Interview mit Peter Sheldon, Head of Corporate Strategy und Business Development bei Magento

Die zurückliegende Magento Imagine Konferenz Anfang April diesen Jahres, sowie die kürzlich in Leipzig stattgefundene Meet Magento Deutschland als das Magento-Community-Event in der DACH-Region haben wir zum Anlass genommen um mit Peter Sheldon, der als Head of Corporate Strategy und Business Development bei Magento für die globale Strategie sowie die Unternehmensentwicklung bei der weltweit führenden Open Source Shoplösung verantwortlich ist, über den Status Quo zu Magento 2 sowie die Zukunftspläne von Magento zu sprechen. Herausgekommen ist es sehr umfangreiches und detailliertes Bild zu Magento 2!

TechDivision (TD): Magento 2 ist jetzt seit rund 18 Monaten verfügbar. Wie sieht das Feedback im Markt (Partner, Kunden, Analysten etc.) in Bezug auf die komplett neue eCommerce Plattform aus? Was sind die wichtigsten Learnings nach dem Launch von Magento 2?

Peter Sheldon (Peter): 2016 war ein Jahr des Umbruchs für Magento aber ein sehr erfolgreiches Jahr. Letztes Jahr hat sich enorm viel getan. Magento hat die Abspaltung von eBay abgeschlossen, Magento 2 im Markt eingeführt und damit auch große Herausforderungen um unsere Partner im Umgang mit der neuen Software zu schulen und Praxiserfahrung zu sammeln. Wir mussten unsere Technologiepartner sowie unzählige Anbieter von Magento Modulen von der neuen Version überzeugen und sie dafür gewinnen, deren Lösungen auch für Magento 2 bereit zu stellen. Natürlich haben hier viele Partner - insbesondere im ersten Halbjahr 2016 - erstmal abwartend reagiert, weil man natürlich auch nicht wusste, wie sich die neue Software am Markt etablieren wird. In der zweiten Jahreshälfte 2016 hat sich dann allerdings das gewohnte Momentum eingestellt und immer mehr Partner begannen sich intensiv mit Magento 2 auseinanderzusetzen und auch aus der Vergangenheit wichtige Extensions und Tools wurden sukzessive auf die neue Magento-Version migriert.

Darüberhinaus wurden insbesondere im zweiten Halbjahr 2016 enorme Anstrengungen in Schulungen und Zertifizierungen der Partner gesteckt. In Summe haben unsere Channel Partner mehr als 164.000 Stunden Training und Projekt-Expertise absolviert.

Mit dem Release von Magento 2.1 wurden einige sehr spannende und vor allem hilfreiche Funktionen wie z.B. das Content-Staging integriert und auch am Markt hat die neue Software immer mehr Neukunden - darunter auch einige richtige “Dickschiffe” wie z.B. Helly Hansen oder Land Rover - überzeugen können. Auch beim Upgrading bestehender Magento Instanzen konnten wir in Q3 und Q4 des letzten Jahres massiv zulegen.

Es ist natürlich immer mit gewisser Skepsis und sicherlich auch manchen Startschwierigkeiten verbunden, wenn ein so erfolgreiches und weltweit verbreitetes System wie Magento durch eine komplett neue Version ersetzt wird. Dass dieser Switch inzwischen aber äußerst erfolgreich gelungen ist, zeigen die Präsentationen und Feedbacks auf der diesjährigen Imagine Konferenz Anfang April in Las Vegas auf der rund 3.000 Teilnehmer aus gut 50 Nationen vor Ort waren und die Stimmung so gut wie schon lange nicht mehr war. Auch die Tatsache, dass inzwischen mehr als 10.500 Shops auf Basis von Magento 2 live sind, unterstreicht das zurückgewonnene Momentum.

Abb.: Imagine 2017 in Las Vegas (Quelle: Magento)


Auch auf Produktseite tut sich einiges und mit den anstehenden Releases 2.2 und 2.3 wird neben umfassenden B2B Features auch das Thema Content Management und umfangreichste neue Features vollkommen neue Möglichkeiten für Merchants - sowohl B2C als auch B2B - eröffnen.

Das Produkt steht inzwischen so gut dar und die Feedbacks von Kunden und Partnern sind mittlerweile so positiv, dass sich meist nicht mehr die Frage ob ein Umstieg auf Magento 2 vollzogen werden soll stellt, sondern vielmehr wie schnell dieser Umstieg erfolgen kann.

