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Der Begriff "Scrum" kommt aus dem Rugby und bezeichnet eine Schulter-an-Schulter Teamformation. Es bezieht sich auf die ausgeprägte Teamarbeit, die bei der täglichen Arbeit mit Scrum ausschlaggebend ist.

Scrum ist einfach zu verstehen, aber eine große Herausforderung in der Umsetzung. Nicht zuletzt, weil die meisten Leute ein anderes Vorgehen gewohnt sind. Die Henry-Ford-Produktionsstraßen prägen bis heute unser Verständnis einer effektiven Arbeitsweise: Intensive Planungsphasen, gefolgt von genormten, vorhersagbaren Produktionsprozessen und austauschbaren Arbeitern.

Die Softwareindustrie ist viel jünger – Versuche, genannte Prozesse auf dieses Arbeitsumfeld zu übertragen sind mehr oder weniger gescheitert. Software im Vorfeld detailliert zu planen und in kleine, normierte Schritte zu zerlegen funktioniert nicht wie gewünscht. Hier setzt Scrum an, um ein für Software geeignetes Vorgehen zu ermöglichen.

Scrum besteht im Kern aus der schrittweisen (iterativen) Entwicklung von Software durch ein Team von Profis. Die Software wird dabei konzipiert, während sie entwickelt wird – step by step. Anhand der gemachten Erfahrung und der aktuellen Situation werden ständig Anpassungen vorgenommen. Die Stärke von Scrum ist es vor allem Änderungen anzunehmen und mit diesen umzugehen, anstatt sich an einen starren Plan zu halten.

Am Ende zählt der Nutzen für den User. So soll die Software dem User einen Vorteil bringen und Ihren Shop oder Ihre Website zu einer erfolgreichen Plattform machen. Denn wer kann schon beurteilen, ob eine Software gut ist, ohne sie je gesehen oder bedient zu haben?

Zu Beginn jeder Entwicklung steht eine Vision – warum wird die Software überhaupt benötigt? Welche Ziele sind damit verbunden? An wen wendet sie sich? Anstatt sich jetzt schon an Details aufzuhängen und über Farben und Größen von Buttons zu reden, müssen Ziele und eine prägnante Vision formuliert werden. Danach können sehr grob Features skizziert werden, ohne in die Detailplanung zu gehen.

Einzelne Features werden aus der Sicht des Benutzers formuliert (sog. User-Stories) und auch der Grund dafür beschrieben. Weiß der Entwickler wofür das Feature gut ist, findet sich vielleicht auch eine viel bessere Lösung als die angedachte. Für eine festgelegte Zeit, z.B. zwei Wochen (in Scrum wird so eine Timebox "Sprint" genannt), werden Features zusammen mit dem Kunden besprochen und geplant. Scrum orientiert sich dabei stark am Kosten/Nutzen-Verhältnis. Entscheidende Features werden an den Anfang der Entwicklung gestellt, weniger wichtigere werden niedriger priorisiert. Für Features, die zu teuer sind, werden bessere Alternativen gesucht und ausgetestet.

Das Team beurteilt, welche Menge an Features im kommenden Sprint möglich ist und verspricht, dass diese Menge auch fertig wird. Im Gegenzug wird ihnen zugesichert, dass sie ungestört arbeiten können und keine zusätzlichen Arbeiten oder Änderungen während des Sprints auf sie zukommen.

Am Ende eines jeden Sprints liefert das Team fertige Software. Das bedeutet: Software, die auf dem Zielsystem installiert ist und funktioniert. Keine Powerpoints, Dummies – tatsächliche Software zum Anfassen. Diese wird in einem gemeinsamen Meeting ("Review") mit dem Auftraggeber genau beäugt, besprochen und getestet. Jetzt ist Feedback gefragt. Dazu braucht man ggf. auch die Zielpersonen, die die Software benutzen werden. So wird schrittweise und gemeinsam die letztendliche Software entwickelt. Dabei kann man potentiell nach jedem Sprint die Software ausliefern und sollte dies auch so früh wie möglich tun.

In Scrum ist die zentrale Einheit das Entwicklungs-Team. Dieses sorgt selbstorganisiert dafür, dass die Arbeit korrekt geplant und erledigt wird. Sie bekommen dabei Unterstützung vom Product Owner, der die Entwicklung lenkt und dafür sorgt, dass die Features in der richtigen Reihenfolge entwickelt werden und der größtmögliche Wert erzeugt wird. Er ist kein klassischer Projektmanager, da er keine "Befehlsgewalt" über das Team hat. In erster Linie ist er für das Produkt – für das WAS – verantwortlich und arbeitet eng mit dem Kunden zusammen. Dem Team steht ein ScrumMaster zur Verfügung, der ihnen in der Selbstorganisation und den Entwicklungsprozessen zur Seite steht. Er ist zuständig für das WIE.

 Auch er kann dem Team keine "Befehle" erteilen sondern hilft ihnen, ein gutes Produkt zu entwickeln. Er ist auch derjenige, der Hindernisse beseitigt und dem Product Owner sowie dem Kunden Scrum vermittelt und letztlich dafür zuständig ist, dass man mit Scrum die Erfolge erzielt, die es verspricht.

Der Dreh- und Angelpunkt ist jedoch Ihre Mitarbeit. Das Produkt steht und fällt mit Ihrem Engagement, Ihrer Bereitschaft Feedback zu geben und sich aktiv an der Entwicklung zu beteiligen. Wir lohnen es Ihnen mit Spaß an der Arbeit und einem Produkt, das viel besser ist als Sie es erwartet hätten...

Natürlich ist die erste Frage, die man sich stellt: Was kostet mich das? Wir können Ihnen zu Beginn zwar eine ungefähre Angabe machen, aber in der Realität ist jeder Preis, den Ihnen ein beliebiger Dienstleister nennt, Augenwischerei – insbesondere wenn Ihnen ein fester Leistungsumfang versprochen wird. Sie müssen daher zwischen der vermeintlichen Sicherheit und exakten Anforderungen entscheiden. Oder Sie gestehen sich ein, dass wahrscheinlich viele Änderungen auf Sie zukommen und einiges nicht so sein wird, wie es am Anfang aussieht.

Wir nehmen aber Ihre Herausforderung an, uns an ein Budget zu halten und Ihnen das bestmögliche dafür zu liefern. Aus unserer Erfahrung können wir eine recht gute Vorhersage treffen. Das Projekt soll sich in eine andere, bessere Richtung entwickeln, als Sie anfangs dachten.

Kein Prophet der Welt kann vorhersehen, ob eine Software den gewünschten Erfolg bringt. Ständige Kommunikation, Anpassung, Testing und enge Feedback-Zyklen können es dagegen.

Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Whitepaper
"Agiles Projektmanagement – Projektentwicklung mit Scrum, Kanban & Co.".

Lesen Sie auch unser Whitepaper "Alles, was Sie über agile Projektentwicklung
mit Scrum wissen sollten" ! 

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Michael Schubart Projektmanager / Certified Scrum Professional