TechDivision erstellt Webseite für Cherry mit Neos CMS in Rekordzeit

Time-to-Market ist bei der heutigen Dynamik im Geschäftsleben eines der zentralen Themen. Hinzu kommt die immer größer werdende Komplexität im IT-Umfeld gepaart mit der Tatsache, dass sich Projekte meist nur grob vorab definieren lassen. Durch agiles Projektmanagement mit einem sog. Minimum Viable Product gelingt es, diese Herausforderungen optimal zu lösen. Der Launch eines unserer aktuellen Projekte für unseren Kunden Cherry auf Basis von Neos CMS verdeutlicht dies sehr eindrucksvoll – Agile rocks!

 

Die Cherry GmbH ist ein deutscher Hersteller von Peripheriegeräten für Desktop-Computer mit Sitz in Auerbach in der Oberpfalz. Die meisten kennen das Unternehmen noch aus den Anfängen des Computerzeitalters, als Cherry-Tastaturen das Non-plus-Ultra waren. Bei Tastaturen mit mechanischen Schaltern – die meist bei extremer Belastung eingesetzt werden – zählt Cherry mit seiner „MX-Technik“ zu den weltweiten Marktführern. Die Schalter wurden Anfang der 1980er Jahre erfunden und patentiert. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen, die üblicherweise nach ihrer Farbe benannt sind und sich durch ihre Betätigungsart und die nötige Betätigungskraft unterscheiden.

Diese MX-Technologie ist für Cherry von entscheidender Bedeutung: Namhafte Hersteller verbauen die Keyswitches in hochwertigen Tastaturen. In der Gamer-Szene ist Cherry ein Synonym für herausragende Qualität, sucht seinesgleichen und ist insbesondere im asiatischen Raum ein Garant für deutsche Qualität und Ingenieurskunst, die zwar häufig kopiert wird aber nie erreicht wurde.

Dem Unternehmen war es deshalb ein Anliegen, der Zielgruppe eine Plattform zur Verfügung zu stellen, auf der sie zunächst alle relevanten Informationen zur Technologie und den verschiedenen Switches erhalten. Ein sog. „Minimum Viable Product“ ist dabei der richtige Weg, den benötigten Umfang bereitzustellen ohne sich in unnötigen Diskussionen und Details zu verstricken.

Das Ergebnis kann sich nicht nur optisch sehen lassen – durch diesen agilen Ansatz ist es uns gelungen, durch modernes und agiles Projektmanagement eine optimale Basis für künftige Erweiterungen zu schaffen.

 

Minimum Viable Product

Agiles Projektmanagement bedeutet hauptsächlich, den tatsächlichen Wert ständig zu hinterfragen – so dass man die richtigen Dinge schnell und zuverlässig bereitstellen kann. Nur so lassen sich knappe Deadlines halten – vom Kickoff bis zum Going-Live waren es trotz einer Vielzahl von Stakeholdern (intern und extern) lediglich 66 Tage.

Natürlich hört sich MVP zunächst an wie „an allem gespart“ – dass das in der Realität anders aussieht beweist dieses Projekt: Es wurden alle Features, die für ein Going-Live nötig waren, in Top-Qualität und mit hohem Anspruch an die Usability und ans Design umgesetzt.

Der große Vorteil für alle Beteiligten: Schnelle time-to-market ermöglicht rasches Feedback, aus dem man lernen und die weiteren Maßnahmen ableiten kann. Unnötiger, kosten- und zeitintensiver “Schnick-Schnack” wird vermieden und das Projekt entsprechend effizient. Auf Basis des MVP und den daraus resultierenden, echten Learnings wird dann die sukzessive Weiterentwicklung vorangetrieben. In diesem Fall stehen die nächsten Features schon in der Warteschleife und werden in sinnvoller Reihenfolge in die Seite integriert. Dabei können wir aufgrund inzwischen vorhandener Erfahrungswerte den Wert und die Sinnhaftigkeit etwaiger Weiterentwicklungen sehr genau prognostizieren und darauf entsprechend reagieren.

 

Innovative und sinnvolles Features, statt unnützer Overload

Neos ist an sich ein sehr benutzerfreundliches System – aber auch hier kann man durch schlechte Konfiguration und wenig Erfahrung die Content-Pflege unnötig erschweren. Wir haben unseren Fokus darauf gelegt, die Contentstruktur in einem anspruchsvollen Design-Kontext so klar und durchgängig zu gestalten, dass keinerlei Schulung notwendig war – die Bedienung ist selbsterklärend.

 


Im Rahmen des Projekts wurde ein eigenes Modul entwickelt, das dem Benutzer direkt im System ein Benutzerhandbuch mit ausliefert. Dabei kann die Dokumentation – sofern gewünscht – für jedes Neos- und Flow-Packages (in den üblichen Formaten markdown oder rst) angezeigt werden. Auf diese Weise kann die Dokumentation zusammen mit dem Projekt organisch wachsen und wird zusammen mit dem restlichen Quellcode verwaltet – ohne dass der Redakteur in mehreren Systemen nachsehen muss.


Dass der Ansatz und das Ergebnis sehr gut gelungen sind, beweist auch das Kunden-Feedback:

 

“Marketing Manager sind nun mal keine einfachen Menschen, schließlich ist Marketing komplex. Und was vor 15 Jahren noch mit einfachen HTML-Seiten begann, ist heutzutage ohne ein professionelles Team nicht mehr machbar. Viel zu komplex sind die Prozesse hinter der einfachen Bildfassade geworden. Funnel, Conversion Rates und vor allem Messbarkeit. Was interessiert den Website-Besucher wirklich und wie kann man ihm genau diese Informationen zur Verfügung stellen? Und was tun, wenn man kein Team hat, mit dem solch eine komplexe Aufgabe bewältigt werden kann? Man geht zu TechDivision. Schliesslich ist es mit Websites wie mit dem Fussball: Niemand fragt wie gespielt wurde, am Ende zählt das Ergebnis.”


(Michael Schmid, Sr. Manager MX Marketing & PR, Cherry GmbH)

 

Fazit

Die Zielsetzung des Projektes besteht darin, mit dem Launch dieser neuen Plattform Markenaufbau zu betreiben, Marketing-Maßnahmen zu starten und Social-Media Kanäle zu bespielen. Dies ist mit Neos sehr einfach möglich, da mit dem SEO-Package z.B. opengraph-Informationen für jede Seite pflegbar sind.

Die Seite kann jetzt sukzessive mit weiterem, interessanten Content bestückt werden. Hierzu stehen verschiedenste, vorgefertigte und sehr einfach anpassbare Content-Elemente (bei Neos spricht man von sog. Node-Types) zur Verfügung. Neue bzw. fehlende Elemente lassen sich im Nu implementieren und stehen innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung.

 

Damit kann der Zielgruppe ein reichhaltiges Informationsspektrum an die Hand gegeben werden und aufgrund der äußerst einfachen Bedienung über sog. Frontend-Editing ist hierfür beim Kunden nicht einmal eine umfassende Schulung, sondern lediglich eine kurze Remote-Einweisung nötig gewesen.

Als einer der Dienstleister, die das Neos Projekt in der Anfangsphase intensiv angeschoben und unterstützt haben, freuen wir uns sehr über die äußerst positive Entwicklung des Open Source Projektes und die kommenden Releases, die einige spannende Verbesserungen/Erweiterungen und Features beinhalten werden. Weitere Infos zu diesem und weiteren Neos-Projekten finden Sie auch unter https://www.techdivision.com/referenzen.html.

 

Kommentar abgeben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.