eCommerce 2020 – Zukunftsmodelle im elektronischen Handel

Gestern hat eBay gemeinsam mit Trendone den zweiten Trendreport mit Zukunftsmodellen im eCommerce vorgestellt. Demnach spielen die Themen Augmented Reality, künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge zukünftig eine zentrale Rolle.

Über 12.000 Produkte im ersten richtigen Virtual-Reality-Kaufhaus, ein Vertriebs-Bot, der E-Mails analysiert und bearbeitet, sowie intelligente Einkaufstaschen, die am Ladenausgang ein automatisches Check-Out ermöglichen – drei Beispiele für weltweit innovative E-Commerce-Trends aus den Bereichen Virtual Reality, Artificial Intelligence und Internet of Things. Vorgestellt werden sie im neuen Trendreport von eBay, den der Online-Marktplatz gemeinsam mit den Trendforschern von TRENDONE erarbeitet hat und heute veröffentlicht. Die insgesamt 30 weltweiten Cases zeigen eindrucksvoll, dass technische Entwicklungen einen rasanten Einzug im E-Commerce halten und zur Alltagstauglichkeit mit variablen Einsatzmöglichkeiten gereift sind. Der gesamte Report steht im eBay-Pressebereich unter http://presse.ebay.de/pressrelease/zukunftsmodelle-im-e-commerce-%E2%80%93-ebay-stellt-gemeinsam-mit-trendone-zweiten-trendreport zum kostenlosen Download bereit.

Nachfolgend ein paar Beispiele aus diesem Trendreport, mit denen wir uns in die Zukunft des Handels beamen können, wobei die Zukunft teilweise allerdings schon Realität geworden ist.

 

VIRTUAL & AUGMENTED REALITY VIRTUAL PREVIEWING

Das US-amerikanische Einrichtungshaus Lowe’s hat mit Microsoft kooperiert, um mit dem Augmented-Reality-Headset HoloLens ein interaktives Kundenerlebnis zu ermöglichen:

 

StubHub, der US-amerikanische Online-Marktplatz für Tickets und Tochter- unternehmen von eBay, hat in Kanada eine Virtual-Reality-App gelauncht, die Nutzern die Möglichkeit bietet, einen besseren Eindruck von den Sitzplätzen im Stadion oder in der jeweiligen Eventlocation zu bekommen:

 

Der Automobilhersteller Volvo arbeitet mit Microsoft zusammen, um Anwendungen für die Mixed-Reality-Brille „HoloLens“ zu realisieren. Sie ist damit die bislang einzige Automarke, die diesen Bereich betritt:

 

Der US-amerikanische Online-Händler für Möbel und Wohnaccessoires Wayfair setzt auf die neue Google Tango-Technologie, um den Kunden ein besseres Produkterlebnis zu verschaffen:

 

Die chinesische Online-Plattform für Luxusreisen Zanadu hat eine Virtual-Reality-App entwickelt, mit deren Hilfe Nutzer exklusive Reiseziele immersiv erleben können, bevor sie sich für eines entscheiden:

 

VIRTUAL & AUGMENTED REALITY VIRTUAL SHOPPING EXPERIENCES
Der Sportbekleidungsanbieter Moosejaw bietet eine Virtual-Reality-App an, mit der Kunden Outdooraktivitäten erleben können. Nutzer von Virtual-Reality-Headsets können damit virtuell in einem Nationalpark klettern oder besondere Laufstrecken erkunden, wobei es auch Markenprodukte zu entdecken gibt:

 

Der Online-Marktplatz eBay testet in Australien gemeinsam mit der Warenhauskette Myer ein virtuelles Kaufhaus. Kunden können über die dazugehörige App und ein Virtual-Reality-Headset in dem virtuellen Kaufhaus einkaufen gehen und sich so über 12.500 Produkte ansehen:

 

Das amerikanische Start-up Vroom möchte zukünftig die Möglichkeit bieten, Gebrauchtwagen über virtuelle Showrooms zu kaufen. Interessierte Kunden sollen hierbei über Virtual-Reality-Headsets die Fahrzeuge dreidimensional betrachten, begehen und weitere Fahrzeuginformationen abrufen können:

 

INTERNET OF THINGS INSTANT PURCHASING

Die von Wefind-tech aus Tel Aviv entwickelte Plattform „Kwik“ bietet ihren Anwendern die Möglichkeit, mit einem Klick auf einen zu Hause installierten Knopf Bestellungen auszuführen. Teilnehmende Einzelhändler können ihre eigene Einklicklösung anbieten und damit die Kundenbindung erhöhen. Im Prinzip ein Amazon Dash für jeden Anbieter/Händler. Mehr Infos dazu finden Sie unter http://www.kwik.me/.

 

Visa und der Anbieter von Augmented-Reality-Anwendungen Blippar haben eine App entwickelt, die es ermöglicht, mit der Smartphone-Kamera beispielsweise ein Kleidungsstück zu scannen, um das begehrte Stück danach sofort zu kaufen:

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