T3CON 2016 - Recap

Am 26./27.10. fand mit der diesjährigen T3CON, die größte und wichtigste TYPO3-Konferenz 2016 in München statt. Diesmal unter einigen neuen Vorzeichen: So war mit der TYPO3 GmbH, vertreten durch deren CEO Mathias Schreiber, erstmal ein Unternehmen im TYPO3-Ökosystem dabei. Die sogenannte TYPO3 Inc. wird ab sofort diverse Beratungs- und Supportleistungen von offizieller Seite aus anbieten und damit die bestehende Agenturlandschaft unterstützen und durch entsprechende Supportleistungen für Dienstleister ein gerade bei Enterprise-Kunden häufig benötigtes Backup anbieten. Wir hatten hierzu ja bereits erst kürzlich im Zusammenhang mit dem TYPO3 Agency Meetup etwas geschrieben.

Keynote

Den Anfang der Konferenz übernahmen Mathias Schreiber (CEO TYPO3 Inc.) und Fabian Stein (Leader des Marketing- und Design-Teams) mit Ihrer Keynote zum Thema TYPO3 Status Quo und Zukunft. In seiner Keynote ging Mattes darauf ein, dass TYPO3 bereits seit langer Zeit über eine sehr große, offene und aktive Community verfügt, in der Vergangenheit das Thema Business allerdings zu wenig Beachtung fand.

Mit der TYPO3 Inc. möchte man hier zukünftig aufholen und sich auch im Businessumfeld entsprechend aufstellen und dies auch kommunizieren - Business ist nichts schlechtes, insbesondere da die riesige TYPO3 Gemeinde mit der Software am Ende ja auch Geschäft generiert. Was absolut nichts verwerfliches ist. Bei Mitbewerber wie Wordpress oder Drupal stehen bereits seit vielen Jahren entsprechende Companies dahinter über die Zusatzleistungen insbesondere für große Unternehmenskunden angeboten werden.

Dieses Modell funktioniert extrem gut und bietet eine klassische Win-Win-Situation, da auf der einen Seite Unternehmen einen Hersteller im Hintergrund haben und damit entsprechende Sicherheit erhalten. Auf der anderen Seite kann das so verdiente Geld in die Produktweiterentwicklung gesteckt werden. Nur so war/ist es auch möglich, dass ein Projekt wie Wordpress diesen Erfolg und diese enorme Verbreitung erreichen konnte. Bei Wordpress steht das Unternehmen Automattic dahinter und bei Drupal acquia.

TYPO3 möchte zukünftig hier ebenfalls eine Position als Community-Getriebenes Projekt mit Business-Komponenten platzieren. Eine sehr weise Einstellung - ENDLICH!!!! Vielen Dank an der Stelle! Zudem stellte er heraus, dass geraden in den letzten 12 Monaten auf Produktseite enorm viel passiert ist und auch zukünftig noch passieren wird - Version 8 steht bereits in den Startlöchern - u.a. mit umfangreichem Cloud-Support. Sowohl die Kunden als auch insbesondere Industriepartner haben dies inzwischen (wieder) bemerkt und kommen aktiv auf TYPO3 zu, um Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu besprechen - u.a. auch Google! Wie leistungsfähig TYPO3 ist, zeigt dabei auch die Tatsache, dass die Software im Hochschulumfeld im deutschsprachigen Raum inzwischen einen Marktanteil von rund 60% verzeichnen kann. Hier sollte man berücksichtigen, dass gerade Universitäten häufig enorme Anforderungen in Bezug auf Seitenumfang, Internationalisierung, Administration (mehrere Hundert Redakteure, zum Teil auch noch deutlich mehr, sind keine Seltenheit!) sowie Security haben.

