Flow ist ein innovatives, sehr leistungsfähiges PHP-Framework für die Entwicklung von Web-Applikationen. Umfangreiche und komplexe Web-Projekte wie Websites, Shops, interaktive Anwendungen lassen sich damit ebenso realisieren wie server-seitige Dienste und Webservices.

TYPO3 Flow - das PHP Framework | TechDivision


Flow gibt als Web Application Platform ein ausgereiftes Konzept vor, mit dem sich moderne, hochqualitative Software realisieren lässt. Das Framework vereint dabei Best-Practice-Ansätze und modernste Paradigmen der Software- und Webentwicklung unter einem Dach und erleichtert es Entwicklern, Web-Anwendungen auf höchstem Niveau umzusetzen. Wir nutzen das Framework aktiv in Projekten und sind begeistert von der hohen Qualität der Codebasis und den umfangreichen Möglichkeiten, die das Framework bietet. Interessant für Ihr Projekt? Dann kommen Sie gerne auf uns zu...

 Flow verfolgt wie viele moderne Webanwendungen bzw. Frameworks das MVC-Paradigma. Es sieht eine Trennung von Geschäftslogik und Darstellung – genauer gesagt Datenmodell (Model), Steuerung (Controller) und Darstellung (View) – vor. Diese Trennung ermöglicht einen transparenteren, besser kontrollierbareren sowie robusteren Code und gilt heutzutage als Standard in der Applikationsentwicklung.

Ein ausgefeiltes Caching-Framework sorgt dafür, dass bis hinunter auf Objekt-Ebene genau bestimmt werden kann, was und wie gecached wird – in die Datenbank, in Files, aber z.B. auch einfach in den Arbeitsspeicher (z.B. mit Redis). So lassen sich hochperformante Systeme realisieren.

Sicherheit steht in Flow an oberster Stelle, da Webanwendungen naturgemäß im Internet exponiert und dadurch ein "offenes" Ziel für Angriffe sein können. Über Aspekt-orientierte Programmierung (vgl. Punkt: AOP) wird ein Security-Framework realisiert, mit dem sehr genau abgegrenzt werden kann, was der Code "darf" und was nicht. Dadurch kann mit Flow höchstmögliche Sicherheit gewährleistet werden.

Flow wartet als einziges PHP-Framework mit dem AOP-Ansatz auf. Aspekt-Orientierte Programmierung erlaubt es, übergreifende Belange – so genannte Crosscutting Concerns – so umzusetzen, dass sie den restlichen Code ergänzen, erweitern bzw. beeinflussen. Einsatz findet dieses Paradigma zum Beispiel bei den Themen Sicherheit und Persistenz. Das heißt: Nicht jeder neue Code-Anteil muss selbst für Sicherheit sorgen, weil das Framework übergreifend Dinge zulässt oder verbietet. Der neu eingebrachte Code kann nicht aus dieser "Vorgabe" ausbrechen. Diese Tatsache ermöglicht es, hochsichere Anwendungen zu entwickeln.

Als enterprise-taugliches Framework bietet Flow alle Möglichkeiten auch anspruchsvolle Großprojekte zu realisieren. Durch die gut durchdachte Architektur und die klare Trennung abgrenzbarer Teilaspekte (vgl. AOP, Security-Framework, Persistenz mit Doctrine2 usw.) skaliert das Framework auch für komplexe, umfangreiche High-End-Anwendungen unter Stressbedingungen. Wo manche Eigenentwicklungen und kleinere Frameworks an ihre Grenzen stoßen, ermöglicht es Flow sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – ohne Angst, dass es im Live-Betrieb dann zu Performanceproblemen unter Last kommt.

Ursprünglich unter dem Codename Phoenix entwickelt, wurde die "Neuauflage" des bestehenden TYPO3 CMS im Oktober 2012 unter dem Namen Neos vorgestellt. Dabei handelt es sich nicht um ein Update des bisherigen Entwicklungszweiges, vielmehr wurde das Enterprise CMS komplett neu geschrieben. Flow bildet dabei die Basis und Neos CMS, das sich mittlerweile von TYPO3 gelöst hat und ein eigenständiges CMS darstellt, ist seine "Referenzanwendung". Aus diesem Grund wurden übrigens Teile aus Flow in den "alten" Entwicklungszweig von TYPO3 rückportiert und bilden dort als "Extbase" die Basis für moderne Extension-Entwicklung. 

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Stefan Regniet Head of TYPO3 Development