TechDivision launcht Multi-Retail-Marketplace für die Gabor Shoes AG - E-Commerce zusammen mit dem Handel!

Die Digitalisierung macht auch vor einem so traditionsreichen Unternehmen wie Gabor nicht halt. Als einer der führenden Hersteller hochwertiger Damenschuhe hat sich Gabor dieser Herausforderung konsequent gestellt. Bei der Auswahl eines geeigneten Konzeptes bestand eine der Vorgaben darin, dass zum einen die Endverbraucher von den digitalen Kanälen profitieren, aber auf der anderen Seite auch die vorhandenen Handelsstrukturen und Partner weitestgehend berücksichtigt werden müssen. Der Webtechnologiedienstleister TechDivision hat mit einem Marktplatz-Konzept den Zuschlag erhalten und die erste Phase jetzt erfolgreich gelauncht.

Gerade die Integration der Handelspartner war und ist für Gabor von großer Bedeutung, da sich das Unternehmen seit jeher als Partner der Händler versteht. Dies zeigen auch diverse Auszeichnungen. Nach intensiver Analyse verschiedenster Konzepte hat sich Gabor schlussendlich für einen Marktplatz-Ansatz mit umfassender Einbindung der Händler und den vorhandenen Ladenlokalen entschieden. Gabor entspricht damit der wachsenden Nachfrage einer Verzahnung zwischen Online und Offline, wie dies diverse, aktuelle Studien zeigen - u.a. die jetzt erschienene Studie “Der Adyen Retail Report 2018” des gleichnamigen Payment Providers, die u.a. zu folgendem Ergebnis kommt:

“Filialen sterben nicht aus und bleiben die zentrale Verkaufsfläche für fast alle Produktbereiche. Allerdings tut es ein rein stationärer Shop nicht mehr. Um Abwanderung zu vermeiden, ist es für Retailer wichtig, ihre Filialen mit ihren Online-Plattformen smart

zu verknüpfen. Dazu zählen vor allem personalisierte Shopping Experiences wie Vernetzung mit Online-Profilen, Verfügbarkeitsbenachrichtigungen und flexible Liefer-Rückgabe-Optionen auch beim Kauf in der Filiale.”

Grundlegende Anforderungen von Gabor

  • Flexible und zukunftssichere Basis
  • Umfängliche Berücksichtigung der CI/CD Vorgaben, sowie aktueller UX Erkenntnisse
  • Weitgehende Integration der vorhandenen Handelsstrukturen und Partner
  • Umfassende Unterstützung unterschiedlicher Omni-Channel Service
  • Nahtlose Integration in die vorhandenen IT-Infrastruktur
  • Unterstützung internationaler Rollouts
  • Intelligente Einbindung der Filialen und Händler

 

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Lösung(en) für Gabor

  • Frontend und Shop-Logik basierend auf Magento Commerce 2.2
  • Magento Order Management (MOM) als Middleware und Datenhub
  • TechDivision Magento 2 Import-Framework als äußerst leistungsfähige und flexible Basis für diverse Schnittstellen zu 3rd-Party-Technologien
  • Weiterentwicklung und Optimierung vorhandener Layoutentwürfe
  • Umfangreiches UX-Testing mit iterativen Verbesserungen
  • Closed Beta-Phase für Applikations- und Prozesstestings

Das Magento Order Management (MOM) ist für den Einsatz bei Herstellern und Händlern gedacht, die eine ganzheitliche Omni-Channel Strategie verfolgen. Der Einsatz ist besonders dann sinnvoll, wenn das Unternehmen über eine Vielzahl von Ladengeschäften und/oder über umfassende Handelsstrukturen verfügt, die eingebunden werden sollten.

Dabei kann man sich das MOM als bestandsführendes System (Middleware), wie eine Art Bindeglied zwischen der vorhandenen IT-Infrastruktur (ERP) sowie etwaigen Ladengeschäfte und der Logistik vorstellen. Sämtliche Lagerbestände, Bestellungen und die Abwicklung werden zentral im MOM erfasst und lassen sich über umfassend konfigurierbare Regelwerke an die optimalen Channels weiterleiten.

Die entsprechende Informationen stehen hier in Echtzeit im Online Shop zur Verfügung. Das MOM lässt sich zudem als eigenständige SaaS-Lösungen auch problemlos mit vorhandenen Shopsystemen (kein Magento!) betreiben!

Abb.: Komponenten des TechDivision Multi-Retail-Marketplace für Gabor (Quelle: TechDivision)

 

Um den Marktplatz-Ansatz technisch umsetzen zu können, kommt bei diesem Projekt das Magento Order Management (MOM) als eine Art Middleware und zentraler Datenhub zum Einsatz, das mit der bestehenden IT-Infrastruktur kommuniziert. Für das Frontend wird Magento 2 Commerce verwendet.