Fabian ging auf den aktuellen Stand im Bereich Marketing ein und erwähnte hier beispielsweise den neuen TYPO3-Styleguide sowie mittlerweile verfügbare, diverse Marketingmaterialien, die im TYPO3-Shop bezogen werden können. Sowohl Mattes als auch Fabian riefen insbesondere nochmals dazu auf, sich aktiv an TYPO3 - in welcher Form auch immer - zu beteiligen. Die Türen sind hier mehr als ganz weit geöffnet, so dass sich jeder, der eine Idee hat oder am Projekt mitarbeiten will, jederzeit mit offenen Armen empfangen wird. Zitat dazu: „Nicht lange reden - einfach machen!“ Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen und beschreibt aus meiner Sicht auch sehr gut die wiedererlangte Dynamik und den Spirit. Hier nochmal die Keynote in voller Länge:


Apache Sol for TYPO3

Beim zweiten Vortrag gab es eine kleine Änderung im Ablauf. Entgegen dem ursprünglichen Programm wurde der Vortrag von Timo Hund von DKD vorgezogen. Timo stellte in seinem Talk das Projekt Apache Solr für TYPO3 vor, das von DKD aufgesetzt wurde und sich in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt hat und zukünftig noch einiges geplant ist. Eine der zentralen Aussagen seines Vortrags war dabei, Dinge gemeinsam anzugehen anstatt dass jeder sein eigenes Süppchen kocht, da man damit mehr Effizienz und Schlagkraft erreichen kann:


Doing RE.A.L. Projects

Sven Ditz, Geschäftsführer von Sitegeist aus Hamburg, hatte bereits auf der letztjährigen T3CON mit seinem Vortrag zum Thema RE.A.L - was eine Abkürzung für Raw-Estimates, Agile, Lean bedeutet - für Furore gesorgt und den Titel als bester Vortrag/Speaker abgeräumt. Dieses Jahr griff er dieses Thema nochmals auf und berichtete insbesondere auch von Praxiserfahrungen mit dieser Herangehensweise. Vereinfacht gesprochen geht es darum, jegliche Art von Waste zu vermeiden und sich auf die Entwicklung und das Produkt zu fokussieren. Dazu gehört auch - und jetzt muss der eine oder andere Einkäufer/Entscheider sehr stark sein - dass es weder ein Lasten- oder Pflichtenheft noch einen Vertrag gibt. Das Ganze basiert primär auf Vertrauen! Insgesamt ein sehr cooler Ansatz, der unsere agile Vorgehensweise aufgreift und noch „extremer“ (im positiven Sinne) verwendet. Insofern ein Must-See für alle Agenturinhaber aber auch Entscheider. So werden aktuell und insbesondere in Zukunft erfolgreiche Web-Projekte realisiert:



Aus meiner Sicht kein Wunder, dass Sven auch dieses Jahr wieder den Award für den besten Talk abgeräumt hat! Congrats an dieser Stelle an Sven und sein Team und auch nochmals vielen Dank, dass wir Euch - zumindest ein kleines bisschen - bei der Agilisierung coachen und unterstützen durften.

Lesson Learned

Nach der Mittagspause wurde mit Daniel Hinderink einer der „Geburtshelfer“ von TYPO3 auf der Bühne erwartet. Daniel war unter anderem maßgeblich an der Gründung der TYPO3 Association beteiligt, hatte sich in den letzten Jahren jedoch aus dem TYPO3-Umfeld zurück gezogen. Er ist als Geschäftsführer der Agentur dpool aber nach wie vor mit TYPO3 "verbandelt". Zwischenzeitlich machte er zudem einen Abstecher zum mittlerweile eigenständigen Neos-Projekt. Daher kann Daniel auf einen nahezu unendlichen Schatz an Erfahrung in der TYPO3-Community zurückgreifen.

Sein Talk mit dem Titel „Lesson Learned“ behandelte einige der Fehler, die er im TYPO3-Umfeld in der Vergangenheit gemacht hatte. Da dies lt. seiner Aussage jede Menge waren, hatte er sich eine Art Best-Of zurecht gelegt. Der Titel versprach demnach - und wenn man die Historie von TYPO3 kennt, kann man hier sicherlich gleich einiges hinein interpretieren - einiges und aus meiner Sicht wurden die Zuhörer nicht enttäuscht. Der Vortrag war zum einen äußerst informativ und amüssant, aber auch extrem ehrlich und schonungslos - auch gegenüber sich selbst. Insofern ein absolut ernstgemeintes KUDOS an Daniel, für diesen Vortrag. DANKE!



Hier würde ich jedem TYPO3ler empfehlen, sich den Talk einfach mal in Ruhe „zu geben“ und zu lernen!

