Customer Success Story – TechDivision realisiert Juweliere.de-Webauftritt

Mit der Entwicklung des Portals sollten vor allem Schmuck-Händler die Möglichkeit bekommen, sich auf Juweliere.de mit ihrem eigenen Webauftritt im Corporate Design präsentieren zu können. Bei der technischen Umsetzung sollten sowohl TYPO3 für das „Magazin“ und „Magento“ für das „Schaufenster“ auf der Webseite zum Einsatz kommen. Ziel war es hier ein optimales Zusammenspiel der beiden Systeme zu schaffen und diese intelligent miteinander zu koppeln. Im Rahmen des Projekts haben wir eine Customer Success Story verfasst, welche die Anforderungen, Lösungen und Ergebnisse des Projekts beschreibt.



Die Macher von Juweliere.de – die Dr. Scharenberg Online GmbH – haben es sich mit ihrem Portal zum Ziel gesetzt Händler aus der Juwelier-Branche zu vereinen und dadurch im E-Commerce Aufmerksamkeit und Reichweite zu erzeugen. Das Portal dient dabei als Informationsplattform und gibt Usern eine Orientierung, um Händler in ihrer Nähe zu finden und sich über Produkte zu erkundigen. Die Dr. Scharenberg Online GmbH fungiert dabei mit Juweliere.de nicht als Verkäufer bzw. Käufer, sondern stellt vielmehr einen Vermittler zwischen User und Händler dar. Dabei besteht der grundlegende Ansatz des Portals darin, Interessenten online zu gewinnen und zu einem Besuch im Ladenlokal zu animieren – kurz gesagt: Online verführen, offline verkaufen.

Ziel des Projekts war die Realisierung eines flexiblen, skallierbaren und hochperformanten Webportals. Durch die Kopplung von TYPO3 und Magento konnte bei der Juweliere.de-Plattform eine Vielzahl an Funktionen und durchdachter Workflows realisiert werden, die für höchstmöglichen Komfort und Usability sorgen:

  • Application-Server Technologie als Infrastruktur
  • Geo-Suche mit Filial Finder
  • Reservierungsprozess innerhalb Magentos
  • Anbindung von Innoexsts-Warehouse zur Lagerverwaltung
  • Entwicklung von unterschiedlichen Themings in TYPO3 und Magento

Kurz nach Livegang verzeichnete die Plattform bereits über 50 Händler – Tendenz steigend. Für das Juweliere.de-Projekt waren in der Endphase bis zu 6 Personen aus dem TechDivision-Team bei der Umsetzung im Einsatz. Dabei wurde das Projekt komplett agil mittels Scrum realisiert, um größtmögliche Flexibilität und Effizienz bei gleichzeitig bestmöglicher Qualität gewährleisten zu können. Die Plattform von Juweliere.de wurde in einer Projektlaufzeit von 8 Monaten und einer intensiven Entwicklungszeit von 4 Monaten umgesetzt. Mit dem Projekt konnte die Leistungsfähigkeit von TYPO3 und Magento eindrucksvoll gezeigt werden. Darüberhinaus stellt unsere Appserver-Technologie eine optimale Ausgangsbasis für bestmögliche Performance und Skalierbarkeit dar.

Die so geschaffene Plattform wurde dabei von Beginn an branchenneutral und hochgradig flexibel angelegt wodurch die technologische Basis inzwischen auch als Produkt in Form einer leistungsfähigen und multiplizierbaren Webplattform für andere Branchen verwendet werden kann und auch wird. Mehr Infos dazu finden Sie unter www.browse-system.de sowie in einem Fachartikel der Zeitschrift „IT-Mittelstand“ in der Ausgabe 03/2014.

Im Rahmen der Website-Realisierung haben wir mit Juweliere.de ein Interview geführt, welches einen Einblick in das umfangreiche Projekt gibt.

Interview mit David Feller, Entwicklungsleiter Juweliere.de


Warum haben Sie sich bei der Umsetzung Ihres Projekts für TechDivision entschieden?

Nach Gesprächen mit diversen Agenturen hat sich herauskristallisiert, dass unser Fokus initial weniger auf Design und Marketing, sondern auf einer soliden „technischen Basis“ liegen muss, die mit uns und unserem Projekt wachsen kann, ohne früher oder später böse Überraschungen zu erleben. Unter dieser Prämisse haben wir gezielt nach einem kompetenten und erfahrenen Partner gesucht, der auf die von uns gewünschten Plattformen TYPO3 und Magento spezialisiert ist und das auch mit namhaften Referenzen belegen kann. Auf diesem Wege sind wir dann bei TechDivision gelandet.

Was waren die besonderen Herausforderungen bei der Umsetzung des Projekts?