Rückblickend betrachtet gibt es natürlich immer Dinge, die man hätte besser machen können bzw. die man zukünftig anders machen wird. Dazu gehört aus meiner Sicht eine bessere Balance zwischen Produktqualität und neuen Features. Wir haben sehr viel Aufwand dafür verwendet, die Community wieder besser in den Entwicklungsprozess zu integrieren, was uns seit Version 2.1.x aus unserer Sicht auch gelungen ist. Darüberhinaus haben wir ein neues Community Engineering Team sowie ein entsprechendes Contribution-Programm eingeführt wodurch es der weltweiten Entwickler-Community leichter fallen wird, an der Weiterentwicklung und Verbesserung des Produktes unmittelbar mitzuwirken. Dies wird sowohl dem Thema Bugfixing als auch neuen Innovationen zu Gute kommen.


TD: Können Sie uns ein paar aktuelle Zahlen und Fakten zu Magento 2 (Downloads, Projekte, Kunden, Marktanteil etc.) nennen?

Peter: Aktuell wurde Magento 2 über 700.000 mal heruntergeladen. Die Anzahl der verkauften Enterprise-Lizenzen (sowohl on-premise als auch die Cloud-Edition) haben seit dem Launch Ende 2015 in jedem Quartal neue Rekorde erzielt und mit aktuell mehr als 10.500 Live-Installationen von Magento 2 sowie inzwischen mehr als 1.000 Extensions im Magento Marketplace sind wir mehr als zufrieden mit der Entwicklung. Insbesondere im mittleren Marktsegment wachsen wir nach den aktuellen Statistiken von Internet Retailer Europe 500 schneller als alle Mitbewerber und verfügen hier mittlerweile über einen Marktanteil der größer ist als alle unsere Konkurrenten zusammen. Aber auch im echten Enterprise-Umfeld konnten wir zwischenzeitlich Kunden von Magento überzeugen, die vor einiger Zeit noch weit außerhalb der Reichweite lagen.

Abb.: Auszug aktueller Magento 2 Kunden


TD: Vor der Abspaltung von Magento und eBay gab es doch einige Unsicherheit im Markt in Bezug auf die Zukunft von Magento. Auf der einen Seite hat sich die Entwicklung von Magento 2 enorm lange hingezogen. Auf der anderen Seite hat mit Permira ein strategischer Investor das Ruder übernommen und man konnte hier gerade in der Anfangszeit kaum abschätzen, wie sich dies auf das Produkt auswirken wird. Zwischenzeitlich konnte mit Hillhouse Capital ein weiterer Investor gewonnen werden, der 250 Mio. Dollar in Magento investiert hat. Wie fühlt sich das auf Ihrer Seite an und welche Pläne haben Sie mit diesem finanziellen Background.

Peter: Unter dem Dach von eBay wuchs Magento von einem kleinen Startup zu einem “richtigen” Unternehmen, das den Umsatz verfünffachen konnte und enorme Investitionen in das Produkt getätigt hat. Der Vorteil unserer jetzigen Unabhängigkeit besteht insbesondere darin, dass wir volle Kontrolle und Eigenständigkeit über unsere Strategie und Unternehmensentwicklung haben. Wir sind damit deutlich agiler und fokussierter geworden. Wir haben unser Management aufgestockt, das Produkt- portfolio erweitert und wir investieren massiv in Bereiche wie Forschung & Entwicklung sowie den Kundenerfolg.

Das aktuelle Investment von Hillhouse hilft uns dabei, unsere globale Marktpräsenz weiter auszubauen und die Bereiche Vertrieb, Marketing und Support sowie Produktinnovationen und mögliche Übernahmen weiter auszubauen.


TD: Magento 1 war bzw. ist ein riesiger Erfolg, der die globale Marktführerschaft für Open Source Shopsysteme zur Folge hatte. Zwischenzeitlich gibt es allerdings diverse Mitbewerber, die inzwischen ebenfalls sehr spannende und leistungsfähige Produkte anbieten. Wie sehen Ihre Pläne aus um ihre Marktposition zu verteidigen bzw. im Bestenfalle weiter auszubauen?

Peter: Die Dinge, die den Erfolg von Magento ausmachen - eine Open Commerce Plattform sowie eine starke und globale Community - sind heute wichtiger als je zuvor. Mit mehr als 235.000 Entwicklern ist die Magento Community so stark wie noch nie. Die Community steht inzwischen auch komplett hinter Magento 2 und ist für uns eine nahezu unerschöpfliche Innovationsquelle für unsere Plattform und unsere Kunden, die Magento einsetzen. Eine so große, globale Community aufzubauen und zu führen ist eine echte Herausforderung bei der in der Vergangenheit schon diverse Unternehmen gescheitert sind. Es benötigt Zeit, entsprechendes Commitment gegenüber der Community und eine Vision an die die Community glaubt.

