Kanban – mehr als nur ein Board

Wie funktioniert eigentlich (gutes!) Kanban? Dieser Frage gingen wir in unserem Techtalk in einer Simulation nach – dem getKanban-Spiel. Jens Coldewey (Berater bei improuv) zeigte dabei eine extrem leistungsfähige Methode zur Verbesserung von Services. Kanban funktioniert dabei auf allen Ebenen: Personal-Kanban, Team-Kanban, End-to-end in der Organisation und auch insgesamt zur serviceorientierten Organisationsentwicklung. Es war ein spannender Abend, der einiges an Erkenntnissen brachte, vor allem: Flow im Gesamtsystem ist wichtiger als Management einzelner Aufgaben.

Als wir das verstanden hatten, mussten wir während des Spiels nicht mehr über Priorisierung auf dem Board sprechen oder den vermutlichen Wert einzelner Issues. Zudem wurde unsere Durchlaufzeit besser. Wir hatten also schneller Outcome. Die Flow-orientierte Denke ist dabei eine fast kategorisch andere: Es geht nicht um Ticketgrößen, es geht nicht um das Management der Ressourcen/Kapazitäten oder einzelner Tickets – es geht „einfach“ darum, Aufgaben möglichst schnell durch das Kanban-System zu schleusen. Also möglichst schnell fertige Ergebnisse zu liefern. „Stop starting, start finishing“ ist das Credo im Kanban.

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Das Spiel getKanban ist auch Teil der Ausbildung zum Kanban-Management-Professionell (KMP-I und KMP-II), die Jens Coldewey bei improuv anbietet. Unser ScrumMaster Sacha Storz hatte Gelegenheit, KMP-I zu besuchen und sagt:

„Ich kann unbedingt empfehlen, dass man sich mit Kanban beschäftigt, egal ob man agil oder klassisch arbeitet. Die Aha-Erlebnisse führen einen weg vom Micro-Management hin zur Betrachtung des Flows im Gesamtsystem, das ist eine große Bereicherung.“

Auf einen Blick:

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