Eine große Herausforderung war, dass wir eine Branche ins Internet bringen wollten, in der das Internet bisher praktisch gar keine Rolle spielte. Juweliere haben diesen Bereich in den letzten zehn Jahren einfach zu sehr vernachlässigt und nicht für wichtig empfunden. Viele haben eine Agentur, die ihnen jegliches Marketing abnimmt. Diese Agenturen übernehmen so ziemlich alles – sei es die Konzeption von Katalogen, Flyern oder die Organisation von Events. Der Internetauftritt ist dabei nur ein sehr kleiner Bestandteil, für den in vielen Fällen das spezialisierte Know-How fehlt. Vor diesem Hintergrund war es ziemlich schwierig, die meist schwammig formulierten Anforderungen in etwas technisch umsetzbares zu verwandeln. Es ist einfach schwierig gewesen das Projekt technisch zu realisieren und die Entwicklungsdauer abzuschätzen. Hinzu kam, dass wir eine Magento-Lösung mit zum Start rund 50 völlig individualisierten Mandanten betreiben – Shops, die z.B. alle eine eigene Lagerverwaltung und eigene Templates haben müssen. Zum Vergleich: Beim Standard-Magento gibt es ein Lager mit gegebenenfalls ein paar Subshops. Bei uns sind das eigene getrennte Instanzen, die eine gemeinsame Produktdatenbank haben und nach oben hin zusammengeführt werden. Juweliere.de selbst übernimmt dabei eine Trichterfunktion: Potentielle Interessenten können nach gewissen Themenkomplexen suchen und werden gezielt zu einem der Juweliere – die zwar technisch nur einen Subshop darstellen, aber aus organisatorischer Sicht eigentlich eigenständige Systeme sind – hingeführt. Dahin zu kommen war relativ schwierig, weil es sich im Grunde um 50 Einzelprojekte plus das eigentliche Portal handelte und jeweils nicht genau definiert war, was man rein optisch bzw. funktional möchte. Das unter einen Hut zu bringen, war die große Herausforderung. Zudem stand auch die Frage im Raum, was die anzubindenden Warenwirtschaftssysteme an Daten hergeben und was man mit den Daten anfangen kann. Dementsprechend hatten wir hier ziemlich viel zu kämpfen.

Welche technischen Besonderheiten wurden bei Juweliere.de umgesetzt?

TechDivision konnte es erfolgreich realisieren, dass die Stylesheets von TYPO3 und Magento identisch sind. Die Systeme „erben“ folglich von ein und denselben Stylesheets. Zudem wurden Zusatzfunktionen entwickelt, die es so im klassischen Shop-Umfeld nicht gibt. In unserem Fall sind das unter anderem die sogenannten Reservierungen. Ein Kunde kann in einem Juweliere-Subshop – der eigentlich eine Art Online-Schaufenster darstellt - nicht kaufen, sondern nur reservieren, was im Endeffekt eine Art Kontaktaufnahme darstellt. Die Reservierungen können zum einen unverbindlich – Kunden können sich informieren, beim Händler vorbei kommen, das Produkt anfassen und wieder gehen –, zum anderen aber auch verbindlich sein. Bei einer verbindlichen Reservierung verfolgt der Kunde dann in der Regel eine klare Kaufabsicht. Da aber das Fernabsatzgesetz etc. umgangen werden soll – schon aus Versicherungsgründen - und auch die meisten Hersteller den Internetverkauf ihrer Produkte verbieten – sehr hochwertige Uhren kann man im Internet nicht legal verkaufen – ermöglicht es die verbindliche Reservierung dem Kunden mit dem Juwelier einen Termin zu vereinbaren, bei diesem vorbei zu kommen und an der Ladentheke einzukaufen. Das ist die Besonderheit in diesem Umfeld. Vereinfacht gesprochen besteht unser Ansatz darin, Produkte online zu präsentieren, entsprechende Reichweite zu generieren und Interessenten dann aber in den Laden zu „konvertieren“.

Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit TechDivision erlebt?

Wir kommen ja eigentlich aus dem ERP-Umfeld, wo man es gewohnt ist, umfassende Konzepte zu schreiben, die von oben nach unten abgearbeitet werden. Am Anfang waren wir daher gegenüber der agilen Herangehensweise von TechDivision skeptisch. Unterm Strich sind wir aber sehr glücklich, weil sich die Dynamik unserer Kunden sowie des eCommerce-Umfeldes im Laufe der Zeit als deutlich größer herausgestellt hat, als wir das ursprünglich im Blick haben konnten und sich – wie das bei komplexeren Projekten ja häufig der Fall ist – während der Implementierung noch jede Menge Änderungen und Anpassungen ergeben haben, auf die wir mit klassischen Projektmanagement kaum effizient hätten reagieren können. Entsprechend war die Zusammenarbeit mit TechDivision Schritt-für-Schritt in einzelnen Interaktionen in dieser Form ideal. Auch das Zwischenmenschliche hat von vorne herein einfach gepasst, was auch eines der Kriterien bei unserer Wahl der passenden Agentur war. Vom ersten Telefonat an stimmte einfach die Chemie.

Wie sind Sie mit dem Ergebnis der Arbeit von TechDivision zufrieden?

Mit dem Ergebnis der Arbeit sind wir sehr zufrieden. Das, was hier umgesetzt wurde, entspricht exakt dem, was wir uns gewünscht und vorgestellt haben. Dennoch sind wir um eine stetige Weiterentwicklung und Optimierung von Juweliere.de zusammen mit TechDivision bemüht. Hier gibt es bereits einige sehr spannende Ideen und Pläne für die Zukunft, wobei uns TechDivision auch durch aktive Beratung und Ideen stark unterstützt.

Würden Sie TechDivision weiterempfehlen? Warum?

TechDivision würden wir auf jeden Fall weiterempfehlen und das haben wir auch schon! Zum einen stimmt einfach durchweg die Qualität der Arbeit – unabhängig davon, wer die Arbeit im Haus ausgeführt hat. Als Außenstehender merkt man hier keine großen Qualitätsunterschiede, wenn auch verschiedene Entwickler am Projekt beteiligt sind. Unterm Strich sind das Ergebnis und der hohe Qualitätsstandard immer gleich gut. Bei der Zusammenarbeit mit TechDivision stimmte darüberhinaus von Anfang an die Chemie. Auch die professionelle Arbeitsweise und der positive Ruf von TechDivision haben uns überzeugt und wir freuen uns auch in Zukunft mit TechDivision zusammenzuarbeiten.

>>> Download – Customer Success Story Juweliere.de (PDF)

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