Daneben investieren wir massiv sowohl in unser Produkt als auch in Marketing & Vertrieb. Wir haben vor rund einem Jahr mit der Enterprise Cloud Edition unser eigenes Cloudprodukt gelauncht, das uns insbesondere im zunehmenden SaaS- bzw. PaaS-Markt absolut konkurrenzfähig zu diversen Mitbewerbern gemacht hat.

Mit Magento Business Intelligence, Social Commerce und Magento Shipping haben wir kürzlich zusätzliche Produkterweiterungen vorgestellt. Zudem werden mit Magento B2B demnächst umfassende B2B-Funktionalitäten Out-of-the-Box zur Verfügung stehen und auch das Thema Content Management wird eine grundlegende Überarbeitung und massive Erweiterung erfahren.

Auch unser Team haben wir seit der Abspaltung von eBay massiv aufgestockt und insbesondere im Bereich Marketing & Vertrieb unsere Teamgröße verfünffacht wodurch wir zukünftig noch besser auf Kunden- und Marktanforderungen eingehen können und damit - insbesondere im internationalen Kontext - noch konkurrenzfähiger werden.


TD: Gerade in der Anfangszeit lag der Fokus von Magento auf mittelgroßen Kunden und entsprechenden eCommerce-Projekten. Zwischenzeitlich kann man hier jedoch schon einen gewissen Shift in Richtung echter Enterprise Kunden mit sehr komplexen Anforderungen erkennen. Die spiegelt sich auch ein Stückweit im aktuellen “Gartner Magic Quadrant for Digital Commerce”, als einer der wichtigsten Gradmesser zur Positionierung von Shoplösungen. Demnach wurde Magento heuer erstmals als sog. “Leader” eingestuft und tritt damit noch mehr in Konkurrenz zu SAP Hybris, Salesforce Commerce, IBM etc.. die ebenfalls in diesem Segment eingestuft werden. Können Sie uns ein bisschen was über den “typischen” Magento Kunden erzählen, sofern es den überhaupt gibt?

Peter: Einen typischen Magento Kunden gibt es nicht. Unsere Strategie besteht darin, sich darauf zu fokussieren in einem Marktsegment erfolgreich zu sein, aber Magento ist kein normales Softwareunternehmen. Das Besondere und aus unserer Sicht auch Einzigartige an Magento besteht darin, dass wir in unterschiedlichsten Märkten und mit unterschiedlichsten Kunden und Partnern erfolgreich sind.

Für kleine und mittlere Kunden steht die Magento Community Edition als leistungsfähige Plattform bereit, um das Online-Business anzukurbeln, zu wachsen und dies gerade im internationalen Kontext zu sonst kaum realisierbaren Kosten. Im Enterprise-Segment haben uns inzwischen nicht nur die bekanntesten Analysten als führende Softwarelösung erkannt, sondern aktuell auch mehr als 50 Enterprise Kunden weltweit, die über unserer Plattform Online-Umsätze von jeweils deutlich mehr als 100 Mio. Dollar pro Jahr bewegen. Im B2B-Umfeld setzen mehrere Großkunden auf Magento die damit Online-Umsätze von über 1 Mrd. Dollar pro Jahr generieren. Natürlich sind dies aktuell Ausnahmen, die allerdings sehr deutlich die Leistungsfähigkeit unserer Lösung demonstrieren. Der Fokus von uns liegt aber nach wie vor im gehobenen Mittelstand der anspruchsvolle Wachstumsziele erreichen will.

Wenn wir unsere Alleinstellungsmerkmale im Vergleich zu den vier anderen als “Leader” bezeichneten Enterprise eCommerce Lösungen nennen sollten, würde ich folgendes nennen:

  • Schnellere time to market: Die durchschnittliche Projektlaufzeit eines Magento-Projektes beträgt 4,7 Monate.

  • Flexibilität: Durch unseren Open Source Ansatz profitieren unsere Kunden von umfassenden Innovationen und einer riesigen, weltweiten Community

  • Erweiterbarkeit: Aktuell stehen über unseren Marketplace mehr als 1.000 Extensions von über 100 Integrationspartnern zur Verfügung.

  • Ökosystem: Mit einer weltweiten Community von mehr als 235.000 Entwicklern und über 3.900 Dienstleistern haben Magento Kunden Zugriff auf das vermutlich größte eCommerce Ökosystem weltweit.