 


Quelle: TechDivision

 

Über den Marktplatz-Ansatz verfolgt Gabor dabei eine konsequente “Händler-First” Strategie, bei der eingehende Bestellungen anhand verschiedener Algorithmen an den zum Kunden nächstgelegenen Händler, der die Ware vorrätig hat, geroutet wird. Nur wenn innerhalb des Händlernetzes die Bestellung nicht erfüllt werden kann, erfolgt die Auslieferung aus dem Gabor Zentrallager. Durch diesen Ansatz werden stationäre Händler in die Lage versetzt, ohne eigene IT-Investments zusätzliche Umsätze zu generieren. Durch die dezentralen Lagerbestände der Händler steht dem Endverbraucher hiermit das größtmögliche Gabor-Produktangebot zur Verfügung.

Mit dem erfolgreichen GoLive der ersten Phase des Projektes markiert Gabor damit eine technologisch führende Position bei der Digitalisierung im Schuhmarkt, die durch den weiteren und konsequenten Ausbau der so geschaffenen Infrastruktur vorangetrieben werden soll.

 

 

Im Zuge der umfassenden Digitalisierungsstrategie hat Gabor zudem inzwischen begonnen, Stores mit einem innovativen Kundenterminal auszustatten. Der so genannte Gabor Sales Generator (GSG) dient als elektronische Regalverlängerung und bietet ebenfalls Zugriff auf

das gesamte Gabor-Sortiment. Neben dem jeweiligen Filial-Warenbestand kann über den GSG auf alle Schuhe im Gabor Zentrallager zugegriffen werden. Die Terminals zeigen farblich gekennzeichnet die Verfügbarkeit der Artikel je Größe in der jeweiligen Filiale und im Zentrallager an. Neben diversen verfügbaren Omnichannel-Services sorgt der GSG zudem für eine weitere Verschmelzung von Online und Offline. Aus E-Commerce wird Commerce!

„Wir haben uns im Vorfeld intensiv mit möglichen Konzepten auseinandergesetzt und uns am Ende für den Marktplatz-Ansatz entschieden. Dieser erhöht sicherlich die Komplexität im Vergleich zu einem Standard-Online-Shop, bietet uns aber auch viele Vorteile. Für uns läutet der Gabor Marktplatz ein neues Zeitalter ein und stellt lediglich den Beginn unserer Digitalisierungsoffensive dar“, so Dr. Markus Reheis, Leitung Marketing bei der Gabor Shoes AG.

 

Gabor Projektphasen

Abb.: Projektphase des Gabor-Marktplatz-Projektes bis zum offiziellen Launch (Quelle: TechDivision)

 

Warum Magento?

Leiter E-Commerce, Thorsten Bähre ergänzt hierzu: “Bei der Wahl eines geeigneten Dienstleisters war uns umfassende Erfahrung sowie eine entsprechende Teamstärke sehr wichtig. Mit TechDivision haben wir genau einen solchen Partner zur Seite, der uns von Beginn an tatkräftig unterstützt und mitgedacht hat. Neben der technologischen Expertise von  TechDivision ist für uns ebenfalls wichtig, dass TechDivision in den Bereichen Strategie und Online Marketing State-of-the-art ist. Für uns war zu Beginn die agile Projektvorgehensweise neu. Nach kurzer Eingewöhnung haben wir diesen iterativen Ansatz allerdings sehr schätzen gelernt und zwischenzeitlich auch in Teilen bei uns intern eingeführt. 2018 wird für uns sehr spannend und wir haben noch einige Ideen für die Weiterentwicklung in der Schublade.“

Die große Herausforderungen bestand bei diesem Projekt darin, dass man mit dem Marktplatz-Ansatz und den Omni-Channel Funktionen komplettes Neuland betritt. Am Ende hat sich Gabor für Magento Commerce 2 und das Magento Order Management System entschieden, da es sich hier um eine sehr zukunftsfähige und flexible Lösung handelt, die alle wichtigen Vorgaben von Gabor abbildet:

  • Nahtlose Integration in die bestehende IT-Infrastruktur
  • Möglichst einfache und umfassende Erweiterbarkeit
  • Schnelle Time-to-Market und faires Pricing
  • Unterstützung von Internationalisierung
  • Praxiserprobtheit und größtmögliche Flexibilität

Durch die offene und sehr flexible Software-Architektur lässt sich die neue Gabor Plattform sukzessive um zusätzliche Dienste und Services erweitern. Mit dem sog. Gabor Sales Generator steht als digitale Verlängerung der Ladentheke über In-Store Terminals mit Zugriff auf den kompletten Gabor Warenbestand hierzu bereits eine weitere Innovation in den Startlöchern.

Nach dem offiziellen Launch des Gabor-Marktplatzes unter www.gabor.de Ende Februar ist das Interesse sowohl auf Seiten der Gabor Händler und Handelspartner als auch auf Endkundenseite sehr groß! In den kommenden Wochen und Monaten werden daher sukzessive weitere Händler angebunden und die Plattform durch zusätzliche Features weiter ausgebaut!

Wie ernst Gabor die Digitalisierung meint, zeigt ein derzeit auf dem Firmengelände in Rosenheim entstehender Gebäudekomplex namens “Gabor Digital Cube”, der zukünftig die Digitalabteilung des Unternehmens beherbergen wird.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie auf der TechDivision-Website unter https://www.techdivision.com/referenzen/gabor.html sowie unter https://www.techdivision.com/multi-retail-marketplace.html.

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Stefan Willkommer Geschäftsführer / CEO