisse angepasst werden. So lässt sich der Return-On-Investment (ROI) stetig beeinflussen und optimieren.

AdWords zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten?
Vor 6 Jahren lief es so. Da haben diejenigen bei AdWords gewonnen, die den höchsten Klickpreis (CPC) geboten haben. Aber das alte Overture-Auktionsmodell hat längst ausgedient, und wer heute noch zu verstehen gibt, dass AdWords etwas mit einer Auktion zu tun hat, hinkt der Zeit mächtig hinterher.
Denn inzwischen werden AdWords-Anzeigen von einer Reihe an Faktoren gesteuert. Das Gebot ist nur einer dieser Faktoren und nicht mal der wichtigste.
Die Relevanz der Anzeige in Bezug auf die Suchbegriffe und die Klick-Rate (CTR) haben einen wesentlich höheren Einfluss auf die Platzierung der Anzeige als das Gebot. Natürlich muss das Gebot ausreichend hoch sein, aber das ist schon alles.
Unabhängige Studien haben ergeben, dass sich die Klickpreise bei unterschiedlichen Anzeigen-Positionen nicht groß unterscheiden. Besonders in der Randspalte entscheidet hauptsächlich die Klickrate über die Position.

Nur der 1. Platz zählt?
Manche Werbetreibenden können sich einfach nicht von der falschen Annahme trennen, dass die erste Stelle die beste sei. Ob die Web-Benutzer, die auf eine Anzeige an der 1. Stelle klicken, eine höhere Kaufbereitschaft haben oder sich nur umschauen wollen (es scheint mal so, mal so zu sein), ist eine Frage. Aber schauen wir auf die Ergebnisse.
Man sollte den Key-Performance-Indikator (KPI) betrachten, der meistens aus den Kosten pro Lead (CPL) oder dem Return-On-Anzeigenausgabe (ROAS) besteht. Wenn man den CPC zu stark erhöht, um auf die 1. Stelle zu gelangen, steigt der CPL ebenfalls in die Höhe, während der ROAS absackt. Und das ist schlecht.
Selbst wenn man mit einem hohen Klickpreis die 1. Stelle erreicht, können die Kosten pro Kontakt um ein Vielfaches über dem normalen Wert liegen. Die Top-Position lohnt sich also nur für sehr relevante Schlüsselwörter, bei denen die Konversion ausreichend hoch ist, um die hohen Kosten zu rechtfertigen.

Ist Google voreingenommen und mag mich nicht?
Zugegeben, Google will mit AdWords Geld verdienen. Es ist ihre größte Einnahmequelle. Nutzen sie das zu ihrem eigenen Vorteil aus? Ja, teilweise schon. Aber wer sich auskennt, kann mit dem richtigen Angebot einen unglaublich guten ROI erzielen.
Was tut Google im eigenen Sinne?

  • Der Kampagnen-Optimierer soll eher die Klickrate steigern als relevante Schlüsselwörter ausgeben. Man sollte ihn also mit Vorsicht genießen und negative Schlüsselwörter im Search Query Report verwenden, damit die AdWords-Anzeige nur bei relevanten Suchläufen angezeigt wird.
  • Der Konversions-Optimierer kann den CPL erhöhen. Natürlich ist Googles Algorithmus nicht bekannt, und vielleicht enthält er sogar Fehler. Wer kann, sollte sich selber um die Optimierung seiner Konversion kümmern.
  • Auf den ersten Blick erscheinen AdWords einfach, und auch Anfänger sind geneigt, es einfach mal auszuprobieren. Mit dieser Strategie wird man aber selten erfolgreich sein. Denn AdWords gehören in Expertenhände, wenn man sein Geld nicht zum Fenster herauswerfen will.
  • Selbst wenn man mit Google AdWords Reps oder dem JumpStart-Programm arbeitet, muss man sich eingehend mit der Konversion beschäftigen und sie überwachen. Nur so bekommen Sie Antworten oder Tipps.

Sind AdWords zu teuer?
Das gilt nicht mehr und weniger für Google AdWords als für alle anderen Werbeformen. Alle Werbeaktionen müssen an das Produkt und die Zielgruppe angepasst sein, wenn man damit einen positiven ROI erzielen möchte.
Auf jeden Fall muss man sein Geschäft gut kennen und rechnen können, wenn man mit AdWords erfolgreich sein will.
Um die Sinnhaftigkeit Ihres PPC abschätzen zu können, müssen Sie folgende Werte kennen:

  • Marge pro Verkauf
  • durchschnittliche CPC in Ihrem Markt
  • Konversionsrate der Site

Prüfen Sie, ob Ihre CPC in Ihrem Markt zu hoch ist:

  • Break-Even CPC = Marge * Konversionsrate
  • Zur Berechnung der Konversionsrate brauchen Sie den Break-Even:
  • Break-Even-Konversionsrate = durchschnittliche CPC des Geschäftsfelds/Marge pro Verkauf

Der Break-Even ist schön, aber sicher wollen Sie viel lieber einen Gewinn erzielen. Aber das erste Teilziel darf durchaus der Break-Even sein. Denn wenn dieser erreichbar ist, besteht auch die Chance, dass Sie das Ergebnis weiter optimieren können und dass Ihnen die PPC-Investition sehr viel Nutzen bringt.

Quelle: Search Engine Journal

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