  • Technologie: Magento ist aktuell die einzige Enterprise Shop-Plattform, die von Grund auf neu implementiert wurde. Wirft man einen Blick auf unsere Mitbewerber, wird man feststellen, dass deren Codebasis teilweise bereits bis zu 20 Jahre alt ist. Dies erschwert mitunter die Einführung neuer Technologien und Tools.

  • Kundenbasis: Wir haben uns von Beginn an weitestgehend breit aufgestellt und verfügen über namhafte, internationale Kunden in nahezu allen Marktsegmenten sowohl B2C als auch B2B

  • Total Cost of Ownership: Insbesondere im Vergleich zu den anderen Enterprise eCommerce Systemen profitieren Magento-Kunden mitunter durch signifikante Kostenvorteile und ein einfaches und transparentes Preismodell sowohl on-premise als auch in der Cloud.

Abb.: Gartner Magic Quadrant for Digital Commerce (Quelle: Gartner, April 2017) - www.gartner.com

TD: Einer der Erfolgsfaktoren von Magento war von Beginn an der Extension Marktplatz, der damals “Magento Connect” hieß. Darüber wurden recht früh unzählige Module und Programmerweiterungen für nahezu alle denkbaren Anforderungen angeboten. Das Problem bestand hier jedoch darin, dass es mitunter signifikante Qualitäts- unterschiede gab. Auch im Bereich Marktplatz gab es zuletzt massive Änderungen. Können Sie uns etwas über den neuen Magento Marketplace und die größten damit verbundenen Unterschiede zum Vorgänger erläutern?

Peter: Für Magento 1 bot Magento Connect eine sehr gute Möglichkeit für Entwickler, Module und Extensions zu vertreiben. Allerdings haben wir hier bei unseren Analysen die bereits angesprochenen Verbesserungspotentiale insbesondere im Bereich einheitlicher Qualitätsstandards sowie der Usability dieses Marktplatzes festgestellt und damit großes Potential zur Verbesserung der Customer Experience.

Mit der Einführung von Magento 2 haben wir uns dazu entschlossen auch hier massiv zu investieren und den Markplatz nochmals grundlegend zu überdenken, die Anforderungen unserer Partner und Kunden abzufragen und das Ganze grundlegend neu aufzusetzen.

Das Ergebnis ist unser neuer Magento Marketplace bei dem wir von Beginn an eine sehr strikte Qualitätsoffensive angesetzt haben um zukünftig bestmögliche und einheitliche Qualitätsstandards für Module und Themes gewährleisten zu können. Die Qualität unserer Extensions steht für uns dabei an oberster Stelle und wir haben hierzu einen umfassenden Reviewprozess eingeführt, der neben der allgemeinen Codequalität, Kompatibilitäten und Performance auch Security-Themen berücksichtigt. Zudem haben wir einheitliche Vorgaben in Bezug auf Dokumentation und Marketing definiert um unseren Kunden von Beginn bestmögliche Sicherheit geben zu können. Diese Vorgaben waren für einige der Modulentwickler sicherlich eine große Herausforderung und dies ist sicherlich auch mit ein Grund, warum die Anzahl der Magento Extensions im neuen Marketplace nicht explosionsartig zunimmt. Neben einer Vielzahl von Automatismen werden alle Module von uns auch nochmals intensiv manuell geprüft. Das Ergebnis spricht aus unserer Sicht aber ganz klar für diesen Ansatz und ist für ist die einzig nachhaltige Vorgehensweise. Inzwischen unsere Kunden durch die umfassenden Qualitätsmaßnahmen den im Marktplatz verfügbaren Modulen uneingeschränkt vertrauen.

Darüberhinaus planen wir noch in diesem Jahr einige weitere Neuerungen in unserem Marketplace, wodurch die Auswahl, das Testing und auch der Kauf sowie die Installation von Modulen zukünftig noch einfacher sein wird.


TD: Magento ist seit rund einem Jahr ja auch als so genannte PaaS Lösung (Platform as a Service) basierend auf Amazon AWS in Kombination mit zusätzlichen Cloud Services verfügbar. Wie gestalten sich ihre Erfahrungen mit diesem Produkt. Aktuell haben wir noch das Gefühl, das Cloudhosting insbesondere in den USA bereits seit längerem äußerst beliebt und quasi zum Standard geworden ist. In Deutschland sieht die Situation - auch aufgrund unserer sehr strengen Datenschutzvorgaben - derzeit noch etwas anders aus, wenngleich auch hier inzwischen eine Zunahme der Nachfrage verzeichnet werden kann. Können Sie diese Einschätzung bestätigen? Wie sehen Ihre Pläne in Bezug auf die Magento Enterprise Cloud Edition aus?

