Alternativ-Suchmaschinen – Teil 1

Der Suchmaschinenmarkt wird – besonders in Deutschland – durch ein Unternehmen bestimmt, das Statistiken zufolge mittlerweile einen Marktanteil von über 90% besitzt – Google. Dennoch gibt es zahlreiche Unternehmen, die im Bereich Suchmaschinen tätig sind und versuchen durch innovative Technologien oder Nischenmärkte versuchen in diesem Milliardenmarkt Fuß zu fassen. Wir werden in den nächsten Wochen täglich eine interessante, teils auch kuriose Alternativ-Suchmaschine vorstellen. Um die Brücke vom Marktführer in den alternativen Bereich leichter zu schaffen, beginnen wir mit einer Seite, die im Spätherbst 2006 online ging. SearchMash Wirft man einen Blick in die Privacy Policy von SearchMash wird schnell klar, was mit dem Brückenschlag gemeint war. Als Betreiber dieser Suchmaschine steht dort nämlich – oh Wunder – die Google Inc.. Bei SearchMash handelt es sich um das Experimentierfeld von Google. Der hinlängliche Bekannte Google-Guy Matt Cutts hat hierzu erst kürzlich in einem Interview wieder erzählt, dass Google diese Plattform nutzt um einerseits neue Technologien (z.B. Ajax) andererseits aber auch verschiedene Oberflächen zu testen. Der Vorteil für Google liegt natürlich darin, dass man relativ schnell User-Feedback erhält ohne dabei das Flagschiff zu gefährden. Die Oberfläche von SearchMash ist sehr reduziert. Es gibt lediglich ein Eingabefeld. Selbst der Suchen-Button fehlt. Nach Eingabe des Suchbegriffes wird die Suche durch Drücken der Enter-Taste gestartet. Auf der Ergebnisseite werden neben der Ergebnisliste noch Kategorien zum Suchbegriff angegeben. So kann man sich neben entsprechenden Webseiten auch gleich die passenden Blogs, Videos, Bilder und Wikipedia-Einträge anzeigen lassen. Interessant ist hier auch die Feedback-Möglichkeit des User: Waren die Suchergebnisse in den jeweiligen Kategorien passend? Mit diesen Daten kann man im Laufe der Zeit natürlich interessante Dinge anstellen… Ein Blick auf die Seite schadet nicht, möglicherweise entdeckt man ein Google-Feature von Morgen. Verpassen Sie keinen Beitrag und abonnieren Sie unseren RSS-Feed.

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Backlinkcheck mit Webmaster Central

Google hat vor geraumer Zeit die Bitte zahlreicher Webmaster erhört und in Webmaster Central ein neues Feature integriert, mit dem man die Backlinks auf die eigenen Seite prüfen kann. Das Tool unterscheidet dabei zwischen externen und internen Tools. Bei der Nutzung des Tools sollte man jedoch beachten, dass die Daten häufig erst mit einer gewissen Verzögerung angzeigt werden. Hier kommt die alte Tugend Geduld, Geduld und nochmals Geduld wieder zum tragen. Aber das sollten man im Rahmen der Seitenoptimierung ja bereits kennen… Eines hat in diesem Tool allerdings bisher gefehlt – die Linktexte wurde nicht mit angezeigt. In der englischsprachigen Version hat man hier bereits nachgebessert, so dass man zukünftig auch diese Info erhält. Weitere Info dazu können dem Webmaster Central Blog entnommen werden. Es ist sicherlich nur eine Frage der Zeit bis auch wir – jenseits des großen Teichs – in den Genuß dieser Erweiterung kommen.

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Wikipedia-Suchmaschine wird konkreter

Dass Wikipedia eine eigene Suchmaschinen plant, die im Stile der bereits bestehenden Enzyklopädie Inhalte durch User filtern und veröffentlichen möchte, sickerte ja bereits vor geraumer Zeit durch. Wikipedia-Mitbegründer Jimmy Wales erklärte jetzt im Rahmen einer Konferenz in Tokyo ganz offiziell, dass die Planungen vorsehen, die Suchmaschinen unter dem Dach der Wikia Inc. zu launchen. Dabei wird der Online-Händler Amazon als Geldgeber eine gewichtige Rolle spielen. Wales erklärte einem Reporter „Wahrscheinlich werden wir im vierten Quartal 2007 eine erste Version veröffentlichen, allerdings mit einer großen Vorwarnung. Wir wissen, dass das Tool dann noch stark verbesserungswürdig sein wird, aber es handelt sich um ein Experiment. Also kein Panik!“ Wales bemängelte, dass die beiden derzeit dominierenden Suchmaschinen – Google und Yahoo – als geschlossene Systeme operieren, bei denen es für einen User unmöglich ist, herauszufinden auf welche Weise die Rankings zustande kommen und welche Faktoren hier berücksichtigt werden. „Ich denke, dass die Suche ein fundamentaler Teil der Infrastruktur des Internets ist und es handelt sich hierbei auch um etwas Grundlegendes für die Gesellschaft. Aus diesem Grund sollten wir durchaus besorgt sein über die bisherigen Art einer geheimnisvollen Black-Box in diesem Bereich. Wales erklärte weiter, dass das Ziel von Wikia ein weltweiter Suchmaschinen-Marktanteil von 5% ist, mit dem man am Milliardenmarkt des Suchmaschinenmarketings mitverdienen möchte.