Leadership of employees via Objectives and Key Results

Der TYPO3 „Veteran“ Patrick Lobacher, Vorstand der Pluswerk AG, ging in seinem Vortrag auf sein neues Spezialgebiet OKR ein, mit dem er sich seit geraumer Zeit sehr intensiv beschäftigt und zwischenzeitlich diverse Unternehmen in diesem Bereich beraten und begleiten konnte. OKR steht für Objectives and Key Results und wurde initial in den 70er Jahren von Andrew Grove (Mitgründer von Intel) erfunden.

Dabei war seine Idee, das damals bekannte und primär eingesetzte Management by Objectives - d.h. Management durch Zielvorgaben - etwas „smarter“ zu machen. Größere Beachtung fand OKR allerdings erst deutlich später, als Google diesen Ansatz von Beginn an für deren Management verwendete und hierüber immer wieder berichtete.

Insofern ist es auch kaum verwunderlich statt diverse „Dickschiffe“ aus dem Silicon Valley wie z.B. LinkedIn, Apple oder Ebay den OKR-Ansatz verwenden und der Trend inzwischen auch über den großen Teich „geschwappt“ ist. So setzen im deutschsprachigen Raum inzwischen Unternehmen wie Red Bull, Zalando oder auch Breuninger auf OKR.

Bei OKR (Objectives & Key Results) handelt es sich um ein Framework für agile Zielvereinbarungen und “Digital Leadership”. Zentraler Bestandteil des Frameworks sind dabei die konkreten, operativen Themen, die ein Mitarbeiter oder ein Team erledigen kann, um einem Unternehmen wirklich zu helfen, seine strategischen Ziele zu erreichen.



Mehr Infos zu OKR findet man zudem unter http://www.okrguide.org/.

New Technologies: How reasoning by analogy will lead you into insanely wrong directions

Danach war Alain Veuve - seines Zeichens disruptiver Vordenker und "Technology-Geek“ (das meine ich in diesem Fall äußerst positiv, Alain ;-)) - an der Reihe und der zugegebenermaßen etwas „sperrige“ Titel versprach bei mehrmaligem Lesen dann doch einiges.

Leider gibt es bislang kein Video vom Vortrag, so dass ich hier nur auf ein paar Punkte eingehen möchte. Wer meinen Facebook-Stream verfolgt, hat evtl. mitbekommen, dass ich mich kürzlich extrem über den Begriff „disruptiv“ aufgeregt habe, da dieser aus meiner Sicht mittlerweile inflationär verwendet wird und jeder sogenannte Berater, der etwas auf sich zählt mit „disruptiven" Ideen und Ansätze um´s Eck biegt. Hier würde ich jetzt mal die These wagen, dass sich ein nicht unwesentlicher Teil dieser Fraktion jedoch gar nicht über die genaue Bedeutung im Klaren ist - es ist im Moment halt einfach „sexy“ disruptiv zu sein….

Alain ging in seinem Vortrag zu Beginn auch gleich nochmals auf den Unterschied zwischen disruptiv und innovativ anhand eines sehr anschaulichen Beispiels ein.

  • Eine innovative Fragestellung wäre demnach: Wie kann man neue Technologien nutzen um einen Kühlschrank besser zu machen?
  • Eine disruptive Fragestellung wäre demnach: Wie können wir Technologien nutzen um Dinge besser zu kühlen?

Das Risiko bei disruptive Ansätze besteht dabei immer darin, dass das Produkt einfach nicht verstanden wird, eben weil es komplett neu ist. Dies kann zu enormen Sprüngen beim Kundennutzen führen, jedoch ein enormes Risiko für Unternehmen bedeuten.

Wenn das Produkt angenommen wird, kann es das Unternehmen auf ein vollkommen neues Level heben, wenn nicht, kann dies den Untergang bedeuten. Diese Risiken sollten im Vorfeld wohl überlegt werden. Das iPhone an sich, wäre eigentlich eher eine Innovation, da die enthaltenen Komponenten und Möglichkeiten für sich genommen bereits vorher existierten und nicht von Apple erfunden wurde. Jedoch führte die Kombination dazu, dass sich die Art und Weise unserer Kommunikation und Arbeit zum Teil massiv geändert hat und darauf wiederum neue Businessmodelle entstanden sind - Disruption at it´s best!