Peter: Magento beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Cloud und sieht hier auch klar die Zukunft. All unsere Produkte sind inzwischen cloudbasiert verfügbar. Bei Magento Business Intelligence (MBI) handelt es sich um eine mandantenfähige SaaS Plattform. Gleiches gilt für das Magento Order Management (MCOM) und auch unser Kernprodukt, die Open Source Shoplösung steht seit gut einem Jahr als gemanagte PaaS Lösung zur Verfügung. Dabei ist unser Cloudangebot durchaus sehr gut für deutsche Kunden geeignet. Sämtliche Daten unserer gesamten Produktpalette werden ausschließlich auf Servern mit Standorten innerhalb der EU verarbeitet und wir berücksichtigen hier natürlich die notwendigen, rechtlichen Vorgaben. Darüberhinaus kann für die Magento eCommerce Plattform als unser Kernprodukt auch Frankfurt als Serverstandort innerhalb von AWS gewählt werden um sicher zu stellen, dass die Kundendaten in Deutschland bleiben.

Nachdem wir jetzt auf das zweite Halbjahr 2017 zusteuern, sieht es aktuell so aus, dass mehr als die Hälfte unserer Verkäufe cloudbasierte Produkte sind und zum Jahresende hin gehen wir davon aus, dass der Löwenanteil unserer Umsätze in der Cloud stattfinden wird.

Darüberhinaus werden wir aber auch weiterhin unser Commitment geben, dass die Magento Plattform sowohl on-premise zur Installation auf individuellen Hosting-Umgebungen beim Kunden bzw. in beliebigen Rechenzentren als auch in der Cloud zur Verfügung stehen wird.

Wir gehen aber auch aufgrund der internationalen Kundennachfrage nach entsprechenden SaaS Lösungen davon aus, dass sich die Cloud mittelfristig auch in Deutschland durchsetzen wird. Mit unseren Produkten und der Flexibilität und Offenheit unserer Plattform können wir auch zukünftig alle denkbaren Anforderungen unserer Kunden abdecken.


TD: Eines der sehr häufig benutzten Buzzwords ist der Begriff “Omnichannel”: Was bedeutet Omnichannel für Magento und welche Lösungen bietet Magento hierfür an? Welche Vorteile hat die Magento Lösung im Vergleich zu anderen Produkten auf dem Markt?

Peter: Unsere Händler verkaufen heute über unterschiedlichste Kanäle, sei es Online, Mobile, Social, per Telefon, im Laden oder über externe Marktplätze. Dafür nutzen sie die unterschiedlichsten Geräte und Tools wie z.B. ganz aktuell Chatbots. Unsere Arbeit bei Magento besteht darin, zu gewährleisten dass Kunden in der heutigen Multi-Channel-Umgebung auch in die Lage versetzt werden, über unterschiedlichste Kanäle und Geräte hinweg eine bestmögliche Kundenexperience zu bekommen. Dazu steuern wir folgendes bei:

  1. Ein klarer Fokus auf Mobile: Magento war einer der ersten Anbieter im Markt, die eine vollständige Responsive Oberfläche bereitgestellt hat. Mit Magento 2 haben wir hier nochmals diverse Best Practises einfließen lassen, die bestmögliche Umsätze für unsere Kunden über mobile Endgeräte gewährleisten.

  2. Umfassende APIs bzw. “Headless Commerce”. Dieser Begriff wird immer wichtiger. Magento 2 hat eine vollständige REST basierte API, über die unsere Kunden ihre eigenen Applikationen und Kundenzugänge realisieren können. Sei es über IoT, native Apps, sprachbasierte Kommunikation mit Alexa & Co. oder auch die Integration von externen Tools wie beispielsweise einem dedizierten CMS.

  3. Unterstützung komplexer Omnichannel-Fulfilment-Szenarien: Beim Magento Commerce Order Management (MCOM) handelt es sich um ein umfassendes OM System, das komplexeste Bestellprozesse wie Pre-Orders, Back-Orders, Teillieferungen, Dropshipping sowie individuelles Order-Routing ermöglicht. Darüberhinaus wird zudem In-Store-Fulfilment und Mobile POS unterstützt.