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Suchhäufigkeiten bei Google

Möglicherweise gibt es im Keywordtool von Google bald ein neues, bereits lange erwartetes Feature. Bislang war es ja so, dass der Suchmaschinengigant das Suchvolumen zu bestimmten Keywords lediglich über Grafiken dargestellt hat. Man konnte daher nur eine ungefähre Abschätzung ableiten, welches Schlüsselwort tendenziell häufiger gesucht wird. Die Konkurrenz bietet ja bereits seit langem ein Tool, bei der das tatsächliche Suchvolumen ausgewiesen wird. Im amerikanischen Webmasterworld-Forum ist jetzt ein Beitrag erschienen, bei dem ein Blogger einen Screenshot des Google Keywordtools veröffentlicht hat, in das eine zusätzliche Spalte mit den tatsächlichen Suchanfragen integriert wurde. In der Vergangenheit wurden einige neue Features erstmals in der Adwords-Umgebung getestet und dann später übernommen. Natürlich haben wir auch gleich einen Test vorgenommen, bei uns jedoch leider ohne die interessante neue Spalte. Es bleibt abzuwarten, ob und wann wir dann auch tatsächlich in den Genuss dieser sinnvollen und sehnlichst erhofften Ergänzung kommen.

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Microsoft gibt im Web gas

Während Google im Web die Anlaufstelle geworden ist und mit laufend neue Produktinnovationen für Furore sorgt, versucht mittlerweile auch der „Offline-Spezialist“ Microsoft im Web Boden gut zu machen. So hat der Softwarekonzern aus Redmont angekündigt, dass man derzeit eifrigst an einem Tool namens „Mix“ arbeitet, mit dem es möglich sein wird, Ergebnisse aus Internetsuchanfragen mit anderen Personen zu teilen. Das Tool soll erstmals in ca. einem halben Jahr als Testversion zur Verfügung stehen und aus den Suchanfragen ein eigenes Dokument mit entsprechenden Links generieren, das per Email weitergeleitet werden kann. So können dann beispielsweise Suchergebnisse aus Video- oder Fotocommunities bearbeitet und zwischen Personen ausgetauscht werden. Ein Microsoft Insider beschreibt „Mix“ als „lebendes Einklebebuch“. Neben dem privaten Bereich, indem das Tool als Online-Ablage für Fotos, Emails oder auch Links genutzt werden kann, könnte man „Mix“ auch im Businessbereich als zentrales Datenhaltungstool verwenden. Wir warten gespannt auf die erste Testversion…

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Webanalyse-Tools – Ein kurzer Marktüberblick

Statistische Analysen über das Nutzungsverhalten sind im Bereich der klassischen Medien meist mit sehr hohem Zeit und vor allem Kostenaufwand verbunden. Doch gerade derartige Auswertungen sind für die Optimierung und Weiterentwicklung eines Mediums von zentraler Bedeutung. Webanalyse-Tools vereinfachen diese Aufgabe für Webseiten und sorgen für stets aktuelle Nutzungszahlen. Darüberhinaus ermöglichen – je nach verwendetem Analyse-Tool – zahlreiche Zusatzfeatures eine detaillierte Analyse der Webseite und deren Besuchern. Da der Markt für Softwaretools zur Webseitenanalyse sehr unübersichtlich ist, haben wir einen Marktüberblick erarbeitet und die gängisten Lösungen inkl. Kosten und Besonderheiten zusammengetragen. Diese Liste erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie sollte lediglich dazu dienen einen ersten Marktüberblick zu verschaffen. Die Liste steht ab sofort als PDF zum Download bereit: Webanalyse-Tools – Marktüberblick Für Ergänzungen oder Anmerkungen sind wir natürlich sehr dankbar!

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Adwords-Kampagnen richtig einsetzen

Online-Marketing wird immer beliebter. Google Adwords hat hier sicherlich einen gewissen Teil dazu beigetragen. Durch die Google Textads ist es möglich kontextsensitive Werbung sowohl auf den Suchseite von Google einzublenden, als auch auf den unzähligen Partnerseiten des Google-Netzwerkes.