Eines der vermutlich bekanntesten Zitate in diesem Zusammenhang stammt dabei von Henry Ford aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts: „Wenn ich die Leute gefragt hätte, was sie wollen, hätten Sie mir gesagt sie wollen schnellere Pferde."

Ach ja, noch eine kleine Randnotiz: Ich arbeite inzwischen an der Evolution der Disruption. Das Ganze wird sich Dissepption nennen (vielen Dank an der Stelle an Daniel Hinderink für seinen Support!!!;-)) und „mindblowing“ werden. Man darf gespannt sein!!!

Hier noch drei weitere Vorträgen des ersten Tages, bei denen ich allerdings nicht dabei war:

Of elephants and butterflies...



Negotiation techniques for better results



Economies Of Tales


Tag 2

Am zweiten Tag war ich terminlich verhindert, so dass mein Kollege Stefan Regniet, eine kurze Zusammenfassung „seiner“ Talks gemacht hat. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Dich, Stefan!

The History of the Future

Erik Händelers Talk beschrieb sehr verständlich ein Konzept, das Kondratieff bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts postulierte:
Es gibt etwa 40- bis 60-jährige globale Wellen der wirtschaftlichen Entwicklung, die prinzipiell davon geprägt sind, welches massive Hindernis die Menschheit für ihre Weiterentwicklung hat. Die Wellen der vergangenen 250 Jahre brachten vornehmlich Aufschwung in den Bereichen:

  • Dampfmaschine, Textilien (Kulmination ca. 1815)
  • Eisenbahn, Massen-Mobilität (Kulmination ca. 1873)
  • Elektrizität, Stahl, Chemie, Massenproduktion (Kulmination ca. 1918)
  • Automotive, Individuelle Mobilität (Kulmination ca. 1973)
  • Computer / IT, Digital Information (Kulmination ca. 2002)

Die Anzeichen eines Wellentals sind u.a. niedrige Zinsen, da die immensen Investitionsvolumina nicht mehr benötigt werden - die wichtigsten Hindernisse für die Produktivität der Menschen wurden in diesem Bereich überwunden.

Die Schlüsselfrage Händelers war nun: Was ist das nächste „Bottleneck“ der menschlichen Zivilisation. Die Probleme drehen sich demnach in Zukunft hauptsächlich um Leute, Gesundheit und Informationsverarbeitung auf menschlicher Ebene im Allgemeinen - ein Beispiel illustrierte das sehr gut.

Früher, wenn z.B. eine Maschine ausgefallen ist, musste der zuständige Ingenieur lange arbeiten, um diesen zu korrigieren. Heute geht es eher um Information, also z.B. eine Firma zu finden, die entsprechendes Know-How hat, ähnliche Fehler schon erlebt hat o.ä., um diesen Fehler schneller zu beheben und wieder produktiv zu werden. Die Analogie dazu ist ebenso sehr prägnant: Bevor es die Eisenbahn gab, dauerte eine Fahrt von New York nach Chicago etwa zwei Wochen. Mit der Eisenbahn, die denselben Weg in drei Tagen schaffte, gewannen die Leute Zeit - Zeit, produktiv zu sein.
Um diese bevorstehende Welle aber vernünftig zu nutzen, ist laut Händeler eine andere Ethik notwendig, die er mit folgenden Punkten beschrieb:

  • Ehrlichkeit statt Manipulation
  • Probleme Lösen anstatt Spannungen zu unterdrücken
  • Versöhnung statt Verbindungen zu brechen
  • Eine Servicekultur statt innerer Streitigkeiten
  • Wissen und Weisheit ganzer Organisationen anstatt Unfehlbarkeit einzelner
  • Nach dem Wohl aller anstatt nur seinem eigenen zu sehen

Auch sollte die verwendete Ethik nicht eine Individuelle oder Gruppen-zentrische sein, sondern vielmehr eine Universelle, die mehr als nur die genannten Aspekte in Betracht zieht. Insgesamt ein sehr inspirierender und toller Vortrag

Auf der ExpoStage konnten derweil Dienstleister ihre Produkte zeigen, so z.B. die Rosenheimer in2code GmbH, die ihren „Study Course Finder“ vorstellte, der es Universitäten ermöglicht, ihre Studiengänge strukturiert zu verwalten, darzustellen und perspektivisch auch anderen Portalen wie studieren.de als Feed zur Verfügung zu stellen.