TD: Aktuell hört man immer wieder Aussagen im Markt (insbesondere von Wettbewerbern), dass Magento 2 nichts so besonderes ist, weil hier nur einige Komponenten erneuert und ein paar Anpassungen an der Softwarearchitektur vorgenonmmen wurden. Zusätzlich wird bzw. wurde häufiger argumentiert, dass in Magento 2.0 keine echten neuen Features im Vergleich zur Vorgängerversion - insbesondere beim ersten Release Ende 2015 - implementiert wurden. Was sagen Sie hierzu?

Peter: Magento 2 stellt von Beginn an eine moderne und modulare Codebasis zur Verfügung, die eine schnelle Entwicklung, einfacheres Customizing, eine bessere Time-to-Market sowie mehr Flexibilität beim Deployment ermöglicht. Mit dem dem Release von Magento 2.1 haben wir uns auf eines der am häufigsten nachgefragte Feature “Staging und Preview” konzentriert, das es Händler erlaubt jede Art von Inhalten - von statischen Inhalten über Preise bis hin zu Aktionsseiten - über das Backend ohne Programmierkenntnisse anzupassen und zeitgesteuert zu veröffentlichen ohne hierfür eine eigene Staging-Umgebung zu benötigen. Dadurch erhalten unsere Kunden noch mehr Flexibilität und Unabhängigkeit von deren IT.

Darüberhinaus arbeiten wir mit Hochdruck an den beiden kommenden Releases 2.2 und 2.3. In Version 2.2 werden wir umfassenden B2B Funktionalitäten bereitstellen und Version 2.3 wird ganz im Zeichen des Themas Content Management stehen. Hierzu werden wir einen komplett neuen und sehr umfangreichen Content-Editor bereitstellen, mit dem per Drag & Drop individuelle neue Seiten - darunter auch umfassende Landingpages und Themenwelten inkl. Einbindung unterschiedlichster zusätzlicher Medien - möglich sein werden.

Mit der architektonischen Basis von Magento 2 haben wir eine optimale Ausgangslage und ein äußerst solides Fundament für die Weiterentwicklung unseres Produktes sowie diverse anstehende Innovationen geschaffen.


TD: Einige der Wettbewerber argumentieren, dass Magento 2 noch nicht weit verbreitet ist und die Akzeptanz im Markt bislang auch nicht so groß ist. Darüberhinaus wird häufig angeführt, dass Magento 2 noch nicht von großen Unternehmen produktiv eingesetzt wird und die Software zudem langsam und schlecht skalierbar sei. Was sagen Sie hierzu?

Peter: Als globaler Marktführer im Bereich Open Source Shopsoftware sind wir natürlich immer im Fokus unserer Mitbewerber die zum Teil durch das Verbreitung falscher Behauptungen versuchen Unsicherheit im Markt und auch bei bestehenden Kunden zu schüren. Gerade das Thema Performance und Skalierbarkeit begleitet Magento bereits von den ersten Tagen an. Sicherlich waren diese Kritikpunkte gerade in der Anfangszeit zum Teil nicht unbegründet. Allerdings wäre eine solch enorme Entwicklung von Magento definitiv nicht möglich gewesen, wenn das Produkt nicht gut wäre und sich nicht laufend verbessern würde.

Insbesondere die lange Entwicklungszeit von Magento 2 trägt diesem Umstand Rechnung. Magento ist der einzige Shopsoftware-Anbieter am Markt, der mit Magento 2 sein Produkt komplett neu entwickelt hat und hier aktuellste Erkenntnisse moderner Softwarearchitektur hat einfließen lassen, um eine solide Basis für die kommenden Jahren und die weiter wachsende Anforderungen zu schaffen. Es ist für Außenstehende natürlich auch einfacher aufgrund unserer vollständigen Transparenz durch den offenen Quellcode die Software zu kritisieren. Bei Closed Software Tools, besteht diese Möglichkeit nicht und man sieht hier nicht, was hinter der Fassade tatsächlich steckt. Wir haben hier nichts zu verstecken!

Bei Magento 2 haben wir auf ein Varnish basiertes Caching Framework umgestellt und haben dies (durch unsere Kooperation mit Fastly) ausgelagert um unsere Cloud Edition besser zu unterstützen, die inzwischen auch von sehr großen Händlern mit massiven Anforderungen an Performance bei Hochlastszenarien und bei sehr großen Produktkatalogen eingesetzt wird.