Nachfolgend einiger der häufigsten Fehler im Zuge von Adwords-Kampagnen, die nach Möglichkeit vermieden werden sollten…

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Online-Marketing mit Photo-Communities

Dass sich Photo-Communities einer sehr großen Beliebtheit erfreuen, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. So verwundert es auch kaum, dass bei Flickr- einer der größten Plattformen in diesem Segment – weltweit täglich Millionen neuer Fotos upgeloaded werden. Primär sind deratige Plattformen natürlich zum Austausch von Bildern und zur Unterhaltung gedacht. Man kann den Traffic dieser Seiten jedoch auch zu Marketingzwecken nutzen. Ein Beispiel gefällig? Voila! http://www.flickr.com/photos/revkin/233388397 Bei diese Photo-Post handelt es sich um ein – zugegebenermaßen – sehr gelungenes Bild vom Nordpol. In dem Fall ist das Bild jedoch eher nebensächlich. Interessanter ist der nachfolgend Text. Und was liest man da… …“You can learn more in my new book on the once and future Arcitc, which is written for the whole family and follows my 3 recent Arctic reporting trips, including one to the North Pole. The first chapter of the book, The North Pole Was Here can be read online:“ Und schon hat man ein harmloses Bild vor die eigenen Verkaufsmaschinerie gespannt. Solche Ansätze sind natürlich nicht neu. Bei zu exzessiven Einsatz werden die Posts mittlerweile auch entfernt – teilweise sogar verbunden mit einer Sperrung des gesamten Accounts. Dennoch finde ich es immer wieder spannend, wie man im Web Traffic generieren kann. Auch wenn es sich hier möglicherweise nur um Kleinvieh handelt – bekanntlich macht das auch Mist!

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Suchmaschinenmarketing weiter auf dem Vormarsch

Bereits in der Vergangenheit waren Suchmaschinen DER zentrale Anlaufpunkt bei einer Reise durchs Web. Eine Studie von eprofessional und Fittkau & Maaß unterstreicht die Wichtigkeit von Suchmaschinen und damit der Suchmaschinenoptimierung im Online-Business. Nachfolgend einige interessante Ergebnisse der Studie: – Auch die lokale Suche erfolgt in den führenden Suchmaschinen. Lokale Anbieter spielen eine untergeordnete Rolle. Interessant ist jedoch, dass Google (Anteil 75%) die Onlineversionen von dasoertliche sowie die gelbenseiten mit jeweils 45% angeführt werden. – Der Einsatzzweck von Suchmaschinen ist vielfältig. Am meisten gesucht wird nach Personen (54%) gefolgt von regionalen Anbietern (48,6%) sowie Unternehmen und Herstellern (37,1%) – Ein Großteil der User verwendet Search-Engines für die Produktsuche (77,9%), um Preise vergleichen zu können (65,5%) sowie um bestimmte Hersteller zu finden (56,4%) – Das aus Amerika bereits bekannte Phänomen des sog. Long Tail kommt auch in Deutschland immer stärker zum tragen. Hierbei versteht man die Verschiebung der Internetnutzung weg von großen Portalen hin zu kleineren Specials-Interest- und Nischenseiten. – Knapp 95% aller Internetuser nutzen Suchmaschinen, Webkataloge und Portale um Nischenthemen zu finden. 47,3% stoßen auf derartige Seite durch Tips von Freunden und Bekannte und gut 29% stoßen über Fachzeitschriften auf sog. Special-Interest-Seiten. – Interessant ist das Ergebnisse bzgl. der Paid-Listings bzw. organischen Suchergebnissen (normale Suchergebnisse). Hier geben 44,1% der Befragten an, dass sie beide Variante verwenden. Bei der Suche nach allgemeinen Informationen bevorzugen 40,3% die normalen Suchergebnisse. – Unklarheit herrscht bei einem großen Teil der Internetnutzer noch über das Zustandekommen der Platzierungen in Suchmaschinen. Nach wie vor glauben fast 43%, dass die Top-Positionen erkauft werden. Gut 25% gaben an, dass die Seiten vorne stehen, die am besten programmiert wurden. Immerhin 15,5% nennen die Marktführerschaft als Grund für eine Top-Platzierung. Eine Zusammenfassung der Studie mit weiteren Einblicken kann auf der Webseite von eprofessional heruntergeladen werden.

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Volle Breitseite – Grafikwürmer

Mit den immer beliebter werdenden Widescreen-Monitoren kommt auch ein neuer Trend im Bereich Webdesign zum tragen. Webseiten wachsen in die Breite. Wenn das Ganze dann ins Extrem getrieben wird können durchaus kuriose Geschichten dabei herauskommen. Einen Namen hierfür gibt es auch bereits – Grafikwürmer. Ein Beispiel gefällig? Phrenopolis Hier wird unser Sonnensystem maßstabsgetreu am Bildschirm abgebildet. Der User kann sich auf 800 Metern Breite in der Galaxie bewegen. Der Sinn des Ganzen? Naja, aber lustig ist es allemal. Ich bin ja mal gespannt, wann die erste „kommerzielle“ Seite auf diesen Zug aufspringt…. – hoffentlich dann nicht in der Intensität 🙂

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