I18N, L10N, T9N: Quo vadis TYPO3?

Der Vortrag von Jo Hasenau und Daniel Zielinski beschäftigte sich intensiv mit der Übersetzung (auf Sprachebene), Lokalisierung (der Unterschied in Märkten) und Internationalisierung (Content-Strategien, Internationalen Erfordernissen) von TYPO3 Websites. Neben einem Rückblick auf bereits erreichtes und einem perspektivischen Ausblick auf die Features, die TYPO3 und auch die Extension l10mgr in Zukunft haben sollen, war eine Äußerung Zielienskis sehr deutlich: Kein anderes OpenSource CMS bietet annähernd vergleichbare Features wie TYPO3, wenn es um Mehrsprachigkeit geht.

Am Nachmittag war der TYPO3-Produkt-Workshop angesetzt, bei dem Agenturen und Entwickler sich aktiv an der Weiterentwicklung des Content Management Systems beteiligen konnten. Tatsächlich nahmen auch viele Interessierte aus verschiedenen Ländern und Agenturen teil. Benni Mack, der Leiter des TYPO3 Core Teams gab dabei einige Einblicke in seine Vision eines schlanken TYPO3-Cores mit gesundem Ökosystems. Dann wurden viele mögliche Features besprochen, wobei ein nahezu eindeutiger Wunsch für natives Routing mit lesbaren URLs als Teil des TYPO3 Cores laut wurde. Weitere sehr erwünschte Features waren eine Restful API, Optimierung der Workspaces, SEO u.v.m. Ganz besonders guten Anklang fand auch die Idee, dass es eine Art „Layer“ vertrauenswürdiger Extensions geben sollte, die z.B. (aber nicht notwendigerweise) vom CoreTeam maintained werden. Das Core-Team nahm den Input und das Feedback dankend an und setzte sich intensiv damit auseinander.

Die Abschluss-Keynote hielt Mathias Schreiber, CEO der TYPO3 GmbH zusammen mit Benni Mack, die sowohl Einblicke in Cloud-Hosting, die für die Version 8 zu erwartenden Features wie Frontend-Editing, Cloud-Readiness und den weiteren Horizont gaben, aber auch deutlich zeigten dass TYPO3 mit der aktuellen Arbeit an der Datenbank-Abstraktion neue Märkte erschließen kann, die bisher proprietären Systemen vorbehalten waren. Einige Ideen für die Zukunft von TYPO3 sind Wizards, die Redakteuren die Arbeit mit dem System vereinfachen sollen, z.B. für das Thema Barrierefreiheit oder Suchmaschinen-Optimierung.

Beeindruckend sind auch die neuen Partnerschaften. platform.sh, aws und Google waren dabei zunächst plausibler als Microsoft - vor dem Hintergrund, dass aber Microsoft derzeit auf github der größte Contributor zu OpenSource-Projekten ist, geht klar hervor dass der einstige Erzfeind der Open-Source Welt inzwischen zur „Besinnung“ gekommen ist und mittlerweile ein sehr guter Partner geworden ist. Witzigerweise scheint Microsoft inziwschen auch das "Tal der Tränen" durchschritten zu haben und die zuletzt vorgestellten Produkte hätten man vor nicht allzu langer Zeit eher Apple als Microsoft zugetraut. Dies zeigt doch einmal mehr: #opensourcerocks!

Der Abend wurde - für den einen oder anderen eher ungewöhnlich in Abendgarderobe - mit einem exquisiten Dinner beendet, nachdem die TYPO3 Awards in feierlichem Rahmen verliehen wurden. Mehr Infos dazu unter https://award.typo3.org/.

Besonders hervorzuheben ist dabei nicht nur der Gewinner des Abends https://www.fitreisen.de/, sondern auch die Stasi-Mediathek, die Seite des Deutschen Roten Kreuzes sowie das Waisenhaus-Projekt „NPH Deutschland“. Alle Nominierungen waren vollkommen nachvollziehbar und auch die Sieger absolut verdient. Von unserer Seite auch nochmals herzlichen Glückwunsch an die Sieger!

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