TD: Gerade Deutschland ist für Magento ein sehr wichtiger aber auch sehr anspruchsvoller und inzwischen recht wettbewerbsstarker Markt. War es in den Anfangsjahren von Magento aufgrund mangelnder Konkurrenz noch recht einfach, gestaltet sich das Ganze inzwischen auch durch deutsche Anbieter wie Shopware im KMU-Bereich sowie Spryker für Enterprise-Projekte zunehmend schwieriger. Wie beurteilen Sie den Deutschen Markt, die Konkurrenz dort und wie wollen Sie diesen Markt zukünftig bearbeiten?

Peter: Wir glauben, dass Magento im Deutschen Markt nach wie vor sehr gut positioniert ist und wir mit unseren Produkten sehr gut aufgestellt sind. Für Magento 2 gab es bereits sehr früh ein deutsches Sprachpaket und inzwischen stehen auch unzählige Versand- und Zahlungsdienstleister mit entsprechenden Schnittstellen und Modulen, die speziell auf den deutschen Markt abgestimmt sind, zur Verfügung.

Die größte Herausforderung besteht für uns hier nicht auf Produkt-, sondern aufgrund der zunehmenden Konkurrenz vielmehr auf Marketing- und Vertriebsseite. Hierzu haben wir inzwischen personell aufgestockt und sind aktuell auch gerade noch dabei dies weiter zu forcieren. Erst kürzlich fand mit der Meet Magento Deutschland das führende Community-Event im deutschsprachigen Raum in Leipzig statt. Auch dieses Jahr waren wieder rund 800 Teilnehmer vor Ort und Magento hat durch die Anwesenheit von unserem Head of Product, Paul Poivert sowie dem Magento CEO Mark Lavelle mit entsprechenden Vorträgen einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig der Markt und die Community in Deutschland für Magento nach wie vor sind.

Zudem freuen wir uns gerade im deutschen Mittelstand auf die Möglichkeiten, die unsere B2B Funktionalitäten bereitstellen. Obwohl SAP Hybris im Enterprise B2B-Umfeld sehr gut vertreten ist, sehen wir für Magento und die kommenden B2B Features enormes Potential, gerade bei mittelständischen Kunden, denen ein SAP Hybris zu umfangreich, langwierig und teuer ist. Shopware und Spryker haben im deutschsprachigen Raum sicherlich einen guten Job gemacht und versuchen hier auch nach wie vor recht aggressiv Magento-Kunden abzuwerben. Wir sind allerdings überzeugt, dass wir mit unserer Open Source Strategie und den bereits vorhandenen sowie demnächst verfügbaren Produkten auch in Zukunft sehr gut aufgestellt sind - insbesondere wenn es um internationale Projekte geht. Global betrachtet spielt Magento hier sicherlich in einer anderen Liga und wir arbeiten sehr hart daran, dass wir diese Position weiter festigen bzw. nach Möglichkeit sogar noch weiter ausbauen.


TD: Ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor in Bezug auf die Marktakzeptanz von Magento 2 besteht in verfügbaren Schnittstellen für Payment, Logistik sowie weiteren Drittanbieterlösungen wie PIM, ERP etc.. In der Vergangenheit war hier erstmal nur eine überschaubare Anzahl an Schnittstellen verfügbar. Gibt es irgendwelche Überlegungen um diesen Umstand zu beschleunigen?

Peter: Gerade im letzten halben Jahr hat sich die Verfügbarkeit entsprechender Magento 2 Module massiv verbessert. Aktuell sind mehr als 1.000 Magento 2 Module im Magento Marketplace verfügbar, wobei sich aktuell rund 500 weitere Module in unserem Review und Qualitätssicherungsprozess befinden. Wir versuchen hier auch Modulanbieter davon zu überzeugen, dass sie ihre Module primär über den Magento Marketplace als zentrale Anlaufstelle für Magento Erweiterungen bereitstellen. Dennoch stellen wir fest, dass es gerade bei lokalisierten Modulen häufiger vorkommt, dass diese eben nicht über den Marketplace, sondern über die eigene Webseite des Entwicklers angeboten werden. Dadurch ist es für uns und auch Magento Kunden mitunter nicht immer ganz einfach festzustellen, ob es für entsprechende Anforderungen bereits eine fertige Lösung gibt. Hier arbeiten wir aber mit Nachdruck daran um die Bekanntheit und Akzeptanz unseres Marktplatzes noch weiter zu verbessern.

Darüberhinaus stellen wir auch fest, dass immer mehr Entwickler von Extensions sich diverser Nischenthemen annehmen um für Magento 2 hier entsprechende Lösungen bereit zu stellen. Es ist wieder richtig Bewegung im Markt und in der Community!


TD: Eines der ersten Verticals für Magento 1 betraf die Fashionindustrie, über die man eine Vielzahl sehr namhafter, auch internationaler Kunden wie beispielsweise myTheresa.com, Rebecca Minkoff oder Paul Smith gewinnen konnte. Selbst Zalando war in der Anfangszeit mit einem Magento-Shop unterwegs. Für Magento 2 stehen demnächst umfangreiche B2B Features zur Verfügung. Möchte man mit Magento 2 bestimmte Branchen und/oder Segmente besonders adressieren? Gibt es Pläne für zukünftige Produkt-Verticals?

Peter: Wie bereits vorhin erwähnt ist Magento sehr breit aufgestellt und in nahezu allen Branchen und Marktsegmenten vertreten. Der Bereich Fashion macht aktuell rund 20% unserer Kundenbasis aus. Das am schnellsten wachsende Segment für uns ist der Bereich B2B der sich über nahezu alle Branchen und Industrien bewegt. Aktuell nutzen rund 70% unserer Kunden Magento um sowohl B2C- als auch B2B-Handel zu betreiben. Mit unseren neuen B2B Features wird sich dieser Bereich nach unserer Ansicht zukünftig noch weiter ausdehnen.

Über unser weltweites Partner-Netzwerk verfügen wir über ausgezeichnete Expertise in nahezu allen Bereichen. Sei es Automotive, Gesundheit, Öffentliche Hand oder B2B im Allgemeinen. Zukünftig werden wir mit unseren Partnern noch intensiver zusammenarbeiten um entsprechende Case Studies sowie individuelle Branchen- und Kundenlösungen weiter voran zu treiben und zu vermarkten.


TD: Abschließend bitten wir Sie um ein kurzes Statement zu Magento 2. Warum glauben Sie, dass insbesondere global betrachtet, Magento 2 zu den besten eCommerce-Lösungen im Markt gehört?

Peter: Magento ist einzigartig was die Wachstums-, Differenzierungs- und Innovationsmöglichkeiten für Händler anbelangt. Keine andere Lösung am Markt bietet derartige Flexibilität, Skalierbarkeit und Sicherheit durch den Open Source Ansatz und die riesige, weltweite Community wie dies bei Magento der Fall ist.

Herzstück und einer der zentralen Erfolgsfaktoren von Magento ist eben die aktive Community die laufend am Produkt mitarbeitet und uns hilft die Software permanent weiter zu entwickeln und immer neue Ideen und Innovationen aufzugreifen. Durch unsere erst kürzlich gestarteten Contribution Days wie zuletzt in Leipzig und ein eigenes Community-Engineering-Team werden wir den Kontakt zur Community weiter ausbauen und gehen davon aus, dass sich dieser intensivierte Kontakt zu unserer Basis zukünftig auch signifikant auf das Produkt auswirken wird. Die Feedbacks auf den Contribution Day in Leipzig sind jedenfalls schon mal äußerst motivierend und zeigen uns, dass wir damit auf das richtige Pferd setzen.

Bei Magento handelt es sich demnach nicht nur um ein Unternehmen mit rund 600 Mitarbeitern. Es ist vielmehr eine sehr lebendige internationale Community mit über 200.000 Mitgliedern deren Ziel darin besteht, die Plattform gemeinsam weiter zu entwickeln und kontinuierlich zu verbessern. Dass dies sehr erfolgreich funktioniert zeigen mehr als 260.000 Installationen weltweit - vom kleinen Händler nebenan, bis hin zu weltweit tätigen Großkonzernen mit jährlichen Online-Umsätzen im Bereich von mehreren hundert Millionen Dollar. Und mit dieser enormen Community im Rücken ist Magento auch weltweit die einzige eCommerce Lösung, die über eine derartige Verbreitung und internationale Akzeptanz in allen Branchen und Größenordnungen verfügt und bei der durch den Open Source Ansatz auch zukünftig größtmögliche Flexibilität und Investitionssicherheit gewährleistet werden kann.


Video: Kick-Off beim Magento Contribution Day 






Über Peter Sheldon:

Peter Sheldon ist Head of Corporate Strategy und Business Development bei Magento Inc. und demnach für die globale Strategie und Geschäftsentwicklung des ecommerce Technologieanbieters verantwortlich. Als ehemaliger Vize Präsident und Principal Analyst bei Forrester Research, einem der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen, verfügt Peter über langjährige und sehr umfangreiche Expertise des globalen eCommerce-Marktes und entsprechenden Technologien, die er während seiner Zeit bei Forrester in unzähligen Studien und Analysen weiter vertiefen konnte.

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